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Hundeforum Der Hund
vr79

Was tun? Emmy hat leichte Gebärmutterentzündung.

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Bubuka, hast du persönlich auch schon Erfahrungen mit Gebärmutter Entzündung gemacht?

Da du seit 40 Jahren unkastrierte Hündinnen hast, bist du vor dieser Entscheidung gestanden kastrieren ja /nein bei einer Gebärmutter Entzündung? Falls ja, wie hast du dich entschieden?

Vielleicht besteht ein Zusammenhang zwischen den Umwelteinflüssen und den daraus resultierenden Krankheiten.

Da ich eher Übervorsichtig beim Impfen bin, lieber zu wenig als zu viel sehe ich da keinen Zusammenhang. Auch mit dem Thema Ernährung setze ich mich ausgiebig auseinander. Gegen Zecken und Co findet Kokosöl Anwendung, ausser einmal im Jahr wenn es in den Mittelmeer Raum geht.

Oft ist die Rede, dass die Gebärmutter Entzündung nach jeder Läufigkeit, in unserem Fall alle 8 Monate, kommen KANN.

Und davor habe ich Angst.

Diesmal hab ich richtig reagiert und bin sofort zur TÄ. Wer weiß ob ich beim nächsten mal auch so schnell reagiere?

Und davor hab ich ne riesen Angst.

Deshalb habe ich die Vermutung, so wie ich mein Gefühlschaos kenne, dass ich alle 8 Wochen auf hab acht Stellung sein werde und sobald bei meiner Hündin nur ein Haar krum is zum TA renn.

Hat jemand eine Idee wie ich mit der Angst besser klar komme umzugehen?

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Meine vielen Hündinnen hatten in 40 Jahren nie Probleme mit einer Gebärmuttervereiterung.

Ich würde erst versuchen, die Pyometra behandeln zu lassen, wenn meine Hündin eine hätte.

Wenn Du die Links gelesen hast, es wird ja sogar teilweise die geschlossene Gebärmuttervereiterung behandelt.

Ich hätte auch keine Angst, dass solch eine Entzündung wiederkommt.

 

 

Hat jemand eine Idee wie ich mit der Angst besser klar komme umzugehen?

 

 

Das ganze Leben ist ein Risiko. Am Ende steht immer der Tod. :)

Ganz ehrlich: Mit Deinen Ängsten raubst Du Dir und dem Hund jede Lebensqualität.

Man muss sich mal bewusst machen, dass Ängste keine Krankheiten verhindern.

Deine Hündin hätte vielleicht die leichte Entzündung alleine ausgestanden.

Oder Du könntest Dich über Dein gutes Bauchgefühl freuen, statt jetzt in Sorge zu versinken.

 

Kennst Du das Buch von Dale Carnegie: "Sorge Dich nicht, lebe" ?

Sehr zu empfehlen. Ein ganz praktisches Handbuch, um seine Ängste loszuwerden.

 

http://www.amazon.de/Sorge-dich-nicht-lebe-Carnegie/dp/3502151040

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Ja richtig. Morgen Mittag bekommt sie ihre zweite Spritze.

Danke für deine Worte.

Lorena, kennst du Fälle, bei denen nicht kastriert werden musste?

 

Ja, ich kenne einige Hündinnen, die nicht kastriert wurden trotz Gebärmutternentzündung, die wurden therapiert und gut war.

 

Bei einer 3,5 Jährigen Hündin würde ich davon ausgehen, dass es nicht laufend wieder zu Entzündungen kommt und sicher nicht  bei der 1. Entzündung kastrieren! Entgegen Bubukas Auffassung möchte ich aber betonen, dass ich es richtig finde, dass du zum TA bist und der die Behandlung eingeleitet hat, er hätte ganz sicher keine Spritzenbehandlung gemacht, wenn da quasi nichts wäre. so bist du auf der sicheren Seite und die Chancen stehen auch recht gut, dass es komplett austherapiert wird und danach nichts mehr kommt. 

 

In dem grundsätzlichen Aussage von Bubuka aber, stimm ich zu, man kann im Leben nie immer auf 100 % sicher gehen. Auch eine Kastration birgt Risiken, z.B. dass dir die Hündin bei der OP stirbt und ich kenne ehrlich gesagt mehr Hündinnen, die bei der Kastration gestorben sind, als solche, die bei einer Gebärmutterentzündung gestorben wären, teils sehr junge Hündinnen vor der 1. oder 2 Läufigkeit, das finde ich richtig schlimm. Jede Kastration birgt ein Risiko von über 20 %, dass anschließend Verwachsungen entstehen, insbesondere, wenn aufgrund einer Gebärmutterentzündung operiert werden musste. Und Verwachsungen können verdammte Probleme machen. Es ist eben nicht so, dass OP alle Probleme erledigt, manchmal bekommt man neue dazu.

 

Hör auf deinen TA, der scheint mir (und das sag ich nur selten) wirklich sehr gut zu sein.

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Mach Dir keine Sorgen.

So aufmerksam wie Du bist, wird Dir auch eine eventuell auftretende nächste Pyometra nicht entgehen und Du wirst wieder rechtzeitig beim Tierarzt sein. 

Ich glaube, Du kannst Dir vertrauen!

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Meine Hündinnen bleiben immer noch intakt. Vorsorglich kastriere ich nicht. Wenn es aber irgendwelche Probleme gibt, wird kastriert. Im Juni wird auch meine 8 jährige Border Hündin kastriert. Ich finde den Kastrationswahn genauso bedenklich wie um jeden Preis alles drin zu lassen.

 

Meine Maus wurde auch nicht direkt als Therapie kastriert, das hätte sie vom Kreislauf gar nicht mehr gepackt, sondern erst konservativ behandelt (da braucht man einen starken Magen!!!) und dann kastriert.

 

Wenn die Pyometra sehr (!) leicht war, würde ich es vielleicht riskieren, in jedem Fall würde ich mich mit dem TA absprechen.

 

Es ist aber falsch zu denken, dass man - zumindest eine geschlossene - Pyometra so leicht erkennen müssen kann. Meine Hündin hatte keine anderen Symptome, außer dass der aktive und auch bellfreudige Hund immer stiller wurde. Sie hat nicht mehr getrunken etc.

 

Aber immer nur Sorgen machen sollst Du Dir bitte nicht - das bringt nichts.

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Also unsere Candy hatte noch nie eine leichte Gebärmutterentzündung....sie sollte auch intakt bleiben, weil ich es genauso sehe wie Du.

Nur bei uns war irgendwann das Problem je öfter sie Läufig wurde, um so mehr Probleme bekam sie..heftige Scheinschwangerschaften....wohl auch mit Schmerzen,

jedenfalls war sie am Bauch immer sehr empfindlich und jedesmal produzierte sie mehr Milch und so.

Es war für sie nachher einfach nur noch eine Qual, deswegen hatten wir sie dann doch kastrieren lassen (allerdings hatte der TA nur die Eierstöcke rausgemacht, die wohl voller Zysten waren).

Die Angst wegen Gebärmutterentzündung blieb also, aber (laut Google :P ) soll das da ja auch nicht mehr so häufig passieren können.

 

Aber wenn es wirklich nicht von Nöten ist, würde ich mich immer gegen eine Kastration entscheiden...bei unseren war es leider von Nöten weil sie nur Probleme hatten.

Und da Du ja so gut reagiert hattest, du wohl auch einen guten TA hast, würde ich das mit dem TA besprechen und wenn nichts dagegen spricht würde ich die Hündin intakt lassen.

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meine Schäfimix hatte gleich nach der ersten Läufigkeit eine akute Pyometra. Es wurde rechtzeitig erkannt, und ich hatte mich gegen die Kastration entschieden (also auch mit Alizin-Spritzen und AB).

Es war mir einfach noch zu früh für eine Kastra - ich wollte sie wenn möglich wenigstens erst erwachsen werden lassen.

Die Ärzte sagten mir damals, wenn gleich bei der ersten Läufigkeit eine Pyo entsteht, dann liegt das häufig daran dass die Hormone noch nicht eingespielt sind und die Chancen stehen gut dass die Entzündung nicht gleich wieder kommt. Allerdings sagte die Erfahrung jener TÄ in der Tierklinik, dass im Alter häufig die Probleme wiederkommen.

Meine Schäfi hatte nie wieder Probleme, aber mit knapp acht Jahren hatte ich dann doch keine Ruhe mehr und ließ sie kastrieren. Das Risiko für eine schwere Erkrankung und Not-OP im höheren Alter war mir persönlich zu groß. Bei der Kastration fanden sich dann auch schon etliche kleine Zysten am Uterus ... vermutlich war in unserem Fall diese Entscheidung doch richtig.

Es muss letztlich jeder für sich entscheiden. So oder so kann man sich später Vorwürfe machen!

Ich persönlich fand es sehr wichtig, die Hündin richtig erwachsen werden zu lassen. Wären ein paar Jahre später diese Probleme aufgetreten hätte ich vermutlich zeitnah kastriert.

Allerdings habe ich auch noch nie was von einer "leichten Pyometra" gehört. Wenn die Ärzte keine Panik machen, würde ich vielleicht auch erst noch mal abwarten ...

LG, Ulrike

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Ja richtig. Meine Hündin bekommt Alizin Spritzen und 7 Tage Clavudale Antibiotika.

Heute Mittag bekommt sie dann die zweite Spritze.

Soll ich einen weiteren Vaginalabstrich machen lassen? Vielleicht könnte man schon jetzt dabei erkennen, ob bereits weniger Entzündung als gestern zu erkennen ist?

Lorena, ich bin seit 6 Jahren bei dem TA.

Diese lange Zeit sagt eigentlich schon aus dass meine Hündin in den besten Händen ist.

Ich sollte meine Grundskepsis etwas runter fahren.

Danke Bubuka für den Buchtipp.

Ist mal eine gute Abwechslung zu meinen Hundebüchern.

Lexx, von deiner gesunden Grundeinstellung gegenüber einer Kastration, da versuche ich mir was abzuschauen.

Bis jetzt war die Kastration eben nie ein Thema, da Emmy eben sonst keine Probleme hat. Die Scheinträchtigkeit beeinträchtigt die nicht.

Mir macht eben nur die fiese Gebärmutter Entzündung Angst.

Ich lese das empfohlene Buch. Vielleicht kann ich dadurch mein Selbstbewusstsein stärken?!

Nochmals danke für Eure Unterstützung.

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Meine Hündin hatte nach drei Läufigkeiten jeweils eine Gebärmutterentzündung.

Nach dem dritten Mal hab ich sie, auf Anraten meiner Tierärztin, kastrieren lassen.

Alle drei Male wurde die Entzündung frühzeitig erkannt, die Behandlung war die gleiche wie bei deiner Hündin.

Maya wird gesund ernährt, wurde bis dahin (bei mir) kein einziges Mal entwurmt (weil kein Befall vorlag) und wurde nur alle drei Jahre gegen Tollwut geimpft.

An der bösen Industrie scheint es also nicht gelegen zu haben ;)

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Bei mir läuten bei diesem Thema immer die Alarmglocken. Meine Erfahrung ist allerdings schon einige Jahre her.

Damals gab es noch kein Internet und ich war einfach nicht informiert.

 

Damals hatte ich eine Cocker-Spaniel Hündin. Sie war 8 Jahre altund der TA stellte eine Gebärmutterentzündung fest.

Meine Tina bekam eine Spritze und es wurde besser.

Einen Monat später wieder Entzündung und sie bekam wieder eine Spritze, die anscheinend wirkte.

 

Wieder 4 Wochen später eine heftige Entzündung mit starkem Ausfluss. Da hatte zu unserem Glück dieser TA Urlaub

und ich ging zu einem Notdienst, der seine Praxis auch neu eröffnet hatte. Es war ein junges Paar, beid TÄ.

Die hängten meine Tina gleich an den Tropf und die OP war am nächsten Tag. Meine Hündin wäre da beinahe gestorben

ohne die schnelle Behandlung.

 

Dazu muss ich sagen, der erste TA war ein alter Arzt, ich hatte eigentlich Vertrauen zu ihm weil ich dachte, er hat viel

Erfahtung. Danach stellte ich aber fest, daß er selber keine OP's durchführte und auch seine Patienten nicht weiterüberwies.

 

Mein Hund war so krank, dass sogar die neuen TÄ sagten, na, wenn sie wenigstens noch 1 Jahr hat, dann hat sich die OP gelohnt.

 

Meine Maus lebte dann noch 8 Jahre und verstarb mit knapp 16 Jahren. Sie war dann einfach alt.

 

Zum Glück ist man heute in der Hinsicht viel viel aufgeklärter und hat so viele Informationen und man kann zum Glück viel

besser reagieren und entscheiden, wenn so etwas Lebensbedrohliches auftritt.

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