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Hunde bekommen meist keinen Schlaganfall - Vestibularsyndrom

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Warum - und die Frage ist nicht provokativ gemeint - bekommt ein Hund keinen Schlaganfall (also entweder Gefäßverschluß oder Hirnblutung)?

Ich kann es mir nicht vorstellen,daß dem so ist.

 

Es ist auch nicht so. Hunde können Schlaganfälle bekommen.

Es ist aber so, dass es noch andere Erkrankungen gibt, die ähnliche Symptome machen können und häufiger auftreten als Schlaganfälle.

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Warum - und die Frage ist nicht provokativ gemeint - bekommt ein Hund keinen Schlaganfall (also entweder Gefäßverschluß oder Hirnblutung)?

Ich kann es mir nicht vorstellen,daß dem so ist.

 

Das liegt daran, dass Gefäßerkrankungen und die Bildung von Thromben beim Hund in der Regel nicht vorkommen. Siehe 1. Seite, im Link des Tierarztes nachzulesen.

Hirnblutungen werden zwar auch als Schlaganfall bezeichnet, aber die Hauptursachen - hoher Blutdruck und Gefäßverschluss - kommen beim Hund auch seltener als beim Menschen vor.

 

Ein Gefäßverschluss beim Hund ist sehr selten, ein hoher Blutdruck hat beim Hund - im Gegensatz zum Menschen - fast immer eine auslösende Ursache, z. B. Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenstörung usw.

Meistens werden die Grunderkrankungen vorher erkannt und behandelt.

 

Eine Hirnblutung kommt ansonsten noch vor bei einem Trauma (Unfall, Schlag), einem Tumor usw.

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Gut - das wußte ich schon. ;)

Ich hatte es jetzt so verstanden,daß es Schlaganfälle beim Hund nicht gibt - und da hätte ich gern die medizinische Ursache gewußt.

Ansonsten bin ich über die Auswirkungen von Schlaganfällen leider bestens informiert.... :( ...und auch über die unterschiedlichen Ursachen.

Hätte mich jetzt halt nur erstaunt,daß es das beim Hund nicht gibt,denn die dazu führenden Ursachen müßte es am Hundehirn ja auch geben.

Über den Unterschied Schlaganfall-Versibuarsyndrom habe ich schon vor einiger Zeit gelesen - aber trotzdem gut,daß das hier thematisiert wird.

Denn es betrifft ja nicht nur sehr alte Hunde mit schwereren Grunderkrankungen (wie bei meiner Hündin),sondern auch noch ansonsten sehr rüstige Senioren,die nach Ausheilung durchaus noch ein paar Jahre Qualitätszeit haben.

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Mein Hund wurde, nachdem sie in der Arztpraxis verstorben ist, obduziert. Zudem ist das für mich ein sehr schweres Thema und ich bin dir da sicherlich keinerlei

Beweise schuldig, zudem ja selbst in deinem allerersten Beitrag ziemlich unten steht, dass es selten ist. 

 

Ich habe nichts gegen dieses Thread, den finde ich gut, es ist nicht immer wirklich ein Schlaganfall und ich finde es wichtig darauf hinzuweisen. Aber die

Überschrift ist so wie sie da steht falsch. 

 

Du bist mir auch keinen Beweis schuldig.

Es geht mir nicht darum recht zu haben, sondern mich interessiert das Thema wirklich, weil ich überwiegend alte Hunde aufnehme und vermittle.

Es haben schon so viele Hundehalter behauptet, ihr Hund hätte einen Schlaganfall gehabt, aber wenn man nachfragt, war das bisher immer eine Verdachtsdiagnose.

 

Ich habe die Überschrift absichtlich so gewählt, damit sich Hundehalter mit dem Thema auseinander setzen.

Hätte ich geschrieben, Schlaganfälle beim Hund sind selten, dann denken die meisten, sie haben das Pech, einer der seltenen Fälle zu sein.

Es werden ja immer noch Hunde eingeschläfert, die eben nur das Vestibularsyndrom haben.

 

Mich interessiert es ernsthaft, wie oft Schlaganfälle beim Hund wirklich vorkommen.

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Gut - das wußte ich schon. ;)

Ich hatte es jetzt so verstanden,daß es Schlaganfälle beim Hund nicht gibt - und da hätte ich gern die medizinische Ursache gewußt.

 

Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) gibt es beim Hund (in der Regel) nicht.

Das ist der medizinische Grund, warum Hunde keinen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen.

 

Warum bekommen Hunde keine Arterienverkalkung? Sie können Vitamin C selbst herstellen.

Der Mensch ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen.

 

Ganzheitliche Mediziner sehen einen Vitaminmangel als Ursache für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Das wäre eigentlich über die Nahrung leicht zu verhindern. Daran hat die Schulmedizin aber kein großes Interesse.

Mit Cholesterinsenkern, Blutverdünnern, Bypässen usw. lässt sich viel Geld verdienen.

 

Das führt jetzt weit weg vom Thema Schlaganfall beim Hund, darum will ich das auch nicht weiter diskutieren.

Es gibt aber wohl Studien darüber, dass man mit natürlichem Vitamin C die Ablagerungen in den Arterien rückgängig machen kann.

Die Ablagerungen sollen nichts mit dem Cholesterin zu tun haben, sondern mit brüchigen Arterienwänden.

 

http://www.vitamin-c-camu-camu.com/erlaeuterung-der-wirkung.html

 

http://www.patientenbund.org/rubriken/cs2.htm

 

Ein sehr spannendes Thema.

Immerhin sind Schlaganfall und Herzinfarkt die hauptsächlichen Todesursachen beim Menschen.

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Ja,das ist wirklich spannend...

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Meine Gina hatte dieses Vestibularsyndrom letzten Sommer. Ich bin damals heim gekommen und sie hatte sich gefreut wie immer. Dann ist sie in den Garten gelaufen und plötzlich umgekippt. Ihr könnt euch meinen Schrecken vorstellen. Danach wankte sie , hatte einen torkelnden Gang und konnte sich nicht orientieren. Auch ihre Augen flackerten und sie hatte die typische Kopfschiefstellung. Ich hatte viel gelesen, nachdem der Not-Tierarzt ein Wirbelsäulenleiden vermutete, was ich aber irgendwie nicht geglaubt habe. Meine eigentliche Tierärztin hat dann das vestibularsyndrom bestätigt und Karsivan empfohlen. Gina ging es nach einigen Wochen wieder sehr gut, eine leichte Kopfschiefstellung hatte sie aber zurück behalten. 

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@all

 

Vor etwa drei Stunden ist mein Malteser-Pudelmix Rüde Joschi über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hat eine sehr lange Krankengeschichte aber war immer ein Stehaufmännchen und wir haben über ein Dutzend Tierärzte mit ihm durch, sind dann aber bei der Tierärztlichen Hochschule Hannover geblieben, wo er dann letztendlich auch Stammgast war. Nachdem er heute Nacht drei Anfälle hatte, vor Angst und Schmerz nur noch geweint hat. Haben wir ihn nachts dort hin gebracht. Dort wurde es nachts nicht viel besser. Er war dann morgens im Koma und man hat uns dann angerufen. Er hatte wahrscheinlich doch noch dazu einen Hirntumor, der jetzt auf das Bewusstseinszentrum gerutscht und zu groß geworden war.

 

Was ich EIGENTLICH sagen möchte, hier zur Themenüberschrift, ich habe mich auch mit der behandelnden Tierärztin dort über das Vesti-Syndrom und Schlaganfall bei Hunden unterhalten. Und es gibt wirklich BEIDES und BEIDES ebenso häufig. Das weiß man aber noch nicht solange, aber Schlaganfälle kommen bei Hunden ebenso häufig vor, wie beim Menschen oder anderen Tieren und das Vesti-Syndrom wird schon differenziert!

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Das tut mir leid, enya

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Das tut mir leid enya :-(

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