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Hundeforum Der Hund
Juline

Erhöhtes Krebsrisiko durch Kastration

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Ich meine lemmy

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Ich war mit Brienne letztes Jahr in der Tierklinik, dort wurde ich so ziemlich als erstes gefragt, ob ich mit ihr züchten will. Als ich das verneint habe wurde mir dann direkt gesagt, daß es dann aber höchste Zeit ist für die Kastration, das wäre ja schon fast zu spät (da war sie 18 Monate). Und wir waren wegen einer völlig anderen Problematik da.

Wenn die das jedem gleich erzählen der da reinkommt - irgendwie muß sich so eine Klinik ja finanzieren.

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Ich pack es jetzt mal hier rein zum Anfang, ich denke das es hier gut passt und ich möchte auch kein neues Thema aufmachen.

 

Meine Frau war dieser Tage mit Nala bei unserer T.A. da war dann auch die Erste Läufigkeit ein Thema und Verhütung.

 

Unsere T.A. hatte meiner Frau gesagt das es einen neuen Verhütungs Chip geben würde, der soll sich auch selber Auflösen. Unsere T.A. konnte aber zu dem Chip noch nichts sagen da wohl noch Erfahrungswerte fehlen, ich weiß jetzt nicht ob nur bei unserer T.A. oder ob es Generell gemeint war.

 

Habt ihr schon davon gehört oder gelesen ?

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Der Artikel fasst die Probleme aus medizinischer Sicht ganz gut zusammen. Weiterhin gibt es auch gute Publikationen diesbezüglich für Verhaltensproblemen bei Frühkastraten. Und dann ist auch das TSchG nicht zu vergessen, was einen solchen Eingriff grundsätzlich verbietet ( Ausnahme sind medizinische Gründe ).

Was ich auch nie verstanden habe, ist der Trend Sporthunde zu kastrieren. Angeblich weil sie dann konzentrierter arbeiten. Das gilt aber komischerweise nur für Sportarten ausser VPG. Da sind intakte Rüden ganz normal und werden auch bis auf hohe Meisterschaften geführt. Viele davon sind gleichzeitig erfahrene Deckrüden. Da gab´s noch nie Probleme. Warum sieht man die bei Agility und co?

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Also, mich schockt das wirklich.

Mein letzter Hund musste mit anderthalb Jahren kastriert werden, weil er einen kryptorchiden Hoden hatte, und alle Tierärzte gesagt haben, dass der raus muss, wegen späterer Krebsgefahr.

 

Er bekam mit sieben Jahren ein malignes Lymphom, woran er relativ schnell starb. Ich weiss zwar, dass eine genetische Indisposition vorlag, seine Großmutter starb noch früher an derselben Krankheit. Aber dass Kastrationen Krebs auslösen können, hat mir wirklich kein Tierarzt gesagt.

 

Eins steht fest: Leon bleibt intakt.

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Lia ist jetzt fast 14 Monate alt und steht kurz vor der 2. Läufigkeit. Sie ist nicht kastriert und sie wird es auch nicht, sollte es nicht z.b durch eine Gebärmutterentzündung, medizinisch notwendig werden. Man wird aber schon schräg angeschaut. Wenn es nach einigen Hundeleuten aus meiner Umgebung ginge, hätte ich Lia direkt nach der 1. Hitze auf den Op Tisch schnallen müssen. Ich muss gar nix ;-)

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Unsere T.A. hatte meiner Frau gesagt das es einen neuen Verhütungs Chip geben würde, der soll sich auch selber Auflösen. Unsere T.A. konnte aber zu dem Chip noch nichts sagen da wohl noch Erfahrungswerte fehlen,...

 

Der Suprelorin-Chip ist überhaupt nicht in der Langzeitanwendung getestet und bei Hündinnen liegen gar keine Erfahrungwerte vor, weil er bis jetzt nur bei Rüden angewendet wird.

 

Dann hält der Chip nur begrenzt 6 oder 12 Monate und man muss ihn wieder und wieder setzen.

 

Meine Güte, es ist doch nicht schwer auf eine läufige Hündin aufzupassen.

Die wirklich gefährlichen Tage sind zweimal im Jahr circa 7 Tage.

Macht zusammen 14 Tage aufpassen pro Jahr.

 

Will man mit dem Chip dauerhaft verhüten, dann nimmt man der Hündin auch dauerhaft die Hormone, was eben die ganzen Krankheiten, die durch eine Kastration gefördert werden, genauso entstehen lässt.

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Ich pack es jetzt mal hier rein zum Anfang, ich denke das es hier gut passt

Ich denke das ist ein ganz anderes Thema (ein "Verhütungschip" hat mit Krebsrisiko durch Kastration nur um 20 Ecken zu tun) und ich fände es schön, wenn du dazu ein extra Thema aufmachen würdest :)

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Danke. Ich wollte nur mal wissen um was es sich dabei handelt. Dann ist dieser Chip nur Halb Neu bzw. Weiterentwickelt worden. 

 

Wir müssen erstmal schauen wie Nala sich verhält, erst dann wird bei uns über evtl. Maßnahmen nachgedacht. Aber eine Vorab Info ist immer Gut, damit dann auch nichts in die Hose geht. 

 

Information in alle Richtungen ist Immer Gut.


Ich denke das ist ein ganz anderes Thema (ein "Verhütungschip" hat mit Krebsrisiko durch Kastration nur um 20 Ecken zu tun) und ich fände es schön, wenn du dazu ein extra Thema aufmachen würdest :)

 

Sorry, bin auch schon wieder Weg hier.

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Wir müssen erstmal schauen wie Nala sich verhält, erst dann wird bei uns über evtl. Maßnahmen nachgedacht. Aber eine Vorab Info ist immer Gut, damit dann auch nichts in die Hose geht. 

 

 

Wenn Du Dich über die Läufigkeit informierst, geht nichts in die Hose.

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