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Hundeforum Der Hund
Kräuterhexe

Vegane Ernährung bei Hunden,ich suche alte nicht vegan ernährte Hunde

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Es gibt ja schon körperliche Unterschiede zwischen Raubtieren und Fluchttieren, die einem ziemlich klar sagen, wie artgerechte Ernährung aussehen sollte. 

Dieses Raubtier- Gebiss ist nicht zum gemächlichen Zermahlen von Raufutter gemacht, Speiseröhre, Magen und Darm sind nicht an eine rein pflanzliche Nahrung angepasst, wie etwa beim großen Panda, der durch seine Anpassung an die sehr einseitige Ernährung mit Bambus vom Schädelknochen über Mahlzähne, Pseudodaumen und Verdauungsapparat in der Lage ist, mit überwiegend vegetarischer Kost zu überleben. Überwiegend, nicht ausschließlich! Auch der frisst kleine Tiere!

 

Es mag sein, dass Haushunde sehr tolerant sind, was ihre Ernährung betrifft, vielleicht toleranter als wilde Hundeartige, vielleicht im Laufe der Jahrtausende in menschlicher Obhut mehr zum Allesfresser mutierten, aber garantiert nicht zum Vegetarier. Vegane Hundehaltung würde ja nur bedeuten, dass es auch außerhalb des Futternapfes keine tierischen Produkte im Hundeleben gibt wie Lederleinen, Wollpullis, Kauartikel u.s.w. 

Katzen würden keine Mäuse jagen wollen und können, wäre der Verzehr kleiner Tiere für sie nicht völlig normal.

 

Es gibt aber Hinweise z.B. aus der Vegetarierhaltung (Rinder), denen man mit artfremder Ernährung (tierische Proteine im Kraftfutter) so gar keinen Gefallen tat (BSE). 

Es gehören keine toten Wirbeltiere in deren Futter. 

 

Ins Futter von Raubtieren gehören tote Wirbeltiere. Das einfach zu leugnen, finde ich anmaßend. Nicht rein zufällig sind Schädelform, Gebiss, Knochenbau und Verdauungsapparat von Rindern so anders als von Hunden und Katzen. 

 

Dieser angeblich älteste Hund, der ebenso angeblich rein vegetarisch ernährt wurde, geistert übrigens seit mindestens 40 Jahren durch die Hundefuttergeschichte. So lange weiß ich von ihm. Mit leicht schwankenden Altersangaben. Ich glaube das schlicht nicht. 

Die ältesten Hunde, die ich kannte, waren eine 25- jährige Schäferhündin und eine 20- jährige Irish- Setter- Hündin, beide, wie damals üblich, mit Rohfleisch und Küchenresten ernährt.  

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Ich danke Euch recht herzlich. Leider hatten alle anderen Recht und ich hatte vergeblich gehofft, die Dame zur Vernunft zu bringen. Ich wollte mit dieser Umfrage eigentlich nur eines ihrer Argumente pro vegan widerlegen, aber es interessiert sie schlicht nicht. Sie hat wohl das allheilbringende Buch gelesen, in dem steht wie es funktioniert, obwohl sie vorher ja selbst zu den Teilbarfern gehörte.

Dass ihr Katze mit allergrößter Wahrscheinlichkeit deswegen nicht rollig wird ( nach meinem Argument ist es jetzt plötzlich doch wahrscheinlich die Blutlinie, die spät rollt, bzw die Impfung schuld).

 

ich bin ja jemand, der sich zumindest mal gerne damit befasst, und nicht einfach dann nur sagt, sorry, Katze ist ein Carnivore fertig. Nein, ich suche dann schon nach stichhaltigen Argumenten, wie dass Gemüse einfach nicht verwertet werden kann, dass man tierische nicht einfach mit pflanzlichen Proteinen ersetzen kann. Dass Maiskleber, Soja eben zu den Dingen gehören die Allergien und so Dinge wie Lekopalazie auslösen können( eine ihrer Katzen, die gleiche, die nicht rollt, leidet auch unter Hautproblemen, aber hey...ihre Katzen sind seit dieser Ernährung soooo gesund....arrghhh).

 

ich habe ihr heute mitgeteilt, dass ich gerne darüber mit ihr gesprochen hat, sie meint, sie braucht das nicht und will das nicht. Woraufhin ich ihr auch mitgeteilt habe, dass sie das versprochene Mädchen von mir nicht bekommt. Fand sie schade, aber sie meinte, sie respektiere das. na immerhin. 

 

Ich kann zwar sonst auch nicht ausschliessen, dass sie nicht ganz so hochwertig gefüttert werden, wobei die meisten schon das weiterfüttern was ich gebe. Aber das war mir jetzt einfach viel zu krass, und ich denke auch, die Katze würde dann eh wieder zurückkommen. Also ist es leider so wie es ist. Ich hätte mich halt auch für ihre Fellis gefreut, wenn ich sie hätte überzeugen können. Ach so, eines noch. Sie verriet mir noch, dass ihre einmal die Woche frisches Hühnchen bekommen, oder Bio-Hühnchen von Hipp. Die Katze mit den Hautproblemen sogar zweimal die Woche. Schon komisch, wo es doch angeblich gar nicht nötig ist. 

Naja, wenigstens ein zwei mal die Woche vernünftiges Futter.

 

Wie gesagt, ich danke Euch recht herzlich, hatte befürchtet, es klickt erst gar niemand an, bei der Überschrift .

 

Echt schade, dass sich manche Leute so verblenden lassen und so unvernünftig sind und obendrein inkonsequent. Auf der einen Seite vegan, aber für das eigene Vergnügen züchten, es passt einfach nicht.

Ja ich züchte auch, aber ich bin da nicht so streng, trinke ja auch Milch und so. Aber vor allem, ernähre ich meine Tiere artgerecht. Und das sollte doch als so extremer Tierliebhaber das alleroberste Gebot sein.

 

Ganz ganz liebe Grüße

 

Katharina

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Ich muss da noch nachlesen kann ich schlecht stehen lassen.

Ein extremer Katzen/Hundeliebhaber ernährt seinen Hund vielleicht "artgerecht".

Das aber auf Kosten (oft)irgendwelche anderen Tiere.

Ich möchte das einfach festhalten.

Natürlich ist das ein moralisches Dilemma aber ein Hunde/Katzen Liebhaber kann sich an dem Punkt kaum erhöhen.

Ist einfach auch kein extremer Tierliebhaber.

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Ich suche versuche momentan möglichst viele Hunde aufzutun, bzw Fälle von Hunden, die sehr alt wurden, zu finden. Am liebsten welche die gebarft wurden, oder aber welche die sogar mit Billigfutter alt wurden.

 

dann brauchste auch die Größe des Hundes - alleine das Alter bringt wenig. WIr hatten einen Podenko-I-Wolfshundmix 72 cm groß (vertrug nur ein billigfutter, sehr billig), wurde 15 Jahre alt. Das ist enorm viel. Kannte auch einen Irischsetter, der war 18 als ich den gesehen hatte, halt schon was klapperig. bei kleinen Hunden wirst oft Hunde finden die sehr alst werden.

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wenn man doch Tiere nicht ausbeuten will

Man "rettet" keine anderen (Schlacht-) Tiere, wenn man die eigenen vegan ernährt.

Das Fleisch und die tierischen Nebenprodukte, welche im Hu-und KaFu verarbeitet werden, sind die Reste vom Schlachttier, nachdem das Fleisch für den menschlichen Verzehr verwertet ist.

Nur etwa 50% eines Schlachttieres wird für den menschlichen Verzehr "gebraucht".

Der Rest (Innereien, Haut, Blut, Kehlköpfe, ...) wird u.a. zu Fleischmehl // Hunde- und Katzenfutter verarbeitet.

Von den über 1 Milliarde Schlachttieren, die wir Deutschen jährlich futtern, fällt dicke genug für die Futtermittelhersteller ab, dass sie nicht extra für unsere Hunde und Katzen Schlachttiere heranzüchten, töten und verarbeiten müssen.

Vielleicht ist das ein Argument für die Dame.

Erst wenn fast ganz Deutschland aufhört, Fleisch zu essen, müssten extra für unsere Hunde und Katzen andere Tiere geschlachtet werden.

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@Steffen, das ging mir auch durch den Kopf. Der angeblich 27 Jahre alte Hund, war wohl ein Collie, somit schon ziemlich alt, habe aber noch einige andere gefunden. auch mittelgroße bis große, die wohl zumindest über die 20 Jahre gingen.

Leider hilft bei der Dame diesbezüglich gar nichts mehr. Ich wollte ja gar nicht so sehr in die Ferne schweifen, und hatte ihr wie oben geschrieben, die Probleme ihrer Katze und eventuelle Zusammenhänge mit der Ernährung aufzeigen wollen. zumindest mal so, dass sie es nicht ganz ausblendet. Aber Fehlanzeige. Sie hat keinen Diskussionsbedarf und ihr täte das auch nicht gut so zu streiten, dabei war ich ganz ruhig.... hmm...

 

@Juline: Ich hatte soviel zusammengesucht. Habe mir auch die Futterzusammensetzungen angeschaut, habe nachgeforscht wie welche tierischen Aminosäuren und Co ersetzt werden können, etc etc. Ich war glaub noch nie soviel auf veganen Seiten unterwegs, inklusive Rezeptseiten. Alleine dass in dem einen Futter Maiskleber ganz vorne stand.... naja... Es hat leider keinen Wert mit ihr darüber zu sprechen, da sie es nicht will und meint schon alles zu wissen. 

Und auf meine Frage, wie sie es mit ihrem Gewissen dann zusammenpasst, dass sie züchtet aber eben dann vegan ernährt, habe ich ja gar nicht verstanden, kam nur...ich lasse mich nicht in Boxen pressen. 

 

Alles bisschen traurig. 

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Ich muss da noch nachlesen kann ich schlecht stehen lassen.

Ein extremer Katzen/Hundeliebhaber ernährt seinen Hund vielleicht "artgerecht".

Das aber auf Kosten (oft)irgendwelche anderen Tiere.

Ich möchte das einfach festhalten.

Natürlich ist das ein moralisches Dilemma aber ein Hunde/Katzen Liebhaber kann sich an dem Punkt kaum erhöhen.

Ist einfach auch kein extremer Tierliebhaber.

Ich stimme dir dann zu, wenn ich wirklich Liebhaber bin und mir Tiere aus dem Tierschutz hole. Aber für mich ist es ein Paradoxum, wenn ich einerseits gegen das Elend so protestiere und gegen Ausbeutung von Tieren bin, also auch das Melken der Kühe verachte, und mir dann als Hobby für das eigene Vergnügen die Katzenzucht aussuche. Klar stehen Veganer in einem Gewissenskonflikt, wenn es um die artgerechte Ernährung eines Carnivoren geht. Aber bei denen, die diese Tiere aus dem Tierschutz haben, könnte ich es wenigstens ethisch nachvollziehen. Ja ich züchte auch, aber ich ernähre meine Tiere auch nicht vegan.

 

Ich habe das Thema auch in der Barfgruppe auf Facebook angesprochen. Es sind sehr viele Vegetarier und Veganer dort unterwegs. Du kannst Dir nicht vorstellen was da los war. Keiner von ihnen konnte es nachvollziehen. Dann darf man entweder keine Katze halten, aber noch viel weniger sollte man dann auch noch züchten. Und das kam eben von den Veganer, die ihre Katzen aber noch artgerecht ernähren.

 

Und ich verstehe eh nicht, warum man vom einen direkt ins andere Extrem fallen muss. Zumindest für die Tiere könnte man doch auch den weg wählen und sagen. ok ...ich gehe zum Biobauern und schaue es mir genau an, wie die Tiere gehalten werden und kaufe dort. Wenn wir alle ein wenig diese Geiz ist Geil Mentalität abschaffen würden, hätten es auch die Landwirte einfacher, wieder artgerechtere Tierhaltung zu betreiben.

Und ehrlich, ich esse gerne Gemüse, ernähre mich ausgewogen, etc. Ich mag auch mal was Besonderes wie Quinoa. Aber dass dieser Boom, gerade auch was Quinoa betrifft, dann dort, wo es Herkommt, Armut erzeugt, weil die Preise für die Einheimischen nicht mehr bezahlbar sind. Futter für deren Tiere fehlt und Hungersnot droht. Das kann es doch auch nicht sein. 

 

Ebenso grotesk ist es, wenn man sich dann so viele Ersatzprodukte und Nahrungsergänzungen, die dann nicht mehr natürlich sind, reinziehen muss, damit es nicht gesundheitsgefährdend wird. Aber gut, dass darf und soll ruhig jeder Mensch für sich und seine ethischen und moralischen Grundsätze ausmachen. Nur das Tier kann nicht entscheiden, ob es vegan leben möchte, entgegen seiner Art. Und das Tierschutzgesetz besagt, dass Tiere artgerecht ernährt werden müssen. Wie gesagt, es konnte auch keiner der Veganer verstehen. Es fiel einigen nicht leicht, Fleisch für ihre Fellis zuzubereiten, viele von ihnen kaufen dann eben Bio und es fällt ihnen somit leichter. 

Aber wenn ich damit ein Problem habe, was ich ja prinzipiell nachvollziehen kann, dann darf ich keine Katze halten, bzw sollte dies nicht tun, und schon gar nicht noch züchten. 

 

Ich habe aber schon verstanden was Du meintest. Trotzdem, so kann das auch nicht richtig sein. Vor allem wenn dann noch mehr oder weniger inkonsequent gehandelt wird und einmal pro Woche ein Hippgläschen mit Biohühnchen verfüttert wird.

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Unser letzter Hund, ein Westi, wurde bei bester Gesundheit 17 und hat das bekommen, was wir auch essen. Einen anderen Westi habe ich mal kennengelernt, der war 22 und bei bester Gesundheit (halt ein bischen langsam), auch der "vom Tisch" ernährt.

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Ich könnte da fie schnautzermix hündin beibuns im park anführen. Wenn alles gut geht wird sie im juni 18. Bisher ist sie top fit, veg o. Vegan wird sie mit sicherheit nicht gefüttert. Ich finde es ein unding hunde oder katzen vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Obwohl ich selbst seit meinem 15 lebensjahr vegetarierin und mittlerweile auch mehr vegsn zu lebrn versuche.

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