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Hundeforum Der Hund
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Lebenserwartung von Hunden / Mischlinge vs. Rasse / groß vs. klein

Empfohlene Beiträge

Wie errechnet sich die Lebenserwartung eines Hundes?

 

Durch den Durchschnitt vergleichbarer Hunde ...?

Was ist vergleichbar?

Werden da z.B. die innerhalb der ersten Lebenstage verstorbenen Welpen eingerechnet? Wird da auch der im Welpen-/ Junghundalter durch Unfall verstorbene eingerechnet?

 

Wenn ich sage das das Durchschnittsalter meiner Rasse (Riesenschnauzer) bei 9- 10 Jahren liegt klingt das gering. Da sind aber eben auch die Welpen oder die Unfalltoten eingerechnet. Die, die normal grosswerden erreichen meist 10-14 Jahre. Ältere sind dann absolute Ausnahmen.

Bei diesen Ausnahmen ist es ein Unterschied ob der Riesenschnauzer ländlich lebt und sich irgendwann nur noch zwischen Futternapf, Schlafstelle und Löseplatz bewegt ... oder ob er in der Grossstadt mehrere hundert Meter bis zum nächsten Rasen als Löseplatz laufen muss, vielleicht noch Treppen laufen oder Fahrstuhl fahren muss um überhaupt raus zu kommen.


 

Wann hat ein älterer oder kranker Hund noch Lebensqualität? Die Ansichten darüber sind je nach Hund, Lebensumständen, eigener Moralvorstellung ... so verschieden, dass es für den einen HH Quälerei ist einen Hund weiter leiden zu lassen, für den anderen unverständlich deswegen einen Hund schon einzuschläfern. Da können Welten zwischen liegen ... Im Einzelfall viele Monate oder sogar Jahre.

 

Nur wenige Rassehundezuchtvereine führen wirklich Statistiken ( ich bin nur bei Hovawarten sicher das dort eine geführt wird ).

 

Liegt nun der Durchschnitt einer Rasse höher, die Welpen, die in den ersten 5 Lebenstagen versterben nicht in die Statistik nimmt (Boxer)... so ist dies Augenwischerei, aber wer weiss um solche Unterschiede?

 

Wer führt bei Mischlingen eine Statistik? Ich denke keiner.

 

Meine reinrassigen Hunde wurden (bis auf eine Ausnahme ... Parvovirus als Todesursache mit 5 Monaten) 9-10 Jahre (Krebs bzw. langjähriger Epileptiker) bis über 14 Jahre.

Für grosse Hunde bzw. Gebrauchshunde finde ich diese Lebenserwartung völlig in Ordnung.

Für mich ist ein Riesenschnauzer mit 8 Jahren ein Senior, ab 10 Jahren geniesse ich jeden Monat, ab 11 Jahren geniesse ich jede Woche und ab 12 Jahren ist jeder Tag mit ausreichender Lebensqualität ( ohne Schmerzen und Leiden!) eine Zugabe ...

 

LG Heike

 

 

 

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Ich bin der Überzeugung, dass der Weg auf Ausstellungen Konkurrenzen des Schönheitsideals

einer Rasse abzuhalten, allen Rassen sehr geschadet hat.

 

Gesundheit, Langlebigkeit, Funktionalität, auch Aufmerksamkeit, Nervenfestigkeit,

Wille zur Zusammenarbeit wurden als Zuchtziel zugunsten  äußerst fragwürdiger

Schönheitsideale aufgegeben.

 

Dass die meisten Rasseverbände keine Datenbanken führen, in denen Gesundheit, Lebensdauer,

Charakter-Schwächen und -Stärken festgehalten werden, ist eigentlich absolut fahrlässig.

Ich halte seit gefühlten Ewigkeiten Rassehunde, nie hat mich ein Züchter nach

Gesundheit oder Wesen eines von ihm gezüchteten Hundes gefragt.

 

Ich habe vor langer Zeit einen Freund mit seinem Bullterrier bei seiner

Pokaljagd auf einigen Ausstellungen begleitet. Eine äußerst ernüchternde Erfahrung.

Im Mittelpunkt stand bei den meisten Leuten der Wunsch nach einer vorderen Platzierung,

auch mal wie dick der menschliche Konkurrent geworden ist oder wie unmöglich er gekleidet war,

weniger aber der eigene oder der konkurrierende Hund.

Nicht mein Ding.

 

Eins muss ich noch loswerden, neben der Gesundheit ist es mir wirklich wichtig,

dass mein Hund sich einfach und gut erziehen lässt und dass er mit anderen Vierbeinern passabel zurechtkommt.

Mir macht es soviel mehr Spaß einen Hund zu halten, wenn ich nicht ständig den 

Horizont scannen muss, ob nicht ein anderer Hund oder ein Reh oder ein was-weiß-ich auftaucht.

Wenn ich weiß, dass mein Hund sich hinlegt und auch liegenbleibt, wenn ich mal zwei Minuten quasseln möchte, 

oder vielleicht die Scherben einer zerschlagenen Flasche aufsammeln will.

 

Es  gibt in meinem Umfeld, genau wie hier,

Menschen mit null Anspruch an die Erziehung ihres Hundes,

mir aber ist ein nicht zuhörender Hund viel zu anstrengend.

Außerdem glaube ich, dass es den Hund geistig fit

hält, wenn er verschiedene Dinge lernt und der Alltag mehr bietet, als schnuppern und markieren.

 

Doggie, der sich auch mit 15 Jahren dem Leinenzwang fügte und sich selbst an dieselbe nahm.

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Jesses, Lebenserwartung von 9-10 Jahren...!

Das wäre für mich fast so, als würde mir ein Junghund wegsterben!

Wir hatten meistens Glück, nur unter Rottweiler (mit kleinem Schuss Dobermann) bekam mit 11 einen Hirntumor, der war sonst noch fit wie ein Turnschuh!

Und der kleine Janosch ist kaum 2 Jahre alt geworden, wegen eines unbeherrschbaren Helicobactebefalls.

Erster Hund, Springerspaniel,fast 18 Jahre, aber ewig her.

Dackel. Cocker. Mittelschnauzermix fast, mittelgroß, fast 16.

Mein fast Riesenschnauzer (Mutter reinrassig, Vater Mix zwischen RS und RS/Golden Retriever) ist gute 15 1\2 geworden.

Yorkshire Terrier, reinrassig, Scheisszüchter, fast 16!

Schäfer\Labrador Mix 14.

Nina, Kutter Jagdterrier mit irgendwas, Vater Rottweiler\ Pitbullmix, 16 1\2,

Und alle ziemlich fit bis fast zum Ende.

Das ist nun natürlich nur meine höchstpersönlich "Statistik", aber wenn ich mir vorstelle, dass unsere jetzigen auch schon 2x 8 (die kleinen) und 2x 6 (die grossen) sind, wird mir gleich ganz übel, wenn ich von Lebenserwartung von 9-10 Jahren höre.

Und Gott sei Dank waren alle unsere Hunde in diesem Alter noch weit weg von "Senior" und wirklich fit!

Ich hoffe, das Glück bleibt uns gewogen,!

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Meine Jungs sind 8 und bald 7 und wirklich im allerbesten Alter.

Wobei was ist ein Rassehund ?

Der Garagenschäfer ?

Das Gebärmaschinen Labimädchen ?

Zählen die nicht eigentlich zu Mixen ?

Für mich sagt die Statistik nix.

Wenn ich die Geschichten hier lese habe ich ganz klar nicht den Eindruck Mixe seien gesünder.

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Manchmal ist es einfach Glück und ein Lebewesen ist keine Statistik.

Beim Boxer spricht man von hohem Krebsrisiko, damit habe ich mich am Anfang verrückt gemacht. Genau so kann es aber meinen kleinen Mops treffen, der statistisch locker 15 werden kann, und der Boxer wird uralt.

Ich versuche, für alle unsere Tiere das Beste aus dem zu machen und die gemeinsame Zeit zu genießen - davon haben wir am meisten.

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Ich bin der Überzeugung, dass der Weg auf Ausstellungen Konkurrenzen des Schönheitsideals einer Rasse abzuhalten, allen Rassen sehr geschadet hat.   Gesundheit, Langlebigkeit, Funktionalität, auch Aufmerksamkeit, Nervenfestigkeit, Wille zur Zusammenarbeit wurden als Zuchtziel zugunsten  äußerst fragwürdiger Schönheitsideale aufgegeben.   Dass die meisten Rasseverbände keine Datenbanken führen, in denen Gesundheit, Lebensdauer, Charakter-Schwächen und -Stärken festgehalten werden, ist eigentlich absolut fahrlässig. Ich halte seit gefühlten Ewigkeiten Rassehunde, nie hat mich ein Züchter nach Gesundheit oder Wesen eines von ihm gezüchteten Hundes gefragt.  

 

Danke für diesen Beitrag! Ich finde es gut, dass das mal jemand schreibt, der selbst seine Hunde beim Züchter kauft und nicht der militanten Tierschützerfraktion zugeordnet wird.

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Ich weiß echt nicht was ihr für Leute kennt.

Mal damit angefangen das viele Züchter doch zb.die Hüftwerte wollen.

Die Labihündin meiner Freundin zb.die müssen einmal im Jahr zum TA ,das Ergebnis geht es an die Zucht.

Arvids Wurf wurde nicht wiederholt (Arvid Hhs und ein Bruder von ihm auch).

Ich könnte jetzt noch ganz viel aufzählen ,aber anscheinend kenne ich nur Leute die die "guten "erwischen.

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BJ du hast aber schonmal was davon gehört, von den vielen, vielen Rassen, die typische Erkrankungen oder Fehlstellungen oder kurze Lebensdauer usw.  haben?? ;)

 

Sollen wir wieder mal alle aufzählen?

 

NUr weil du einen gesunden Rassehund hast, heißt es doch nicht, daß es nicht viele Qualzuchten und kranke Rassehunde gibt.

 

Wer ja traurig, wenn nicht wenigstens einige gesunde Exemplare dabei sind - bei all den Voruntersuchungen und Papieren. B)

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Ich denke, dass es ein grundlegendes Problem bei Rassehunden ist,

dass kaum jemand, sei es Halter oder Züchter, die eigenen Hunde nüchtern

und sachlich beurteilt, beurteilen will.

 

Ich verstehe diese unkritische Glorifizierung des eigenen Hundes nicht.

Die Freundschaft zu meinem Hund wird nicht kleiner,

durch eine realistische Einschätzung seiner körperlichen oder geistigen Möglichkeiten.

 

Ich möchte mal zwei-drei Dinge über die Zucht Australian Cattle Dogs sagen,

die ich selbst halte und

bei denen ich mich ein wenig auskenne.

 

Vor gut 20 Jahren, als ich meinen ersten ACD gehalten habe, sah man,

durch das in Windeseile verbreitete Image der Robustheit, Gesundheit und Langlebigkeit

der Rasse unheimlich viele "Wald und Wiesen-Würfe". Mit dem zu erwartenden Ergebnis.

Die Eltern wurden nicht geröntgt-, und weder auf Augen-, noch auf Gehör-Krankheiten

untersucht. Und es gab sehr viele eben absolut nicht gesunde Welpen.

 

Obendrein, sage ich ja ständig,ist Hütehundzucht ein Tanz auf der Rasierklinge.

Ein Großteil dieser Hunde war unglaublich ruppig. Für die Arbeit am Vieh total untauglich.

Aber sehr gut für Machos und Angeber, die mit der dumpfen Tollkühnheit

die man auch bei guten Cattle Dogs manchmal ertragen muss, zu prahlen wissen.

 

Ein wenig ist die Robustheit, Nervenstärke und die körperliche Härte, die ja  nur

ein Teil des Paketes Arbeitshund Australian Cattle Dog war, zum alleinigen Kauf-

oder Haltungsgrund vieler Menschen geworden. Nur wenn Lenkbarkeit,

der Wille zur Mitarbeit, Geduld und innere Ruhe, bei der Wahl der Zuchttiere

keine Rolle spielen, bekommt man keine tauglichen Arbeitshunde.

 

Genausowenig wie wenn man sich, wie es nun in den letzten Jahren passiert ist,

auf Farbe und Schönheit einschießt. Ich sehe ganz selten noch rote Hunde,

weil sich "blau", was ja eigentlich grau ist, viel besser verkaufen lässt.

 

Da Hütehund-Leute sich voll auf den Border Collie eingeschossen haben,

der in der Arbeitsversion NICHT vom VDH betreut wird, gehe ich davon aus,

dass sowohl Gesundheit, Power, als auch die Arbeitsfähigkeit in

längstens 3-4 Hundegenerationen

bei einem Australian Cattle Dog schwer zu finden sein werden.

 

Guter, fähiger, selbstständiger, aber auch fein lenkbarer,

äußerst robuster Arbeiter, mein Doggie.

Wie immer, man weiß erst was man hatte, wenn es nicht mehr da ist.

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KäptnKörk ich glorifizier Arvid nicht, warum auch ?

Das du Hunde von Züchtern hast die weder nach Gesundheit noch Wesen fragen überrascht mich,ich würde das nicht machen.

So geht es mir aber auch im TS ,ich nehme nehme mir nicht die zum Maßstab die sich in meinen Augen falsch verhalten .

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