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Hundeforum Der Hund
Ina80

Jeder Hundetrainer sagt mir was anderes, ich bin richtig verzweifelt!

Empfohlene Beiträge

Ich sehe das etwas kritisch.

Dauerstress führt zu erniedrigten Schilddrüsenwerten.

Meistens wird aber gar nicht der Cortisolspiegel bestimmt, sondern nur die Schilddrüsenwerte.

Dann bekommt der Hund Medikamente, obwohl eigentlich der Stress abgestellt werden müsste.

Stimmt, so war es denke ich bei uns.

Diesen Artikel fand ich gut, auch in Bezug auf die Erklärung von Cortison und Stress. Vielleicht auch für die T-erstellerin interessant!

http://www.canis-beatus.com/glücklich-mit-dem-hund/hunde-und-stress/

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Natürlich sollte man das abklären.

Aber, anhand von dem, wie die Halterin die Situation beschreibt, finde ich das Verhalten des Hundes nicht soo rätselhaft. Das hat aber nichts mit Unfähigkeit zu tun.

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Wieso "muss man souverän sein"?

Ich finds viel wichtiger, dass man so ist, wie man eben ist.

Ich will nicht irgendwas sein, was jemand vorgibt.

Ich kann meinen Hund auch einfach mit Liebe erziehen. Ohne Box, ohne Begrenzung, ohne andere komische Sachen.

Ein Hund möchte emotional auch angenommen werden.

Und so wie sich der Eingangspost für mich liest, wäre hier ganz einfach weniger mal mehr.

Ich würde mir den Hund schnappen, an eine Schleppleine (mit Geschirr) packen und täglich 3-4 Stunden mit ihm durchs Gelände stromern.

Und erst, wenn ich merke, dass da irgendwo noch positive Gefühle in mir sind, würde ich auch wieder irgendwas trainieren.

Diese ständigen Kämpfe können doch gar keine ausgeglichene Beziehung fördern oder erst schaffen...

 

Ich weiß gar nicht woher diese merkwürdige Vorstellung kommt, dass sich liebevoller Umgang, Zuwendung, emotional den Hund annehmen und souveräner Umgang, Führung, Grenzen setzen ausschließen? Beides ist wichtig im Umgang mit Hunden, vor allem mit solchen, wie sie hier beschrieben wurden.

 

Das Problem ist, dass die HH noch nicht erkannt hat, wie sie richtig vorgehen muss, um die nötige Balance herzustellen und eben nicht mit dem Hund zu kämpfen, denn genau das ist eben nicht souverän, hat nicht wirklich was mit Führung zu tun und auch nicht mit Grenzen setzen. Es ist aber auch kein allzu großes Kunststück das hinzubekommen, wenn man die richtigen Trainer aufsucht.

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ich kann mich Nessie nur anschließen, ich find es einfach unmöglich, wie schnell man im Forum immer gleich zur Abgabe rät. Es gibt noch so viele Möglichkeiten, die überhaupt noch nicht ausgereizt sind, bevor Abgabe überhaupt zur Diskussion steht und nur weil sich manche nicht vorstellen können, dass sowas möglich ist, heißt das nicht, dass es nicht möglich ist. 

 

Allein schon, dass noch nicht mal eine tierärztliche Untersuchung abgeschlossen ist! Das wäre Schritt Nr 1. Danach muss man sehen.

 

Ich selber hab mehrfach mitbekommen, dass die HTS-DVDs nicht für jeden HH geeignet sind im Alleinstudium zu arbeiten. Ich sag immer, entweder man kann es sofort umsetzen, man hat also sofort deutliche Fortschritte, oder aber man lässt sofort die Finger davon und lässt sich direkt von einem HTS-Trainer anleiten. Auf der DVD sieht man immer nur Beispiele, die aber nicht jeden Typus Hund und jeden Typus Mensch abbilden und zudem sind es auch immer nur Ausschnitte. Jeder interpretiert das Gesehene zudem anders und dann kann das eben auch mal in die falsche Richtung laufen. Ich bin nicht happy mit den DVDs Sie sind eine gute Ergänzung zum Training und in Einzelfällen sicher auch für HH, die bereits Erfahrung im Lesen von Hunden haben und nicht allzuschwere Hunde auch im Alleingang geeignet, aber sehr oft eben nicht.

 

Deshalb mein Rat. Entweder Nägel mit Köpfen und direkt einen HTS-Trainer, oder Michael Stephan aufsuchen. Oder den anderen Weg gehen, den hier im Forum viele propagieren, rein positiv. Ich würde natürlich immer 1. Weg raten, weil meine Erfahrung dahingehend einfach rundum positiv sind, auch auf Dauer. Und der 1. Weg heißt nicht, dass man deshalb nicht auch positiv weiterarbeiten kann, das eine schließt das andere nicht aus.

 

Zur Auslastung würde ich Longieren empfehlen, kann man auch bei HTS lernen.

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Und bei entspannt rausgehen klingeln bei mir die Alarmglocken... arbeitest du in irgendeiner Art und Weise mit deinem Hund?

Das habe ich auch gedacht. Denn ich kannte einen Border Collie, der verhielt sich genauso, weil die Besitzer ihn als Ersthund, UNTERFORDERTEN. Sie dachten 2x 2 Stunden rausgehen, das reicht. Es wurde soo schlimm, daß sie ihn nicht mehr ohne Leine laufen lassen konnten, da er nämlich dann verschwand. Für ihn war das kein schönes Leben, auch Radfahren reichte nicht, immer an der Leine. LEIDER haben sie sich dann, nachdem er gestorben war, WIEDER so einen Hund geholt... :(

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Mir sind einige Schilderungen etwas widersprüchlich und die aufgezählten "Macken" in Summe zuviel um auf Entfernung eine wirkliche Ursache zu erkennen. Den Hund müsste man selber live sehen. Alles andere ist nur rumgerate.

Allerdings liest man schon deutlich heraus, dass du offensichtlich nur der Bespasser deines Hundes bist.

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Ich les da anderes raus.

Eher, dass da keine klare Linie zwischen Spaß und Ernst gezogen wurde und der Hund sich nicht klar orientieren kann.

Als Bespasser lese ich die TE nicht, sondern als total verunsichert und kaum mehr in der Lage, echte Freude mit dem Hund zu erleben, weil jeder darauf rumhackt, dass der Hund "ihr auf der Nase rumtanzen" würde und sie deshalb auch gar keine große Freude mehr im Hund aufkommen lassen kann.

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ich kann mich Nessie nur anschließen, ich find es einfach unmöglich, wie schnell man im Forum immer gleich zur Abgabe rät. Es gibt noch so viele Möglichkeiten, die überhaupt noch nicht ausgereizt sind, bevor Abgabe überhaupt zur Diskussion steht und nur weil sich manche nicht vorstellen können, dass sowas möglich ist, heißt das nicht, dass es nicht möglich ist. 

 

 

 

In diesem Fall fehlt es an Wissen, an Erfahrung und die Situation ist schon angespannt bis zum Zerreißen.

Solche Fälle findest Du jede Menge in Hundeforen. Es werden immer neue Ratschläge - auch gegensätzliche - ausprobiert, immer wieder neue Trainer, neue Methoden. Irgendwann eskaliert das Ganze und der Hund beißt zu. Was das für den Hund nach sich zieht, ist wohl klar.

 

Die Kombination: Charakterstarker Arbeitshund und ahnungslose Hundeanfängerin ist einfach in vielen Fällen brandgefährlich.

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Und deshalb gibt es erfahrene Trainer, an die man sich wenden kann. Das ist kein unlösbares Problem, und jeder kann dazulernen. Es so hinstellen, als wäre Hopfen und Malz verloren, find ich wiederum fahrlässig. Wäre der Hund brandgefährlich hätte er schon längst andere Seiten gezeigt.

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Brandgefährlich ist es meistens für den Hund, der irgendwann den Stempel "bissig" weg hat und eingeschläfert wird oder lebenslang Maulkorbzwang bekommt.

Das kommt immer "überraschend", dass der Hund irgendwann beißt. Ich kann Dir nur empfehlen, mal in anderen Foren nach solchen Themen zu suchen.

Da werden solche Hundehalter über Monate in einem Forum "begleitet" mit tausend Ratschlägen, bis es irgendwann knallt und der Hund zubeißt.

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