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Hundeforum Der Hund
Arak1

Armer Hund - Wie kann man nur?!

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Heute auf dem Spaziergang mit Arak und Holly lief plötzlich ein Appenzeller Sennen Hund auf uns zu und stupste mit Holly Nase an Nase. Er schaut Arak an, blieb aber stehen und wir gingen weiter. Er folgte uns dann ruhig und langsam.

Dann kam sein Besitzer: Er zog ihn zu sich und packte ihn am Kragen. Ich meinte noch: " Er war ja lieb." Sie gingen 1 Meter weg und der Mann drückte seinen Hund gewaltsam zu Boden und hielt ihn fest. :wall:  Mir blieb die Luft weg, ich wusste nicht was ich sagen sollte. Außer Beleidigungen fiel mir nichts ein. :no:

Wir sind dann gegangen und als wir uns nach circa. 40 Meter nochmal umdrehten, wurde der Hund immer noch auf dem Boden fixiert.    :o

 

Meine Fragen: Was denkt ihr, war das gerechtfertigt? Was lernt der Hund wohl dabei? Und : Wie reagiere ich beim nächsten Mal angemessen?

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Was der Hund lernt: nichts.  Vielleicht noch besser Herrchen fernbleiben. Herrchen ist S******.

 

Leider hab ich heute auch wieder so etwas im Feld gesehen. Die waren aber bestimmt so 100 Meter weg. Hund rennt Krähen hinterher aufs Feld. Herrchen brüllt. Irgendwann kommt Hund zurück, kriegt eins mit der Leine übergebraten. Da fehlem einem die Worte. Leider waren sie zu weit weg und sind dann ins Auto gestiegen...

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Was hättest du getan, wenn sie dichter dran gewesen wären?

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Ich hätte den Mann angesprochen. Versucht ruhig zu bleiben. Auch wenn es schwer ist. Ihm versucht zu erklären warum dieses Verhalten falsch ist. Im freundlichen Ton, aber nicht belehrend. Mit einem netten lächeln..

Früher hatte ich mich auch öfters nicht im Griff, aber das bringt garnichts. Die gehen dann auf Konfrontationskurs... und man weiß nicht was der Hund dann noch zu hause ausbaden muss.

 

Bei Einem der sehr aggressiv wurde habe ich dann mal gedroht die Polizei zu rufen. Hab das Handy dann auch demonstrativ in die Hand genommen.

Aber wie gesagt, auf die freundliche Art erreicht man oft mehr. Wenn Leute handgreiflich werden ist es oft eher ein Zeichen von Überforderung.

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Ist mir auch schon passiert, dass ich sowas gesehen habe. :( Ich habe den jungen Mann mal kurz zur Ordnung gerufen. ("Hey, das bringt jetzt aber nicht wirklich was!!!") :angry: Ob das was genützt hat? Ich glaube nicht wirklich.

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Okay. Warum glaubst du das und was würdest du anders machen ?

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Also, wenn ich mich mal in den anderen rein versetze: ich hatte einen bescheidenen Tag, bin total entnervt und muss eigentlich mal dringend über einiges nachdenken und ein paar Dinge auf die Reihe kriegen. Nichtsdestotrotz muss mein Hund ja mal raus, der arme Kerl kann ja nichts dafür und also raffe ich mich auf, wir gehen raus. Leider gehen meine Sorgen und mein Ärger mit uns. Nun macht mein Hund genau das, was er nicht soll, also genau das, von dem er genau weiß, dass er es nicht soll und bringt mich auch noch in Verlegenheit einem anderen Hundehalter gegenüber. Das bringt das Fass zum Überlaufen, ich reagiere total überzogen, unangemessen und einfach Panne. Was ich auch weiß, aber nun ist es passiert. Und das auch noch vor dem anderen Hundehalter ...

Ich denke, in dieser Situation kann der andere GAR NICHTS sagen, was irgendwie hilft, denn jede wie auch immer formulierte Kritik macht mich in diesem wütenden Zustand sowieso nur noch wütender.

Würde der andere Hundehalter mich am nächsten Tag ansprechen und sagen, dass das wohl ein Schei.. Tag gewesen sei gestern und dass es ihm leid getan hätte, dass mein Hund es ausbaden musste, dann könnte ich wohl einräumen, dass er recht hat und dass das total unangemessen war und ich mich dafür schäme, die Nerven verloren zu haben.

Natürlich nur, wenn ich mit einem Minimum an Intelligenz ausgestattet wäre, ansonsten würde ich mich am nächsten Tag ebenso ärgern, wie schon in der Situation selbst.

Frage ist also: willst Du dem Schwachkopf einfach Deine Meinung kundtun, weil man so ein Verhalten ja nicht einfach stehen lassen kann? Dann brülle ihm hinterher, was auch immer Du willst, drohe ihm mit Anzeige beim nächsten Mal oder was auch immer. Ändern wird es wohl nichts, aber immerhin hast Du Deine Meinung gesagt. (Nicht zu empfehlen, wenn zu befürchten steht, dass er Dir auf die Gosche haut, versteht sich).

Wenn Du entfernte Hoffnung hast, mit einem Gespräch etwas erreichen zu können, dann verschiebe es auf einen Moment, in welchem die Person nicht aufgebracht und auch nicht peinlich berührt ist durch Deine Anwesenheit.

So ungefähr denke ich.

(Und nein, ich vermöbele meinen Hund NICHT, wenn ich einen miesen Tag habe ...

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Ach sowas blödes. Der Hund hat klar nichts gelernt. Ausser, wenn herrchen mich kriegt bin ich dran....

Leider gibt es immernoch diese Idioten. Man ist ja erstmal, so wie du, völlig überrascht und erschrocken in dem Moment. Da fällt einem meist nix vernünftiges ein.

Meine Cousine war früher auch so zu ihrem Hund, die durfte sich jedesmal was von mir anhören. Erst als ich ihr den Spiegel vorgehalten habe, und zwar ganz vernünftig, wurde es besser. Ein Vergleich ist da vllt manchmal nicht schlecht, aber oft fällt einem einfach nicht das richtige ein.

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Cartolina hat es gut auf den Punkt gebracht.

Und:aus einer Momentaufnahme läßt sich nichts schließen.

Wobei es passiert,daß  man auch selber nicht immer alles richtig macht mit seinem Hund - auch wenn man guten Willens ist - gell,Alina? ;)

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Ich kenne solche Situationen zur genüge. Zur Rede zu stellen bringt normal rein gar nichts.

Mal ein Fall, bei dem ich kurz davor stand meine Meinung kund zu tun:

Freitag Mittag, nach der Schule. Straßenbahnen rappel voll, als eine Frau mit einem großen Doggen/Mastiff mix einsteigt. Der Hund hatte einen Stachelwürger an, an dem die Frau (die übrigens nur mit ihrem Smartphone beschäftigt war) immer mal wieder kräftig gezogen hat, wenn dieser aufgestanden ist, weil z.B. Leute auf seine Rute getreten , oder über ihn drüber gestiegen sind. Es waren Minimum 20 Menschen in Sehweite, aber sagen tut niemand etwas.

Daher auch von mir die Frage : Wie sollte man bei sowas reagieren?

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