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Hundeforum Der Hund
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Hundespiel - Qualität statt Quantität

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Ganz konkret stört mich das hier: Ein Großteil der Annäherungen läuft ohne große Probleme ab und wird durch Imponiergehabe bzw. auf der anderen Seite durch Gesten sozialer Demut gelöst

 

Zwar sehe ich das auch im Reallife - aber DEUTLICH weniger oft, als dieser Satz es suggeriert. Bei mir kommt dieser Satz tatsächlich so an, als würden mindestens 90% aller Begegnungen so ablaufen, dass zunächst einmal Imponiergehabe mit der Anwort soziale Demut gezeigt würden.

 

So ad hoc geschätzt laufen unsere Begegnungen tatsächlich so ab:

 

- ca. 50% freundlich-neugierige, ruhige Annäherung, danach bei 90% freundlicher Kontakt ohne besondere Anzeichen von "Liebe" oder "Hass", mit den anderen 10% entsteht spielerische Interaktion

- ca. 30% Abwehrgebell, das auf-Distanzhalten signalisiert; häufig präventiv genutzt von eher unsicheren Hunden; hört aber mal mehr, mal weniger schnell auf wenn die Hunde begreifen, dass meine gewillt sind ihre Grenzen einzuhalten. Die weitere Entwicklung solcher Begegnungen läuft dann wie bei den ersten 50%, wobei ein ganz kleiner Teil auch permanent weiter bellt.

- ca. 15% Hunde mit Demutsanzeichen; hier häufig eher junge Hunde zwischen 2-12 Monaten

- ca.   4% staksiges herankommen mit typischem Taxieren (Umkreisen), von diesen Hunden probieren etwa die Hälfte zu dominieren, die andere Hälfte überlegt und entscheidet sich dann, es nicht zu tun.

- ca.   1% rüpeliges Rumgeprolle, auch taktil mit Rempeln. Hiervon die Hälfte Junge Rüden, die noch nie etwas von Höflichkeit gehört zu haben scheinen, die andere Hälfte hat ...für mich aus unterschiedlichen Gründen "einen Knall"

 

Bei ca. 15-20% aller Hundebegegnungen kommt es zu keinem Kontakt, weil die Menschen es so entscheiden.

 

Kommentkämpfe? Kann ich mich kaum dran erinnern, vielleicht 5 bis max. 10 in 16 Jahren Rüdenhaltung.

Beißerei mit Beschädigungsabsicht - noch nie.

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Kommt drauf an. Bei sich bekannten Hunden würde ich dir recht geben. Bei Erstbegegnungen kann ichs das schon häufig beobachten.

Das Imponiergehabe oder die Demutsgesten fallen ja meist auch nicht "drastisch" aus. Da gehen die Öhrchen bei dem einen etwas zurück der andere hat halt so ziemlich aufgerichtet was man so als Hund aufrichten kann und meistens ists nach ein paar Sekunden gut.

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Das war die Beschreibung ausschließlich bei Fremdhundbegegnungen ...  :whistle

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Ok, hab ja was zur Fremdhundbegegnung geschrieben.

Aber danke für den Hinweis.

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