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Hundeforum Der Hund
Frau Mücke

Allergie auf Futtermilben - Erfahrungen und Tipps gesucht

Empfohlene Beiträge

 

 

Und ganz ehrlich: wenn das tatsächlich so einfach wäre und immer funktionieren würde, würden diese Leute überrannt werden. Keiner lässt sich doch freiweilig Desensibilierungs-Spritzkuren über Jahre geben, wenn man einfach mal ein paar Globuli vom Homöopathen einwerfen muß und das war's dann.

 

Aber nochmal: ich bin nicht prinzipiell dagegen, sonst hätte ich es ja nicht immer wieder probiert. Aber soooo einfach, wie du es immer darstellst, ist nun mal leider nicht.

Nun - einfach ist es sicher nicht.

 

Aber wieviele Threads gibt es hier, wo Tierärzte oder Kliniken falsch behandelt haben - und das kostet ja schließlich auch nicht wenig, oder?

Ich denke nur an Sammy. den Berner, der ich glaube jahrelang in einer Klinik immer wieder operiert wurde - alles vergeblich und unnötig.

 

Da regt man sich höchstens kurz auf.

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Kartoffelflocken würde ich bei einer Futtermilbenallergie nicht verwenden - Trockenprodukt und so... Das fertige Futter gut verschlossen im Kühlschrank aufzubewahren ist dagegen kein Problem.

 

Was die homöopathische Behandlung angeht fürchte ich, es sind genau diese etwas überzogenen Heilsversprechungen, die der Sache einen schlechten Ruf eingebracht haben. Sandor wird ja nun auch nahezu ausschließlich homöopathisch behandelt, im allgemeinen mit sehr gutem Erfolg. Aber selbst unser super erfahrener und versierter TA hat niemals in Aussicht gestellt, dass dadurch alle Allergien völlig geheilt werden. Sondern nur, dass der Hund so weit stabilisiert werden kann, dass er weitgehend sympthomfrei wird und auch das eine oder andere in Maßen verträgt, was vorher stark auslösend war. Mehr nicht. Und das konnte er auch einhalten - mehr nicht.

 

Von daher: Die Behandlung ist durchaus sinnvoll, aber bei der Vorstellung, dadurch ohne weitgehende Vermeidung der auslösenden Allergene auszukommen, halte ich für überzogen. Das wird nur zu Enttäuschungen führen. Homöopathie kann viel - aber nicht zaubern.

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Was ich mehr als gerne nutze: Kartoffel-Pü-Pulver.

Einfach zu dosieren, geht nicht kaputt und schnell in der Zubereitung :)

 

Das hab ich auch schon überlegt, aber ist hier nicht wieder die Gefahr von Futtermilben weil Trockenprodukt? Vielleicht weiß das jemand?

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Ich würde kein Kartoffelpüree als Fertigprodukt nehmen.

Meist reagieren die Hunde auch auf die Stabilisatoren etc

Du könntest Reisflocken nehmen. Diese mit kaltem Wasser gründlich abspülen und erst danach unter das Futter mischen.

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Sondern nur, dass der Hund so weit stabilisiert werden kann, dass er weitgehend sympthomfrei wird und auch das eine oder andere in Maßen verträgt, was vorher stark auslösend war. Mehr nicht. Und das konnte er auch einhalten - mehr nicht.

 

Von daher: Die Behandlung ist durchaus sinnvoll, aber bei der Vorstellung, dadurch ohne weitgehende Vermeidung der auslösenden Allergene auszukommen, halte ich für überzogen. Das wird nur zu Enttäuschungen führen. Homöopathie kann viel - aber nicht zaubern.

War bei mir genauso, als Kind /Jugendliche Heuschnupfen bis zu Erstickungsanfällen, habe die Gärtnerlehre fast abbrechen müssen, dann einmal eine homöopathische Eigenblutbehandlung durchgeführt -und dann Gärtner geblieben, leichte Symptome nur noch wenn die Luft wirklich voll ist mit den "richtigen" Pollen.

Auch Reisflocken würde ich nicht über den Weg trauen. Alles getrocknete (pulverisierte sowieso) Stärkehaltige ist milbenbefallgefährdet.

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Was die homöopathische Behandlung angeht fürchte ich, es sind genau diese etwas überzogenen Heilsversprechungen, die der Sache einen schlechten Ruf eingebracht haben. Sandor wird ja nun auch nahezu ausschließlich homöopathisch behandelt, im allgemeinen mit sehr gutem Erfolg. Aber selbst unser super erfahrener und versierter TA hat niemals in Aussicht gestellt, dass dadurch alle Allergien völlig geheilt werden. Sondern nur, dass der Hund so weit stabilisiert werden kann, dass er weitgehend sympthomfrei wird und auch das eine oder andere in Maßen verträgt, was vorher stark auslösend war. Mehr nicht. Und das konnte er auch einhalten - mehr nicht.

 

Von daher: Die Behandlung ist durchaus sinnvoll, aber bei der Vorstellung, dadurch ohne weitgehende Vermeidung der auslösenden Allergene auszukommen, halte ich für überzogen. Das wird nur zu Enttäuschungen führen. Homöopathie kann viel - aber nicht zaubern.

 

Silkies, wunderbar auf den Punkt gebracht :klatsch: Danke dafür. 

Genau das hab ich gemeint, aber nicht rüberbringen können -_-

 

Bezüglich Kohlehydratquelle werde ich mich jetzt erst mal an Süßkartoffeln probieren und diese für jeweils zwei bis drei Tage kochen und dann im Kühlschrank lagern.

 

Jetzt ist mir aber noch was eingefallen - sorry, wenn ich nerve mit immer neuen Fragen :ph34r: :

 

getrocknete Kräuter, Bierhefe in Pulverform, Grünlippmuschepulver: auch alles ein Fall für die Futtermilbe???

Ich gebe Mücke von Zeit zu Zeit was ins Futter:

Bierhefe im Fellwechsel

Kräuter, wenn sie draußen wieder mal ständig einen auf Schaf macht

Grünlippmuschel kurweise als Vorbeugung ..

 

Soll ich das jetzt auch alles in die Tonne kippen :think:

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Bei Kräutern und Grünlippmuscheln weiß ich es ehrlich gesagt nicht. Kräuter kann man ja meist auch auf frisch oder gefroren ausweichen? In Bezug auf Bierhefe kann ich nur aus dem Test mit Sandor sprechen: Ich gebe kein Pulver, das hat mir einfach zu viel Ober- und damit auch Angriffsfläche. Sondern sehe zu, dass ich eine möglichst frische Packung Tabletten bekomme. Davon friere ich einen Teil ein, der Rest geht in den Kühlschrank. Die Tagesportion hole ich jeweils raus, damit es nicht zu kalt ist. Auf diese Art funktioniert es bei uns zumindest problemlos. Allerdings frisst Sandor die Dinger auch wie Bonbons (die heißen bei uns sogar so :D ), keine Ahnung ob das auch funktionieren würde bei einem Hund, dem man das ins Futter mogeln muss :think:

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Stiiiimt, Bierhefe gibt es ja auch in Tablettenform. Im schlimmsten Fall kommt die Tablette in ein wenig Leberwurst, dann geht das auf jeden Fall. Danke dir!

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Dann erzähl mal, ob du die Bierhefe wirklich verstecken musst, würde mich interessieren! Denn für Sandor zählen die richtig als Leckerli, dafür lässt er sich sogar das Bürsten brav gefallen :D

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Mach ich gerne, sobald ich welche besorgt habe.

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