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Hundeforum Der Hund
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Wir Menschen rechnen ja auch nicht aus, was auf den Teller kommt

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Kania, es hat nicht mehr in die Überschrift gepasst, aber ich beziehe mich auf Nährstoffe. ;)

Wenn ich Lust habe auf Tomaten oder Erdnüsse, dann besorg ich sie mir. Ein Hund kann das nicht. Wenn sein Körper nach was verlangt, bekommt er es noch lange nicht.

..und wenn er es sich besorgen will, schreit man Pfui! oder Aus! :).

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..das wird immer und immer wieder als Argument angebracht, wenn man zu bedenken gibt, dass man sorgsam mit der Hundefutterzusammensetzung umgehen soll und eben nicht einfach irgendwas in den Napf kippt.

 

 

Da ich jemand bin, der dieses Argument auch mal anbringt, möchte ich den zweiten Teil des Satzes vehement von mir weisen. :D

Ich sage das, wenn Menschen anfangen wollen, irgendeinen isolierten Nahrungsbestandteil im Detail auszurechnen. Calzium, Phosphor und Eiweiß sind die häufigsten Kandidaten. Bei Selen kommt komischerweise nur selten jemand auf die Idee. ;)

 

Ich bin durchaus der Meinung dass man ein wenig darüber wissen sollte was man einem Hund füttert (wie auch über die eigene Nahrung) und nicht einfach "irgendwas" in den Napf oder auf den Teller werfen soll. Aber ich bin fest überzeugt, dass ich nicht aufs µg genau wissen muss, wie viel Eisen mein Hund heute im Futter hatte, sondern dass ich auch ohne genaue Rationsberechnung ganz gut eine individuell passende Nahrung aus normalen (natürlichen) Futterkomponenten zusammenstellen kann.

 

 

Auf Facebook kursiert gerade dieses lustige, treffende Bild: 

 

 

GENIAL! :D

 

 

Wir lassen unsere Hunde doch überhaupt nicht entscheiden, was sie essen möchten und müssen. 

 

 

Doch, ich tue das. (in einem gewissen Rahmen)

Genau darum geht im anderen Thread ja: der Hund macht eine klare Aussage zu seinem Futter.

Natürlich ist es die Entscheidung des Menschen, das zu beachten oder zu ignorieren. Ich glaube nicht an Machtspiele am Futternapf und nehme solche Aussagen meiner Hunde immer ernst. ;)

 

Kinder z.B. entscheiden auch nicht selbst, was sie essen, sind also auch nicht in der von dir genannten luxuriösen Lage. Trotzdem kenne ich keine Eltern, die das Essen ihrer Kinder mittels Excel-Tabelle im Detail ausrechnen. ;) 

 

 

Vielleicht mal drüber nachdenken?  :)

 

 

Unbedingt.

Ich bin aber nicht sicher, ob mein Ergebnis (dem Hund "zuhören" und ihm in einem gewissen Rahmen die Möglichkeit zur Entscheidung geben) das gleiche ist wie deins?

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Kania, es hat nicht mehr in die Überschrift gepasst, aber ich beziehe mich auf Nährstoffe. ;)

Wenn ich Lust habe auf Tomaten oder Erdnüsse, dann besorg ich sie mir. Ein Hund kann das nicht. Wenn sein Körper nach was verlangt, bekommt er es noch lange nicht.

..und wenn er es sich besorgen will, schreit man Pfui! oder Aus! :).

 

Alsoooo :D Emma pflückt sich beispielsweise eine Mandel vom Baum oder eine Johannisbrotschote vom Baum, wenn ihr danach ist. Sie frisst Gras, wenn sie das braucht und sie darf Kaninchenköttel und auch Schafskacke fressen - wenn ihr danach ist (macht sie selten, wenn sie das tut, gehe ich davon aus, dass sie das braucht).

 

Mit ihr manchen wir Dinge, bei denen wahrscheinlich jeder Hundetrainer die Hände überm Kopp zusammenschlagen würde. Sie bekommt z.B. immer was vom Tisch, wenn wir essen. Falls es Gäste stört, dürfen sich die Gäste gerne woanders hinsetzen. 

 

Unseren vorigen Hunden konnten wir in den ersten Jahren nicht so viel bieten, also an tollen Essenssachen. Da hatten wir selbst nicht viel aufm Teller. Die mussten damals essen, was auf den Tisch, ähm, in den Napf kam. Jetzt mit Emma sieht das anders aus, da es uns finanziell wesentlich besser geht. Sie bekommt das, was sie gerne frisst.

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Ich achte auch sehr auf das, was ich fuettere, wovon soll der Hund leben und sich die Zellen teilen, wenn nur minderwertiges Zeug zugefuegt wird? Ich kann ja auch kein Wasser in mein Auto kippen, hin und wieder mal nen Schluck Benzin und erwarten, dass es faehrt :) Das richtige fuettern, bewusst fuettern.

Im Detail auf jegliches Mineral und Vitamin achten tu ich aber auch nicht, da ich (noch?) nicht barfe, aber da traue ich meinem Futter ganz gut ueber den Weg. Solange es keine synthetischen Zusatzstoffe gibt, laesst sich das auch nur schwer ueberdosieren. Mit kuenstlichen Zusaetzen und Laborvitaminen sieht das anders aus. Zum einen koennen die vom Koerper nicht so genutzt werden, wie die echten und zum anderen kann man damit eben mehr schaden als nuetzen. Und jeder, der Hundi sieht oder anfasst, ist hin und weg weil sie so ein schoenes, glaenzendes, weiches Fell hat. Dann kommen die Fragen was ich mache, ob der Hund rohes Ei bekommt oder sowas.. Ne. nix. Gutes Essen. ;)

Erst jetzt wieder am Neuhund bemerkt. "Altes" Futter durch meines getauscht, beissender Mundgeruch innerhalb von einem Tag so gut wie weg. Wenn ich darueber nachdenken, wird mir ganz anders. Man muss sich mal vorstellen, was man dem Hund da wohl gibt.

Ich achte auch bei Leckerlies genauso drauf, es gibt bei uns keinen Mist, Hundi reagiert einfach auch empfindlich und ich sehe an ihrem Bauch oder Haut sofort, wenn irgendwas wieder minderwertig war. 

Wie im Ausgangspost erwaehnt.. sie haben im grossen und ganzen keine Wahl (und hier ist ja nicht gemeint, welchen Kauartikel der Hund gerade lieber moechte) also sollten wir so fair sein und die "Macht" die uns da obliegt im guten Nutzen, das sind wir ihnen schuldig :)

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Wir lassen unsere Hunde doch überhaupt nicht entscheiden, was sie essen möchten und müssen. 

 

 

 

Doch - meine dürfen schon entscheiden, was sie essen oder nicht - siehe meinen heutigen Thread :)

 

Ich werde nichts in den Hund reintrichtern, wenn er es nicht mag.

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Wobei man vielleicht anmerken sollte dass dem Menschen die freie Wahl der Lebensmittel nicht unbedingt immer gut tut. Übergewicht, Zivilisationskrankheiten... was gut schmeckt ist nicht immer das gesündeste ;-) In der Natur ist ja auch nicht immer alles verfûgbar. Ich denke Abwechslung ist immer gut, sowohl beim Mensch als auch beim Tier. Meine kriegen jeden Tag etwas anderes in den Napf, gekocht, roh, Dose, mal nen Joghurt oder ein Ei, Trockenfutter (da wechsel ich auch immer die Marken). Ich messe da nichts ab und meine Hunde fressen alles gerne. Hunde die jeden Tag ausschließlich ein ödes Trockenfutter fressen müssen, tun mir Leid. Wenn meine Hunde etwas nicht mögen, dann mûssen sie es auch nicht fressen. So gesehen haben sie schon eine gewisse Wahlfreiheit. Durch die Abwechslung gibt es denke ich auch keinen Mangel und Gelüste (auch wenn es Hundi nicht sagen kann).

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Uli, Trockenfutter mag sie ja ;).

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PS: bei meiner Epi Hündin ist es anders. Da gibts immer das gleiche Trockenfutter + etwas an Ergänzung. Da kann ichvwegen dem Dibrobevund Salzgehalt des Futters die Mahlzeiten nicht so variieren.

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Ich kann ihn nicht selbst entscheiden lassen.

Wenn ich das tue, haut er sich nen Luftballon mit Schnur rein. Oder Gummi-Frisbee-Stücke.

Gummi-Mangel? Schnur-Mangel? ^^

Ich bin allerdings sonst nicht streng.

Zumindest war ich es nicht bis zur Allergie die jetzt da ist.

Neben gutem Futter, reichlich Abwechslung, hat er mit mir Ofenkäse geteilt, Pizzaränder gefressen, Puddingbecher ausgeleckt.

Es wäre auch schön wenn wir das auch in Zukunft wieder können. Dazu isses aber erstmal nötig die nächsten Wochen konsequent zu schauen, was die Allergie auslöst.

Von sich aus meidet er den Auslöser offensichtlich nicht.

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Oh jau, das hab ich ganz vergessen:

Meine Hunde pflücken mit großer Leidenschaft Himbeeren, Brombeeren, fressen Fallobst wie Äpfel, Birnen und Kirschen.

Und wenn ich nicht aufpasse, fressen sie auch das, was hinten aus ner Katze raus fällt :so

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