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Hundeforum Der Hund
Enzo

Kleiner Kläffer und andere Problemchen :)

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Ein erwachsener Mensch, der zB. als Goldschmied filligranen Schmuck in Handarbeit herstellt, muss doch als Kind nicht schon Gold und Schmiedewerkzeug zum Üben der notwendigen Fertigkeiten bereitgestellt bekommen. 

Feinmotorik fördern  - klar, das muss schon sein. Aber welches Material dabei benutzt wird muss nicht bedeuten, dass man dann als Erwachsener NUR mit dem kennengelernten Material umgehen kann. Die Fähigkeit, seine Hände und Finger feinmotorisch zu benutzen , kann auch auf andere Materialien übertragen werden.

Der Hund MUSS nicht Menschenhaut austesten, um zu erlernen, sein Maul sanft einzusetzen.

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Feinmotorik lernt ein Kind nur, wenn es sich auch mit feinen Dingen beschäftigt.

Hat es als Spielzeug nur einen Hammer zur Verfügung, kann es seine Feinmotorik nicht ausbilden.

 

Was ich damit sagen will:

Wird einem Welpen das Beißen untersagt, dann kann er mit seinen Zähnen keine Feinmotorik entwickeln.

Und er muss den Unterschied zwischen Beißen in ein Hundefell und in nackte Menschenhaut lernen.

 

Beißhemmung ist eine Lebensversicherung

Wird dem Hund nur beigebracht, dass er nicht beissen soll, besteht nach wie vor eine
grosse Gefahr. Wenn es in einer bestimmten Situation doch dazu kommt, dass ein Hund
angreift, beisst er im Allgemeinen nur einmal zu. Hat er aber nicht gelernt, nur sehr
sanft zuzubeissen, kann dieser eine Biss bereits einen grossen Schaden anrichten. Ein solcher
Unfall ist nicht selten das Todesurteil für den Hund.

 

 
 

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Enzo wird für ihren Hund schon die richtige Methode wählen.

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Ich glaube hier wird gerade was völlig missverstanden. Es geht nicht darum dass der Welpe wie er gerade möchte in den Menschen beißen darf. Es geht darum dass der Welpe lernt dass Menschenhaut um einiges empfindlicher ist als der Kumpel von nebenan. Und das lernt er im gemeinsamen Spiel.

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Chau, und was machst Du, wenn der Hund den eingeschmierten Finger mit einem Stück Wurst verwechselt und mit einem Haps hinunterschluckt?

Man kann ja auch ein leckerlie oder käse aus der Hand fischen lassen. Wenn es sanft genug ist bekommt es der Welpe. Wenn zu fest bekommt welpe es nicht :-)

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Enzo wird für ihren Hund schon die richtige Methode wählen.

 

Wahrscheinlich wird Enzo den einfachen Weg gehen und dem Welpen das Beißen in die Hände verbieten.

Ich halte das für gefährlich.

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Ich stimme Bubuka zu, es ist wichtig, dass ein Hund lernt sanft mit dem Maul/den Zähnen mit menschlichen Körperteilen umzugehen. Ein reines Verbieten käme mir nie in den Sinn. Meine Hunde haben das alle im Spiel mit mir gelernt. Vorgehen war ganz simpel: ein mehr oder weniger ruhiges Spiel am Boden, bei dem auch gegenseitig nach Gliedmaßen "geschnappt" werden durfte. Wurde Hundi dabei zu grob, gabs ne Spielunterbrechung mit freundlicher, ruhiger Ermahnung.

Abgesehen davon ist das erlernen eines sanften Mauls auch ausgesprochen hilfreich bei irgendwelchen späteren Untersuchungen, Zähne, Fremdkörper im Maul, was auch immer, weil Hund im Spiel schon lernt, dass Maulkontakt positiv ist. Wenn man immer nur unterbindet, das niemals zulässt und nur mit Nein reagiert, verschenkt man einen wichtigen Vertrauensbonus. Schade drum!

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Von niemals zulassen war ja bislang nicht die Rede, oder? Enzo wird die Frage beantworten, was sie da gerne möchte.

Ich mache das bei Bolle inzwischen so dass er meine Hand ins Maul nehmen darf wenn man ihm am Auge rumfummeln muss - dann hält der fast still. :)

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Sorry, doppelt

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Ich sehe da zwei unterschiedliche Dinge.

1. der Welpe schnappt im wilderen Spiel z.b. Auch mit einem Spielzeug und bekommt dabei auch Hand/arm/Bein zu fassen. Das würde ich unterbinden. Genauso wenn Welpe nachläuft und permanent in die Hosenbeine/Knöchel schnappt.

2. in einer ruhigeren Situation kann man das mit dem leckerlie machen, aber auch mit den eigenen Händen Spielen. Allerdings darf da das ganze Spiel nicht zu wild werden. Ich gehe bei meiner Abendstunde immer an einem Haus (wird gerade neu gebaut) vorbei . Dort im Garten lebt ein mittlerweile 8 Monate älter rumänische herdenschutzhund. Allein. Da geht nur jemand morgens und Abend zum füttern vorbei. Sehr traurig das ganze, aber dennoch Alltag hier in Rumänien. Was ich eigentlich sagen wollte ist das dieser natürlich nicht lernt wie eine beisshemmung funktioniert. Er bekommt von mir immer 1-2 leckerlies, da muss ich wirklich auf meine Finger aufpassen. Er schnappt nicht, aber er freut sich natürlich immer unglaublich über unseren Besuch und ist einfach zu stürmisch. Sowas kann man aber üben.

Um ehrlich zu sein schätze ich die Eigentümerin so Rondas ihr das auch von alleine klar war. Wurde ja auch eingangs so geschrieben das zu Festes Mit den Zähnen spielen direkt abgebrochen wird.

Zwischen einem disziplinierenden schnappen und Zähne im Spiel einsetzten mache ich ganz entscheidende Unterschiede. Das eine hat mit dem anderen doch sehr wenig zu tun. Ob eine Beisshemmung ein disziplinierendes schnappen sanfter ausfallen lässt wage ich zu bezweifeln, denn beim disziplinierenden schnappen gehören ja noch viel mehr Faktoren dazu. Aber das ist ja auch gar nicht Inhalt der Frage gewesen. Es geht ja nur um das spiel.

Aber das ist ja das schöne an einem Forum das sich jeder selbst seine Gedanken über das Gelesene machen kann.

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