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Hundeforum Der Hund
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Kurti ist tot, er wurde erschossen.

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Die debatte um "kurti" nimmt echt sonderbare formen an und wird hochemotional geführt. Der abschuss war die einzig richtige entscheidung. Das wird jedem bewusst werden der sich ernsthaft mit dem thema wolf (und nicht verklärt in irgendeine richtung) auseinander setzt und der gerne auch noch in einigen jahren wölfe in D. Hat.

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Ich glaube nicht, dass das so einfach ist.......

 

https://www.facebook.com/Andreas.Kieling/videos/10153395061842085/?hc_location=ufi

 

 

Interessant finde ich den Teil des Films wo an Bruno den Bären erinnert wird......

 

 

Ich weiß echt nicht was ich von der Sache halten soll. Ich für mich persönlich hätte gerne mehr Informationen was vorher mit dem Wolf alles passiert ist um beurteilen zu können ob dieser Abschuss wirklich das einzig richtige war. Aber ich werde keine Infos bekommen, ich muss (soll) glauben was "so erzählt" wird. Auf jeden Fall befürchte ich dass die "Hemmschwelle" nun gebrochen ist. Der Wolf ist nicht mehr unangreifbar weil durch Artenschutz geschützt.....er kann "wenn es nötig ist" geschossen werden.......

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Wenn selbst Organisationen wie NABU und co, die man als ehrlich dem Arten-/Wolfschutz verpflichtet betrachten kann, diesen Abschuss, so traurig er auch ist, als gerechtfertigt ansehen, dann glaube ich denen.
Ich denke, die Entscheidung war schwer und man wird es sich nicht leicht gemacht haben.

 

Viel interessanter sind nun die Fragen, wie der Wolf dieses Verhalten entwickelt hat. Wurde er tatsächlich angefüttert, wie einige vermuten?
Das Restrudel wird nun besonders beobachtet.

 

 

Ich freue mich über jeden Wolf, über jedes Wildtier, das wieder nach Deutschland einwandert.
Verantwortungsvoller Umgang muss her. Weder Hysterie und Panik, weil ein Wolf in der Nähe gesichtet wurde, noch romantische Verklärung die ihre negativsten Auswüchse im "anfüttern" findet.

Wir müssen einfach wieder lernen mit Wildtieren umzugehen.
Ich habe den Eindruck mit dem Luchs klappt das (zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung) sehr viel besser. Oder hat hier einer schon was von einem riesen Aufschrei mitbekommen, weil sich Luchse in vielen Teilen Deutschlands wieder ansiedeln? Ich jedenfalls nicht.

Es scheint also prinzipiell zu gehen. 

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Ich bin auch hin- und hergerissen, wobei ich eher der Meinung bin, dass der Abschuss eine Fehlentscheidung war. Aber, ich kann mir nur ein Urteil über diesen speziellen Wolf anhand der Medienberichte und der Videos bilden. Was tatsächlich ablief, können wir alle nicht wissen. Auf den Videos wirkt der Wolf jedenfalls nicht aggressiv.

 

Hier in Spanien gibt es auch Wölfe. Nicht bei uns, sondern mehr im Norden. Dort werden die Wölfe nicht geschützt. Es gibt auch Anbieter für Wolfsjagden und auch private sogenannte Jäger sind stolz, wenn sie einen Wolf getötet haben. Nun bin ich eh gegen die Jagerei, denn wir sind Teil der Natur und benehmen uns, als würden wir über der Natur stehen. Ich hoffe, dass in Deutschland anders gehandelt wird und dieser Fall eine Ausnahme bleibt.

 

Würde es hier bei uns Wölfe geben, müsste ich mich daran genauso gewöhnen, wie an Wildschweine und Co. Wir - ich spreche von wir als wir Menschen, wir zivilisierten Menschen! - schreien alle nach mehr Natur, aber wehe es kommt dann dazu. Dann sollen die Tiere wie im Zoo gesichert sein, damit wir zivilisierten Menschen unser Leben genauso weiterführen können wie bisher. 

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Aber genau das ist es doch.... es leben in D. Zig Wölfe in friedlicher coexistenz mit dem menschen. Das kann man nicht wegen einem einzeltuer gefährden. Auch muss ein wolf keine aggressionen zeigen im schaden anzurichten, gegenüber der beute z.b. werden auch keine aggressionen gezeigt.

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Ich wünsche mir einen normalen und sachlichen umgang mit dem wolf. Weder panikmache und angstmacherei, noch verklärung und "romantik". Dazu gehört es eben auch mit den wölfen zu leben, sie zu respektieren und zu schützen, aber wenn es sein muss auch verhaltensauffällige tiere zu vergrämen und im notfall zu töten.

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Der Abschuss war die einzig falsche Entscheidung. Was hat dieser Wolf eigentlich verbrochen, dass die Menschen derart hysterisch auf ihn reagierten?

 

Nun sind Tür und Tor der Jäger und Bauernlobby geöffnet und es wird sich schnell der nächste "gefährliche" Wolf finden, wo dann alle "Abknallen" brüllen. ein furchtbares Signal.

D ist einfach noch lange nicht soweit, mit der Natur und wilden Tieren natürlich umzugehen.

 

@kareki: Du hast deine Meinung und ich habe meine.

was Herrn Berge betrifft: Er ist in der Szene umstritten. In der Wolfhundeszene gibt es allerdings niemanden von dem man das nicht behaupten kann. Dort hacken sich die Krähen gegenseitig die Augen aus. ( da gibt es Parallelen zu dem einen oder anderen Forum).

Dabei gehts wie immer nur um die Frage wer den längeren hat ( ich habe Recht) und wer die besseren Welpen am gewinnbringensten verkaufen kann.

Von Herrn Berge kann man halten was man will: Er versteht viel von Wölfen, weitaus mehr als so mancher PR Manager vom NABU. Und ein Teil seiner Hunde sind Wölfe ( Nuno ist kein Hund, sondern ein 90 prozentiger Wolf). Er macht für diese Tiere eine gute Öffentlichkeitsarbeit und sammelt und dokumentiert alles, was es gibt, schreibt an Mininister, Pressevertreter etc und kämpft für einen natürlichen Umgang mit dem Wolf mit seinem Herzblut. Dafür habe ich Respekt vor ihm. Wir hatten schon vor einer Weile Kontakt, da ging es um diesen sogenannten Problemwolf und den unsägliche Umgang mit ihm durch Hetzkampagnen in der Presse. Beispiel die Artikel des Herrn Eckehard Fuhr in der Welt. Herr Fuhr ist Jäger und ein typischer Vertreter dieser Lobby. Diese Leute haben die Meinungsmache ganz maßgeblich mitbestmt und aus einem normalen Jungwolf eine gefährliche Bestie stilisiert.

Herr Berge hat völlig recht und ich begrüße die vermehrten Strafanzeigen gegen Herrn Wenzel.

 

Es war eine Hinrichtung, die die Krönung von unsäglichen Lobbykampagnen mit Hilfe der Presse war. Die einzige Bestie ist hier der Mensch.

Traurig, dass HH das offenbar gut finden.

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Vielleicht warten wir beim nächsten Mal einfach ab, bis der erste Chi an der Leine gefressen wurde...

Wir reden hier nicht über eine Bestie. Aber eben immer noch über ein Raubtier; einen Beutegreifer.

Und dass die auch wenig kuschelig und scheu können, gerade Hunden gegenüber, hat man in Schweden unlängst auf die GoPro gebannt, als ein Hund bei der Elchjagd mit seinem Besitzer zu weit ab vom Schuss war und von zwei Wölfen gestellt und attakiert wurde. Und das ist ja auch normal so! Die verteidigen eben ihr Revier. Es sind Wildtiere, das muss so sein.

Nur hilft doch keinem ein verklärter Blick.

 

Video nicht gucken, wenn man zart besaitet ist. Der Hund überlebt zwar, aber es ist dennoch nicht schön anzuschauen.



 

Bei dem nun erlegten Tier gab es offensichtlich unstrittige Annäherungen, die über die Zeit zu exrem unschönen Effekten geführt hätte. So die Einschätzung der Experten vor Ort.
Ich finde Wölfe toll. Aber ich bin froh, wenn wir uns nie live begegnen werden.

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dass Wölfe gelegentlich Hunde attackieren,ist unbestritten und normal. Das macht übrigens jeder Dorfköter auf seinem Revier genauso. Müssen sie deswegen erschossen werden?

 

Dass es Kurti war, der den Hund bei einem Spaziergang angegriffen hat, ist nicht bewiesen, der Gentest fehlt. Es könnte genausogut ein TWH gewesen sein ( wie bei dem angeblichen Beissvorfall, wo böse Wölfe einen kleinen Hund von der Leine seines Besitzers rissen und zerfetzten- Rotkäppchen ließ wieder mal heftigst grüßen: Heraus kam per Gentest, dass die vermeintlichen Wölfe Hunde waren).

Übrigens ließ sich besagtes Tier offenbar verjagen nach der Beissattacke, der andere Hund lebt, von welchem angriffslustigen Rotti oder Staff oder Schäferhund hat man das je gehört?

 

Was die Annährungen betrifft: Wie kann man nur so hysterisch reagieren,wenn man einen Wolf sieht. Ich würde mir weitaus mehr ´Gedanken machen, wenn ich einer Bache mit Frischlingen gegenüberstehe. Die ( in Gefangenschaft lebenden) Wölfe, die ich persönlich kennengelernt habe, waren dermaßen scheu, dass sie bei einemNiesen verschwanden. Die meisten sah man gar nicht.

Wölfe stellen für den Menschen keine Gefahr da. Verklären durch Dämonisierung tun sie wohl eher die Wolfshasser, die aus rein rationalen Gründen ( Beuteneid der Jäger und und Besitzdenken der Bauern) ein Bild des Wolfes zeichnen, das mit der Realität nichts zu tun hat. Dazu noch die diffuse Angst der Deutschen vor allem, was wild ist und fertig ist das Rotkäppchen Syndrom. Dieses wird durch die Pressemeute permanent angefüttert durch erfundene Dichtungen über erfundene Problemwölfe und die Politik beugt das Knie.

Ekelhaft.

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"D ist einfach noch lange nicht soweit, mit der Natur und wilden Tieren natürlich umzugehen." Da stimme ich dir zu leonderprofi. Es gibt in D. Leider fast nur Wolfsgegner die ihn hier nicht haben wollen und schauermärcher erzählen, oder das gegenteil, wolfsverklärer die ihn am liebsten zu sich ins wohnzimmer holen wollen, mit der aufschrift "der tut nix". Beides ist extrem gefährlich für den wolf. Ich denke in typischen wolfsländern wie kanada oder russland wäre mit kurti gar nicht so lange gefackelt worden. Die menschen haben keine angst vorm wolf, es ist für sie natütlich mit diesem wunderbaren tier zu leben, aber sie wissen auch dass es ein wild und raubtier ist. Es ist einfach nicht zu leugnen dass sich kurti nicht normal verhalten hat. Auch die umweltschutzorganisationen haben gesagt dass er ein unkalkulierbares verhalten an den tag legt.bisher ist kein mensch von einem wolf gebissen worden. Ich möchte dass das auch so bleibt weil ich auch gerne noch in 20 jahren wölfe in deutschland haben will.

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