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Hundeforum Der Hund
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Pubertät beim Hund - wie schlimm ist sie wirklich?

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Ihr Lieben,

ich witzel ja immer wieder mal über meinen pubertierenden Jungspund und hoffe nicht, dass ich den Eindruck erwecke, dass Bolle nun unerträglich sei. :D Nein, ist er nicht, er ist nur etwas schwieriger als er als Welpe war. Der hormonelle Umbau in seinem Körper (Hirn hoffentlich mit eingeschlossen) fordert seinen Tribut: Er ist fast ausgewachsen und geschlechtsreif (oder auch nur -bereit). Seinen Radius hat er auch vergrößert, er will die große weite Welt erleben - ist ja auch ok so.

Bis auf den Rückruf bei Hundesichtung habe ich aber keinerlei Problem die Pubertät zu händeln.

Wenn er mich begrüßt, springt er wieder vermehrt an mir hoch - da testet er im Moment vermehrt an, ob ich das ernst meine mit den 4 Pfoten auf dem Boden und dann erst gibbet Streicheleinheiten. Oder meint die Alte das ernst damit, dass das Katzenfutter (auf Butcherblock) für die Katzen ist und nicht für den Hund? Ok, er meint auch uns schützen zu müssen und meldet jedes Kaninchen welches sich auf der Nachbarswiese tummelt... :D

Viel mehr kann ich im Moment gar nicht jammern/klagen. Das ist aber doch Kinderkram, oder?

Wie sieht oder sah das bei euch aus?

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Genau, das ist jammern auf hohem Niveau :lol:  laaaaangweilig

Das gute ist das diese Phasen ja auch zwischendurch immer mal kommen damit man sie auch nicht vergißt :P

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Jacki war noch langweiliger in der Hinsicht - etwas schleppendes Zurückkommen beim Rufen. Das war echt aufsässig... :D

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Bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Wir haben im großen und ganzen keine Probleme. Es gibt Tage da wird getestet, besonders mit dem Rückruf. Nach dem Motto ich pinkel erst noch dann komm ich.

Aber so wie es manche beschreiben, dass der Hund komplett auf durchzug stellt, dass ist bei mir nicht.

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Arvid hatte keine :)fand ich.

Kastriert War er noch nicht.

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:lol:  komm ich drück dich mal Hilde  :knuddel

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Fino war ein pubertäres Monster. Der hat nicht nur seinen Namen gelegentlich vergessen sondern auch sämtliche Manieren. In der Hochphase hatte er jeden Tag eine andere Unart. Am einen Tag war er ganz Macho und wollte gestandenen Rüden erklären das sie sich zu trollen haben , wenn er daher kommt und am nächsten Tag hat er die anderen Hunde mit Welpen Verhalten genervt. 

Mir gegenüber war es auch nicht besser , er war der felsenfesten Überzeugung das die Weltherrschaft früher oder später ihm gehört und ich war ihm nur ein nerviger Klotz am Bein. 

Er hat geklaut wie ein Rabe , mich mit Missachtung gestraft, die Wohnung zerlegt und versucht mich von meiner eigenen Couch zu schmeißen. Vom Rückruf fang ich gar nicht erst an oder solch anspruchsvollen Dingen wie sich ohne zu diskutieren auf ein "Sitz" einfach mal zu setzen.  

Ich war mir damals sicher der bleibt so, das wird nie was.

 

Mit 2 wurde er deutlich erträglicher und mit 4 war er dann vom Kopf erwachsen , seitdem ist er mein Traumhund. Zwischen 2 und 4 hatte er immer mal wieder Phasen , wo er nachgefragt hat ob die Regeln noch gelten aber die Phasen wurden immer seltener.

Heute haben wir keine Baustellen nix , einfach nur ein gänzlich problemloser selbstbewusster Kerl mit eigenen Willen.

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Bevor Emma in unser Leben trat, habe ich gesagt, dass ich keinen Welpen mehr möchte. Es lag schon ewige Jahre zurück, als ich das letzte Mal einen Welpen hatte. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, jemals total vom Junghund gestresst gewesen zu sein. 

 

Nun sah ich aber hier im Bekanntenkreis Menschen mit Junghunden und die waren sehr gestresst. Daher mein Gedanke: Kein Welpe.

 

Dann trat Emma in unser Leben und die Pubertät war halb so wild. Sie hatte manchmal so tageweise Phasen, da standen ihre Ohren auf Durchzug. Das war aber nicht wirklich schlimm.

 

Heute würde ich sagen: Immer wieder einen Welpen. 

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Ich denke, es ist individuell ganz verschieden, bei Wega konnte ich keine solche Phase erkennen.

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:lol:  komm ich drück dich mal Hilde  :knuddel

Auf dem Sauerlandtreffen? :D

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