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Hundeforum Der Hund
Enzo

Kleiner Kläffer und andere Problemchen :)

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Beim fressen würd ich ihn auch einfach in Ruhe lassen. Also auch so das nicht grad alle um den Welpen drumrum flitzen beim fressen.

Für das Tapetenproblem hab ich leider keine Lösung, kann aber dchonmal vorab empfehlen das es ganz tollen Holzklitt gibt, damit bekommt man z.b. angenagte Treppenstufen wieder so repariert das man anschließend nix mehr sieht :-).

Spaß bei Seite :-). Zum zerlegen hab ich anfangs in alte Socken leckerlies reingetan, knoten drauf. Event. Mit 3 leckerlies und 3 knoten. Damit war mein damaliger Junghund immer sehr lange beschäftigt die alten Socken zu zerkleinern.

Ich würde auch mehr raus gehen. Der Welpe kann ruhig auch draußen für eine Stunde auf einer Wiese mit euch toben. Man muss ja nicht die ganze zeit laufen. Bei schönem Wetter ruhig auch einfach mal selber mit toben und anschließend auch Ruhepausen einlegen. Der Welpe kommt dann bestimmt von allein und ruht mit euch. Find ich ganz wichtig auch Entspannung draussenzu fördert. Halt nachdem er 1 Stunde gespielt hat.

Zum anbellen noch. Wenn er Schon so gut Sitz kann Versuch mal ob du "Sitz" andere Hund passiert (am besten mit möglichst viel abstand!) und anschließend belohnst, wenn Enzo ruhig war.

Er will natürlich überall hin. Und andere Hunde sind superspannend. Wichtig ist auch das er möglichst viel mit anderen jungen Hunden spielt.

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Selbstverständlich ist er auch so viel draußen, alleine da wir mit dem Kind ja schon viel unterwegs sind. Die 15-20 Minuten beziehen sich ausschließlich aufs Spazieren.

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Und selbstverständlich übersehe ich nicht, dass er "ein Kleinkind" ist. Trotzdem muss auch ein Kleinkind regeln lernen, und das am besten spielerisch und durch Belohnung. Generell finde ich Vergleiche zwischen Mensch und Hund schwierig, da diese sich nun mal mehr unterscheiden als gleichen.

Und das Spiel mit den Zähnen kann er ja an seinem Spielzeug ausleben. Aber nicht an Menschen. Das kommt für uns nicht infrage, aber ich verstehe das es besser wäre, also danke für den Rat :)

Positive Kontakte zu Menschen wie zu Hunden finde ich auch wichtig. Diese sollen aber nicht durch hinterherlaufen entstehen und werden dann auch nicht immer positiv bleiben, da es nicht jeder möchte. Darum wollte ich ja wissen wie ich ihn davon abbringe?

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Und selbstverständlich übersehe ich nicht, dass er "ein Kleinkind" ist. Trotzdem muss auch ein Kleinkind regeln lernen, und das am besten spielerisch und durch Belohnung.

 

Wenn ich lese, was Du ihm schon alles beibringst, bzw. beibringen möchtest, habe ich nicht den Eindruck, dass er Welpe sein kann.

Einem Kind von 2-3 Jahren würdest Du auch nicht das Lesen und Schreiben beibringen.

 

Regeln des Zusammenlebens lernen und Tricks wie Sitz, Platz, Pfote geben, sind aber unterschiedliche Dinge.

 

Generell finde ich Vergleiche zwischen Mensch und Hund schwierig, da diese sich nun mal mehr unterscheiden als gleichen.

 

 

In der optimalen Entwicklung von Kleinkind und Welpen gibt es mehr Parallelen, als man glaubt.

 

Und das Spiel mit den Zähnen kann er ja an seinem Spielzeug ausleben. Aber nicht an Menschen. Das kommt für uns nicht infrage, aber ich verstehe das es besser wäre, also danke für den Rat :)

 

 

An einem Spielzeug lernt ein Hund nicht, die Kraft seiner Zähne zu dosieren, weil das Spielzeug keinen Schmerz äußert.

Gerade bei einem groß werdenden Hund wäre mir eine gute Beisshemmung wichtig.

 

Positive Kontakte zu Menschen wie zu Hunden finde ich auch wichtig. Diese sollen aber nicht durch hinterherlaufen entstehen und werden dann auch nicht immer positiv bleiben, da es nicht jeder möchte. Darum wollte ich ja wissen wie ich ihn davon abbringe?

 

 

Durch eine gute Bindung. Meine Welpen konnte ich in dem Alter von jedem Mensch und Hund abrufen.

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In der optimalen Entwicklung von Kleinkind und Welpen gibt es mehr Parallelen, als man glaubt.
 

 

Das ist auch meine Erfahrung. 

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Wenn er dazu neigt, auf Menschen, Hunde hinzurennen, würde ich ihn vorzeitig anleinen und seitlich leicht hinter mir laufen lassen und stoppen, wenn er eine gedachte Linie entlang meiner Fußspitzen mit der Nase überschreitet, indem ich einen flotten Ausfallschritt zur Seite mache, er quasi in mein Bein rennt, kommentarlos.  Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, wann der Moment da ist zu stoppen. Führ in an der Seite, die von der Aufregung abgewandt ist, also wenn Menschen euch links passieren, halte die Leine mit der rechten Hand und umgekehrt.

 

Ich würde ihn zusätzlich so viel wie möglich nur Schauen lassen auf Distanz, z.b. wenn ihr auf einer Parkbank sitzt oder in der Wiese, und dann benennen, z.B. wenn er Menschen erblickt, "Mann" oder wenn er ein Fahrrad anschaut "Fahrrad", oder wenn er einen Vogel sieht, "Vogel", wie man das bei Kindern auch macht. Du kannst dann, wenn er verstanden hat, was  Fahrrad bedeutet auch bei Spaziergängen an der Leine vorab in ruhigem  entspannten Ton beiläufig sagen, "Fahrrad" oder "Mann", dann muss er dir nämlich nicht mehr durch bellen anzeigen, dass er da was entdeckt hat, weil er merkt, du weißt es eh schon, also nicht in dem Ton, um ihn spitz drauf zu machen, sondern eher gelangweilt. Zu den Blättern, das würde ich einfach aussitzen und solange warten, bis er von selber aufhört zu bellen und die Neugierde siegt und er von sich aus die Blätter untersuchen will und ihn, wenn er die erste Zeichen setzt, zu untersuchen loben, du kannst auch ein Leckerlie in die Blätter werfen (aber nicht grad dann, wenn er aufgeregt ist und bellt! sondern, wenn er sich grad entspannt und neugierig wird), damit er zusätzlich motiviert ist.  wenn er gelernt hat, was "Vogel" bedeutet, kannst du auch beim Blätterrascheln sagen, "Vogel" denn sehr oft rascheln Blätter, weil ein Vogel drin rumhüpft, sehr oft flattert der Vogel dann auch weg, wenn man dran vorbeigeht. so erkennt er, dass es einen harmlosen Grund hat, dass Blätter rascheln.

 

Zur Tapete, ich hab einfach kleine Wandtatoos drübergeklebt! Wichtig ist aber, dass er immer was zum Kauen parat hat, am besten was, was er nicht sofort auffressen kann, sondern Stundenlang damit beschäftigt ist, also z.B. harte Rinderkopfhaut, Geweihstücke etc. musst halt herausfinden, was er mag (man kann das auch mit etwas Butter oder Leberwurst einstreichen, um es schmackhaft zu machen) und was hart genug für seine Zähne ist, und sobald er sich dran macht, was unerwünschtes anzunagen, das Verhalten unterbrechen und dafür das Kauzeug anbieten.  Da du ein Kind hast, würde ich von Anfang an darauf bestehen, dass Kausachen nur im Hundekorb gefressen werden und Hund dort absolut ungestört vom Kind ist, dh. um den Hundekorb herum gibt es eine Tabuzone, in die das Kind auch nicht darf, weder dran vorbeirennen, noch sich davor setzen und dem Hund zuschauen, noch den Hund im Korb anfassen, etc. Kontakt Hund Kind nur, wenn Hund von sich aus zum Kind geht und nicht umgekehrt.

 

Positive Kontakte zu Menschen und Hunden sind freilich wichtig, aber man sollte diese nie erzwingen und auch drauf achten, ob die Gegenseite den Wunsch auf Kontakt hat. Es müssen auch nicht Unmengen von Kontakten sein, man muss also nicht jedem Hund hinterherhechten, um ja keinen Kontakt zu verpassen. Besser wenige gut selektierte Kontakte, also viele unsortierte!

 

Das mit dem Futternapf und Käse würde ich sein lassen! Das sind unnötige Störungen beim Fressen. Ein Hund wird dann futterneidisch, wenn man ihm sein Futter streitig macht. Wenn er lernt, dass sein Futter ihm nicht streitig gemacht wird, hat er auch keinen Grund Futterneid  zu entwickeln. Falls du dir erhoffst, dass dadurch dein Kind nicht angegriffen wird, wenn es zufällig zu nah am Futternapf ist, kann ich dir sagen, dass du mit dem Käse nichts bewirken wirst. Ein Hund unterscheidet ganz genau zwischen dir und dem Kind. Du musst in erster Linie darauf achten, dass der Hund wirklich ungestört bleibt beim Fressen! Dein Kind also nicht herumrennt in der Nähe des Hundes, wenn Fütterungszeit ist.

 

 

Zur Beißhemmung. Da bin ich wirklich auch Bubukas Ansicht. ein Hund kann Beißhemmung auf Menschenhaut nur durch Beißen in Menschenhaut lernen. Beißhemmung bedeutet, so dosiert mit dem Maul greifen, dass keinerlei Verletzungsgefahr besteht. Wie willst du mit dem Hund hundgerecht spielen, wenn er seine "Hände"  nämlich sein Maul nicht einsetzen darf, mit dem Maul greift ein Hund nunmal Bälle, Stöcke, Spielzeug und auch Menschenhände. ein Hund kann extrem sanft greifen aber auch extrem hart packen. Und das muss er lernen, kann er lernen, aber nur, wenn er sein Maul gebrauchen darf. Mit absolutem Tabu kann er das nicht lernen und sollte mal die Notwendigkeit sein, dass er reflexartig doch greifen muss, wird das dann die Dosis sein, die er bei Hunden gelernt hat zu gebrauchen und das ist nunmal für Menschenhaut viel zu grob und wird dann als Beißen bezeichnet, obwohl es mit Beißen nicht wirklich was zu tun hat. 

 

Im Spiel mit Artgenossen lernt der Welpe Beißhemmung mit Hunden, indem er mal fester mal sanfter greift. Im Artgenossenspiel wird das Spiel nur kurz unterbrochen, nie völlig abgebrochen. Welpen untereinander Quicken dann laut, erwachsene Hunde tun das in aller Regel nicht, die korrigieren das Verhalten durch einen ernsten Raunzer und spielen anschließend weiter. In der Regel wird das Spiel dann wesentlich sanfter weitergeführt, und das ist der Lerneffekt und die Belohnung zugleich, für sanftes Spielen wird weitergespielt, für unsanftes wird unterbrochen. Und sofern das Spiel sofort wieder zu unsanft weiter geht, wird sofort wieder unterbrochen, solange bis sanft gespielt wird,  beharrlich und gelassen bleibend, und nicht einfach weggegangen, so lernt er nie sanft zu spielen. 

 

Am Spiel mit Spielzeug lernt er extrem hart zu beißen, aber niemals sanft zu greifen.

 

Zum Platz und Sitz und Komm: diese Worte setze ich bei Welpen nur ein, wenn sie sowieso gerade das tun,w as das Wort bedeutet! Also wenn er grad auf dem Weg ist zu mir zu kommen, unterstütze ich das indem ich den ganzen Weg lang, wo er zu mir kommt, "komm" sage. Wenn er sich eh grade hinsetzt, sag ich in dem Moment freundlich Sitz, wenn er sich eh grade ins Platz legt, sag ich Platz. 

 

Falls du Obedience machen willst, später, solltest du andere Kommandos verwenden, denn im Obedience geht es sehr exakt zu, da ist z.b. ein Sitz nicht einfach nur ein sich hinsetzen, sondern muss bestimmten Regeln folgen.  Dasselbe mit Platz. Wär als sinnvoll für den Alltag andere Kommandos zu verwenden, wo es nur ums irgendwie sitzen geht. Wenn du für seinen Liegeplatz auch das Wort Platz hast, wird es noch komplizierter, denn der Hund kann nicht ein und dasselbe Wort für zwei Dinge lernen. Besser geh ins Betti oder Körbchen, als geh auf deinen Platz, wenn du Platz auch fürs Ablegen neben dem Tisch im Lokal verwenden willst. 

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Das mit dem "Beissen" kann man nur immer wieder mit einem "Aufschreien", NEIN!, sanft wegschieben oder ähnlichem unterbinden. Hat Bolle auch lange gemacht, jetzt aber nicht mehr.

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Taringa, jetzt hat Chibambola so gut die Beißhemmung erklärt und Du kommst wieder mit "unterbinden".

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Hat sich vielleicht überschnitten und bei uns hat "unterbinden" funktioniert. :)

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Hat sich vielleicht überschnitten und bei uns hat "unterbinden" funktioniert. :)

 

Es geht aber gerade NICHT darum, einem Welpen das Beißen abzugewöhnen.

Er soll lernen, seinen Biss einzuschätzen.

Das kann wirklich sehr ins Auge gehen, wenn junge Hunde das nicht lernen.

Gerade wenn ein Kind im Haushalt lebt.

 

Ein Hund wird in seinem Leben immer mal die Zähne einsetzen. Ob das dann gefährlich wird oder nicht, hängt von einer guten Beißhemmung ab.

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