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Hundeforum Der Hund
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Jagdtrieb artet immer weiter aus

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Wer von mir und Amy weiß, der weiß wahrscheinlich auch, dass sie einen extremen Jagdtrieb hat. 

In der Vergangenheit (sie ist jetzt 5 ) ist es vielleicht 4  Mal vorgekommen, dass sie draußen einem Tier wirklich hinterher gegangen ist. Für gewöhnlich bin ich verantwortungsbewusst und lasse es nicht so weit kommen. Die paar Mal waren blöde Ausrutscher. Menschen sind halt doof und machen Fehler.  
Einmal ist sie einem Kaninchen hinterher, da wusste ich noch nicht, dass ihr Jagdtrieb so ist. Sie war noch ein Junghund.
Dann ist sie irgendwann noch mal einem Kaninchen hinterher. Sie war an der kurzen Leine, es war sehr unerwartet, ich war sehr abgelenkt und sie hat mir dabei die Leine aus der Hand gerissen und meine Hand verletzt. 
Und einmal ist sie einer Gruppe Rehen hinterher gehetzt und war eine Stunde verschollen. 
Und beim letzte mal ist sie Wildgänse jagen gegangen obwohl sie vorher nie Gänse gejagt hat. Die waren echt weit weg und Amy ist plötzlich einfach abgedüst. Ist dann in einen Stacheldrahtzaun gerannt, hat sich überschlagen und kam darauf hin zurück. Da war sie nur sehr kurz und in Sichtweite weg. Trotzdem ziemlich blöd! 

Das ist mittlerweile aber alles schon ein ganzes Weilchen her.
Desweiteren hatte sie einmal in der Wohnung einen Jagderfolg. Sie hat in der Wohnung von meiner Mutter die Nachbarskatze, die durchs gekippte Fenster rein kam, gepackt und wollte sie töten. Mit drei Mann haben wir es geschafft ihr die Katze wieder aus dem Maul zu nehmen. Da war Amy noch nicht einmal ein Jahr alt und trotzdem meinte sie es wirklich ernst! 

 

Von Anfang an habe ich viel mit Amy gearbeitet. Habe versucht den Jagdtrieb in die richtigen Bahnen zu lenken. Habe verschiedene Trainer aufgesucht. Verschiedene Methoden ausprobiert. 

Doch bisher hat nie etwas wirklich richtig geholfen. Teilweise wurde es besser aber dann immer wieder schlimmer. 

 

Zur Zeit bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich nicht weiß wie es weiter gehen soll. Dabei sah es vor ein paar Monaten noch recht in Ordnung aus.

Jetzt wird wieder nur die Gegend gescannt, alles fixiert was sich bewegt und ein Tier sein könnte. Ihre Körpersprache sagt sie ist jederzeit bereit fürs Hetzen. Kommt dann tatsächlich ein Tier vorbei hängt sie in der Leine und ist nicht mehr ansprechbar. Eigentlich egal was für ein Tier (außer bei gewöhnlichen Vögeln, da ist es nicht so schlimm). 

Gestern zu Besuch ist Amy fast durch eine Glasscheibe (Gartentür/Fenster) gekracht weil auf der Terrasse eine Katze vorbei lief. 

 

Ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll. Von Jahr zu Jahr wird es schlimmer anstatt besser. 

Wenn ihr noch irgendwelche Ideen habt dann bitte her damit. 

Oder wenn ihr Trainer kennt, die wirklich, wirklich gut in diesem Bereich sind, dann auch her damit. 

Danke. 
 

 

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Was hast du schon probiert? Welcher Weg erschien die bisher am Erfolg versprechensten?

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Welcher Weg mir am Erfolg versprechensten erschien? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht. :(

Der richtige Weg war nur scheinbar noch nicht dabei. 

 

Uff.. probiert haben wir schon vieles. (Wahrscheinlich fällt mir die Hälfte jetzt nicht einmal ein)

Über 

- Schleppleine 

- Ersatzbeschäftigungen (Reizangel, Dummysuche etc. )

- üben am Wildgehege

- Hundeteamschule 

- arbeiten mit Vermeidung durch z.B Trainings-Discs (mit Trainer) 

- clickern 

etc. 

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ich muss hier ehrlich bekennen, ich lasse meine Hündin nur an der Leine laufen.

Sie ist so was von eigen entscheidend, wo sie hin läuft, öb sie mal so einfach die Straßenseite wechselt  , jagt oder so.

 

Aber ich habe auch Gebiete für sie, wo sie geschützt von einem Zaun schwimmen,buddeln und rennen kann.

 

Ansonsten läuft sie an einer 20m-Schleppleine.

 

Und wenn mir hier jemand etwas erzählen will von fehlenden Bindungen, die Maus geht nur mit mir raus, sie lkleppt mir förmlich am Knie.

Aber draußen ist sie so was von einer ehemaligen Straßenhündin, die nie begreifen wird, wieso sie nicht auf die andere Straßenseite wechseln darf, wenn da ein sooo lieber Hund läuft.

Und der Fuchs, den sie riecht, in der Gartensiedlung, wieso soll sie da langsam laufen?

 

 

Ich führe meine Hündin eben nur an der Leine.

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Achtung, könnte lang werden:

Hallo CharlyOpi,

 

ich schreib dir, weil du fast genau das beschreibst, was ich mit meiner Maus habe. Ich kann dich also total verstehen, und weiß auch, wie verzeifelt und frustriert man des Öfteren vom Gassigehen zurück kommt. Ich hatte Phasen, in denen ich daheim angekommen bin, und erstmal ne Runde geheult habe.
Ich erzähle mal wie es bei uns war/ist. Vielleicht hilft das ein klein Wenig.

Ashanti kam mit 3,5 Jahren zu mir. Bei den Vorbesitzern ist sie in relativ wildarmer Umgebung aufgewachsen. Es gab zwar Anzeichen für Jagdtrieb, aber so richtig ausgeprägt war der damals noch nicht. 
Als sie zu mir kam, dauert es nicht lang, da war sie das erste Mal weg und ging hinter einem Kaninchen her. Zum Glück kam sie nach wenigen Minuten wieder. So richtig begriffen, was da vor sich ging, hatte ich leider noch nicht. Also konnte sie noch weitere 4 Mal stiften gehen. 
Von da an blieb die Leine immer dran. Im Wald konnten wir gar nicht mehr laufen gehen. Und im Feld hing Ashanti mit der Nase jede Sekunde des Gassigang in der Luft oder am Boden. Ansprechbar war sie nicht mehr. Und wenn mal ein Lüftchen aus Richtung des Waldrandes kam, dann stand Ashanti in der Leine, sprang auf zwei Beinen rum, und schrie wie am Spieß.

Von Wildspuren auf dem Boden musste ich sie regelrecht wegzerren. Und in belebten/bewohnten Gebieten klebte die Nase ebenfalls immer am Boden, und unter jedes Auto, hinter jeder Mülltonne usw musste nach was Jagbarem geschnüffelt werden.

Wir (mein Freund und ich)  haben mit Schleppleinentraining angefangen. Aber bis wir den richtigen Trainingsweg für uns gefunden hatten, vergingen 2,5 Jahre. Wir habe Bücher und DVDs verschlungen, einen Trainer "verschlissen" (der war mit der Ausprägung des Jagdtriebes überfordert), und im Hundesprtverein kamen wir auch nicht wirklich voran.  Umlenkung mittels Leckerchen klappte nicht. Die Reizangel war total uninteresant sowie auch sämtliches Spielzeug. Wir hatten quasi Nichts wo wir einen "Hebel" hätten ansetzen können. Wir waren in der Zeit auch mehr als einmal geneigt auf verbotene Mittel zurück zu greifen, nur damit unsere Maus wieder irgendwann mal Freilauf genießen kann. Heute schäme ich mich dafür, überhaupt an so was gedacht zu haben. Umgesetzt haben wir das zum Glück nie. 

 

Was wir von Anfang an eingeführt haben, sind ganz klare Regeln beim Gassigehen. Das bedeutete erstmal ganz starke Einschränkungen für Ashanti. Der Weg durfte nicht mehr verlassen werden. Ein Radiustraining wurde aufgenommen. Und zu lang auf einer Spur schnüffeln wurde auch nicht mehr zugelassen. Freilauf war vollständig gestrichen.
Ich habe mich sehr stark mit der Körpersprache meiner Maus auseinandergesetzt um gewisse Anzeichen rechtzeitig zu erkennen. 
Dabei war es echt faszinieren auf wieviel verschiedene Arten ein Hund schnüffeln kann, und wie sich die Körpersprache und das Erregungslevel dabei verändert. So konnte ich irgendwann das Festschnüffeln auf Wildspuren unterbrechen und ein Alternativverhalten einfordern. Außerdem hat sich mein Blick in die Umwelt, in die Umgebung sehr stark verändert. Ich habe die Umgebung immer nach sichtbarem Wild abgescannt um rechtzeitig reagieren zu können.
Alleine diese beiden Dinge sind aber so anstrengend und kräfteraubend, dass ich anfangs immer wieder richtig frustriert nach hause kam, und nur noch fertig war.

Nach und nach hat sich zwar alles ein wenig gebessert, aber dennoch landeten wir wieder in einer Sackgasse. Von dauerhafter Ansprechbarkeit Ashantis  konnte also noch keine Rede sein. Ihr allgemeines Erregungslevel war immernoch so hoch, dass an einen normalen Gassigang nicht wirklich zu denken war. Aber immerhin stand sie nicht mehr schreiend in der Leine und konnte ab und an sogar mal Kommandos umsetzen.

Parallel zum Leinenknast haben wir noch ein alternatives Auslastungsprogramm angefangen. Mein Freund ging mit Ashanti joggen, und ich fing an sie am Rad mitzunehmen (etwas unkonventionell gesichert an einem Canigross-Gürtel mit Jöringleine). Im Hundesportverein gabs dann auch Freilauf und Spielrunden auf dem eingezäunten Hundeplatz, den wir aufgrund der Vereinszugehörigkeit frei nutzen können. Des Weiteren gabs mindestens zwei Mal die Woche intensive Nasenarbeit. 
Und trotzdem tat sich lange nichts an Trainingserfolgen wenn wir unterwegs waren.
Ashanti war zwar daheim fast nur noch am pennen und insgesamt die Ruhe selbst. Aber draußen war ihr Erregungslevel trotz Allem noch viel zu hoch.

Um sie auf Leckerchen etwas "geiler" zu machen, habe ich sie zwei Tage hungern lassen. Das ist zwar kein so schönes Mittel, und ich hätte es gern vermieden, aber mir fiel leider nichts Besseres ein. Sämtliche Versuche ein Superleckerchen zu finden, sind vorher komplett ins Leere gelaufen. 
Nachdem Ashanti also Hunger bis zu Abwinken hatte, konnte sie sich plötzlich ab und an mal von ihrem Spurenschnüffeln losreißen, und wir konnten kleine Übungen  machen. Mal ne kurze Strecke Fuß laufen, Sitz machen usw. In der folgenden Zeit gabs dann nur noch Handfütterung, was echt tierisch umständlich ist, wenn man überwiegend roh füttert *lol*. Ab jetzt wurde jede noch so kleine Regung in meine Richtung belohnt. Anfangs war das nur mal ein Ohr, was nach hinten drehte. Dann drehten beide Ohren zu mir, und ich konnte sie loben. Dann drehte sie mal den Kopf zu mir, oder drehte sich fast komplett zu mir um. All das haben wir über Wochen hinweg konzentriert geübt, bzw ich habe es gefördert und belohnt.  Ich bin dann auch mal unvermittelt umgedreht, oder hab nen Hacken geschlagen und bin abgebogen, wo Ashanti woanders lang wollte. 

Gleichzeitig haben wir das Anzeigen von Wild herausgearbeitet. Jedes noch so kurze Stehenbleiben und Guggen wurde belohnt. Anfangs waren es nur Millisekunden, in denen Ashanti nur kurz zögerte, bevor sie aufgeregt wurde. Das Loben war da auch echt schwierig. Aber so nach und nach hatten wir auch hier den Dreh raus, und wussten welches Timing wichtig war. 
Die Zeiten, in denen meine Maus stehen blieb und einfach nur "in die Ferne" schaute, wurden immer länger, und ich konnte langsam zu ihr gehen um mich neben sie hocken.
Ein zu Hause aufgebautes Entspannungssignal half dann, dass sie es immer länger aushielt einfach nur zu guggen. Und ich freute mich auch tierisch, als sie das erste mal in der Lage war ein Leckerchen anzunehmen. 
Von Spuren ließ sie sich auch irgendwann recht gut abrufen, solange ich sie rechtzeitig abrief. Da half es mir aber sehr Ashantis Schnüffelverhalten zu beobachten um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Als Belohnung flog dann ein Leckerchen in gegengesetzte Richtung, hinter dem sie dann "herjagen" durfte.

Heute sind wir soweit, dass die Schleppleine immer öfter einfach nur auf dem Boden schleift. Ashanti bleibt auf Kommando stehen, zeigt mir deutlich wo was Interessantes ist, stürmt aber nicht mehr los, sondern orientiert sich zu mir, und holt sich auch Leckerchen bei mir ab. Sitz auf Entfernung macht sie zuverlässig, und diverse andere Kommandos beherrscht sie mittlerweile auch in erhöhter Reizlage, wenn nicht grad das Kaninchen oder die Katze direkt vor ihrer Nase hoch geht.
Als Auslastungsprogramm für die Nase machen wir seit 1,5 Jahren Trüffelsuche. Das kann man wunderbar im Wald machen, und wir nutzen es um Ashanti den Wald erträglicher zu machen. Sie kann sich bei unseren Übungen mittlerweile wirklich gut auf ihre Aufgabe konzentrieren, und lässt sich super Umlenken, wenn die Wilddüfte oder Spuren doch mal zu lecker sind.

Und dennoch bleibt für uns die Gewissheit, dass Ashanti evtl nie vollständig ohne Leine unterwegs sein darf. Phasenweise in kurzen Abschnitten wird das sicher mal gehen, aber so normal wie es bei andere Hunde ist, wird es vermutlich nie sein.
Wir werden auch nie einen Gassigang machen können, wo wir einfach mal unaufmerksam sein können, und mit anderen ein nettes Pläuschen während des Laufens halten können. Viel zu sehr müssen wir uns auf Ashanti konzentrieren, und immer vorausschauend die Gegend abscannen.
Aber wir haben uns recht gut damit arrangiert, und nutzen quasi jeden Gassigang für kleinere oder größere Übungseinheiten. So ganz nebenbei hab ich unbewusst die Pfeife neu aufgebaut, nachdem ich mir die Alte als Rückruf schon ganz am Anfang kaputtgepfiffen hatte.  Außerdem hab ich scheinbar auch so nebenbei ein Ankersignal etabliert.
Naja, und es hat sich die gesamte Beziehung zwischen mir und Ashanti verändert. Man glaubt gar nicht wie sich die Bindung plötzlich sehr intensivieren kann, wenn man so eng an die Leine gebunden, zusammen arbeiten muss. Gemeinsames durch den Wald stapfen auf der Suche nach Trüffeln, oder verschiedenen Übungen zur Objektsuche können so ungemein zusammenschweißen. Auch das einfache Wildbestaunen, wenn Ashanti mir angezeigt hat, dass da drüben ein paar Rehe laufen, fördert die Kommunikation zwischen uns. 
Den normalen Gassigang können wir mittlerweile relativ entspannt gestalten, auch wenn wir mit den Augen immer und überall auf "Hab Acht" sein müssen. 

 

CharlyOpi, ich kann dir zwar so ganz konkret jetzt keinen Tip geben, aber hoffe, dass du evtl. das Eine oder Andere aus meinem Text mitnehmen kannst.
Vielleicht findest du auch einen Trainer , der sich speziell mit exremen Jägern auskennt und dir gewisse Dinge zeigen kann.
Was ich in der ganzen Zeit fast am Wichtigsten fand, ist zu begreifen, dass man den Jagdtrieb nicht abstellen kann. Man kann ihn umlenken, kanalisieren und ihn gemeinsam mit dem Hund unter kontrollierten Bedingungen "ausleben".
Aber es bedeutet auch richtig viel Arbeit, an der man zu jedem Gassigang dran bleiben muss. 

 

PS:

Hab vergessen zu erwähnen, dass wir seit 3,5 Jahren intensiv dran sind am Training. 

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Luna77, danke für Deinen Beitrag!!!

 

ich denke, ein Hund, mit seinen Freiräumen,also Plätze, wo er renne,schwimmen,buddeln usw, darf, ohne an der Leine zu sein, ist ein Hund so auf der 

Guten Seite seines Lebens.

 

Dein Bericht gibt mir Kraft.

Ich habe es eigentlich immer abgelehnt, einen Hund immer an der Leine.

 

Ganz im Gegenteil, ich hatte bisher nur Hunde, die so einfach ohne Leine zu führen waren.

 

So, einfach, so ohne Leine, auf ein Handzeichen, Zuruf oder so, zu führen

 

Super.;

Bis ich meine Jagdhündin , ehemalige Straßenhündin, also ehemalige Selbstversorgerin, die ihre Welpen sogar ernährte, bekam.

 

Wie soll ich bitte der Hündin unsere Welt erklären?

 

Also schon der Straßenwechsel, wenn da drüben ein super interessanter Hund läuft,wie soll ich es ihr erklären, dass das gefährlich,unerwünscht usw, ist.

Ihren Jagdtrieb habe ich nun langsam im Griff, sie rennt los, aber wir folgen ihr nicht.

Findet sie inzwischen doof, also bleibt sie enttäuscht stehen.

 

Viel Zeit und Training und alles liegen dazwischen.

 

Wir haben uns gemeinsam eine Arbeit gesucht, wo sie, der Schäferhund und ich, tätig sein können.

 

Aber trotzdem , sie wird immer an der Leine gehen.

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agatha,  da hast du nochmal einen Faktor, den wir mit Ashanti nicht haben.
 

Dein Hund ist freundlich und möchte mit anderen Hunden spielen.
Ashanti dagegen will eigentlich selten mal spielen. Sie war noch nie so der "Spiele und Tobe Hund". Sie spielt nur mit ganz ausgewählten Hunden und das recht selten. 
Ich hatte eine Zeit lang auch mal gedacht, dass Ashanti unbedingt regelmäßiges Hundespiel haben musst. Also sind wir zu einer Hundespielstunde gegangen, wo sich in eingezäuntem Gelände unter Aufsicht mit ein oder zwei Trainerinnen (als reine Aufsichtspersonen) getroffen wurde. ich habe schnell gemerkt, dass Ashanti darauf keinen Bock hatte.
Auch als sie anfangs bei uns noch Freilauf hatte, und wir mit Gassi-Gruppen unterwegs waren, hatte sie immer eher ihr eigenes Dinge gemacht und sich nicht auf das übliche Hundespiel eingelassen.
Von daher haben wir diesbezüglich einen besseren Stand.

 

Hast du nicht evtl bei dir in der Nähe die Gelegenheit in eingezäuntem Gelände deinen Hund mit anderen spielen zu lassen?
In größeren Städten gibts manchmal extra eingezäunte Freilaufflächen. Auch Vereine oder Hundeschulen bieten sowas manchmal an. 
Wir sind ja extra in einen Verein eingetreten um den Platz außerhalb der üblichen Trainingszeiten nutzen zu können. 
Dort können wir Ashanti mal spielen lassen, wenn wir beispielsweise Hundebesuch bekommen, oder zum Kennenlernen die Hunde frei lassen müssen. Und wir können den Platz auch wunderbar nutzen um bestimmte Übungen zunächst in reizarmer Umgebung zu üben.
Das ist recht praktisch, da wir aktuell noch keinen eigenen eingezäunten Garten haben.
 

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danke für Deine Zeilen.

 

Ich gehe inzwischen wieder mal  zum Hundetrainer.

 

Und meine doofe Nudel, die Hündin spielt da wie blöd, eine richtige "Straßennudel" die.

 

Aber egal, sie wird nie ohne lange Leine laufen können,.

 

Schließlich begleiten mich meine Hunde immer überall hin mit, auch in den Urlaub.

 

Und ich glaube i n zwischen dass wir (wie ich) Leine überbewerten.

 

Leine ist auch ei bisschen Freiheit, sooo 

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Dieses hier soll auch gut sein.... http://www.amazon.de/Antijagdtraining-Ariane-Ullrich/dp/3981082125/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1459154214&sr=1-4&keywords=jagdtrieb+hund
ich glaube wir hatten das damals auch, aber bei uns hatte sich das so einfach gelegt..und da unsere beim Gassi gehen nur an der Leine bleiben brauchten wir es nicht...
Aber vielleicht hilft es Euch ja... ? Die Bewertungen sind ja auch gut...72 haben 5 Sterne dafür vergeben...und vom Text her sind die durch weg begeistert....

 

Hier mal ein Bewertungszitat:

"Schon die erste Auflage des Buches war genial. Alle Informationen zum Antijagdtraining zusammengestellt, die man braucht, wenn man einen Hund hat, der draussen nur eines im Kopf hat: Jagen. Von Schleppleinentraining über Impulskontrolle und viele viele wichtige Tipps und Übungen, um dem Hund gewaltfrei beizubringen, etwas anderes zu tun, als zu jagen. In der zweiten Auflagen nun, noch eine bessere und übersichtlichere Gliederung, Bilder im Text an den richtigen Stellen statt in der Mitte gesammelt und zusätzliche Infos, z.B. zum Training mit 2 Hunden. Ein Buch, dass ins Regal aller Hundehaltern gehört, die ein Jagdproblem haben oder auch von vornherein dieses Problem vermeiden wollen. Meiner Meinung nach das beste Buch zum Thema Anti-Jagdtraining, das es zur Zeit auf dem Markt zu kaufen gibt."

 

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