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Hundebegegnungen einschätzen und abwehren

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Lily, ich kann dich gut verstehen.

ich hatte auch mal einen Leinenpöbler. Und zwar einen, der 73 cm hoch war, 45 Kilo wog, und so richtig schön ausrastete.- Stress ist kein Wort für das, was ich empfand, weil ich wusste, wozu der Gute ImStande war.

 

Ich habe damals sicher auch viele Fehler gemacht durch Unsicherheit, weil ich einfach Angst hatte, ihn nicht halten zu können.

Sechs Hundetrainer haben damals alle komplett versagt.

was hat geholfen: Ich habe den Hund eine zeitlang mit Halti geführt. Nicht für ihn, sondern für mich als Sicherheit.

Ich habe mir seinen ganz souveränen Hundekumpel plus Frauchen geschnappt, damit der Mowgli sich abgucken kann, wie man ruhig und cool an anderen Hunden vorübergeht.

Ich habe ihn am Anfang immer absitzen lassen und bei Coolness das Lieblingsleckerli gegeben.

Später dann immer mehr Leine dazugegeben und ihn solange er lebte immer wieder belohnt und immer mehr Freiheiten gelassen.

Allerdings auch klare Grenzen gesetzt.

Ich will nichts beschönigen, ein starker selbstbewusster Rüde war er und blieb er, aber die Spaziergänge wurde deutlich entspannter.

Halte durch, und am Allerwichtigsten: Sieh das Verhalten deines Hundes nicht als bedrohlich oder feindselig dir gegenüber, und so blöd wie´s klingt: Sei stark und zuversichtlich, und zeig ihm, dass er sich in jeder Situation auf dich verlassen kann.

Viel Glück.

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Silkies, wenn ich krank bin, verhalten sich meine Hunde ähnlich wie deine, gerade meine Anika ist mir dann nicht von den Hacken gewichen. Mir ging es um das Gedankenkarusel, dass man oft wälzt und  eben nicht im hier und jetzt bei sich ist, sondern in der Zukunft oder Vergangenheit kleb, oft auch mit negativen Emotionen. Mag sein, das das viele Menschen gar nicht haben, mir ging es aber sehr lange so, dass meine Gedanken ständig wo anders waren.Auch das haben mich die Hunde gelernt, bewusst im hier und jetzt zu bleiben. Es ist auch nicht so, dass die Hunde dann ihre Freitheit ausnutzen, wie du das interpretierst, sondern sie merken, dass nun ein anderer die Verantwortung übernehmen muss, weil ich nicht mental anwesend bin. 

 

Das Bild was Duoungleich zeichnet entspricht nicht dem realen Leben, jedenfalls nicht meinem realen Leben. Das sie es nötig hat, immer wieder ihr Weltbild aufzuzeichnen, sagt auch viel über sie aus. Auch ich kenne Hunde aus meiner Kindheit anders als sie heute sind, aber das hat nichts damit zu tun, wie ich meine Hunde führe, denn kaum einer führt seine Hunde so wie ich sie führe, die Masse hat ganz andere Vorstellungen vom Umgang mit Hunden. Aber das spielt letztlich auch gar keine Rolle, denn man kann die Zeit nicht zurückdrehen, wir alle müssen heute leben, und uns mit den Zuständen arrangieren, wie sie uns heute begegnen. Keiner kann seine Hunde heute so leben lassen, wie es früher möglich war, wir alle müssen zusammen rücken und wesentlich mehr auf Verkehr und andere Menschen und HH Rücksicht nehmen, wenn die Hunde nicht drunter leiden sollen. Ich treff auch bei weitem nicht auf so viele Rudel, wie Einzelhunde, auch das ist also völlig aus der Luft gegriffen. Nicht die Rudelhalter machen die Probleme, Hunde im Rudel sind in aller Regel sozial und ich bin immer froh, wenn ich auf Rudel treffe, denn die HH wissen meistens, wie sie sich zu verhalten haben und die Hunde auch. 

 

Aber wenn man immer nur darauf abzielt, zu beweisen wie falsch meine Sichtweise ist  und wie einzig richtig die eigene Sichtweise ist, wird man auch immer wieder die Dinge so zurecht drehen, wie sie einem in den Kram passen. 

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Danke Leander - Haltis macht Lily sich mit Leichtigkeit ab, die meisten Beisskörbe auch......sie ist einfach eine clevere Person.

Und Pöbeln mit oder ohne Beisskorb oder Halti ist für mich ähnlich stressig.

 

Ich werde Fehler machen,habe das schon getan - ich gehe aber davon auch, dass, neben den Fehlern, beim Hund meine Motivation ankommt......

und die ist FÜR den Hund.

 

An alle anderen: Alte Kamellen aufs Brot schmieren, wenn ich schon längst gesagt habe, dass ich das nimmer mach, ist nicht fair. Und es ist unnötig.

Ich kann Fehler zugeben, sie sein lassen - dann muss aber auch für andere gut sein.

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Das Bild was Duoungleich zeichnet entspricht nicht dem realen Leben, jedenfalls nicht meinem realen Leben. Das sie es nötig hat, immer wieder ihr Weltbild aufzuzeichnen, sagt auch viel über sie aus. Auch ich kenne Hunde aus meiner Kindheit anders als sie heute sind, aber das hat nichts damit zu tun, wie ich meine Hunde führe, 

 

Wie ist denn mein Weltbild? 

Dass Deines ein anderes ist als meines , das ist schon klar und das unterstreichst Du immer wieder, selbst wenn Beiträge geschrieben wurden, die nicht an Dich persönlich gingen, die Du dann aber trotzdem auf die persönliche Ebene ziehst. Sagt auch viel über Dich aus.

 

Aber wenn man immer nur darauf abzielt, zu beweisen wie falsch meine Sichtweise ist  und wie einzig richtig die eigene Sichtweise ist, wird man auch immer wieder die Dinge so zurecht drehen, wie sie einem in den Kram passen. 

 Deine persönliche Sichtweise ist mir egal. Warum Du Dich immer wieder persönlich angegriffen fühlst, das ist Deine Sache, nicht meine.

Mir gehts um die unterschiedlichen Möglichkeiten, Hunde zu führen und Verhalten zu beeinflussen und da ist HTS nicht die einzige. Da dreh ich mir nichts zurecht, sondern ich stütz mich dabei auf eigene Praxiserfahrungen und fundierte Wissenschaft und bin dabei äusserst flexibel und kreativ. ;)

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Nie hab ich behauptet, dass hts die einzige Moeglickeit ist.

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Nein - nur halt diejenige, die generell jeden retten kann, der sich nur darauf einlässt. Zumindest kommt es so rüber - und das weckt wohl in vielen Zweifel.

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chibambola, erinnerst du dich, als du mir sagtest, dass HTS meinen Hund wohl schon längst im Griff hätte worüber ich immer noch den Kopf schüttle und fast schon ein bisschen lachen muss?)? Ohne diesen Hund zu kennen und ohne zu wissen, was er bereits hinter sich hat?

Daher kommt dieser Eindruck.

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