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Hundeforum Der Hund
JeKo30

Hund beißt Kind beim anleinen

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Wie reagiert er denn sonst im Alltag auf Deine große Tochter? Geht er freiwillig zu ihr, wenn sie ihn nicht gerade anleinen will oder meidet er sie? Es ist müßig, sich nun darüber Gedanken zu machen ob und was da vorgefallen ist, Tatsache ist, dass er kein Vertrauen mehr zu ihr hat, sonst würde er sich nicht so massiv äussern.

Mein Rat: sie soll ihn vollständig in Ruhe lassen, bis er ihr wieder von selbst zugeht.

Auch nicht von ihr füttern lassen, um ihn nicht noch zusätzlich in einen unnötigen Konflikt zu bringen.

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Derzeit haben sie eigentlich sehr wenig Kontakt,sie ist vormittags in der Schule,kommt heim,isst was( da pennt Yoda ),macht Hausaufgaben geht zum Sport und kommt abends wieder...

okay,dann werde ich das so machen,dass da erstmal "Funkstille" ist...

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Bei Kindern und Hund bin ich leider auch immer skeptisch, weil ich einfach auch zu oft schon mitbekommen habe, dass die Hunde viel zu arg bedrängt werden, ohne dass Kinder oder Eltern davon Kenntnis nehmen. Sehr oft ist es halt einfach so, dass sich da was anstaut und irgendwann entlädt, und dann heißt es, "dass hat er ja noch nie gemacht".

 

Aber natürlich kann es auch noch an anderen Faktoren liegen.

 

Was mir noch einfällt: Kinder werden von Hunden je nach Alter oft ganz unterscheidlich behandelt. Babys und Krabbelkinder werden eher beschützt. Dazwischen bis zur Pubertät haben die Kinder auch noch relativ viel Freiheit (immer vorausgesetzt, der Hund kann generell gut mit Kindern). In der Pubertät ändert sich oft das Verhalten, auf einmal wird einiges nicht mehr toleriert. Das ist ähnlich wie bei der Welpenerziehung. Der Hund erwartet dann viel mehr Respekt und macht das auch deutlich. D.h. wo sich die Kinder noch Respektlosigkeiten erlauben können, ist beim pubertierenden Kind auf einmal Feierabend. So eine Respektlosigkeit ware z.B. dass sie ihn aus seinem Ruhelager rausholt. Das Problem ist, dass ein pubertierendes Kind noch nicht so souverän auftreten kann wie ein Erwachsener und wenn ein Kind das nachmacht was Erwachsene in der Situation tun (eben Ressourcen beanspruchen, Grenzen setzen, etc.) kann es Probleme geben.

 

Grundsätzlich Hund zum Anleinen immer zu sich rufen (notfalls locken), und nicht mit der Leine dem Hund hinterher oder in seinem Lager überfallen.

 

Die Abendrunde kann ja durchaus kürzer ausfallen, evtl. geht ihr zu lange mit ihm und er will deshalb nicht mit.

 

Oder es ist Abends was vorgefallen, was ihn verunsichert hat und das muss nichts hochdramatisches gewesen sein, das kann was ganz belangloses für die Menschen gewesen sein, für den Hund aber ein Problem, z.B. gesalzte Wege wegen Eis! Oder Hund der ihn überrascht hat und ihm Stress gemacht hat, oder Jugendliche, die rumlärmen oder ein Unfall, weiter entfernt, wo die Leute rumgestresst haben etc.. Evtl. ist aber noch von Sylvester was stecken geblieben.  

 

Oder es ist ihm einfach zu kalt!

 

Und, was ich auch noch anmerken wollte: Es ist schön, wenn man als Eltern volles Vertrauen zu den Kindern hat! Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wir nicht immer alles den Eltern gebeichtet haben. Obwohl meine Mutter wirklich sehr liebevoll war, wir keine Strafen befürchten mussten und sie auch immer ganz sicher war, dass wir keine Geheimnisse hätten. Aber manchmal wollten wir meine Mutter einfach nicht enttäuschen. Und wer will schon Schuld daran sein, dass der Hund sich komisch verhält? Damit will ich nicht sagen, dass was vorgefallen sein muss, sondern, dass ich es jedenfalls nicht 100 % ausschließen würde. Kann ja auch sein, sie hat gar nicht mitbekommen, dass der Hund ein Problem draußen hatte und er ihr gerade deshalb nicht mehr vertraut. Kann z.b. auch sein, dass die Tochter sich mit Freunden draußen gestritten hat, was mit Hund nichts zu tun hat, er aber dadurch verunsichert wurde. Oder sie hat ihn zu grob behandelt, weil er nicht laufen wollte, also zu viel an der Leine rumgezogen z.B.

 

Was mir auch noch einfällt. Ich hab nicht mitbekommen, wie alt dein Hund ist? Grundsätzlich, wenn ein Hund so lustlos ist, würde ich ihn unbedingt dem Tierarzt vorstellen!!! Es könnte sein, dass er Probleme mit dem Herz hat (je nach Alter wäre ein Herz-Ultraschall da sinnvoll, weil man nur durch Abhören sehr leicht was übersehen kann!) oder mit dem Skelett, oder Zahnprobleme etc, was man eben nicht auf den ersten Blick mitbekommt, weil Hunde trotzdem weiter fressen und spielen etc. Oder er ist in einem Alter, wo er einfach mehr Ruhe braucht, evtl. schon schlechter sieht und hört und deshalb nicht mehr alles mitbekommt und dann erschrickt und entsprechend abwehrt.

 

Jedenfalls glaub ich nicht, dass der Hund auf einmal Marotten entwickelt. Es hat immer eine Ursache.

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Wobei,kann es vielleicht auch daran liegen,dass er so auf meine große reagiert,weil hier seit einiger Zeit "zickenkrieg" herrscht,also immer mal wieder,pupertät halt,Fässer da vielleicht irgendwelche Emotionen,Gefühle oder so von ihr oder mir wahr nimmt?

 

Neben dem, was hier schon mehrfach gesagt wurde - also mehr Respekt vor dem Bedürfnis nach Ruhe und Abstand und vor allem viel sehr genaue Beobachtung der Körpersprache! - wäre das der nächste Punkt, der mir tatsächlich eingefallen wäre. In diesem Alter sind Jugendliche emotional in einer Achterbahn, und entsprechend auch wenig berechenbar für Hunde. Zumal die ja unsere ganze Körpersprache und unser Ausdrucksverhalten enorm fein lesen. Das ist an sich schon verunsichernd, und noch mal anstrengender für einen Hund, der ohnehin schon durch den offenbar ziemlich lebhaften und anspruchsvollen Umgang stark gefordert ist. Dann fehlt nur noch, dass er mal geistig/nervlich echt fertig war (und gerade diese Rassen sind nicht eben für ein leicht lesbares Ausdrucksverhalten bekannt, das kann euch also locker durch die Lappen gegangen sein), in dieser Situation deine Tochter gereizt oder genervt zu ihm hin ist, und das Maß ist voll. Und so ein "es reicht jetzt!" wird dann auch schnell zur allgemeinen Haltung. Zuerst nur einem gegenüber, mit etwas Pech weitet sich das aber auch auf andere aus.

 

Ganz allgemein wäre es jedenfalls wohl super wichtig, seine Geduld generell etwas weniger zu beanspruchen. Womit ich nicht sagen will, dass er das Spielen mit den Kindern schlimm findet! Aber trotzdem, es strengt einfach an. Ich meine, so als Elternteil kennst du das doch auch aus eigener Erfahrung, oder? Selbst wenn man richtig Spaß mit den Kurzen hat, man muss trotzdem immer aufpassen und damit rechnen, mal rein aus Versehen und im Übermut einen ab zu bekommen, und schon dieses ständige auf alles gefasst sein fordert einen ganz schön. Und irgendwann braucht man seinen "Feierabend". Den man nicht unbedingt mit der Wahl zubringen möchte, allein ins "Exil" einen Stock höher zu gehen, oder weiter gefordert zu werden - sondern einfach mal dabei sein und trotzdem entspannen zu können...

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Ich habe es jetzt vielleicht überlesen, wie als ist er?

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Und wie beißtcer? Droht er vorher und knurrt, beißt dann gezielt ? Oder überdreht er und "beißt" dann praktisch in alles was ihm vor die nase kommt (hände, hosenbein)?

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Ok du hattest schon etwas dazu geschrieben. Also praktisch den hund aus seinem körbchen zu ziehen finde ich äußerst ungünstig. Er sollte freiwillig mitgehen. Wie sehen denn eure abendrunden aus? Sie scheinen für den kleinen nicht sonderlich interessant zu sein. Ich würde auch am tag erstmal weniger machen. Da muss nichts vorgefallen sein, meine alte hündin war nach 20h auch nur mit leckerchen vor die tür zu bewegen.

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Ganz ehrlich ich würde bei nem Hund der ein Kind gebissen hat bzw gezwickt hat immer nen Profi hinzuholen und nicht auf Forenratschläge hören. Das ist schon fast grob fahrlässig.

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ich würde immer auch an Schmerzen denken, wenn mein Hund sein Verhalten so und plötzlich verändert.

 

Vielleicht wäre ein Tierarztbesuch sinnig, Schmerzen sind einfach blöd.

 

(Skelettsystem, Zähne, Verdauung...??)

 

Sollte es schon jemand hier geraten haben, dann habe ich es überlesen, Entschuldigung.

 

Und ich konnte nicht finden, wie alt der Hund ist.

Hunde, wie auch wir Menschen, werden mit zunehmenden Alter auch , naja nicht sooo spielfreudig und so ähnlich.

(mir tun auch die Knochen ab und zu weh und ich finde Tobys Tobewelt langsam anstrengend)

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Das ist nie verkehrt den Hund mal durchchecken zu lassen.

Aber wie gesagt Bitte in dem Fall keine blinden Forentips befolgen. Blind deswegen weil keiner hier den Hund gesehen...oder den Umgang

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