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Hundeforum Der Hund
Juline

Erhöhtes Krebsrisiko durch Kastration

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Meine werden auch nur aus gesundheitlichen Gründen kastriert. Auch habe ich die Erfahrung gemacht dass die ersten Scheinträchtigkeiten stärker sind (weshalb ja dann viele Hündinnen kastriert werden) und sie immer mehr abnehmen. Bei der 1. Hat meine alte hündin noch spielzeug bebrütet, später habe ich es nur noch an der milch gemerkt. Bei meinen andrren 2 auch nur an der milch.

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Der Artikel fasst die Probleme aus medizinischer Sicht ganz gut zusammen.

Gerhard, du bist doch in Tierarzt-Kreisen unterwegs.

Wird das (also das erhöhte Krebsrisiko durch Kastration) denn dort thematisiert? Und vor den Kunden, die euch fragen, Kastration ja oder nein? Werden die über die neuesten Forschungsergebnisse aufgeklärt?

Oder wird darüber eher geschwiegen?

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Ich gehe heute zur Tierärztin. Dort werde ich sie gleich mal darauf ansprechen.

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...ich bin komplett hin und her gerissen ....

 

Weil ... mir die Gefahr einer nicht, oder zu spät erkannten Pyometra viel zu hoch ist und ich dadurch meine Hund verlieren kann. Dies hat leider in den letzten Monaten auch in den meinigen Hundekreisen (auch Züchter) zu einigen Not-OPs geführt, in der die Hündin dies nicht überlebt hat.

 

Klar gibt es "pro und contra". Allerdings war Smilla vor der ersten Läufigkeit kastriert worden und sie musste mit knapp 13 Jahren wegen Knochenkrebs gehen. Denke, dieser Krebs kam nicht von der Kastra.

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Klar gibt es "pro und contra". Allerdings war Smilla vor der ersten Läufigkeit kastriert worden und sie musste mit knapp 13 Jahren wegen Knochenkrebs gehen. Denke, dieser Krebs kam nicht von der Kastra.

 

Das Risiko für Knochenkrebs ist bei kastrierten Hunden um das 3- 4-fache erhöht.

In Studien findet man div. Risiken bei kastrierten Hunden erhöht:

Mastzelltumore 3,5-fach höheres Risiko, Hämangiosarkome 9-fach höheres Risiko, Lymphosarkom 4,3-fach höheres Risiko, sowie andere nicht näher spezifizierte Tumoren 5–fach höheres Risiko. 

Die Hunde erkrankten auch deutlich früher als nicht kastrierte Hunde.

 

Dazu kommt das erhöhte Risiko für Schilddrüsenprobleme, Knochenerkrankungen, Kreuzbandrisse, Trachealkollaps, wiederkehrende Blaseninfektionen, Inkontinenz, Fettleibigkeit, Fellveränderung, Aggression bei der Hündin, Lethargie, Scheidenatrophie, Scheidenentzündungen.......

Ich hab bestimmt noch einiges vergessen. Im Grunde wird das gesamte Bindegewebe schlaffer. Bindegewebe findet man überall im Körper.

 

 

Weil ... mir die Gefahr einer nicht, oder zu spät erkannten Pyometra viel zu hoch ist

 

 

Ich halte seit 40 Jahren unkastrierte Hündinnen. Weder bei mir noch im Umfeld gab es Hündinnen mit einer Pyometra.

Man hat allenfalls mal gehört, dass es so etwas gibt.

 

Warum ist das heute eine so häufige Erkrankung?

Ich glaube, dass viele Hundehalter diese Erkrankung vorschieben, um einen Grund für die kritisch gesehene Kastration zu haben.

Seitdem es immer mehr Kastrationsgegner gibt, geht den Tierärzten viel Geld verloren. Darum wird die Diagnose wahrscheinlich häufiger gestellt.

Wer lässt sich nach der OP schon die Gebärmutter zeigen?

 

Dann glaube ich noch, dass es einen Zusammenhang mit dem Industriefutter und den Umweltgiften gibt - auch den Giften in Impfstoffen.

Viele Gifte lagern sich in den Keimdrüsen. Viele Umweltgifte haben eine hormonähnliche Wirkung und stören die Fortpflanzungsorgane.

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Tja Bubuka,

 

so ist das halt immer. Der eine hat die Erfahrung, der andere eine andere. Entscheiden und dann diese Entscheidung tragen, muss man selbst :)


Momentan geht es bei mir er "Pro Kastra" nach der 2. Läufigkeit.


Der Rüde einer Freundin starb mit 8 Jahren an Knochenkrebs. Er war nicht kastriert.

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 Entscheiden und dann diese Entscheidung tragen, muss man selbst :)

 

Nö, braucht man nicht. :)

Das Tierschutzgesetz verbietet die Kastration. Darum braucht man sich die Frage nicht zu stellen.

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Also ich hatte eine... eine geschlossene Pyometra die ich nur bemerkte weil der sonst agile und auch recht bellfreudige Hund immer stiller wurde. Da war sie bereits 8,9 oder 10? so genau weiß ich das nicht mehr. Es war auf jeden Fall 5 vor 12.

 

Sie wurde erst konservativ behandelt. Das war auch nicht sehr schön für alle Beteiligten. Der Hund mit den Krämpfen, wir konnten uns an der Masse am stinkendem Eiter erfreuen der dann  auch aufgeleckt und wieder ausgekotzt wurde :)

Danach haben wir sie dann kastrieren lasse. Das Risiko war uns einfach zu groß.

 

Dennoch: vorsorglich würde ich meine Hündinnen nicht kastrieren. Wenn es da aber eine Problematik gibt, sofort. Und auch ohne mir da eine Kopf drüber zu machen.

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Bubuka: bei uns gab es da auf jeden Fall keinen Zweifel dass es eine Pyometra war. Wir hatten mehrere Tage Zeit den Output gründlich zu studieren ;)

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Nö, braucht man nicht. :)

Das Tierschutzgesetz verbietet die Kastration. Darum braucht man sich die Frage nicht zu stellen.

 

Wenn ich diesen Tierarzt richtig lese

 

https://www.schaette.de/corporate/file-340.pdf

 

dann ist eine Kastration durchaus erlaubt, wenn:

 

Das Tierschutzgesetz nennt noch weitere Gründe, in denen eine Kastration erlaubt ist: zur Verhinderung

der unkontrollierten Fortpflanzung und zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres.

 

Und eine unkontrollierte Fortpflanzung will ich verhindern. Ergo - kann man es auch so lesen, dass eigentlich nur Züchter einen unkastrierten Hund halten dürften (völlig überzogen ausgedrückt ;) )

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