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Hundeforum Der Hund
Ina80

Jeder Hundetrainer sagt mir was anderes, ich bin richtig verzweifelt!

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Gerhard, die meisten? 

Nein - die meisten erlebe ich echt nicht so, wie Du beschreibst. Einige - Ja - aber bei weitem nicht soooo viele.

Wir haben ja öfters Urlaubshunde hier -also Frauchen + Herrchen im Urlaub, Hund bei uns- und auch wenn das total tolle Besis sind und der Hund es bei ihnen daheim wirklich gut hat.... es kommt oft vor, dass Hund sich zwar freut, wenn seine Leute zum Abholen kommen, aber dann doch lieber hier bleiben will!

Da ich das weiß, versuche ich vorausschauend zu vermeiden, dass es zu blöden Szenen kommt, denn das tut weh (täte es mir auch, gebe ich zu).

Mit blöde Szene meine ich das, was anfangs (als ich damit noch nicht gerechnet habe) immer wieder passiert ist: Die Leute gehen zum Auto, rufen fröhlich ihren Hund, komm jetzt geht`s nach Hause, der dreht sich um und rennt in`s Haus. Oder steht angewurzelt neben mir, sichtbar verunsichert. Das ist wirklich sehr unangenehm für alle Beteiligten :unsure:

und die Vertrautheit Sicherheit gibt.

Das ist es, denke ich. Ein, zwei oder gar drei Wochen bei uns (und ja, hier ist es echt gut für Hunde :) ) geben schon viel Vertrautheit, Gebundenheit, und viele der Hunde sind einfach nicht flexibel genug, in einer Viertelstunde wieder auf ihre Leute und ihr altes Zuhause umzuswitchen.

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Freundschaften sind so wichtig, so viel wichtiger als dieses dämliche "Liebe"-Zeugs. Ja, man soll und darf und kann sich verlieben, aber ohne eine solide Freundschaft mit dem zukünftigen Partner ist es nichts als ein Strohfeuer. Heiß und aufregend, aber leider auch schnell wieder kalt und staubig, wenn die Nacht vorbei ist.

Das ist aber nun auch nur deine Schlussfolgerung.

Eine romantische Liebe ohne tiefe Verbundenheit, tiefe Freundschaft, ist meiner Meinung nach keine "echte Liebe".

Verliebtheit und Liebe ist sowieso, nicht mal wissenschaftlich, deckungsgleich. Eben genau weil Verliebtheit geht und zwar bei JEDEM (tatsächlich). Entweder mündet sie in Liebe oder "nur" Freundschaft oder sie sang- und klanglos geht aus, wie das Strohfeuer. Bitte nicht einfach alle Ebenen vermischen und dann sowas hinknallen.

Aber das haben sowohl Philosophen (oder gar Psychologen)

http://www.amazon.de/Die-Kunst-Liebens-Erich-Fromm/dp/3548367844

wie auch andere Wissenschaftler als Beispiel

http://www.uni-oldenburg.de/aktuelles/einblicke/25/liebe-und-verliebtsein/

besser erklärt.

Des Weiteren, ohne deine plakativ-emotionale Analyse.... du vergisst, es gibt verschiedene Arten von Liebe. Freundschaftliche Liebe ausschließlich mit romantischer/erotischer zu vergleichen, fürht in einen argumentativen Abgrund.

Wie gesagt, Verliebtheit ist dann nochmal etwas anderes.

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Komisch, solche Hunde die für eine bessere Ressource mal eben ihre Bezugsperson wechseln habe ich noch nie erlebt.

So kam ich an meinen dritten Hund *g*

Benny hat ursprünglich 800m entfernt gewohnt.

Am Tag, nachdem er bei mir eingezogen ist, sind wir direkt an seinem vorherigem Zuhause vorbei gegangen und er hat NULL Interesse gezeigt, geschweige denn versucht, zur Tür zu kommen.

Von einem traumhaften Heim war es dort für ihn aber auch ganz weit entfernt...

Zum Thema Liebe: hmm... Schwierig...

Ich denke schon, dass ich meinen Hunden sehr wichtig bin.

Bei Maya ist es (leider) absolute Abhängigkeit.

Die Jungs sind "Mamakinder".

Als ich im Krankenhaus war, hat sich aber gezeigt, dass alle drei sich auch ganz gut neu arrangieren könnten.

Trotzdem sind sie komplett ausgeflippt, als ich wieder vor ihnen stand (vor Freude) und haben zugesehen, dass ich sie auch mit heim nehme.

Dass ein Hund sparsam guckt, wenn er nach 2,3 Wochen oder gar längerer Fremdbetreuung wieder nach Hause soll, kann ich mir aber wirklich gut vorstellen.

Wir finden es toll, dass Hunde so anpassungsfähig sind- aber wehe, sie passen sich anderswo an ;)

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Ich denke, es ist so wie zwischen Menschen: Die Chemie muss stimmen und dann kann sich auch so etwas wie Liebe entwickeln - wenn es nicht sogar Liebe ist.

 

Der Hund sucht sich ja auch in den wenigsten Fällen seinen Menschen aus. Es ist ja meistens umgekehrt. Muss ja dann nicht unbedingt sein, dass der ausgesuchte Hund die gleichen liebenden Gefühle zu seinem Menschen entwickelt, wie der Mensch zu diesem Hund.

 

Lucky wurde z.B. von mir gefüttert, gepflegt wenn es was hatte. Ich ging mit ihm täglich spazieren und und und. Er kam auch zu mir schmusen, aber: Sobald mein Mann anwesend war, war ich abgeschrieben. 

 

Letztens meinte mein Nachbar zu mir, dass sein Hund Caspar nie mit ihm so schmust und so auf ihn zugeht wie auf mich. Caspar mag sicherlich sein Herrchen sehr gerne, aber wann immer er die Gelegenheit hat, kommt er zu mir. 

 

Also, ich glaube, dass Hunde Liebe empfinden, aber vielleicht sind sie manchmal beim "falschen" Menschen gelandet.

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Na, da hab ich ja was los getreten!

Also, hab eure Argumente alle gelesen und verstanden und glaube es ist evt ein Definitionsproblem. Allerdings sperre ich mich weiter gegen den Begriff "Liebe"

Ich hoffe, ihr haltet mich nicht für jemanden, der seinen Hund nur über Ressourcen führt. Zu denen greife ich nur selten und da wäre bei dem Hund auch alles verloren.

Ich hab mit Liebe einfach nen Problem. Es ist aber wie bei lemmy.

Mein Hund und ich sind bezogen zueinander und vertraut. Ich bin für ihn verlässlich und gebe ihm Sicherheit.

Bin ich nicht da liegt er mit meinen Socken im Körbchen. Aber er hat auch viele andere "zuneigungsrituale" mit anderen Familienmitgliedern.

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Also, ob du es nun Liebe oder Zuneigung nennst, spielt für mich keine tragende Rolle - ich hab dich schon verstanden.

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Liebe ist für mich sehr voraussetzungsvoll:

 

Ausgehend von einer Zweierbeziehung, ist es wenn der eine für den anderen die Motivation ist, über sich selbst hinauszuwachsen.

Dazu bedarf es ein hinreichend gemeinsames Werte-/Orientierungssystem, woraus sich Vertrauen, Verlässlichkeit und Verständnis ergeben + gemeinsames Handeln und nicht zu vergessen, den Herzaspekt. Bei Intimbeziehungen ist das dann letzteres beispielsweise der körperliche Ausdruck wie Sex.

 

Bei Kindern fällt der weg, dennoch bieten wir unseren Kindern (im Idealfall), die Motivation, über sich selbst hinauszuwachsen, nämlich erwachsen und selbstständig zu werden, eigene Wünsche zu formulieren und Ziele erreichen zu wollen. Und sie helfen uns, selbstloser, altruistischer zu werden, was im Allgemeinen auch zu einer Persönlichkeitsentwicklung führt. Mit dem Unterschied, dass sie dies nicht bewusst anregen. Sie sind da, weil wir sie wollten und brauchen uns halt.

 

Insofern vergleiche ich Menschen-Hund-Beziehungen gerne mit Eltern-Kind-Beziehungen.

 

Je mehr der oben genannten Elemente auf mich und meine Hunde zutreffen, desto mehr "Liebe" besteht.

 

Habe ich einen Jagdhund und berücksichtige ich seine Anlagen nicht, nehme ihm die Möglichkeit, z. Bsp. seine Nase erfolgsbringend einzusetzen, dann kommt er zwar trotzdem immer wieder zu mir (Abhängigkeit, mangelnde Alternativen), wäre aber glücklicher bei einer Person, die seine Anlagen im Alltag berücksichtigt, mal ganz abgesehen von Futter, Ruhe, Spaziergängen ganz allgemein.

 

Ich hatte Hunde in Pension, die gingen so "lala" zu ihrem Halter zurück, aber die Lander, die war froh, wenn ihr Frauchen wiederkam. Der konnte ich nicht bieten, was sie brauchte, auch wenn es immer nur für einen Kurzurlaub war.

 

Ich kann aber auch gut mit der Sicht von Dir leben, Lemmy :)

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Ich finde den Begriff auch unwichtig.

Auch, weil je nach unseren zwischenmenschlichen Erfahrungen der Begriff "Liebe" sehr vorbelastet ist.

Naja, und wenn man mich vor 10 Jahren nach Liebe gefragt hätte und es heute wiederholen würde - dann käme wohl das diametral entgegengesetzte heraus

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Ich persönlich kann es auch nicht verstehen, andere Sachen so fein von Liebe abtrennen zu wollen, z.B. Freundschaft. Freundschaft hat für mich viel mit Liebe zu tun, bzw. wenn ich der Freundin oder dem Freund nahe genug stehe, dann liebe ich diese Person auch.

 

Genauso mit Hunden, und ja, auch ich glaube, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn ich jetzt natürlich nur romantische Liebe und vll. noch eine Eltern-Kind-Beziehung als "wahre" Liebe definiere, wäre das schwieriger mit dem Vergleich, käme für mich aber nicht infrage zu sagen, dass ich andere Famlienmitglieder oder enge Freunde/Freundinnen oder meinen Hund nicht liebe. Und wenn der Hund starke Zuneigung verspüren kann, und davon gehe ich fest aus, "reicht" das für mich völlig, damit ich den Liebesbegriff auch darauf anwende.

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Na ja, man sieht genug Kinder wo man sich fragt, wie Eltern sowas lieben können. Und trotzdem tun sie es. Ist das nicht eher instinktive Arterhaltung? Und ja, wenn man der gängigen Meinung in psychologischen Publikationen glauben soll, dann ist eine Art Begehren tatsächlich ein Bestandteil. Wobei Begehren ja nicht grundsätzlich etwas mit Sexualität zu tun hat. Ein Mann kann ja auch ein bestimmtes Auto abgöttisch lieben ;-)

Nö, wechseln nicht unbedingt, aber vergessen schon. Oft genug erlebt.

 

 

Hm, also wenn das wirklich dein Ernst ist,  und nicht eine Art von Provokation, dass für dich ein Auto lieben, Liebe ist, was Hunde uns an Zuneigung entgegen bringen, aber nichts mit Liebe zu tun haben soll, Liebe andererseits immer  mit Begehren für dich zu tun hat. Kinder, die schwierig sind, nicht liebenswert für Eltern sein sollen, es sei denn reine Instinkthandlung. Da prallen Welten für mich aufeinander, ich kann mit dieser Art von  Liebesauffassung absolut gar nichts anfangen. Und irgendwie tut es mir aufrichtig Leid für dich, dass du bis heute scheinbar nicht erfahren hast, was Liebe ist. Ich hoffe, du wirst auch noch geliebt, wenn du nicht mehr begehrenswert bist.

 

Andererseits freut es mich gerade, dass ich mit einigen hier absolut einer Meinung sein kann, wo ich sonst eher auf Konfrontation traf.

 

Liebe muss man spüren, dann braucht  man auch nicht diskutieren, ob es sie gibt oder nicht, man weiß es dann, auch ohne wissenschaftliche Beweise. Liebe ist viel umfassender als die Beziehung zwischen Mann und Frau oder Kind und Eltern und erstreckt sich für mich nur auf Lebewesen oder Natur (die ist auch lebendig), nicht aber auf Gegenstände. Das seh ich mehr im christlichen Sinne, auch wenn ich nicht christlich bin. Da stört mich ehrlichgesagt die inflationäre Verwendung des Wortes Liebe, ich kann nicht ein paar Schuhe lieben, die ich nächste Saison in den Altkleiderkontainer gebe, ich kann sie begehren, aber das hat nichts mit Liebe zu tun für mich.

 

Liebe, Zuneigung, echte Freundschaft, Wohlwollen gehört irgendwie für mich alles zusammen, Begehren ist mehr sexueller Art, da muss Liebe überhaupt nicht zwingend mit im Spiel sein. 

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