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Hundeforum Der Hund
gast

Kurti ist tot, er wurde erschossen.

Empfohlene Beiträge

Meine Erfahrungen zum Blocken von Hunden:
1. Ist bei Weitem nicht jeder fähig dazu, "meist" halte ich für übertrieben
2. Kann dieses Verhalten zu noch mehr Aggression führen
3. Was macht der Hundehalter, wenn sich der Hund nicht vertreiben lässt? (Antwort von mir: Er flippt aus!)

Wie ich bereits mehrmals betonte... wenn nicht mal jeder Hundehalter (!) Hunde vertreiben kann, wie soll man von Menschen, die vielelicht Angst vor Wölfen haben, erwarten, dass sie einen Wolf vertreiben können? Vielleicht noch dazu Kinder, die im Wald spielen?
Das sind alles so Überlegungen, die ich nicht einfach beantworten kann, obwohl ich Wölfe nicht für per se gefährlich halte.


Ich glaube nicht, dass ein Wolf alleine von ein paar Hanserln, die ihn fotografierend verfolgen, so wird. Damit sie ihn verfolgen können, muss er sich ja prominent zeigen. Auch bewirkt bei vielen Tieren ein Verfolgtwerden normalerweise noch scheuer zu werden, eine Quasi-Vergrämung. Bei MT6 ist also irgendwas sehr viel anders gewesen. Zu der Anfütterungsthese sag ich nichts, weil das nicht nur spekulativ ist, sondern in die Kerbe der momentanen Verschwörungstheorien haut.

Und ja, genau das ist der Fehler. Es wurde von Bloch, Radinger, NABU und anderen so dargestellt, als wären die Wölfe allesamt scheu, es wäre Glück die zu sehen (und schon zückt man die Kamera, ist eh scheu)...
Ohne klipp und klar zu sagen, dass Jungwölfe sich vielleicht mal aus Neugier nähern, dass man aus anderen Ländern weiß, wie Wölfe sich in Stadtnähe verhalten können und dass nicht jeder Wolf sich von jedem einfach verscheuen lässt.


Und schon haben wir eine Diskrepanz in der Argumentation:

'MT6 hat sich anders verhalten als andere Wölfe - deshalb haben wir uns zur Entnahme entschieden (letal, weil Gehege lt. Natürschützern udn Wolfexperten eine Qual wäre)'

gegen

'Kurti hat sich wie ein junger Wolf verhalten, völlig arttypisch! Ihn abzuknallen war Mord,weil Lobbyismus!"



Eben, er hat sich arttypisch verhalten, dies wurde aber der Öffentlichkeit bisher ganz anders dargeboten. In der öffentlichen Wahrnehmung war MT6 ein Negativbeispiel, weil er sich ganz anders verhalten hat als propagiert.

Jahrelanges Verharmlosen des Wolfes als Antwort auf die Dämonisierung führen nun zu so einem Dilemma. Zeigt deutlich, dass ein ehrlicher Diskurs längst überfällig ist, der da lauten muss: Der Wolf ist wie jedes andere Raubtier auch für den Menschen potentiell gefährlich. Allerdings zeigen die Statstiken und die Kenntnisse über dieses Tier, dass es unwahrscheinlich ist.
Wenn man einem Wolf begegnet, dann lässt sich dieser in der Regel vertreiben, allerdings mss man dazu auch selbstsicher genug auftreten.
Was mache ich, wenn ich doch weiterhin bedrängt werde?

etc.

Im Zweifelsfalle bin ich dann doch eher für die Sicherheit der Menschen als für ein Leben eines einzigen Wolfs. Ehrlich. Ich bin gegen das unbegründete Töten von Wildtieren...

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Obs stimmt? Zunächst heißt es, es gäbe die Fotos offenbar (dann wird so getan, als gäbe es sie ganz sicher... was denn nun?). Das Spekulieren, nun ja, aber okay:

1. Wenns nicht stimmt: Brauchts ne andere Erklärung und bis dahin werden sich weiterhin die Köpfe eingeschlagen.

2. Wenns stimmt (wonach es ja aussieht), dann haben all die fanatischen Wolfsverteidiger ja mal total Unrecht gehabt mit ihrem "Das ist normal für nen Jungwolf!"-Geplärre. Dann wars nicht normal. Sehr schön... und beweist, dass eine Ferndiagnose nicht so wirklich hilfreich ist.


Hat sich der Wolf also arttypisch verhalten, so wie sich Wölfe verhalten, wenns ie von klein auf in dieser krassen Art udn Weise an Menschen gewöhnt werden? Wohl ja...

Hat sich der Wolf arttypisch verhalten, für enen WOlf bei dem das nicht geschieht, wohl eher nein.

Oder doch?

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