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Hundeforum Der Hund
Ina80

Jeder Hundetrainer sagt mir was anderes, ich bin richtig verzweifelt!

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Ehrlich, nach Schilderungen im Netz, ohne überhaupt das (zu entstehende) Team gesehen zu haben, zur Abgabe zu raten ist schlicht unverschämt.

 

 

Ich finde es fahrlässig, hier immer wieder die TS zu ermuntern, noch einen weiteren Trainer aufzusuchen, den Hund auszulasten oder einfach nur lockerer zu werden.

Solche Geschichten findet man massenhaft in Foren, bis der verzweifelte Hund letzten Endes ernsthaft gebissen hat.

 

Dann waren die Forenuser auf einmal ganz still und haben die Hundehalterin damit versucht zu trösten, dass der Hund wahrscheinlich einen Tumor im Kopf hätte oder genetisch bedingt verhaltensgestört ist.

Dabei hat sich das Drama meistens schon vorher abgezeichnet.

 

Diese Hunde hocken nun bei Trainern, die sich auf Problemfälle spezialisiert haben. Die Vermittlungschancen für einen Hund der gebissen hat, sind denkbar schlecht.

Aber hey, die Hundehalterin hat nicht aufgegeben, das ist doch die Hauptsache. :wall:

 

Dieser Hund hier ist seit dem Welpenalter bei seiner Halterin.

Ob aus einem Welpen ein Hund mit einem sicheren Wesen wird, der entspannt und fröhlich durchs Leben geht oder ob er zu einem nervlichen Wrack wird, liegt zu einem sehr großen Teil in der Welpenzeit begründet.

 

Die Beziehung zwischen dem Hund und seiner Halterin ist mehr als belastet. Es besteht praktisch keine Beziehung.

Durch welches Wunder sollen solche Defizite wieder ausgeglichen werden? Durch eine neue Methode der Erziehung? Durch einen Trainer, der den richtigen Kitt für die Beziehung hat? Durch eine plötzliche Charakteränderung der Halterin? Die Unsicherheit und Verzweiflung wird mal eben über Nacht getauscht in Erfahrung und Souveränität?

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Ina bitte nicht falsch verstehen, das sollte kein vorwurf sein! Ein hund der nicht hört gehört an die leine! Es wird aber ein wichtiger grund z.b. für die leinenaggression sein. Und ein unausgelasteter aussie ist nichts schönes. Das verschlimmert alles. Gibt es bei euch eingezäunte flächen wo er solange bis er hört laufen kann?

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Oder aber vielleicht einfach an einem gesundheitlichen Problem.

Hier wird ständig spekuliert, bevor grundlegende Dinge geklärt sind.

 

 

Lies mal bitte, die Probleme bestehen seit der Welpenzeit:

 

"Ich habe einen fast 2 Jahre alten Aussie-Rüden. Er versteht sich mir Gleichgesinnten und mit Menschen. Allerdings bin ich schon seit knapp 2 Jahren mit ihm im wahrsten Sinne des Wortes am RUMKÄMPFEN weil er von mir keine Grenzen annimmt,"

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Das sehe ich grundsätzlich auch so wie bubuka. Ob das jetzt hier der fall ist kann ich nicht beurteilen. Aber ich bin der meinung das viele hunde leider viel zu spät abgegeben werden. Unserer aussiehündin und ihrer familie wären auch besser die trainer, kosten und mühen erspart geblieben. Manchmal passt es einfach nicht. Das ist keine schande.

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Ina bitte nicht falsch verstehen, das sollte kein vorwurf sein! Ein hund der nicht hört gehört an die leine! Es wird aber ein wichtiger grund z.b. für die leinenaggression sein. Und ein unausgelasteter aussie ist nichts schönes. Das verschlimmert alles. Gibt es bei euch eingezäunte flächen wo er solange bis er hört laufen kann?

Er hat doch keine Leinenagression, sowas habe ich NIE geschriegen!!! Er schafft es nur kaum, an einem anderen Hund vorbeizugehen ohne an ihm zu schnüffeln und spielen zu wollen, das ist das Problem, er geht nicht dran vorbei ;-)

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Danke Daniela, dass du hinter mir stehst, das meine ich ehrlich. ;)

Ich merke schon, wer es gut mit mir meint und Verständnis für meine Lage hat und wer nicht, aber solche Leute findet man leider nur allzu oft in sämtl. Foren. 

 

 

Sorry, aber da hast Du etwas missverstanden. Mein Rat zur Abgabe hat nichts damit zu tun, dass mir das Verständnis für Dich fehlt.

Ich verstehe Deine Lage sehr gut und gerade darum rate ich zur Abgabe. Die Probleme werden immer festgefahrener,  je länger sie bestehen.

Der Hund passt nach meiner Ansicht einfach nicht zu Dir.

 

Ich hab ständig Angst falsch zu handeln.

 

 

Das weiß und spürt Dein Hund.

Du kannst Zuversicht auch nicht vorspielen. Das geht bei Hunden nicht.

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Dann hatte ich es falsch verstanden, ich hatte gelesen dass es auf dem platz so schlimm war mit den anderen hunden dass du gehen musstest :-)

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Lies mal bitte, die Probleme bestehen seit der Welpenzeit:

 

"Ich habe einen fast 2 Jahre alten Aussie-Rüden. Er versteht sich mir Gleichgesinnten und mit Menschen. Allerdings bin ich schon seit knapp 2 Jahren mit ihm im wahrsten Sinne des Wortes am RUMKÄMPFEN weil er von mir keine Grenzen annimmt,"

Ja. Und?

Meine Elli hat ihre SDU mit 4 Monaten diagnostiziert bekommen. Mit einem Wert von 0,7 (Referenz 1,4 bis 4).

Selbstverständlich können gesundheitliche Defizite schon von Geburt an sein.

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"Er hat sich beim Anblick der anderen Hunde aufgeputscht, nur noch gebellt und sich immer wieder hysterisch in die Leine geschmissen." Deshalb :-)

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Mich Macht das enorm traurig..

Dein Hund wurde als welpe(als BABY!!!) so eingeschätzt, dass er eine starke Hand braucht, Strenge usw..

Seitdem hast du mit ihm gekämpft.

Das hat auch nichts mit HTS und Führer sein zu tun. Bin zwar kein HTS Mensch, aber weiß, dass das ganz anders ablaufen muss.

Wenn der Hund mit schnappen reagiert, war die Korrektur nicht richtig.

Du kannst so ein system einfach nicht richtig umsetzen. Statt dass du darüber nachdenkst, bei dir den Fehler suchst, wird dem Hund die Schuld gegeben. Auch jetzt antwortest du nicht auf alles, wie du sagst, sondern nur auf Posts, die dir erlauben, deine Prinzipien beizubehalten.

Inzwischen ist euer Umgang ein einziger Kampf/Krampf, es kommen ungerechtfertigte, harte Methoden zum Einsatz.

Zu Hause wird der Hund ignoriert, in die Box gesperrt, korrigiert, du kannst ihm keinerlei Freundlichkeit und Zuwendung mehr geben, aus Angst es würde Schwäche signalisieren.

Draußen zerrt der Hund gestresst an der Leine, kann nie entspannt laufen..

Was in seinem Leben ist noch schön und positiv? Wo kann er seine wichtigen Bedürfnisse ausleben? Sowohl die als Hund, auch soetwas wie Nähe und Gewollt/akzeptiert zu werden, als auch die speziellen eines Aussies.

Wie soll es so besser werden?

Was ist, wenn ihr ihn schon als Welpe falsch eingeschätzt habt? Wenn er kein starker Chef ist, sondern sehr unsicher? Alles in deiner Beschreibung könnte auch genau das Gegenteil bedeuten..

Abgesehen davon, welcher Welpe will ein Chef sein? Das widerspricht auch allem, was in der Natur passiert..

Wenn du auf der Schiene weiterfahren willst, dann informier dich mal, wie die "Führer" unter Caniden so sind. Die Eltern bei den Wölfen, souveräne Hunde.. Bist du so?

Man kann nach HTS arbeiten, aber man muss nicht. Wenn man die Persönlichkeit nicht hat, geht es gar nicht. Das müsste genau mit dem richtigen Gefühl passieren. Es ist aber möglich, nicht so extrem über dem Hund zu stehen. Ihn zu leiten, aber auch sein Veto zu akzeptieren. Die ganzen Hunde, die (so gut wie) nie eine aversive Korrektur bekommen, aber gerecht behandelt werden, in ihrer Persönlichkeit akzeptiert, kooperieren und übernehmen nicht die Herrschaft!

Es IST möglich, (fast) komplett positiv zu arbeiten und einen wunderbaren Gefährten zu bekommen, der gerne "folgt".

Du kannst nicht wissen, ob es bei euch funktionieren würde, weil du nie bereit warst, deine Urteile und Prinzipien zu überdenken..

Du verlangst hier keine Vorwürfe, weil du dich sehr bemühst und sie nichts nützen würden, gleichzeitig bist du nicht bereit, das mal auf deinen Hund anzuwenden. Ich bin sicher er "bemüht sich", versucht alles richtig zu machen, soweit wie er es kann. Schon mal daran gedacht, dass du es ihm nicht verständlich machen konntest, was er tun soll? Dass es bei ihm nicht nur über das geht, was er nicht tun soll?

Ich bitte dich, denk darüber nach. Wenn du ihm noch eine Chance geben möchtest, dann einen wirklichen Neuanfang, bei dem du auch deine Überzeugungen in Frage stellst.

Das was du mit ihm machst, habe ich so noch nie bei Leuten gesehen, die zufrieden mit ihren Hunden nach HTS u co zusammenleben.

Solange du kämpfst, kann es nicht funktionieren.

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