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Hundeforum Der Hund
Ludari

Umzug - wie Territorialverhalten im Garten verhindern?

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Hallo liebe Hundefreunde,

 

Bei uns steht im Sommer ein Umzug in ein Haus mit grossem Garten an. Bisher bewohnen wir eine Wohnung mit grosser Dachterrasse. Die Hunde sind in letzter Zeit vermehrt auf den Geschmack gekommen, auf der Terrasse frech nach unten zu kläffen. Dies versuche ich durch sofortiges Abrufen zu verhindern, was für den Moment zwar klappt, aber beim nächsten Mal wird trotzdem wieder nach unten gekläfft, wenn ich nicht gerade daneben stehe. Nun habe ich die Befürchtung, dass sie im neuen Zuhause anfangen werden, den Garten als ihr Territorium zu verteidigen, zumal auch noch ein Spazierweg am Grundstück vorbeiführt. Momentan ist der Garten zweigeteilt, ungefähr halbiert, das eine Stück eingezäunt ( darin geben die jetzigen Bewohner ihren Katzen Freilauf ), die andere Hälfte ist noch offen, auch zum Nachbarn. Wir werden auf jeden Fall das ganze Grundstück umzäunen, die Frage ist nur, ob wir gleich von Anfang an den ganzen Garten zur Verfügung stellen sollen, oder erst mal "nur" den kleineren Bereich und erst im Lauf der Zeit den ganzen Garten...? Seht Ihr darin irgendwelche Vor- oder Nachteile? Wer hat Tipps für eine Eingewöhnung in einen Garten, was können wir tun, um Gekläffe am Zaun zu verhindern? Danke für's lesen, freue mich auf hoffentlich zahlreiche Tipps!

Lg, Ludari

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Also ich versuche mal zu beschreiben wie wir das machen......

Zunächst "checke" ich die Lage bevor die Hunde raus dürfen. Sprich ich gehe als erste vor die Haustüre und schaue extra lang, tue so als wenn ich über den Zaun gucke etc.... Erst dann dürfen die Hunde raus. Ich lasse also erst gar nicht zu das meine Hunde rausstürmen um gleich mal die Lage abzuchecken.

Wenn ein Hund im Garten bellt, geh ich raus gucken, hol den entsprechenden Hund rein und der muss dann eine Auszeit im Korb machen (nicht lang2-3 min. vielleicht).

Mein eigener Hund bellt eh nicht mehr im Garten....nur ganz selten wenn ich dabei bin, dann denkt sie das ich wohl Bescheid wissen muss. Unser pflegehund hat so innerhalb von 2 Wochen gelernt das es nicht notwendig ist jegliche Bewegung vor dem Zaun zu melden. Die Hunde sind allein ca. 1/2-2 Stunden im Garten..... Halt aufgeteilt auf den Tag.

Ebenso gibt es bei uns im Sommer Auszeiten im Garten. Also eine Decke, wo dann auch mal Ruhe gehalten werden muss. Und aufstehen halt mal für eine gewisse zeit nicht erlaub ist. Ähnlich wie zuhause der Korb. Das finde ich auch recht effektiv um am Anfang dem Hund so recht einfach zu zeigen das der Garten nicht verteidigt werden muss. Das geht dann alles komplett ohne schimpfen.....man muss halt die ersten Tage beharrlich dran bleiben dann wird das recht schnell verstanden. Und vor allem das vorher abchecken finde ich echt das beeindruckt dir Hunde.....hab das jetzt mit dem pflegehund wieder eingeführt.... Wie die dann gucken auf mich, ob auch wirklich die "Luft" rein ist:-).

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Hallo Chau77 und vielen Dank für Deine Antwort! Ich werde es mal so probieren und diese Regeln schon jetzt für die Dachterrasse etablieren, in der Hoffnung, dass sie dann im neuen Zuhause nur noch übertragen werden müssen. :) Das "Abchecken" mache ich sowieso schon im Alltag, gehe auch immer zuerst um die Strassenecke etc., aber ob sie sich da wirklich drauf verlassen im Sinne von "Frauchen hat das schon im Griff", bezweifle ich.  :( Sind beides Tierschutzhunde mit Defiziten und unbekannter Vorgeschichte...da greifen leider nicht alle Massnahmen, auf die "normale" Hunde gut ansprechen.

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Bolle meint ja auch den Beschützer geben zu müssen (was er im bestimmten Rahmen - als Melder - auch tun soll/darf). IWenn er also bellt, hole ich ihn ab oder rufe ihn ran und sage nur so was wie "Ist ok, der darf das.". Das hilft.

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Ich mache es genau wie Hilde.

Blümchen schlägt kurz an, ich schaue und erkläre, dass alles im grünem Bereich ist und sie hört sofort auf.

Ich benutze sogar denselben Satz wie Hilde.

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Bolle meint ja auch den Beschützer geben zu müssen (was er im bestimmten Rahmen - als Melder - auch tun soll/darf). IWenn er also bellt, hole ich ihn ab oder rufe ihn ran und sage nur so was wie "Ist ok, der darf das.". Das hilft.

Läuft bei uns auch so:

Basko meint, am Zaun rumkaspern zu müssen, ich gucke, sage: *Ist O.K., dass ist nur Onkel Bolle/Hund Wuffi, die dürfen hier vorbei!*

Manchmal reicht es schon, wenn ich nur den Kopf zur Terrassentür raushalte:

Basko sieht, dass ich reagiere, merkt, dass das in Ordnung ist und dann trollt er sich wieder! :)

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Also wenn eine Spazierweg dran vorbei führt, würde ich vermutlich versuchen, den Hunden zumindest vorerst ein Areal zuzuweisen, was nicht direkt an diesen Weg angrenzt. Den Teil, der an den Weg grenzt, würde ich nur in Deiner Anwesenheit freigeben, also zum Beispiel beschäftigst Du Dich da, pflanzt Blümchen oder liest ein Buch und vermittelst den Hunden, dass Spaziergänger auf der anderen Seite des Zaunes Dich nicht interessieren, wenn sie anschlagen, kannst Du ihnen sagen, dass alles ok ist.

Ich hätte die Befürchtung, dass wenn sie im Umzugsrummel draußen "geparkt" werden und in der ohnehin etwas chaotischen Stimmung vielleicht die ersten Passanten ankeifen, Du aber beim Schrankaufbau oder ähnlichem bist, sich das Ganze ziemlich schnell etabliert.

Wobei ich vermutlich - je nach räumlichen Gegebenheiten - definitiv versuchen würde, die Hunde lieber in einem ruhigen Raum unterzubringen, als gleich in der großen weiten Welt des Gartens mit lustigen oder gruseligen Passanten. Den Garten würde ich, sofern möglich, die erste Zeit immer in menschlicher Begleitung nutzen lassen.

(Bei uns ging das wegen der kleinen Räumlichkeiten nicht, aber es klingt ja, als hättet ihr Platz dort

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Lustig... auch ich nutze den Satz: "Ist okay der/die darf das." :)

 

Nur leider hilft er bei Ferun nicht wirklich :rolleyes: irgendwas mache ich wohl falsch. Hachja

Und dabei hab ich immer gelesen "Windhunde bellen nicht"

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Also unser Grundstück ist 2geteilt..nach hinten raus (wo eigentlich keine Gehwege sind, es sei denn die Leute wandern auf den Gleisen lang) und dann haben wir sowas wie Vorgarten (Richtung Straße) wo die Hunde aber nicht hinkommen.
Die Hunde haben nur den hinteren Bereich für sich...(da haben sie eine Ecke in der sie buddeln dürfen und der Rest bleibt buddelfrei, weil man sich ja auch mal in den Garten setzen möchte ohne sich direkt die Haxen zu brechen ;)
 

ja die können auch Leute in den Wald gehen sehen oder wenn die Nachbarn draußen sind bzw. die Hunde besuch haben...da machen sie besonders die Welle....da muss ich sie dann auch rein befördern

(auch wenn die Nachbarn meinen ich sollte die Hunde doch machen lassen, die finden es lustig wenn die Hunde am Zaun bellend hin und herbrettern) aber unsere sind dann so aufgedreht die verletzten sich dann nur oder so...

 

Ansonsten wenn sie so bellen, sage ich denen meist

"nicht Euer Grundstück" (wenn z.B. Vögel auf dem Nachbargrundstück sind oder so)....

" Kennt Ihr" (Wenn Nachbarn an unserem Haus vorbei gehen in den Wald)....

bei anderen Sachen heißt es "Nein, nur gucken" und wenn die da mal nicht nur gucken wollen, heißt es dann "weg da" und dann gehen sie meist auch weg und dann ist eh ruhe..

 

Hat zwar eine ganze Weile gedauert..man durfte sie dann aber erstmal eine ganze Zeit nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen und das hin zu bekommen, aber es klappt relativ gut...an manchen tagen weniger *augen roll*

und die neue Hündin hier die muss das alles ja noch lernen....da müssen wir dann noch aufpassen das die anderen sich diese Art wieder aneignen...aber bei der kommt man gut mit ranrufen /pfeifen weiter...und wenn es dann Leckerchen gibt geht es relativ gut...

 

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Wie es aussieht, bekommen wir direkt vor dem Garten (Strasse) eine Bushaltestelle. Will sagen - wir werden einen weiteren Zaun setzen. :)

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