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Hundeforum Der Hund
Fusselnase

Jugendliche Tierquäler - Ursachen

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Passt eigentlich nicht in die Plauderecke, aber ich wusste nicht, wohin damit.

 

Eben beim Googeln entdeckt: Ein interessanter Aufsatz zum Thema "Tierquälerei"! Vielleicht interessiert es ja jemanden.

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/%28Int.1-Tierquaelerei%29.pdf

Ich kam drauf, weil Giftköder immer wieder damit erklärt werden, dass viele Hundehalter sich unmöglich benehmen - und dementsprechend auch ihre Hunde. Sicherlich wird diese Tatsache dazu beitragen, dass einige Menschen ein Problem mit Hunden haben, aber ich bin der Meinung, dass Hundehasser, die zu solchen drastischen Mitteln greifen, ein tiefergehendes Problem haben. Selbst wenn alle Hunde wunderbar erzogen wären, wären wir vor diesen Menschen nicht gefeit. Das gilt natürlich leider auch für alle anderen Formen von Tierquälerei!

Und überhaupt frage ich mich wahrscheinlich wie die meisten hier schon lange, welche zu tierquälerischen Handlungen führen kann.

 

Hier geht es zwar explizit um jugendliche Täter, aber die werden ja auch mal erwachsen.

 

 

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Sehr interessant! Ich glaube die "normale" Tierquälerei findet sich bei den meisten Kindern irgendwann. Ich habe auch als Kind Regenwürmer durchgeschnitten und geguckt was passiert wenn man eine Fliege mit Haarspray einsprüht *schäm*.

Allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen meine Neugierde auf Tiere die höher als Insekten sind auszudehnen... auch nicht auf Frösche etc. 

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Ich habe einmal auf dem Weg zum Klavierunterricht absichtlich einen Marienkäfer zertreten. Ein paar Tage vorher hatte nämlich ein Junge aus meiner Klasse etwas Ähnliches gemacht, und aus irgendeinem Grund hat mich das nicht losgelassen.

Ich hatte so ein unfassbar schlechtes Gewissen, dass ich ich seitdem immer auf der anderen Straßenseite gelaufen bin.

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Ich hatte so ein unfassbar schlechtes Gewissen, dass ich ich seitdem immer auf der anderen Straßenseite gelaufen bin.

 

Da sehe ich den springenden Punkt.

 

Du hattest gelernt/gelehrt bekommen, dass "man" das NICHT tut.

 

Leider fehlen mittlerweile vielen Menschen die Gaben des Mitfühlens und des nicht-leiden-lassen/sehen-Wollens.

Auch ohne Tierquälerei ist es mit solchen Typen echt schwer. Obwohl sie im Beruf extrem erfolgreich sein können (vielleicht deswegen?).

 

Das sind in meinen Augen alles Werte, die in frühester Kindheit fest geprägt werden müssen. Später mit reiner Logik ist das nicht mehr (gut) zu verankern.

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Obwohl sie im Beruf extrem erfolgreich sein können (vielleicht deswegen?).

 

Das ist sogar ganz sicher so!

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Ich habe z.B. einmal eine sehr interessante Doku über Psychophaten gesehen. Es gibt wohl viel mehr als man erwartet.

Und Überraschung, die, die nicht kriminell werden (was nur ein sehr kleiner Teil ist) und über eine gewisse Intelligenz verfügen, sind nicht selten sehr erfolgreich und sitzen in Vorständen oder sind erfolgreiche Anwälte. 

Eine gewisse Kaltschnäutzigkeit zahlt sich leider in der heutigen Gesellschaft oft aus.

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Ich glaube als Kind macht jeder mal sowas - Tiere retten, Tiere untersuchen und auch mal ein Insekt zerquetschen............. Normal - absolut!

 

Aber ich denke auch, daß bei bei den meisten irgendwann ein Verstehen dazukommt, ein Gewissen und das Wissen über Leben und Tod. Und da zeigt sich dann, wer "normal" tickt und wer wohl eher Freude daran empfindet. Ich denke auch, da fehlt es einfach an irgendwas!! 

 

In der schlimmsten Form sind das ja dann echte Psychopathen. Habe mal eine sehr interessante Reportage gesehen, zu dem Thema. Lief auf Arte oder 3SAT. Ein Psychopath, der sich selbst "im Griff" hat, (sprich der noch nie jemand geschädigt hat) hat über sein Gefühlsleben bzw, eher über die nicht vorhandenen Gefühle gesprochen. 

 

Da war es nicht mal Freude (gibt es ja auch), sondern schlichtweg null Gefühl für irgendwas, er sagte er könnte ohne mit der Wimper zu zucken einen Mord begehen. Als Kind hat er auch kleinere Tiere getötet, er hat aber irgendwann gelernt, daß Mensch sowas nicht machen. Aber einfach nur gelernt - nicht weil er es so richtig empfindet. Hat wohl aber auch früh gespürt, daß er anders ist. Die Ärzte haben aber auch nicht ausschließen können, daß er doch irgendwann mal weiter geht......

 

War sehr interessant................ Und schockeriend. 


edit: Das hat sich gerade überschnitten, vielleicht haben wir das gleiche gesehen ;)

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Genau, und die ganzen (über-)empathischen Menschen arbeiten in miserabel bezahlten sozialen Berufen... seufz.

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Ich sag mal wertfrei es ist schwierig Kindern Jugendlichen den Unterschied zwischen Tierqualerei und Tierqualerei zu erklären.

Wievielen Reitschulpferden geht es besch. ..

Soll ein Pferd höher springen darf man es schlagen, ein Schwein das nicht in den Gang zum Schlachter will..auch.

Wie die Viecher leben :( wäre allein schon ein Thema .

Inzwischen ist eben dank der Medien auch kaum etwas noch "geheim ".

Tiere wurden schon immer gequält, das eine gesellschaftlich akzeptiert zb Stachelhalsband das andere mit moralischer Empörung.

Ich möchte das in keiner Weise entschuldigen aber es unheimlich schwierig.

Kürzlich diskutieren die 8.Klässler das Recht auf Asyl auf dem Hintergrund der Flüchtlingscamps,tja was soll man sagen ?

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Aber ich glaube, das ist nochmal was anderes. Auch ein wichtiges Thema, aber doch was anderes als das, was im Aufsatz besprochen wird. Eher ein ethisches, gesellschaftliches!

 

Hier geht es eher um Tierquälerei im engeren Sinne (um des Quälens willen).

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