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Hundeforum Der Hund
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Kurti ist tot, er wurde erschossen.

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Einer der Niedersächsischen Wölfe, hier ein NDR Bericht dazu.

 

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Wolf-Kurti-starb-um-kurz-nach-20-Uhr,wolf2460.html

 

 

 

Ich denke eine Gefangennahme und dann einige Anfragen in den Nachbar Staaten wäre bestimmt sinnvoller gewesen. Es hätten sich bestimmt Möglichkeiten ergeben Kurti umzusiedeln.

 

 

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Ich habe mich gerade schon fürchterlich darüber aufgeregt :angry:
Offenbar sind die Menschen hier kein Stück mehr in der Lage mit Wildtieren umzugehen.
Das war ein junges Tier, was mal kein extremes Scheueverhalten zeigte... und? Hätte er dann kleine Kinder gefressen?
Absurd ist das. Wenn sie ihn für derart gefährlich hielten, hätte es gereicht ihn zu betäuben und umzusiedeln, aber nein, er wird besser gleich abgeknallt :angry:

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Ich muss ganz ehrlich sagen.... ich finde es richtig.

 

Ich liebe Wölfe über alles, aber Kurti hat sich nun mal nicht gerade vorbildlich verhalten. Wenn etwas passiert wäre, hätte das fürchterliche Auswirkungen auf die gesamte Wolfspopulation in D. gehabt.

Ich denke auch nicht dass eine Umsiedlung Sinn gemacht hätte. Wenn man bedenkt wie weit Wölfe laufen können. Sie haben sich ja auch viel Mühe gegeben, ihnüberwacht, versucht zu vergrämen... in diesem Fall finde ich einen Abschuss richtig.

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Nee, kann ich absolut nicht nachvollziehen, wieso möchtest Du oder andere eine Regel aufstellen, welches Verhalten für ein Wildtier "vorbildlich" ist?
Werden die Füchse, die zu hunderten in den Städten und Vorgärten vorkommen auch erschossen?
Die Rehe, die in Rudeln auf Spaziergänger zulaufen?

Aber klar, ein Wolf hat es auf uns abgesehen ;)

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benno so sehr ich deine Wut auch verstehen kann... Füchse sind außer wenn sie eine Erkrankung haben keine Gefahr für Menschen, Rehe auch nicht. Der Wolf ist nun mal ein großer Beutegreifer und kein Kuscheltier. Und eine potentielle Gefahr für Menschen da er in der Lage ist einen zu erlegen.

Kurti hat ein abnormales Verhalten gezeigt. Es ist normal dass Jungwölfe auch etwas neugieriger sind und weniger Scheu. Kurti war da aber schon ein Extrem.

Da hat der Nabu und die Regierung nun mal auch eine Verantwortung.

Und wie gesagt, WENN etwas passiert wäre (und Nein, darauf hätte ich auch nicht warten wollen), hätten alle Wolfsgegner ein super Argument gehabt um gegen den Wolf zu blasen.

Nein der Wolf hat es nicht auf Menschen "abgesehen", zu leugnen dass er aber ein Raubtier ist, und sich wie in diesem Fall nicht normal Verhalten hat, hilft auch keinem -am wenigstem dem Wolf.


Und bevor das jetzt falsch verstanden wird: ich begrüße es dass sich die Wölfe wieder in Deutschland angesiedelt haben.

 

Sind mit meine Lieblingstiere ;-)

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Thema wurde auf Wunsch des TE in den Bereich Kummerkasten verschoben.

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Danke, ich denke das dass Thema hier besser aufgehoben ist.

 

Beim Thema Wolf gibt es viele Sichtweisen.

 

Grade beim Sicherheitsgefühl einzelner Menschen.

 

Aber vlt. ist das Verhalten gar nicht so ungewöhnlich für Wölfe, nur für uns Menschen weil wir die Metapher aus Rotkäppchen noch nicht gefunden haben.

Sensationslust aber auch im gleichem Maße Angst, ist das was aus dem Menschen geworden ist.

 

Wie ist der Wolf zum Menschen gekommen - später wurde aus dem Wolf unser Haushund - , für die Wissenschaft wäre das eine entsprechende Gelegenheit gewesen.

 

 

Leider Verpasst.

 

Auch bei einer Umsetzung hätte man die Entwicklung weiter verfolgen können, wenn man Überlegt für was alles Geld raus geworfen wird.

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Es ist zwar schon lange her, aber für mich genauso unverständlich gewesen, wie das Abknallen von Kurti

http://www.spiegel.de/panorama/baerenjagd-bruno-ist-erlegt-a-423537.html

 

Wenn ich durch unsere Wälder laufe, habe ich weniger Angst einem Wolf zu begegnen, als einer Wildschweinrotte. Da fürchte ich mich echt.

Ich bin mir sicher, dass es hier auch ab und an wölfische Grenzgänger aus Tschechien gibt.

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Ich sehe das schon differenzierter.

Ich bin mehr als nur PRO Wolf. "Kurti" wurde lange beobachtet, vergrämt und hat sich dann doch wieder angenähert. Sogar der NABU hat Verständnis - wenn diese Entscheidung zum Wohle aller anderen Wölfe ist, tut es mir um Kurti zwar leid, aber kann damit leben

Laut Bericht wurde sich wegen einer mehr als nachvollziehbaren Begründung gegen das geplante (!) Gehege entschieden. FInd ich gut.
Und dass es ein Scharfschütze der Polizei und KEIN Jäger war, finde ich noch besser. 1. weil man dann diese Menschen nicht zu Unrecht verunglimpft, 2. nicht noch mehr ne Kerbe hineinschlägt und es zeigt, dass es nicht um Bestandsregelung oder dergleichen geht.



Scheu müssen sie nicht unbedingt sein, denn nur scheue Tiere sind utopisch. Kurti war mehr als nur ein bisschen neugierig. Neugierde wurde auch bisher toleriert.
Die Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen, so wie es hier ein bisschen durchklingt.

Ob eine "Umsiedelung" tatsächlich so einfach gegangen wäre, weiß auch niemand, wie schnell das über die Bühne gegangen wäre, obe es weit genug weg gewesen wäre, und ob Kurti dort letztendlich nicht getötet werden würde, wenn er sich ähnlich benommen hätte.


Vor Wildschweinen habe ich auch keien Angst, aber mehr als vor einem Wolf. Allerdings binich einem noch nicht begegnet und schon erst recht keinem Kurti. Ich verstehe die ängstlichen Reaktionen bei diesem Wolf durchaus.



Heutige Wölfe sind für den Anschluss der Hudne an den Menschen eher irreleveant, da der heutige Wolf nicht der Vorahre der Hunde ist... von daher kann man doch keine Menschen potentiell gefährden, nur um wissenschaftliche Beobachtungen durchzuführen?

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Nee, kann ich absolut nicht nachvollziehen, wieso möchtest Du oder andere eine Regel aufstellen, welches Verhalten für ein Wildtier "vorbildlich" ist?

Werden die Füchse, die zu hunderten in den Städten und Vorgärten vorkommen auch erschossen?

Die Rehe, die in Rudeln auf Spaziergänger zulaufen?

Aber klar, ein Wolf hat es auf uns abgesehen ;)

Weder Wildschweine noch Füchse lassen sich davon abhalten (da kommen im neuen Jahr einfach neue Vertreter - gab da mal einen Fernsehbericht von einem Wildtierbeauftragten in Berlin. Da wurde nach der Flinte geschrien, aber eben erklärt, warum das nichts bringt), der Wolf allerdings schon noch.

Es geht nicht darum, dass eien  "Regel" aufgestellt wird, aber die Bestimmungen zum Wof gab es schon, bevor Kurti auf der Welt war und sind nun wirklich nach langem Abwägen zum Einsatz gekommen. Es wurde lange versucht, nicht diesen Weg zu gehen. Der Wolf wurde nicht einfach "abgeknallt"...

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