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TOVA Suchkonzept

Empfohlene Beiträge

Patrick van Burg   

Stimmt die rekrutieren von fremden Staffeln weltweit und bilden daraus einen internationalen Eisatzverband. Was ich persönlich nicht als negativ ansehe.

Vor einen möglichen Einsatz verlangen sie aber die Zusatzausbildung nach TOVA so wie es herauslesen konnte.

 

Weltweit gibt es viele  Staffeln die weder beider IRO, USAR oder gar INSARG Mitglied sind. Mal mehr mal weniger mit für mich triftigen Gründen.

 

Selbst ganze Organisationen wie die US Organisation NASAR http://www.nasar.org/ oder die Australischen Staffeln SARDA http://www.sarda.net.au sind nicht Mitglied im USAR Verbund.

Genauso so wie die TOVA-SAR Dogs die angeblich immerhin über 30 Staffeln weltweit zur Verfügung haben und garantieren nach 24 Std. weltweit vor Ort zu sein.

 

Wir selbst haben das innerhalb unserer Staffel bemerket wie langsam die Anfrage der INSARG oder IRO nach dem Erdbeben in Nepal gedauert hat. Während noch Anfragen und Kompetenzen bei uns geklärt wurden, waren schon 24 Std. nach dem Erdbeben die ersten TOVA-SAR Dogs, Staffeln der SARDA und auch verschiedene Staffeln aus den USA vor Ort.

 

Die Kollegen in Nepal http://www.sardogsnepal.asia/ waren von der schleppenden Hilfe durch die UN so enttäuscht das sie bei den TOVA-SAR Dogs Mitglied geworden sind.

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Gerhard   

Stimmt die rekrutieren von fremden Staffeln weltweit und bilden daraus einen internationalen Eisatzverband. Was ich persönlich nicht als negativ ansehe.

Vor einen möglichen Einsatz verlangen sie aber die Zusatzausbildung nach TOVA so wie es herauslesen konnte.

 

Weltweit gibt es viele  Staffeln die weder beider IRO, USAR oder gar INSARG Mitglied sind. Mal mehr mal weniger mit für mich triftigen Gründen.

 

Selbst ganze Organisationen wie die US Organisation NASAR http://www.nasar.org/ oder die Australischen Staffeln SARDA http://www.sarda.net.au sind nicht Mitglied im USAR Verbund.

Genauso so wie die TOVA-SAR Dogs die angeblich immerhin über 30 Staffeln weltweit zur Verfügung haben und garantieren nach 24 Std. weltweit vor Ort zu sein.

 

Wir selbst haben das innerhalb unserer Staffel bemerket wie langsam die Anfrage der INSARG oder IRO nach dem Erdbeben in Nepal gedauert hat. Während noch Anfragen und Kompetenzen bei uns geklärt wurden, waren schon 24 Std. nach dem Erdbeben die ersten TOVA-SAR Dogs, Staffeln der SARDA und auch verschiedene Staffeln aus den USA vor Ort.

 

Die Kollegen in Nepal http://www.sardogsnepal.asia/ waren von der schleppenden Hilfe durch die UN so enttäuscht das sie bei den TOVA-SAR Dogs Mitglied geworden sind.

Das sind keine "Mitgliedschaften" im Sinne einer Vereinsbildung, sondern internationale Standards, nach denen einige Einheiten zertifiziert sind.

Und natürlich hat es einen Grund, warum einige Länder ( und damit vielleicht auch Staffeln ) nicht danach zertifiziert sind. Eben weil sie die notwendigen Mindestforderungen nicht erfüllen. So sind in diesen internationalen Standards nicht nur Stärke, Ausstattung, Arbeitsweisen usw. standardisiert, sondern auch z.B. welche Kombination aus Spezialisten ein Heavy-/ oder Low-Team bildet, mit welcher eigenen Auslöse und Nachschub zu rechnen ist und noch einiges mehr.

Nichtzertifizierte Gruppierungen können das schlichtweg meist nicht leisten und tauchen fast immer als "Katastrophentouristen" auf.

Viele Gruppierungen behaupten innerhalb einer kurzen Zeit "vor Ort" zu sein. Nur kann man dann dort mit denen nicht nur nichts anfangen, sie behindern und stören die Rettungseinsätze.

Und natürlich dauert eine Anfrage eines von einer Katastrophe gebeutelten Landes eine gewisse Zeit. Da geht es erst mal darum, in einem solchen Land die minimalen Voraussetzungen zu schaffen. Dann muss alles koordiniert werden und letztendlich gibt es da auch Kostenfragen. Es muss auch Sinn machen. Rettungshunde z.B. beim Nepaleinsatz aus D zu senden, wäre aus mehreren Gründen total schwachsinnig gewesen.

Einige nicht angeforderte Teams haben auch gerade in Nepal wieder gezeigt, dass sie eher hilflos, denn eine Hilfe wären.

Und die Erfahrungen über viele Einsätze und Jahre davor haben das Gleiche ergeben. Hier und da mussten sogar Menschenleben darunter leiden, weil nicht selten selbsternannte "Spezialisten" mit Hunden ungefragt auftauchten und vor Ort nur im Weg waren. Diese kosten dann vor Ort Ressourcen, Zeit, Material usw., was man woanders abzweigen muss. Genau das waren irgendwann die Gründe, internationale Standards zu kreieren, nicht nur im Bereich der Rettungshunde. Auch die vor-Ort-Koordinierung und Alarmierungsabläufe sind darunter.

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PeterHinz   

Hallo zusammen,

ich beobachte diesen Thread im Forum schon eine längere Zeit und hab mich jetzt doch entschieden mich mal anzumelden und auch mein Statement dazu abzugeben.

 

Kurz zu mir. Ich bin 48 Jahre alt Rettungshundeführer, bin beim BRK Rettungshunden seit ca. 25 Jahren und habe in der Zeit einige Auslandseinsätze hinter mich gebracht.

 

Ich gebe dem Vorredner an sich Recht. Wenig ausgebildete Hundestaffeln sind eine Gefahr und teilweise auch eine Behinderung für die Rettung von Menschenleben. Jedoch muss ich auch sagen das ich in allen Auslandseinsätzen keine Staffel als Behinderung erlebt habe. Egal unter welcher Führung und Schirmherrschaft sie gearbeitet haben. Wobei ich viele Rettungseinheiten kenne die die selben Standards wie die INSARG usw. haben Ein gutes bespiel ist hier die von Patrick van Berg erwähnte NASAR. Diese Einheit ist sicherlich das Maß der dinge bei der Technische  Rettung. Dennoch verweigern sie die Mitgliedschaft bei der INSARG. Die Gründe sinn vielschichtig und auch teilweise zu verstehen. Ich denke wir dürfen in der Diskussion nicht den Fehler machen die UN / INSARG als Gradmesser anzusehen Ist es doch nur eine Organisation von vielen die einfach einen guten Job machen. Viele Organisationen haben den selben oder weit aus höheren Standard.

 

Nun zu den TOVA SAR Suchhunden. Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit dieser Einheit bzw. Suchhunden sind sie mir doch in fast Jeden Auslandsabsatz unter die Augen gekommen  (gelten sie in vielen Ländern als Eliteeinheit  der Rettungshunde) oder ich wusste dass sie im selben Katastrophen Gebiet arbeiten. Beschäftigt man sich mit der Arbeit und Organisation der SAR Dogs bemerket man schnell das der Standard weit über dem der INSARG oder IRO liegt. Ausbildung von Mensch und Hund stehen an höchster Stelle. Die Ausbildung ist sehr komplex und umfangreich. Dies kann man sicherlich aus dem Ursprung der Hundestaffel zurückführen kommt diese doch eigentlich aus der Israelischen Armee. Die heute noch Geld und Infrastruktur zuliefert. Die Vorgaben an Ausbildung und Prüfung aber auch danach sind sicherlich einmalig.

Die Einheiten sind technisch extrem gut ausgestattet. In Haiti waren wir alle beeindruckt welche Infrastruktur durch die TOVA Suchhunde nach kürzester erstellt wurde und mit welcher Ausdauer und Professionalität gearbeitet wurde. 

 

Im letzten Jahr gab es einen großen Bericht in dem Magazin www.airmedandrescue.com wo die TOVA Suchhunde vorgestellt wurden.

Die UN ist auch nicht mein Wunschkandidat bei der Organisation von Katastrophen im internationalen Einsatz. Aber die logischste. Auch wenn die Leute der INSARG einen Top Shop machen. Bemerkt man wie solch Organisationen mehr mit sich beschäftigt sind. Macht und Intrigen stehen hier leider an der Tagesordnung. Ein Phänomen das wir beim Roten Kreuz, oder bei jedem anderen Verein leider vorfinden.  

 

Was mir tatsächlich immer noch nicht klar ist wie die TOVA Suchhunde sich weltweit finanzieren. 30-40 Mann/Frau der First Response TOVA Units und Hund + Ausrüstung, Ärzte, Betreuer etc. innerhalb von wenigen Stunden weltweit zu verlegen Kostet Unsummen. Satellitentelefone, Aufblasbare Rettungszelte, Medikamente etc. und die teure und langwierige Prüfung und Ausbildung der Hunde muss Millionen jedes Jahr verschlingen. Hinzu kommt die Dauerhafte Finanzierung von eine  SAR Lagezentrum in Basel.

 

Aber ganz egal wie man dazu steht, beeindruckend  sind die TOVA Suchhunde. Nicht zuletzt durch die schillernden Persönlichkeiten der Gründerinnen Rachel und Tova.

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Estray   

So langsam wird es auffällig, wenn ihr alle (bzw. du) die gleiche Schrift benutzt, die hier sonst niemand verwendet. B)

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PeterHinz   

??? Ich nehme die, die bei mir im Word hinterlegt ist.... Die Schriftart Calibri ist sicherlich nicht selten ???

Nichts für ungut..... ;-)

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Estray   

Schau dich mal um im Forum, dann wird dir was auffallen  ;) .

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KleinEmma   

Vielleicht erzählt ihr einfach mal eure eigenen Erfahrungen mit Tova. Wie gehen die Ausbilder vor? Was ist an Rachel und Tova so faszinierend? Wo liegt der wesentliche Unterschied zu anderen Konzepten? 

 

Eure Beiträge lesen sich so wie Werbetexte auf einer Homepage. Erzählt doch mal von eigenen Erfahrungen und euren Rettungshunden.

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PeterHinz   

Stimmt, Arial verwenden viele. Bedeutete jetzt was?

Wenn ich mir Texte hier Kopiere um sie dann in Wort zu beantworten... werden natürlich auch die Schriftart übernommen...

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PeterHinz   

Ich kann leider wenig zu den Ausbildern sagen. Ich bin klassisch beim BRK großgeworden. Ein großer Unterschied ist sicherlich die Suchtaktik die die an den Tag legen.  Noch nie habe ich Flächensuchhunde an der Leine gesehen wie beim Mantrailer. Auch die Suchmuster unterscheiden sich in vielen Bereichen von denen die ich noch klassisch gelernt habe. Wie gesagt ich kann zu der Ausbildung nur das sagen was ich gelesen habe. Gesehen habe ich sie mehrmals mit wirklich beeindruckenden Resultaten.  Ich denke die Faszination bei den Gründerinnen ist das Alter, dazu noch Frauen beim Militär usw. Ich suche mal das Interview das es vor einigen Jahren in der New York Time mal mit beiden  gab und stelle es hier ein.

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Zoef   

also...ich bin seit über 20 Jahren als RH-Führerin unterwegs und hab noch nie einen Torva-Hund gesehen (aber ich war auch noch nie im Ausland)

 

der Unterschied zu den anderen Konzepten?

"diese doch eigentlich aus der Israelischen Armee. Die heute noch Geld und Infrastruktur zuliefert

 

Wir  - im DRK -  müssen uns über Spendengelder selber finanzieren. Und so ist es bei den anderen Hilfsorganisationen auch. Auch die privaten Staffeln finanzieren ihre Arbeit über Mitgliedsbeiträge uns Spenden

Ausnahmen sind Feuerwehr undTHW. Die beiden sind organisatorisch einfach anders eingebunden, bekommen aber auch nichts geschenkt.

 

Aber alle HF machen RH-Arbeit "nebenher". Die einen haben mehr Zeit und die anderen weniger, aber jeder muß seinen Lebensunterhalt durch was anderes als die RH-Arbeit finanzieren

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