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Dein Hundeforum  Der Hund
petra0306

welchen Zahnersatz?

Empfohlene Beiträge

gast   
(bearbeitet)

Ich würde auch nicht hingehen.

 

Implantate sind immer so eine Sache, der eine schwört darauf, der andere ist enttäuscht.

Wir haben einen Freund, der ein Dentallabor hat. Gerd hält nichts von Implantaten, obwohl er damit viel Geld verdient. Er hat uns  von Patienten erzählt, denen die Implantate wieder heraus geholt werden mussten, weil es große Probleme mit der Verträglichkeit gab. Klar, man muss immer abwägen, was man selber will und ob man bereit ist, die KOsten und auch die ev Schmerzen zu ertragen. Für mich wäre das wohl nichts

 

Ich kenn drei Leute, die Implantate nicht vertragen haben, bzw. nicht klar kamen, ging über Jahre, bis die wieder einigermaßen normal essen konnten. Wenn du eh schon Problem mit Allergien, Unverträglichkeiten hast, würd ich es mir sehr gut überlegen. Mein Zahnarzt ist seit über 30 Jahren ein Freund von mir, Schwager meiner besten Freundin, der hat mir abgeraten von Implantaten, nicht immer, aber doch öfter, als man glaubt, gibt es Probleme, der Kiefer muss halt auch geeignet sein, kostet eine Stange Geld und konventioneller Zahnersatz ist auch sehr gut. Scheint aber in Mode zu sein mit den Implantaten bzw. lässt sich viel Geld damit verdienen. Für mich wird es nichts sein, ich schau, dass ich die eigenen so lange wie möglich behalte.

 

Ich hab übrigens eine einzige Krone und die hält seit 34 Jahren, hat mir damals mein befreundeter Zahnarzt gemacht, statt Implantat.

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Mixery   

Wenn du doch noch zu Implantaten tendieren solltest, dann lass dich vorher Testen, ob du das Material verträgst, nicht wenige Leute haben eine Titanallergie. Ich stand zum Glück noch nicht vor der Frage ob oder ob nicht, aber ich würde nicht mal drüber nachdenken, außer es handet sich um Frontzähne. Wochen bis Monate hat man damit zu tun, das die Implantate einheilen müssen. Das bedeutet auch man nimmt sehr lange irgendwelche Mittel ein, AB und so weiter. Das Ergebnis ist auch nicht absehbar, was wenn es nicht einheilt?

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poldischatz   
(bearbeitet)

Also ich habe ein Implantat, einen Backenzahn und das seit gut einem Jahr.

 

War mein 1. Zahn, der sich vor dem 50. Geburtstag verabschiedet hat und das hat mir in der Seele weh getan.

 

Brücke kam für mich nicht in Frage. Darum war die Entscheidung gefallen und ich habe es bis heute keinen Tag bereut.

 

Ich bin aber auch bei einem Kieferchirurgen, zu dem ich und auch meine ganze Familie (incl. Schwiegereltern) großes Vertrauen haben.

 

Das Implantat ist super eingewachsen und mit der Krone darüber habe ich keine Probleme, was z.B. das Zahnfleisch angeht.

 

Allerdings habe ich eh keine Zahnfleischprobleme und auch mein Kiefer macht keine Probleme.

 

Ich würde es jederzeit - wenn ich die Kohle habe - wieder tun.

 

Edit:

Ich musste übrigens keine AB oder irgendwelche anderen Mittel nehmen, es ist alles problemlos abgeheilt.

 

Mein Chirurg tendiert aber auch dazu, sich wirklich Zeit zu lassen, nachdem der eigene Zahn verloren gegangen ist.

 

Erst muss die Wunde abheilen, mind. 3 Monate, ich habe mir fast ein Jahr Zeit gelassen.

 

Das Implantat muss dann auch wieder in Ruhe einwachsen können, mind. 3 Monate, eher länger. Ist kein Problem, da kommt eine Hülse drüber und gut ist es.

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Frau Mücke   

Ich habe zwei Implantate und bei mir lief es genauso wie bei Poldischatz. Ich hatte keine Schmerzen, weder während der Behandlung noch danach, und wüsste auch nicht, warum man über einen längeren Zeitraum irgendwelche Mittel einnehmen muss. Auch das Einheilen ist überhaupt kein Thema. Ganz zu Beginn sollte man klarerweise nicht direkt drauf rumkauen, da kaut man eben auf der anderen Seite. Aber ehrlich: das Reissen der Zähne war definitiv schlimmer und die Heilung langwieriger als das Setzen der Implantate.

 

Ich hab mich für die Implantate entschieden, weil andernfalls gesunde Zähne hätten beschliffen werden müssen. Und derer hab ich sowieso nicht mehr so viele :ph34r:

 

Achja: ich habe auch vorher einen Allergietest machen lassen.

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ufi   
(bearbeitet)

Wenn Dir 2 Backenzähne fehlen, die benachbarten Zähne jungfräulich sind, bietet sich ein Implantat an. Und auch nur für diese Planung würde ich ein 3D-Bild machen lassen. Für eine Brückenplanung ist das überflüssig. Haben die Zähne neben der Lücke schon Füllungen, würde ich zur Brücke tendieren.

Wenn ein Brückenpfeiler ein Wackelkandidat ist, würde ich abwarten. Bleibt er nach Wurzelbehandlung stabil, kann er in eine Brücke mit einbezogen werden. Wartezeit, mindestens ein halbes Jahr. Fällt er raus, weil er gezogen werden muß, geht aber trotzdem noch eine Brücke. 2 Zähne überbrücken ist noch ok. Implantate brauchen echt super gute Bedingungen, einen guten Kieferknochen, eine super Pflege..., eine Brücke hält oftmals länger.

 

Und Vorsicht bei den Angeboten von zahntechnischen Laboren. Krankenkassen greifen gerne auf Vertragspartner zurück, wo der Zahnersatz im Ausland gefertigt wird (hauptsache billig). Ich weiß nicht, ob das so immer gut ist. Die Probleme fangen an, wenn was nicht in Ordnung ist. Eine Praxis, die über Jahre mit einem Labor zusammenarbeitet, ist kulanter, wenn Probleme auftreten, weil auch das Labor kulanter ist.

 

Zu Deinen Ausfallkosten wegen nicht eingehaltenen Termin. Das ist strittig. Selbst wenn Du was in der Richtung unterschrieben hast, z, B. auf dem Anmeldebogen, heißt das nicht, daß Du das bezahlen mußt. Aber da mußt Du auf den Putz hauen, dann verzichtet der ZA vielleicht, vielleicht aber auch nicht und es geht nur mit Anwalt.

Aber er kann auch nicht die entfallene Aufnahme einfach in Rechnung stellen, sondern nur den betriebswirtschaftlichen Ausfall, wenn überhaupt.

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gast   

Rauchen und Cola ist übrigens so ziemlich das schlimmste, was man Zähnen antun kann und wenn man Implantate bekommt, sollte man nicht grad zu der Gruppe gehören, die danach süchtig sind, macht nämlich auch mehr Probleme beim Einwachsen.

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petra0306   

Beratung zu beidem. Aber ich kann mich an keine UntersuchungVersichertenkarte habe ich vorgelegt.

 

Ich werde heute nachmittag nochmal anrufen, da ich mich nicht an die Untersuchung erinnern kann an dem Tag, als ich das Beratungsgespräch hatte.

Die 57 € kann ich zwar verkraften, aber man hätte auch vorher was sagen können, dass ich das selber bezahlen muss.

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