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Hundeforum Der Hund
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durch milde Strafe wird schneller gelernt als durch Belohnung

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Zitat aus dem Link:"

Bestrafung löst Verlustangst aus

Das liege vielleicht daran, dass Bestrafungen evolutionär gesehen oft mit schwerwiegenden, teils lebensbedrohlichen Konsequenzen gleichzusetzen seien, vermutet er. Es spielt wohl aber auch reine Verlustangst eine Rolle, wie ein anderes Team von US-Forschern schon vor zwei Jahren vermutete."

 

Ja, wem daran gelegen ist,möglichst SCHNELLeine Verhaltensänderung zu bewirken, der wird sich für "milde Strafe" entscheiden und ganz klar, kommt man im Alltagsgeschehen kaum drum rum. 

Ich persönlich mag weder einen Hauch von Erwartung lebensbedrohlicher Konsequenzen,noch Verlustangst erzeugen, sondern brauche lieber etwas länger, um Verhalten zu ändern.

 

Zitat aus dem Link: "Die Belohnung erstickt die Eigenmotivation, die bei Experten intrinsische Motivation heißt, und macht faul und fremdgesteuert. Belohnung ist in einer solchen Situation nur dann sinnvoll, wenn nicht das Puzzeln an sich, sondern etwa die Schnelligkeit des Puzzelns oder die Anzahl fertiggestellter Puzzle belohnt wird – also gute Leistungen, nicht die Tätigkeit selbst."

 

Und hier haben wir die Bestätigung dafür, weshalb es funktionieren kann, die Motivation für unerwünschtes Verhalten mittels Belohnung zu senken, was man sich beim positiven Training häufig zu Nutzen macht. Beispiel: Mäuseln. Immer wieder belohnt und gelobt und als Belohnung konditioniert, kann bewirken, dass es gar nicht mehr so wichtig und wertvoll ist und damit supergut unter Kontrolle gestellt werden kann.

Aber auch, wie effektiv Belohnung sein kann, wenn man Aufgaben sinnvoll in kleine Teilschritte zerlegt,

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Ich war bei der Erziehung meines Hundes/meiner Hunde nie auf der Flucht und keiner stand mit einer Waffe hinter mir um mich anzutreiben :)

Von daher: Irrelevant.

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Mmmhhh, manches wird noch schneller gelernt durch drastische Strafe ... wer die Hand einmal verbotenerweise auf die heiße Herdplatte gelegt hat, der wird das wohl sein Leben lang nicht nochmal tun und auch nicht in Versuchung sein, es nochmal zu probieren.

Aber "schnell" ist in unserem Zusammenhang (also Hundehaltung) doch meist kein Kriterium, ob das Hündchen nun schneller oder etwas langsamer lernt, ist doch meist nicht entscheidend, aber dass er es freudig und nachhaltig lernt, ist und meist wichtig.

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Mmmhhh, manches wird noch schneller gelernt durch drastische Strafe ... wer die Hand einmal verbotenerweise auf die heiße Herdplatte gelegt hat, der wird das wohl sein Leben lang nicht nochmal tun und auch nicht in Versuchung sein, es nochmal zu probieren.

Hmmm...kommt drauf an, wie weit das Gehirn schon entwickelt ist und welche Erfahrungen da schon mit abgespeichert sind, um diesen "Schmerzreiz" mit der Herdplatte zu verknüpfen. Ist wie mit Runterfallen vom Wickeltisch. Wenn das Baby sich ganz früh schon umdrehen kann, kanns passsieren, dass es mehrmals abstürzt, bis es "Höhe" mit Absturz verknüpfen gelernt hat und sich nicht mehr eigenständig runterwälzt.

Einer meiner Söhne konnte mit knapp 6 Monaten krabbeln und sich überall hochziehen. Der hat sich mehrmals am Ofenrohr böse die Hand verbrannt (in meiner Abwesenheit, in der Obhut vom Papa), bis er Ofen,heiß, starker Schmerz, miteinander verknüpft, abgespeichert hatte.

Aber "schnell" ist in unserem Zusammenhang (also Hundehaltung) doch meist kein Kriterium, ob das Hündchen nun schneller oder etwas langsamer lernt, ist doch meist nicht entscheidend, aber dass er es freudig und nachhaltig lernt, ist und meist wichtig.

Dito!

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Hey,

das ist, wie so oft, alles Unsinn, leider.

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Ja, da gebe ich Dir recht, Duo, ich meinte wenn Hund/Mensch BEWUSST etwas verbotenes tut, dafür muss er schon ein gewisses Entwicklungsstadium erreicht haben.

Und auch wenn ich als Erwachsener niemals meine Hand auf eine heiße Herdplatte legen würde, passiert es mir trotzdem, dass ich mich verbrenne, wenn ich unachtsam bin. Und das vielleicht sogar mehrfach (wie mein Backofen zu berichten wüsste :D ). Aber willentlich tue ich das nicht mehr, was mir schmerzhaft verboten wurde.

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Ja, da gebe ich Dir recht, Duo, ich meinte wenn Hund/Mensch BEWUSST etwas verbotenes tut, dafür muss er schon ein gewisses Entwicklungsstadium erreicht haben.

Und auch wenn ich als Erwachsener niemals meine Hand auf eine heiße Herdplatte legen würde, passiert es mir trotzdem, dass ich mich verbrenne, wenn ich unachtsam bin. Und das vielleicht sogar mehrfach (wie mein Backofen zu berichten wüsste :D ). Aber willentlich tue ich das nicht mehr, was mir schmerzhaft verboten wurde.

Ansich bin ich da zum Teil Deiner Meinung.

Wobei das wiederum sehr aufs Individuum , seine Vorerfahrungen und seine Veranlagung ankommt - nicht zuletzt sogar darauf, wie es mit der Schmerzempfindlichkeit und dem Umgang mit Schmerz bestellt ist udn auch, ob das Verhalten im Zusammenhang mit dem Suchtbereich, auch dem Belohnungszentrum im Hirn steht.

Wieviele Raucher gibts, die wissen, dass sie ihr Sterben mit dem Lungenkrebs beschleungen, wenn sie weiter rauchen...und sie rauchen.

Wieviele Sportler gibts, welche um die Gefahren wissen und trotzdem suchen sie die Kicks in lebensgefährlichen Aktionen.

Manche lassen sich nichtmal durch Nahtoderfahrungen davon abhalten, das lebensgefährliche Verhalten zu unterlassen.

 

Und ein Hund kann nicht mal reflektieren, wie wir Menschen. Der wird  trotz drastischer Strafen evtl. auch auf das ursprüngliche, bestrafte Verhalten zurückgreifen, wenn ein äusserer Faktor auf ihn extrem einwirkt. Nicht umsonst heißt es: Einmal zugebissen, besteht die Gefahr, das Verhalten wieder zu zeigen...

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