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Hundeforum Der Hund
Renate

Rückverweiser nicht in nächtliche Einsätze?

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Ich habe gestern etwas erfahren, was mich interessiert, da ich es nicht verstehe bzw. nachvollziehen kann:

Gibt es hier Staffeln, die ihre Rückverweiser NICHT mit in nächtliche Einsätze nehmen?

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Das ist ja wirklich Blödsinn.

 

Warum, denn nicht? Was gibts denn da fürn Argument?

 

Ich hab jetzt auch gehört, daß angeblich die FVV, nicht mehr mit Leine zurückführen "dürfen". Also, in einem Bundesland. Sowas ist auch Grütze.

 

Lg

Tanja

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Tanja: Ne Erklärung gab es nicht, selbst für den Hundehalter nicht.

Einfach: Is so, wird so gemacht !!!

Ich frag mich nur:

Da fast alle Einsätze nachts im Dunkeln ablaufen, wieso werden dann Rückverweiser überhaupt noch ausgebildet, wenn sie eh nicht mit in den Einsatz dürfen ???

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unsere Rückverweise gehen auch bei Nach in Einsatz

 

Ich hab aber selber bei einer Prüfung mit einem Freiverweiser mal von einem Prüfer zu hören bekommen:

der Hund hat zwar gefunden, aber wenn es dunkel gewesen ware hätte er bei dir ja nicht anzeigen können - deshalb "nicht bestanden"

 

(o.k. das ist jetzt die Kurzform - aber das kann dann schon dazu führen daß jemand mit der RH-Arbeit ganz aufhört oder solche Leute dann danken RV könnten nur bei Tag abeiten)

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Den Sinn warum die nicht Nachts eingesetzt werden sollten kann ich nicht nachvollziehen

Geht es da um die Sicherheit des Hundes ?

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Was für einen Grund sollte es geben? Für mich sind eher grundsätzlich Einsätze bei Dunkelheit bedenklich bzw. Nonsens. Man sieht nichts, kann sich schlecht orientieren, erkennt keine Gefahren usw. usf.

Diese spätabends und nächtlichen Einsätze kommen eh nur von wenigen Staffeln.

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Was für einen Grund sollte es geben? Für mich sind eher grundsätzlich Einsätze bei Dunkelheit bedenklich bzw. Nonsens. Man sieht nichts, kann sich schlecht orientieren, erkennt keine Gefahren usw. usf.

Diese spätabends und nächtlichen Einsätze kommen eh nur von wenigen Staffeln.

Öööööhm, unsere MEISTEN Einsätze laufen nachts, weil vorher schon alles von Feuerwehr usw. abgesucht wurde und wenns unbequem und dunkel wird, dürfen die Hundeleute weiter suchen!!!!

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Neenee. Nix da mit unbequem. Keine Einsatzleitung würde einen Einsatz bei Dunkelheit fordern oder unterstützen. Diese Art der späten Einsätze stammt von den meisten Staffeln selber, weil sie nicht wie bei Fw oder THW einen Verdienstausfall bezahlen und die Leute daher nur in der Freizeit einsetzen. Das damit aber auch u.a. gegen die Arbeitszeitgesetze verstossen wird, interessiert Vereine natürlich auch nicht.

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Das habe ich ja noch nie gehört. Da wird den Angehörigen dann erzählt: "Tut uns leid, wir können ihre demente Oma/ ihr weggelaufendes Kind jetzt nicht weiter suchen, es wird dunkel und wir können ja nicht gegen die Arbeitszeitgesetze verstoßen, nur weil heute nacht 10° Frost angesagt sind." ?  :ph34r:

 

Mit den Rückverweisern, das verstehe ich auch nicht. Gerade im Dunkeln ist es doch viel sicherer, wenn der Hund den Menschen zum Opfer führt. Eben weil die Menschen dann ziemlich blind sind und Hunde den Weg samt eventuell im Weg befindlicher Hindernisse viel besser finden. Anzeigen kann er doch trotzdem, der Hund ist doch beleuchtet, den sieht man doch. :think:

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Man sieht im Dunkeln aber eventuell nicht, ob der beleuchtete Hund gerade eine Anzeige macht oder sich nur aus anderen Gründen in der Nähe befindet, je nach Art der Anzeige ist Dunkelheit tatsächlich zumindest erschwerend für diverse Freiverweiserbesitzer. Bellen als  Anzeige erkennt man immer, egal ob im dichten Nebel oder im Dunkeln. Nur dann die Freiverweiser von der Nachtsuche grundsätzlich auszuschließen ist natürlich der falsche Weg, stattdessen an einer in jeder Situation klar erkennbaren Anzeigeart zu arbeiten wäre wohl sinnvoller.

 

*edit* und es hängt auch wesentlich von der Art des Zurückführens ab. Pendler (ohne Leine) im Dunkeln und unwegsamen Gelände sind nach wenigen Metern ausser Sicht, erschöpfen und brauchen eventuell viel zu lange. Mit Leine sind die Chancen erfolgreich zurückzuführen etwas besser.

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