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Hundeforum Der Hund
vr79

Was tun? Emmy hat leichte Gebärmutterentzündung.

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Und meine hündin hatte gar keine op und ist wegen ihrer herzerkrankung trotz therapie nur 12 geworden...da gibts dann wohl auch noch unterschiede.

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Ich würde es wieder so machen. Meine Hündin hatte ja bereits ein fortgeschritteneres alter, ein paar jahre später wäre es vielleicht nicht so gut ausgegangen. Die hündin einer studienkollegin wurde mit 14/15 wegen einer pyometra eingeschläfert. Sie hätte die op nicht überlebt da sie herzkrank war. Eine pyometra VOR der nächsten läufigkeit ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Das risiko der pyometra entsteht dadurch dass während der läufigkeit alles offen ist, es dann so oder so weitergeht als ob die hündin tragend ist. Es wird wieder alles geschlossen um die frucht zu schützen. Bakterien dringen während der hitze ein und sitzen dann in einer brutkammer.

 

 

Das wiederum finde ich grob fahrlässig vom Tierarzt. Ich hab das leider oft schon mitbekommen, oft ist es eine Entscheidung des Geldbeutels, denn wenn der Tierarzt sagt, es kann sein, dass sie es nicht überlebt, sind wenige HH bereit, es trotzdem zu versuchen, mit dem Risiko dann zu zahlen und der Hund ist womöglich tot. Meine Erfahrung ist aber, dass selbst hochbetagte Hunde mit Herzerkrankungen eine OP gut überstehen, wenn diese fachmännisch gemacht wird, eine Garantie bekommt man aber nie, auch nicht beim jungen Hund. Es kann immer schief laufen, aber heute ist die Narkosetechnik beim Hund genauso fortgeschritten wie beim Menschen und da werden auch noch 80jährige operiert. wenn der eine TA es ablehnt, kann man in eine Tierklinik gehen, die sind entsprechend ausgerüstet mit Monitoring und Inhalationsnarkose und Narkosearzt, die kleine Praxis hat diese Möglichkeiten oft nicht und bei einer Injektionsnarkose kann mehr schief laufen.

 

Ganz ehrlich wegen einer Pyometra würde ich niemals einen alten Hund einschläfern lassen. 1. kann man ihn mit Medikamenten behandeln und 2. kann man operieren, einen Versuch ist es immer Wert!

 

Ich würde nicht jeden Hund auf Teufel komm raus operieren, wenn es z.B. ein gestreuter Krebs ist, würde ich auch einschläfern lassen, sobald der Hund Schmerzen bekommt, die nicht medikamentös zu beheben sind. Aber niemals bei einer Pyometra. Ich kenn Leute, die wollten einen 9jährigen Hund einschläfern lassen, weil er einen vereiterten Zahn hatte, weil der TA auch sagte, er kann nicht garantieren, dass die OP gut geht. Ich mein was soll diese Frage, können sie mir garantieren, dass es gut geht? diese Frage muss ein TA immer mit nein beantworten. 

 

Also das ist für mich wirklich kein Grund, vorzeitig zu kastrieren, damit man nicht einschläfern lassen muss, falls im Alter eine Pyo kommt und dafür dann in Kauf nehmen, dass der Hund ein deutlich höheres Krebsrisiko an den Entgiftungsorganen in jungen Jahren läuft. Das wird sehr gerne als Angstschwert benutzt, wie früher die Aussage, die Hunde bekämen Krebs wenn sie nicht kastriert werden, genau umgekehrt ist es doch.

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Und meine hündin hatte gar keine op und ist wegen ihrer herzerkrankung trotz therapie nur 12 geworden...da gibts dann wohl auch noch unterschiede.

 

Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass eine OP beim älteren Hund nicht generell immer ein hohes Risiko darstellt.

Einen Hund einschläfern zu lassen, weil ein Risiko bei der OP besteht, finde ich ziemlich daneben.

Die Einschläferung ist 100 % tödlich, die OP hat ein Risiko von vielleicht 50 %.

Ich lasse oft alte Hunde in Narkose legen, wenns nötig ist, weil ich immer alte Tierschutzhunde aufnehme. Bis jetzt haben es alle überlebt.

 

Es gibt auch unzählige junge gesunde Hunde, die bei einer Kastration sterben.

 

Ich hab die Fälle mal gesammelt, weil ich mich immer mit Tierheimleuten wegen der Kastrationen auseinander setzen muss.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner gruseligen Sammlung:

 

 

Amor (1 Jahr alt) erlitt während seiner Kastration einen Herzstillstand und wachte nicht mehr auf.

Es ist nicht in Worte zu fassen, was wir empfinden.

Quelle: Dobermannnothilfe

 

Meine kleine Lena ist tot!

Ich wollte wirklich nur ihr Bestes,ich habe sie doch so geliebt.

Ich kann nicht verstehen wie so etwas passieren konnte,sie

war doch noch so jung und ein richtiger Wildfang.

1,5 Stunden später hat er mich angerufen,das Lena verstorben

sei.Sie hätte die OP gut überstanden,und plötzlich bekam sie

unerklärliche Krämpfe.

Er versuchte sie noch zu reanimieren,aber vergebens.

Quelle: Forum Zooplus

Gestern sollte Rocky kastriert werden - damit wie sich jeder denken kann

und mir zustimmen wird nicht weiteres Elend produziert wird. (15 Monate

junger Hund)

Eine ganz einfach kastration bei einem jungen Rüden.

Sein neues Frauchen brachte ihn zum Tierarzt - jedoch als dieser das

Narkose Mittel Sprizte verstarb Rocky - ich warte Sehnsüchtig auf das

Obduktions Ergebniß - das ich auf jedenfall einsehen will.

Quelle: Forum CharlysFreunde

Nepumuk ist gestorben. ( 2-jähriger Westirüde)

Er hatte ein neues zu Hause gefunden und sollte nur noch kastriert werden.

Die Wunde entzündete sich, er bekam Fieber und am nächsten Tag war

Nepumuk tot redface.png(

Quelle: Forum CharlysFreunde

Wir entschlossen uns dann im Juli sie sterilisieren zu lassen . Ein

Rutineeingriff . Wie es immer heißt . Am nächsten Morgen fanden wir

sie tot im Wohnzimmer liegen . Blut unter dem Mund . Gottseidank hat

sie unsere Tochter so nicht gesehen . Sie hing wahnsinnig an diesem

Hund

Quelle: Forum zooplus

Eine entfernte Bekannte wollte ihre Hündin schon vor der ersten Hitze kastrieren lassen um Gesäugekrebs vorzubeugen. Heute bekomme ich eine mail von ihr, ihre Hündin ist während der OP gestorben! Ich weiß noch nichts genaueres, aber wie kann es denn sein, daß eine gesunde (zugegebenermaßen junge) Hündin bei einer Routine-OP einfach stirbt? Kommt sowas öfter vor?

Quelle: Forum Hundezeitung

 

 

Ich könnte hier noch hunderte Fälle einstellen. Alle Hunde könnten noch leben.

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@ chibambola: ich habe meine Hündin (wie in Beitrag 17 geschrieben) auch erst später, mit knapp acht Jahren kastriert. ;)

Die Pyo nach der ersten Läufigkeit hatten wir konservativ behandelt.

Ich habe es nie bereut, meine Hündin war von Anfang an sehr rüdenhaft - die weiblichen Hormone haben ihr all die Jahre noch sehr gut getan.

Auch das Fell wurde nach der Kastra viel schlechter ... aber da sie bereits Zysten an der Gebärmutter hatte, war es später dann doch auch richtig so.

Ich begrüße es sehr, dass inzwischen auch immer mehr Tierärzte die Kastration kritischer betrachten!

Dennoch bleibt es immer ein sorgfältiges abwägen ... und im Einzelfall ist es oft halt doch nicht immer so leicht abzuschätzen was richtig ist ...

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Ich kannte den hund nicht, deshalb kann ich so auch nichts zu ihrem sonstigen zustand sagen. Vielleicht war sie schon sehr klapprig. Ich habe ja auch meine mit 13,5 noch wegen dem milztumor operieren lassen. Sie war aber vom allgemeinzustand noch bis auf ein paar ziperlein ganz fit. Die 15 jährige aussiehündin hätte ich nicht mehr operieren lassen, sie war einfach vom gesamtzustand nicht mehr genug.

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Naja Lorena, so leicht ist es eben nicht eine Gebärmutter Entzündung rechtzeitig zu erkennen. Die Gefahr kann sein, dass wenn die Symptome erkennbar werden, die Entzündung weit fortgeschritten sein kann.

Ihr habt Recht, dass die Gebärmutter Entzündung mittlerweile gut medikamentös behandelbar ist.

Deshalb bekommt man dadurch die Möglichkeit keine vorschnellen Entscheidungen treffen zu müssen.

Erschwerend kommt bei uns ja noch die Scheinschwangerschaft dazu. Das ist zwar keine Krankheit sondern das natürlichste Vorkommen jeder intakten Hündin.

Nur unsere Hündin macht dabei zum zweiten Mal ein sehr gestressten Eindruck.

Einfach so wegen Geldgier rät unsere TÄ bestimmt nicht zur Kastration.

Sie würde ja bei immer wieder kommenden Entzündungen auf Dauer mehr verdienen.

Am Anfang wollte von Euch keiner was von einer leichten Gebärmutter Entzündung wissen und jetzt ist doch die Rede davon, dass es die gibt.

Leicht verwirrend für mich.

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Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Ich würde das OP-Risiko bei alten Hunden aber auch noch deutlich unter 50 %, sofern man Inhalationsnarkose mit Monitoring macht, sehen und wie Bubuka sagt, es ist auf jeden Fall eine reale Chance für den Hund, wogegen das Einschläfern 100 % tödlich ist. Ein Hund der qusi schon im Sterbeprozess aufgrund hohen Alters ist und dann eine Pyo bekommt, aber ohnehin nicht mehr länger als wenige Wochen zu leben gehabt hätte, würde ich vermutlich auch erlösen.  

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Ob eine Hündin in der Scheinschwangerschaft gestresst ist, hat auch mit dem Hundehalter zu tun.

Gerade Hundeanfänger neigen auch dazu, alles als Stress zu deuten.

Hat eine Hündin wirklich Probleme in dieser Zeit, kann man mit der klassischen Homöopathie sehr gut Abhilfe schaffen.

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Bubuka was für Hunde hast du eigentlich? Bzw. über welche Plattform vermittelst du ?

Ist zwar OT aber irgendwie auch nicht.

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Lies meine Antworten, da hab ich immer dasselbe dazu gesagt. Bedenke bitte das erhöhte Krebsrisiko nach Kastration in jungen Jahren. Man kann eine Pyo übersehen, das passierte früher oft, wenn Hunde draußen gehalten wurden oder die HH nur Wachhunde waren. Heute ist das relativ selten, weil die HH sehr eng mit den Hunden leben und bei jedem Pubs beim TA sind. Ich kenne nicht einen Fall, wo es übersehen wurde und der Hund verstarb, wohl aber viele Fälle wie Bubuka, wo Hunde bei Kastration gestorben sind, selbst Rüden in jungen Jahren ,viel zu früh. TÄ die gern kastrieren, sagen auch mal gerne, das war höchste Eisenbahn, um den Schritt zu rechtfertigen.  eine übersehen Pyo ist weit weniger häufig als all die Risiken, die eine Kastration mitsich bringt.

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