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Hundeforum Der Hund
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Hundeschulen/Welpenschulen

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Hallo ihr Lieben,

 

wir hatten ja jetzt öfter mal wieder das Thema Welpenschule/Hundeschule. Ich hatte mir mit meinem jetzigen Nachwuchs ja auch wieder ein paar angeguckt und bin wieder zu dem Schluss gekommen dass wir das lassen... es waren die üblichen Dinge die mir nicht gefallen haben, zu große Gruppen, zu wenig Eingriff, keine passende Konstellation...

Was mir aber auch wieder aufgefallen ist, ist dass es in den Kursen keine Struktur gab was Lerninhalte betraf. In der Beschreibung im Inet stand dann natürlich immer welche Ziele erreicht werden sollten, aber so wirklich erkennen konnte ich das nicht...

Auch waren die meisten Welpenhalter ja auch Ersthundebesitzer und bräuchten doch mehr Anleitung.

 

Dass ist meiner Erfahrung nach aber grundsätzlich in Hundeschulen so, egal ob in der Welpenschule oder im Agi, und ich Frage mich ob die Lehre von ihrer didaktischen Aufbereitung (nicht vom Stoff her) in Hundeschulen auf dem neusten Stand ist bzw. ob da nicht dringend etwas verbessert werden müsste.

Man bekommt z.B. in jedem Sprachkurs (und Hundekurse sind ja nicht unbedingt billiger...) ein Skript.

Die einzige Möglichkeit der Wissenserweiterung und Übung in Hundeschulen sind üblicherweise die Arbeit auf dem Platz.

Warum nicht auch hier eine kleine Zusammenfassung des theoretischen Stoffes (der oft gar nicht vorhanden ist)? Auch kleine Hausaufgaben wären doch nett.

 

Oft habe ich irgendwie das Gefühl dass die Kurse nicht wirklich zielorientiert sind, sondern eher momentanen Beschäftigung dienen.

Ich denke man könnte viel mehr erreichen wenn man die Vermittlung des Stoffes etwas organisierter angeht.

Wie seht ihr das?

 

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Seh ich ähnlich. Hab mir auch einige HuSchu angesehen. Viel zu große Gruppen, und keine wirkliche Erklärungen was das Ziel von dem ganzen ist.... Ich lass das ganze jetzt bleiben. Unser Balin ist jetzt 6 Monate, kann die üblichen Grundkommandos und ich übe fleißig weiter mit ihm.

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Für mich ganz persönlich hätte ich mir wirklich reine Welpenspielstunden gewünscht.

Kleine Gruppen, Menschen die mal hinschauen.

Gerne auch mal eine Gruppe mit nur kleineren Hunden. Mit vielleicht 1, 2 suveränen, älteren Hunden dabei.

Sonst nichts. 

 

 

Natürlich hängt aber auch hier der Erziehungsteil dran, mit Signalen die wir sonst nie verwenden und bei denen ich auch im Alltag keinen Wert drauf lege, bzw. sie auch nie brauche. 

Und ich beschäftige mich halt ungern mit Dingen, die mir zu nichts nützen und lege lieber 1, 2 Prioritäten fest. Aber dann auch FEST. 

 

Aber Du hast schon Recht... grad für Neuhundehalter wäre es auch schön, wenn es z. Bsp. einen theoretischen Teil gäbe.

 

Grundsätzlich isses mir für die Welpen in solchen Stunden aber eh schon oft zu "drillig". 

Beim Menschen könnte man da schon noch bisschen mehr tun  :P

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1. In meiner Hundeschule gibt es beim ersten Besuch eine Mappe, in der einige grundlegene Dinge zum Thema Welpen stehen.

2. Welpenschule ist 3x in der Woche (die Themen wechsrln wöchentlich, es findet also an den 3 Terminen in der Woche dasselbe statt).

3. Die Gruppen sind offen, d.h. man kann Mittwochs oder Freitags oder auch 3x in der Woche gehen, das bedeutet aber, dass die Gruppengröße halt schwankt - manchmal sind es 8, manchmal 12 Welpen,....Das finde ich slbst aber nicht schlimm, denn

a. Sind jedesmal 3 Trainer anwesend (einer, der den Kurs leitet, die anderen zur Unterstützung, um z.B. mal einzugreifen)

b. Das Gelände groß genug ist, dass man sich auch während des Freispiels in Grüppchen stellen kann (z.B. die ruhigeren, schüchternen Welpen abseits von den wild tobenden), ddurch erübrigt es sich auch, die Welpen nach Größe zu sortieren.

Ich finde es auch schwierig, eine Welpengruppe auf eine Anzahl Welpen zu beschränken, denn was macht man mit den Menschen, die geade einen Welpen bekommen haben und Hilfestellung suchen? Soll man die abweisen?

4. Die Welpengruppe ist gut strukturiert:

- Beim Eintreffen bleiben die Welpen erst einmal an der Leine

- Jeder streichelt und untersucht seinen Wlpen anfangs beruhigend, Ohren anschauen, Pfoten abtasten,....damit die aufgeregten auch erst einmal etwas runter kommen. Der Trainer geht dann rum und begrßt jeden Welpen, schaut einmal Zähne an,....ist eine gute Vorbereitung für z.B. Tierarztbesuche

- Dann wird ageleint und es darf ein wenig gespielt werden

- Nun folgen kleine Übungseinheiten, z.B. Leine gehen, Bindung zu Besitzer stärken,...dabei erklärt der Trainer immer genau, was warum gemacht wird und alle 3 Trainer geben notfalls Hilfestellung

- Zum Schluß darf nochmal gespielt werden

 

Ich bin mit meiner Hundeschule mehr als zufrieden und wenn dort Ersthundehalter nichts lernen, dann sind sie einfach beratungsresitent.

Ich kenne allerdings auch andere Hundeschulen....

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Ich finde es auch schwierig, eine Welpengruppe auf eine Anzahl Welpen zu beschränken, denn was macht man mit den Menschen, die geade einen Welpen bekommen haben und Hilfestellung suchen? Soll man die abweisen?

 

Nee. Sicher nicht.

Aber eben dann eine 2. Stunde anbieten. Aufteilen.
Wichtiger sind ja hier die Welpen und was sie dort für ihr ganzes leben u. U. lernen und erleben.

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Warum nicht auch hier eine kleine Zusammenfassung des theoretischen Stoffes (der oft gar nicht vorhanden ist)?

 

Weil es 99% der Hundehalter nicht interessiert. Ich war schon bei Vereinen wo es tatsächlich beim Agility und Mantrailing Theorie gab. Bin nach ein paar Stunden wieder gegangen, weil Theorie stinklangweilig ist und ich dafür kein Geld ausgebe.

 

 

Auch kleine Hausaufgaben wären doch nett.

 

 

Macht aber auch keiner, außer ein paar wenigen Strebern.

 

 

Wie seht ihr das?

 

Ich sehe das so wie du: Die meisten Kurse dienen der momentanen Beschäftigung und genau das wollen die allermeisten Hundeschulenbesucher auch.

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Oft liegt es aber auch an den Hundehaltern. Es kann mir nicht passieren dass ich zu wenig Theorie mitbekomme.....weil ich frage. Wenn ich ein Vorgehen nicht verstehe, nicht verstehe was der Hund dabei wie lernen soll....dann frage ich. Ein Hundetrainer der gebetsmühlenartig in jeder Stunde durchkaut wie man den Hund dazu bringt ein "Sitz" zu machen, ist nach 3 Monaten nicht mehr lustig. Also zumindest nicht für den Hundehalter der schon seit 3 Monaten da ist, wäre für den Ersthundehalter der zur ersten Stunde kommt vielleicht hilfreich.....aber er könnte ja fragen. 

 

Welpenschule finde ich nicht so toll. Welpenspiel schon. Wenn den Welpen so grundlegende Sachen wie, einfach zu Herrchen/Frauchen zurück kommen wenn er/sie ruft geübt werden, finde ich das auch in Ordnung. Aber ein Welpe von ein paar Wochen muss nicht in einer Welpenschule "Sitz, Platz, Hastenichgesehen" lernen. Die "Grundausbildung in einer Hundeschule sollte erst ein wenig später statt finden. (meine Meinung). Im übrigen sollten sich die Hundehalter immer wieder mal vor Augen halten, dass der Hund nicht in der Hundeschule lernt, sondern dass die Hundehalter angeleitet werden zu lernen wie sie ihren Hund ausbilden können, denn die Ausbildung findet zu Hause statt. 

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Ich käme auch niemals auf die Idee eine Hundeschule zu empfehlen. Es sei denn, es geht um einen Problemhund.

Besser ist immer ein halbwegs vernünftiger Hundesportverein. Da kann man trainieren wie, was und wann man will. Ausserdem hat man dann das Recht, bundesweit jeden angeschlossenen Verein kostenlos zu nutzen.

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Wow newi dass hört sich toll an. Sowas gibts hier glaube ich nicht... klar interessiert nicht jeden theorie, mich nichts aus nem welpenkurs. Aber bei nem skript könnte ja jeder selbst entscheiden ob er es liest.. :-)

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Naja geh du mal mit einem alten, gehandicapten, unsportlichen oder unverträglichen Hund zum Hundesportverein. Da wirst du bestenfalls belächelt, schlimmstenfalls aber gleich wieder weggeschickt.

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