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Hundeforum Der Hund
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Louis Welt - Eindrücke und Bilder eines ungarischen Tierschutzhundes

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So..., ich komm auch mal wieder dazu zu antworten.

Danke für eure Antworten zu meinem Jobdebakel :)

Tja, Traumjob.... wer hat den schon. Und leider haben meistens die schönsten Traumjobs auch ihre Schattenseiten.

Ich würde auf keinen Fall alles hinschmeissen, bevor Du Dir nicht wirklich ganz sicher bist was Du überhaupt machen willst.

Im Moment hört sich das alles sehr vage an und nicht wirklich zu etwas fest entschlossen. 

Ich werde nichts hin schmeißen. Ich habe einen sicheren Job und brauch das Geld (wie das klingt :lol: ), ich bezahl die gemeinsame Wohnung mit meinem Freund und auch der Wauzi braucht was zum futtern. Ohne Moss nichts los ;)

Ich bin nur eben am überlegen, was ich ändern könnte und bis ich keinen anderen Vertrag unterschrieben habe, bleibe ich hier. Wär ja auch schön blöd den sicheren Job weg zu schmeißen. Entschlossen bin ich auch nicht, das einzige was ich weiß ist, dass es so wie es momentan läuft nicht weiter laufen kann. Meine Chefin ist gerade auf einem zweiwöchigen Lehrgang, danach werde ich mal mit ihr reden. Ich habe teilweise das Gefühl zu schnell zu arbeiten und dann ist nach zwei Tagen die Arbeit von zwei Wochen Urlaub fertig gemacht :( andere würden sich sicher freuen, aber ich sitz dann wieder ohne Arbeit da und kann mich, wie jetzt gerade, in Foren rum treiben.

Bei meinen Arbeitsbereichen (Schulwesen, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, Soziale Angelegenheiten, Einheimischen-Modell) fällt halt immer nur dann was an, wenn Bürger auch kommen. Nur ist das eben nicht so oft wie ich es bräuchte :mellow:

 

Wegen deinem Job .. auch da kann ich dir meiner Geschichte erzählen, da wir vom Alter nicht alzu weit auseinander sind.

 

Ich habe mit 16 meine Ausbildung zur Restaurantfachfrau angefangen und trotz riesen Pech in den Betrieben (musste mehrmals wechseln - tatsächlich war ich immer unschuldig) habe ich die Ausbildung zu Ende gemacht.

Ich kann dir sagen, mit deiner Qualifikation, geh bitte bitte nicht in die Gastronomie. Vermute da wirst du nicht glücklich werden.

Du hast jetzt Feiertags und jedes Wochenende frei (mittlerweile, je nach Stadt, ab und zu nen Samstag). Du hast "feste" Arbeitszeiten. Vermutlich auch noch Gleitzeit. Tarifvertrag und Urlaubs- und Weihnachtsgeld (in der Regel).

 

Das ist für sehr sehr viele ein 6er im Lotto.

In der Gastronomie MUSST du so gut wie jedes Wochenende ran, kannst selbst nichts mehr machen. Du kannst deine Zeiten nicht mehr planen, was aber wichtig ist wegen Louis.

DU darfst erst dann gehen, wenn der letzte Gast weg ist. Ich kann dir sagen, 15 Stunden durcharbeiten muss drin sein. Das hatte ich schon während der Ausbildung. Die Öffnungszeiten eines Lokals sind nur Richtlinien ! Aber kein Gesetz :lol:

 

Körperlich sehr anstrengend. Da würde sich wohl mit den Monaten/Jahren auch die Motivation verabschieden um mit Louis riesen Runden zu laufen.

 

Nun gut. Ich war jetzt leider eine Zeit lang ein sogenannter "Job-Hopper".  Ich wusste schnell, weg von der Gastronomie und ab ins Büro. Nur ohne passende Ausbildung ist das garnicht so einfach. Nach ca. 5 Jahren habe ich jetzt endlich meinen Bürojob den ich immer haben wollte. Und all das was man, in der Regel, als Verwaltungangestellte bekommt. Gleitzeit etc. Verdiene zwar nicht sooo viel wie bei der Stadt aber es ist absolut ausreichend.

Es ist nicht alles super und manchmal auch etwas eintönig und langweilig, aber wenn man sich mal ernsthaft gedanken macht, ist es ein super Job bei dem man sich nicht kaputt macht. Ich bin mehr als zufrieden. Die Firma wird mich so schnell nicht mehr los :D

 

Überdenke nochmal genau die Vor- und Nachteile. Überlege dir, was dir Spaß macht. Also ich für meinen Teil, würde sofort mit dir Tauschen ^_^

 

Vielleicht ist eher die Stelle einer Qualitätsbeauftragten was für dich? Es gibt Fortbildungen dafür, die kosten zwar, gehen aber meistens so nur 6 Monate.

Da hast du zum einen die Büroarbeit und zum anderen aber die Bewegung und "Kunden bzw. Menschenkontakt"

Der Verdienst ist auch nicht schlecht. Ist halt immer die Sache ob man sich so eine finanzielle Situation erlauben kann.

Ich weiß ja, wie toll mein gesicherter Arbeitsplatz mit festen Arbeitszeiten und freitags um 12 Uhr Schluss ist, nur wenn ich jetzt auch noch ausreichend Arbeit hätte, dann wäre es sicher mein Traumjob. Meine Chefin hat irgendwie immer zu viel Arbeit und ich werde sie nach dem Lehrgang mal fragen, ob und was ich davon abnehmen könnte. Ist ja auch nicht ganz einfach ein Aufgabengebiet einfach zu übernehmen.

Einen Job- bzw. Verdienstausfall kann ich mir nicht leisten... Ich wohne mit meinem Freund zusammen, bzw. mein Freund lebt unbezahlt (ist auch so gewollt) bei mir. Mein Freund macht noch seine Ausbildung und gibt mehr als die Hälfte von seinem Verdienst für den Sprit aus den er auf dem Weg zur Arbeit verfährt (80 km täglich). Ich verdiene gut und kann mir die 60 qm Wohnung alleine leisten, auch Louis könnte ich mir alleine leisten. So war das auch alles geplant, denn ich möchte nicht alles aufgeben, falls es (was ich nicht hoffe) mit meinem Freund nicht klappt. Wenn mein Verdienst wegfällt, dann sitz ich auf der Straße bzw. muss meine ganzen Möbel aus 60 qm bei meinen Eltern auf 12 qm Kinderzimmer unterbringen, mein Freund müsste zurück zu seinen Eltern und was ist dann mit Louis? Bei meinen Eltern geht nicht und bei den Schwiegereltern... neeee.

Ich glaube ich muss mich in alle Jobs nochmal rein lesen, einerseits muss der Job passen, andererseits aber auch das Geld. Und nein ich bin nicht nur aufs Geld aus, aber das Leben im Landkreis München ist so teuer.

 

Allerdings müsstest du dir klar werden, in welche Richtung du überhaupt willst. Den jetzigen Job aufgeben würde ich deshalb noch nicht. Vielleicht  gibts in deiner Gemeinde Möglichkeiten den trockenen Verwaltungsjob aufzmotzen. Eine Bekannte, auch Verwaltungsangestellte, z.B. kümmert sich bei uns um die Senioren, organisiert Ausflüge, Filmnachmittage, Kaffeekränzchen, eine andere kümmert sich um ankommende Urlauber, Unterkünfte, Ausflüge usw.

Ja das mit dem klar werden was ich machen möchte ist eben das Problem... Ich weiß es einfach nicht! Woher wusstet ihr denn, dass euer Job DER Job ist den ihr machen möchtet?

Das müsste halt geklärt werden, was ich vom Bürgermeister her alles darf. Das kostet ja auch immer Geld, aber ist eine Idee.

 

 

 

Ich verspreche die Tage mal wieder ein Eintrag über Louis zu schreiben, es gibt Neuigkeiten!

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It's me, again!

Und es geht endlich wieder mal um Louis.

Louis findet immer mehr Freunde und wir lernen immer mehr nette Hundebesitzer kennen :) Seit Freitag ist Laika eine neue Freundin von Louis. Sie ist ein 7 jähriger ?großer Pudel? die Rasse weiß ich nicht genau. Laika verteidigt zwar gerne Dinge die sie zuerst findet (z.B. alte Hundehaufen), aber Louis akzeptiert das und überlässt die Dinge dann Laika  B) sehr schlauer Hund. Und auch die Besitzerin ist echt super, ich warne immer, dass Louis launisch reagieren kann und ihr war das egal und so sind wir dann einfach eine Runde zusammen gegangen und Louis und Laika wurden Freunde.  ^_^ Leider hab ich von den beiden noch kein Bild, beim nächsten Mal dann.

Und auch Snoopy treffen wir immer öfter, also BILDER!

 

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Bitte nicht meckern! Louis darf bei Snoopy normalerweise immer von der Leine, aber irgendwann hat er einfach nicht mehr gehört und so haben wir ihn dann an die Leine genommen.

 

Hm, heute bin ich einfach nicht in Schreibe-Laune, also Laune hab ich, aber es gibt eben wenig zu erzählen.

Was soll ich noch berichten? Louis hört immer besser und darf auch immer öfter komplett ohne Leine gehen :) (außer natürlich an Straßen). Wir bauen eine immer größere Bindung auf und schweißen immer mehr mit Louis zusammen. Louis ist bald 7 Wochen bei uns  :wub:  er gewöhnt sich an uns und wir an ihn.

Auch mit dem Hund der Schwiegermama klappt es immer besser, am Donnerstag treffen wir uns zum nächsten mal üben.

 

Fazit: ZUFRIEDEN! Einfach happy mit Hund  :)

Und jetzt wie immer Bilder:

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Mein Goldschatz!  :wub: mit seinen Riesenpranken

 

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Ich hab einfach einen so süßen Spinner!  :lol:

 

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Und so werd ich immer angeschaut, wenn der der Herr auf dem Rücken liegt und ich mich nur einen Millimeter bewege. (Durch die Vorderpfoten schauen)

 

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Mal ein Bild von mir, allerdings undercover B)

 

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Und hier die Erklärung, wieso ich auf dem Bild davor so grinse  :P

 

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Und weil ich Pfoten einfach liebe! Vorallem die viel zu großen von meinem Schatz  

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Es gibt noch eine Nachtrag!

Wir waren am Sonntag spazieren und sind an einem Teich vorbei gekommen. Und dann ist unser Hund, der sonst sogar um jede Pfütze tänzelt, mit einem riesen Satz in den Teich gehüpft. Nur das mit dem Schwimmen hat nicht so geklappt und mein Freund musste ihn mit der Leine raus ziehen.  :huh:

Meine Frage an euch: Kann man Hunden das Schwimmen beibringen? Wenn ja, wie? Wenn nein, was machen wir denn dann wenn er mal wieder in einen Teich springt und z.B. nicht an der Leine ist.

Ohne der Hilfe von meinem Freund wäre er gnadenlos untergegangen und das trotz den riesen Pfoten und den fast schon Schwimmhäuten zwischen den Zehen.  :ph34r:

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Es gibt Schwimmwesten für Hunde. 

Aber eigentlich können Hunde schwimmen. Anfangs sieht das ein wenig nach Raddampfer aus, weil sie versuchen, mit den Vorderpfoten auf die Wasseroberfläche zu klettern, sie müssen diese unbekannte Umgebung, das veränderte Körpergefühl erst begreifen.

Ihr könnt das mit ihm üben, indem Ihr ins Wasser geht und wartet, dass er hinterher kommt. Also nur knietief erst mal. Er soll nicht schwimmen müssen, sondern nur erkunden wollen, wieso Ihr plötzlich so kurze Beine habt.

Die meisten Hunde erobern das nasse Element lieber selbst, wenn man ihr Spielzeug ins Wasser rollen lässt, es dann ein wenig weiter hinein wirft und ihn das Spieli holen lässt. Irgendwann muss er sich dann entscheiden, ob er einen Schwimmzug macht oder nicht. Wenn nicht, dann holt Ihr es heraus und wisst dann, das war zu weit geworfen. 

Andere Hunde sammeln anfangs begeistert Leckerchen von der Wasseroberfläche. Das ist ganz gut, weil sie ein gutes Gespür für die seltsame Trägheit bei gleichzeitig ziemlich unzuverlässiger Tragfähigkeit des Wassers bekommen. Vorsicht ist geboten, wenn Enten und Schwäne in der Nähe sind, die könnten versuchen, die Leckerchen zu ergattern und ich weiß nicht, ob sie ihnen bekommen! Außerdem sind Schwäne nicht ungefährlich.

Es sollten auch keine Leckerchen im Gewässer versinken. 

Immer wieder sieht man Leute ihre Hunde ins tiefe Wasser tragen, dort absetzen und dann paddelt der Hund panisch vor Schreck zum Ufer zurück. So wird das nix. Da geht nur das Vertrauen zum Menschen flöten. 

Ganz hilfreich sind andere, befreundete Hunde, die begeistert im Wasser spielen. Hunde lassen sich von der Angstlosigkeit und Freude durchaus anstecken. 

Wichtig: Nie Zwang anwenden. 

Auch wichtig: Hunde, die gern ins Wasser springen muss man an unbekannten Gewässern (wegen Verletzungsgefahr), Kanälen mit Mauerufer und Flüssen mit unbekannter Fließgeschwindigkeit unbedingt anleinen. Schwimmen ermüdet Hunde sehr schnell und wenn man sie dann nicht aus dem Wasser gezogen bekommt ist die Gefahr des Ertrinkens bald gegeben.

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Prima das es immer besser mit euch zusammen klappt. So kann es weitergehen.

Ich hoffe, Deine Chefin gibt Dir mehr Aufgaben das Du dann auch mit Deinem Job richtig zufrieden sein kannst.

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