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Hundeforum Der Hund
Konni

Hilfe meine Lilly dreht durch

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Hallo , erstmal möchte ich uns vorstellen. Wir sind Lilly, 7 Jahre alt und Lucky, 9 Jahre alt.

Ich brächte bitte dringend Hilfe oder einen Rat... Nach der letzten Gassi Runde Abends dreht meine Lilly durch ( aber erst seit ein paar Wochen). Wenn wir wieder zuhause sind, zerrt Sie wie verrückt an meiner Hose, wenn ich mich runterbeuge versucht Sie zu "rammeln". Ich habe mit Ihr geschimpft, gespielt aber Sie hört nicht auf ...

Weiß irgendjemand weiter?

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Wird sie heiß?

Futter umgestellt?

Sonst irgendwelche Veränderungen in ihrem Leben?

Überdrehtheit ist oft eine Folge von Reizüberflutung, Überforderung, Stress. Ein Ventil sozusagen, um Dampf abzulassen. Könnte das sein?

Oder auch Langeweile, Unterforderung.

Schilder doch mal ihr Wesen, wie lange ist sie bei euch, was hat sie vorher erlebt, und vor allem euren Tagesablauf.

Wieviel Freilauf hat sie (wenn überhaupt)?

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Ich habe Sie schon als Welpe bekommen, heiß wird Sie nicht, Sie ist nicht wie ein "normaler" Jack Russel, Sie jagt nicht und am liebsten kuschelt Sie. Ich gehe große Runden und tagsüber spielen wir, ist komisch ich mache alles wie sonst auch. Sie hört erst damit auf wenn ich Sie entweder auf den Arm nehme oder mich hinsetze.

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Draußen läuft Sie ohne Leine und haben immer den Ball dabei, mein anderer süßer "Problemhund" steht auch vor Ihr und versteht nicht was Sie macht. Und auch nur bei mir, Sie schläft nachts im Bett immer dicht angekuschelt, weiß echt nicht weiter weil das auch weh tut und blaue Flecken gibt.

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Hört sich nach Stressverhalten an, vielleicht mal das Ballspiel extrem runterfahren ;-)

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ich habe es schon mal probiert, aber wenn Sie draußen ist und ich mal keinen Ball habe kommt Sie mit Stöckchen

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Man spricht nicht umsonst von "Balljunkies", es löst ein "Suchtverhalten" aus, das kann man nur langsam und mit viel Geduld entwöhnen.
Fakt ist: Diese Hunde sind mit enorm viel Adrenalinausschüttungen unterwegs, das verursacht eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen und kann dazu führen, dass diese Hunde etwas grobmotorischer und unsensibler werden und ein Ventil suchen, um Stress abzubauen.
In Deinem Fall könnte es eine Ursache für das Aufreiten und zergeln sein.

Versuche doch mal, das Ballspiel für einen längeren Zeitraum stark zu verkürzen (maximal 3-4 x werfen auf einem Spaziergang, dann kommt der Ball weg, Stöcke werden ignoriert), biete ihr statt dessen Nasenbeschäftigung an (etwas suchen) und schau, ob sich das Verhalten verändert. ;)

Viel Erfolg!

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Hallo,

 

hast Du das Futter umgestellt? (Andere Sorte etc)

 

Großes Blutbild machen lassen (Schilddrüsenwerte nicht vergessen!!!)

 

Kennen Deine Hunde Regeln/Grenzen und können sie auch entspannen?

 

Zum Ball wurde ja schon etwas gesagt. Stöckchen sind bei mir tabu da mir das Verletzungsrisiko zu hoch ist.

Alternative wäre ein Stück Gartenschlauch oder einen Kong Safestick (der hält selbst meinen Terriern stand)

 

Aufreiten würde ich mit allen Mitteln unterbinden.

 

Zur Not packst Du sie im Nackenfell und unterm Hintern und setzt sie ins Körbchen oder in einen anderen Raum.

Macht sie das auch bei Deinem anderen Hund?

 

 

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Pack Deinen Hund bitte nicht im Nackenfell, das tut weh!!!

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Ich finde es gut und wichtig das auf das Thema "ballspielen" eingegangen wird und dessen Gefahren.

Dennoch würde ich mich nicht drauf versteifen.

Stress ist nicht nur negativ. Hunde haben den auch positiv und neigen dann auch zu Übersprungsverhalten.

Da würde ich es einordnen.

Und mal schauen, wie sie auf eine Alternative reagiert.

z. Bsp. einen Zerrstrick den man ihr gleich beim reinkommen gibt und an dem sie sich kurz abreagieren kann.

Mein Hund kommt auch nicht rein und legt sich gleich hin.

Der springt erstmal rum, wühlt in seiner Spielzeugkiste, wirft Sielzeug. Und das obwohl ich mit ihm drinnen (Ruhezone) nicht spiele und ihn nicht animiere.

Wenn er diese paar Minuten hatte, isser super entspannt.

Ja, der darf Ball spielen. Nicht jeden Tag und er kennt ein Signal "Ball geht schlafen!" das ihm sagt: Nu is zu Ende. Und er fordert dann auch nicht.

Aber selbst wenn er wochenlang nicht Ball spielt, dreht er ab und zu beim nach Hause kommen ab. Und ich muss dazu sagen, das unser Tagesabauf mehr als relaxed und entspannt ist.

Man kann nicht alles vermeiden und wegerziehen. ABER: Man kann Alternativen finden und umlenken.

Was nutzt es den Hund unter Hochspannung auf den Platz zu schicken? Oder in ein anderes Zimmer? Damit hat mein seine Ruhe. Der Hund brodelt aber weiter vor sich hin. Was hat er fürs nächstes mal nach Hause kommen gelernt? Sein Problem ist nicht gelöst.

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