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Hundeforum Der Hund
Estray

"Ich regle das...."

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Heute hab ich in der Hundeschule erlebt, das hier in das Thema richtig gut passt.

Und zwar gibt es in der Hundeschule einen jungen Labbi-Mix -Rüden,der Capper unglaublich nervig bedrängt.Er schiebt sich ganz nah an Cappers Kopf und man kann Capper ansehen, das er das nicht will. Geduldig wie Capper ist,versucht er aus der Bedrängung raus zu gehen in dem er sich immer wieder weg dreht aber der Labbi - Mix hört nicht auf.

Da hab ich zu meinem Hundetrainer gesagt, wie geduldig Capper doch ist.

Mein Hundetrainer meinte dann, das ich, wenn ich merken würde das Capper sich in der Situation nicht wohl fühlt,ich den Labbi -Mix weg schieben solle.

Denn wenn Capper mal der Gedulsfaden reißt, kann es sein das das dann nicht schön endet.Das solle ich vermeiden.

Ich habe dann den Labbi-Mix weggeschoben und Capper war sichtlich froh,das ich es geregelt habe.

Man muss immer abschätzen ob der Hund es alleine hin bekommt oder nicht.

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Mit allen Vorgängern von Oliver hatte ich überhaupt kein Thema damit, irgendwas regeln zu müssen oder zu wollen. Die waren cool, souverän im Umgang mit anderen Hunden und da lebte ich mit der ganzen Truppe mitten im Nirgendwo. Untereinander hat's mal gescheppert, aber das war ja geschütztes Umfeld. Und sie waren ja auch zu immer mehreren unterwegs. Ehrlich gesagt, die wurden nicht von anderen Hunden angemacht oder von Menschen betätschelt. Wobei ich ja glaube, dass Schäferhunde auf andere sowieso recht beeindruckend wirken, sowohl Halter als auch Hunde

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aber manchmal habe ich den Eindruck dass einige HuHa zu sehr auf den Hund fokussiert sind und es deswegen auch zu Problemen kommt.

 

Beispiel: Die Tage begegnete uns ein Aussi-Mix-Rüde und Bolle ging für meine Begriffe sehr verhalten auf den Hund zu. Beide Hunde liefen offline.

Die HuHa zog dann mit einem mal die Luft scharf ein und schon kam es zu einem leichten Gerangel. Warum? Die HuHa hatte schon im Vorfeld Bedenken dass es knallen könnte und hat jeden Kontakt für den Hund geregelt. So erzählte sie mir das zumindest als wir die Hunde dann an der Leine hatten.

 

Dass man seinen Hund anguckt, heißt noch lange nicht dass man alles versteht was da abläuft ;) Und wenn wie in dem Beispiel die Hunde schon zusammen stehen, ist es in der Tat meist nicht hilfreich, wenn der Hundehalter dazwischen läuft.

 

Wenn ich Bedenken habe, aufgrund der Körperhaltung des anderen Hundes, dann weiche ich aus oder nehme Lemmy gleich an die Leine und gehe meinen Weg straks weiter. Mag gut sein, dass ich mich auch mal unnötig ausweiche, und die Hunde sich eigentlich verstehen würden. So passiert bei einem kleinen aber sehr selbstbewussten Terrier - die beiden Hunde verstehen sich zB sehr gut, obwohl ich das von Weitem eher nicht gedacht hätte. Aber irgendwann kam es zum Kontakt, und alles lief easy, dann weiß ich jetzt auch wieder mehr ;) Auch gibt es einen Rüden, der sehr stolzierend daher kommt - den findet Lemmy dufte! Und umgekehrt. (Higgins hat vor dem panische Angst gehabt, als wir den noch auf die Wiese mitnahmen. Also richtig Angst)

 

Ich irre lieber auf der Seite der Vorsicht, muss ich gestehen. In der Situation mit dem Aussie kann es sehr gut sein, dass ihre Reaktion zum Zank geführt hat - wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass die Hunde uns noch besser beobachten als wir sie - aber es kann auch sein, dass die Dame einfach gleich den Hund hätte anleinen sollen als sie bemerkte dass da was nicht passt.

 

 

Wenn dann mal doch ein Irrtum vorlag, und die Einschätzung der Lage falsch war, tue ich einen Teufel und geh da noch rein in die Streithähne! Das tue ich erst dann, wenn es wirklich zur Klopperei kommt - dann wird auseinander gebracht. Aber in einen Schwelbrand noch Öl gießen ist einfach nur fatal.

VOR dem Schwelbrand - auf jeden Fall. Wenn es schon raucht, geh ich auf Abstand und hoffe dass sich das Feuer von alleine auspustet.

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