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Hundeforum Der Hund
nathmu

Louis Welt - Eindrücke und Bilder eines ungarischen Tierschutzhundes

Empfohlene Beiträge

Hallo Nathmu,

 

ich habe auch seit 10 Wochen einen Tierschutz Hund aus Polen (Eigentlich schoN Weissrussland :lol: )

 

Wir räumen immer alles weg. Die juten Pappboxen von Ikea kommen weg. 2 von 6 Stühlen kommen auf den Tisch (er sprang gerne auf den Esszimmertisch und guckte aus dem DG-Fenster, seine Pfotenabdrücke verrieten ihn ganz klar)

 

Einfach alles weg. Er hat auch die Süßigkeiten geplündert, wo er aber 3 Wochen lang noch nicht einmal dran geschnüffelt hatte. Tja war ne teure Schokolade die er gegessen hat. (Rechnung vom TA^^)

 

Er darf nichts mehr finden, kein Papier, kein garnichts. Lass ihm 1-2 Kauspielzeuge oder Knochen da. Er wird sich irgendwann mit diesen beschäftigen. Unser hat die auch 1 Woche lang nicht angefasst, aber dann hat er es geschnallt :D 

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Wenn Louis das Spielen mit dem Kangal Angst machen würde, würde er es uns dann nicht zeigen?

 

NIcht unbedingt. Einerseits ist ein wildes Spiel immer Aufregung und aufputschend. Andrerseits gibt es Hunde, die im Umgang mit anderen Hunden Stress empfinden, dies aber durch Spielverhalten "überspielen". Das nennt sich "fiddel". Es gibt bei Hunden vier Arten, bei Stress zu reagieren: fight, flight, freeze  und fiddel. Ich hab bei Mücke leider auch lange gebraucht, bis ich dieses fiddeln erkennen und von einem richtigen, schönen Spielen unterscheiden konnte :(. Deswegen kam mir das in den Sinn, muss aber natürlich nicht bei euch zutreffen.

 

Zum Rest: ja, Topfpflanzen ausbuddeln soll schon so manchem Hund mächtig Spaß gemacht haben ;) . Genau so wie Schuhe zerkauen, Löcher in Jacken zu fressen um an die Leckerlies in der Jackentasche zu kommen usw. Wichtig sind all jene Dinge, die entweder teuer bzw. für dich in irgendeiner Form wertvoll sind sowie jene Sachen, die für Louis gefährlich werden können (Medikamente, zerbrechliche Sachen, Lebensmittel, usw.)

 

Google mal nach "Wohnung welpensicher machen" - da findest du sicher ganz viele Hinweise, auf was man sonst noch so achten sollte. Und zum Trost: es ist ja nicht für ewig :knuddel.

 

Aber im allgemeinen sagt man, dass Hunde nach ein paar Wochen im neuen zu Hause ihr "wahres" Gesicht zeigen. War übrigens bei meiner Maus genauso, obwohl sie als Welpe zu mir kam.

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Einfach alles weg. Er hat auch die Süßigkeiten geplündert, wo er aber 3 Wochen lang noch nicht einmal dran geschnüffelt hatte. Tja war ne teure Schokolade die er gegessen hat. (Rechnung vom TA^^)

 

Er darf nichts mehr finden, kein Papier, kein garnichts. Lass ihm 1-2 Kauspielzeuge oder Knochen da. Er wird sich irgendwann mit diesen beschäftigen. Unser hat die auch 1 Woche lang nicht angefasst, aber dann hat er es geschnallt :D 

 

Danke für den Bericht. Ich hatte mich auch so gewundert. Louis hat auch vier Wochen lang kein Interesse an unseren Essen gezeigt und auf einmal frisst er alles was er findet, der Schock saß tief. Zum Glück hat es nicht viele Spuren hinterlassen bis auf Durchfall und Erbrechen.

 

Da ich die Woche aufgrund von der Krankschreibung Zeit habe, werde ich mich immer mal wieder dran machen und Sachen weg räumen. Und wenn es dann hoffentlich nächste Woche wieder in die Arbeit geht, wird ein Zimmer mindestens hundesicher sein und er bekommt sein Spielzeug. Knochen (bzw. Ochsenziemer) zerlegt er innerhalb von Sekunden, wir überlegen uns aber ein Ochsenhorn für ihn zu kaufen.

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NIcht unbedingt. Einerseits ist ein wildes Spiel immer Aufregung und aufputschend. Andrerseits gibt es Hunde, die im Umgang mit anderen Hunden Stress empfinden, dies aber durch Spielverhalten "überspielen". Das nennt sich "fiddel". Es gibt bei Hunden vier Arten, bei Stress zu reagieren: fight, flight, freeze  und fiddel. Ich hab bei Mücke leider auch lange gebraucht, bis ich dieses fiddeln erkennen und von einem richtigen, schönen Spielen unterscheiden konnte :(. Deswegen kam mir das in den Sinn, muss aber natürlich nicht bei euch zutreffen.

 

 

Google mal nach "Wohnung welpensicher machen" - da findest du sicher ganz viele Hinweise, auf was man sonst noch so achten sollte. Und zum Trost: es ist ja nicht für ewig :knuddel.

 

Mir kommt in den Sinn was du meinst. Louis spielt sonst anders! Wir haben mal einen fünf Monate alten Rüden getroffen, mit dem Louis genau auf demselben Energielevel war. Die haben völlig anders gespielt als er mit dem Kangal. Mit dem Junghund war das so ein tolles miteinander, die waren vor Liebe und spielen kaum mehr zu trennen. Die haben sich gemeinsam im Dreck gewälzt und keiner hat den anderen untergebuttert. Das war bei dem Kangal so betrachtet völlig anders. Louis hat immer versucht ihm Richtung Hals oder Kopf zu beißen und ist wie ein wilder weg gerannt, habe es als spielen angesehen, im nachhinein war es Verteidigung. Danke fürs Augen öffnen, dann gehen wir dem Kangal aus dem Weg bzw. lassen das spielen. Auch wenn das Frauchen von Kangal damit Schwierigkeiten haben wird (die kann den garnicht halten, ihr Hund wiegt mehr als sie und hört kein bisschen, mein Freund musste ihr beim festhalten helfen, damit wir mit Louis weg konnten, ohne das er uns folgt)

 

Ok ich frag Google und werde aaaaalles wegräumen :) (Kissen müssen ja nicht mehr wegeräumt werden, gibt ja keine mehr :D )

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Ach Leute, ihr seid Super! :klatsch: Das "Wohnung hundesicher machen Fieber" hat mich gepackt! Hab schon fleißig geräumt. Pflanzen sind auf dem Balkon, Vase hochgestellt, Sofa und Sessel leergeräumt und für die Küche bzw. für den gelben Sack einen Ständer bestellt :moehre  der auf den Balkon kommt (die Idee hatte ich schon lang, aber wie es dann so ist, man macht es nicht sofort und schwups ist die Sache vergessen)

Jetzt bringt der Louis mich wirklich dazu mal alles so aufzuräumen wie ich es eigentlich gerne hätte, nur war ich immer zu faul. Hätte meine Mama gewusst, dass man mich so zum aufräumen bringt, hätte ich vielleicht doch einen Hund bekommen  :lol:

Ich find es super von euch so viel Unterstützung zu bekommen. Es gibt einfach so banale Dinge auf die man selber oftmals nichts kommt. Mit euren Tipps haben wir hoffentlich bald ein harmonisches (auch wenn der Hund alleine ist) Zusammenleben zwischen Hund und Mensch. 

Ich mach jetzt fleißig weiter, also "over and out"  ^_^ Muss ja nicht alles heute pikobello sein, aber mal sehen wie weit ich komme, mein Freund wird Augen machen  :P

Liebe Grüße von mir und Louis, der gerade zufrieden -und das trotz Ohren putzen, wegen einer leichten Ohrenentzündung- auf meinen Füßen vor dem Sofa liegt.  :wub:

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Na geht doch  :D  Wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will, könntest du auch noch Knisterplane (so eine dicke Plastikabdeckplane) ums und auf´s Sofa tun und mit Gummibandstrippen befestigen. Hunde mögen sich auf dieses knisternde

Plastik nicht drauflegen und somit auf nicht mit den Pfoten so lange darauf rumscharren bis Risse entstehen.

 

Das natürlich wirklich immer nur für die Zeit die Du wirklich ausser Haus bist, sonst wäre es etwas ungemütlich  ;)  :D

 

gute Besserung für dich

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Kennt ihr das? Wenn ihr richtig stolz auf euren Hund seid? Louis war heute während der Arbeit im Schlafzimmer (alle Sachen waren außer Reichweite) und er hat nichts angestellt (hätte ja sein können, dass er sich was sucht, wo man nicht daran denkt, das er das nimmt).

Ich war so mega stolz und glücklich über unseren Hund!  :wub:  sowas tut so gut!

Und auch gestern hatten wir einen tollen Tag! Wir haben wieder weiter versuht Louis und Tammy (der Hund der Schwiegermama) zusammen zu führen. Louis hat mit Tammy kein Problem, aber Tammy mag andere Hunde aufgrund einer Welpenerfahrung nicht. Gestern ging es sogar soweit, dass Louis mal kurz schnüffeln konnte als Tammy mit meinem Freund geschmust hat! So toll. Danach sind wir weiter im Kreis gelaufen, total nah aneinander (am Anfang konnten wir uns nicht näher als 10 Meter kommen).

 

So und jetzt mal in eigener Sache... Ich hab immer mal wieder so ein Lebensdurchhänger :( jetzt gerade bin ich wieder total unzufrieden mit meinem Job. Ich bin Verwaltungsfachangestellte, d.h. ich arbeite im Rathaus. Mit grade mal 16 habe ich die Ausbildung angefangen und eigentlich nach einem halben Jahr gemerkt, dass es nicht mein Job ist. Wegen meiner Eltern und auch der Nachsicht habe ich dann die Ausbildung fertig mache, so war das dann auch. Seit August habe ich die Ausbildung fertig und arbeite jetzt fest angestellt. Glücklich bin ich aber nicht, nur weiß ich auch seit 3 Jahren nicht was eigentlich mein Wunsch ist.

Wie seid ihr auf euren Traumjob gestoßen. War es ein Job, bei dem ihr gesagt habt, dass ihr den Job den Rest eures Lebens machen wollt?

Wenn ich darüber nachdenke noch 50 Jahre meinen derzeitigen Job zu machen, wird mir schlecht!

Ich habe bereits ein Praktikum im Hotel gemacht (leider durfte ich in der Woche nicht viel mehr als Türen auf halten und vergessene Sachen den Hotelgästen aufs Zimmer bringen) und ein Praktikum im Kindergarten, das wollte ich schon immer machen, also Erzieherin werden, aber das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich mir den Job anders vorgestellt habe.

Ich habe von der Agentur für Arbeit schon mehrmals das komplette Buch mit alle Ausbildungen durch und ich kann mir keinen Job auf längere Zeit vorstellen. Es ist aber auch schwer mit 19 zu entscheiden, was man für sehr lange Zeit arbeiten möchte, oder geht es nur mir so. Könnt ihr mir berichten wie das bei euch so war? Wie seid ihr auf euren Job gekommen? Und was ist euer Job?

So ausgeheult! Ich bin gespannt auf eure Antworten und ich verspreche, demnächst gibt es wieder mal Bilder und neue Berichte!  ^_^

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Prima das Louis so brav war, mit ein bisschen aufpassen wird das schon  :)

 

Tja, Traumjob.... wer hat den schon. Und leider haben meistens die schönsten Traumjobs auch ihre Schattenseiten.

Ich würde auf keinen Fall alles hinschmeissen, bevor Du Dir nicht wirklich ganz sicher bist was Du überhaupt machen willst.

Im Moment hört sich das alles sehr vage an und nicht wirklich zu etwas fest entschlossen. 

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TOP Louis :D

 

Wegen deinem Job .. auch da kann ich dir meiner Geschichte erzählen, da wir vom Alter nicht alzu weit auseinander sind.

 

Ich habe mit 16 meine Ausbildung zur Restaurantfachfrau angefangen und trotz riesen Pech in den Betrieben (musste mehrmals wechseln - tatsächlich war ich immer unschuldig) habe ich die Ausbildung zu Ende gemacht.

Ich kann dir sagen, mit deiner Qualifikation, geh bitte bitte nicht in die Gastronomie. Vermute da wirst du nicht glücklich werden.

Du hast jetzt Feiertags und jedes Wochenende frei (mittlerweile, je nach Stadt, ab und zu nen Samstag). Du hast "feste" Arbeitszeiten. Vermutlich auch noch Gleitzeit. Tarifvertrag und Urlaubs- und Weihnachtsgeld (in der Regel).

 

Das ist für sehr sehr viele ein 6er im Lotto.

In der Gastronomie MUSST du so gut wie jedes Wochenende ran, kannst selbst nichts mehr machen. Du kannst deine Zeiten nicht mehr planen, was aber wichtig ist wegen Louis.

DU darfst erst dann gehen, wenn der letzte Gast weg ist. Ich kann dir sagen, 15 Stunden durcharbeiten muss drin sein. Das hatte ich schon während der Ausbildung. Die Öffnungszeiten eines Lokals sind nur Richtlinien ! Aber kein Gesetz :lol:

 

Körperlich sehr anstrengend. Da würde sich wohl mit den Monaten/Jahren auch die Motivation verabschieden um mit Louis riesen Runden zu laufen.

 

Nun gut. Ich war jetzt leider eine Zeit lang ein sogenannter "Job-Hopper".  Ich wusste schnell, weg von der Gastronomie und ab ins Büro. Nur ohne passende Ausbildung ist das garnicht so einfach. Nach ca. 5 Jahren habe ich jetzt endlich meinen Bürojob den ich immer haben wollte. Und all das was man, in der Regel, als Verwaltungangestellte bekommt. Gleitzeit etc. Verdiene zwar nicht sooo viel wie bei der Stadt aber es ist absolut ausreichend.

Es ist nicht alles super und manchmal auch etwas eintönig und langweilig, aber wenn man sich mal ernsthaft gedanken macht, ist es ein super Job bei dem man sich nicht kaputt macht. Ich bin mehr als zufrieden. Die Firma wird mich so schnell nicht mehr los :D

 

Überdenke nochmal genau die Vor- und Nachteile. Überlege dir, was dir Spaß macht. Also ich für meinen Teil, würde sofort mit dir Tauschen ^_^

 

Vielleicht ist eher die Stelle einer Qualitätsbeauftragten was für dich? Es gibt Fortbildungen dafür, die kosten zwar, gehen aber meistens so nur 6 Monate.

Da hast du zum einen die Büroarbeit und zum anderen aber die Bewegung und "Kunden bzw. Menschenkontakt"

Der Verdienst ist auch nicht schlecht. Ist halt immer die Sache ob man sich so eine finanzielle Situation erlauben kann.

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Ich hatte meinen Traumjob, angefangen mit 20 und beendet mit 62, ich war Fachlehrerin für Textiles Gestalten, Werken und Ernährung. Aber manchmal hatte ich da auch zwischendurch die Nase voll und am, liebsten alles hingeschmissen, das passiert einem wahrscheinlich in jedem Beruf.

Du bist noch so jung und dir stehen noch viele Türen offen. Allerdings müsstest du dir klar werden, in welche Richtung du überhaupt willst. Den jetzigen Job aufgeben würde ich deshalb noch nicht. Vielleicht  gibts in deiner Gemeinde Möglichkeiten den trockenen Verwaltungsjob aufzmotzen. Eine Bekannte, auch Verwaltungsangestellte, z.B. kümmert sich bei uns um die Senioren, organisiert Ausflüge, Filmnachmittage, Kaffeekränzchen, eine andere kümmert sich um ankommende Urlauber, Unterkünfte, Ausflüge usw.

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