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Hundeforum Der Hund
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Traumatische Erlebnisse als Hundehalter....

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Hat nicht jeder schon mal ein kleines "Trauma" mit seinen Hunden erlebt, an dem er lang Zeit später noch knabbert und dass ihn in seinem Umgang mit Hund geprägt hat? 

 

Manchmal leiden die Hunde unter unseren negativen Erlebnissen und büßen dadurch Lebensqualität ein...zumindest befürchte ich das. Oder Hunde werden dadurch negativ beeinflusst, obwohl sie nichts dafür können, bzw. nicht mal was mit dem Trauma zu tun hatten.

 

Fluse hing mal ne ganze Nacht in einem unbekannten Wald fest, als sie mit Schleppleine entlaufen ist. Ich habe die Nacht alleine im Auto auf einem Waldparkplatz verbracht und mir vor Angst fast in die Hose gemacht. Seither hatten meine Hunde keine Schleppleine mehr dran...

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Mir fällt da sofort eine Situation von vor ein paar Monaten ein. Ich lief Abends mit Fritz an der Leine unsere Straße entlang, als uns ein sehr großer, schlaksiger Typ mit riesigen Schritten entgegenkam, der laut telefoniert hat. Fritz bellte ihn an, ich nahm ihn zur Seite und wich aus. Da kamen dann aber direkt 4 Jungs, so Anfang 20, die direkt anfingen mich wirklich übel zu beschimpfen und nach Fritz zu treten, sie haben uns eingekreist und ich habe gleichzeitig versucht, Fritz Sicherheit zu geben und vor den Tritten zu schützen und diesen Typen klarzumachen, dass sie uns in Ruhe lassen sollen. Tja, bis ich dann eine Faust im Gesicht hatte und die 4 weggerannt sind.

Ich bin mit Fritz hinterhergerannt und habe die Jungs angebrüllt, sie sollen stehen bleiben und die Polizei gerufen. 

Die Jungs haben sich aufgeteilt, 2 sind in einen dunklen Park gerannt und 2 sind in Hinterhöfen verschwunden.

 

Seit diesem Abend haben wir das Problem mit dem Verbellen von Fußgängern (hauptsächlich südländische Männer), ich denke das war für uns beide ziemlich einschneidend.

Und ich frag mich bis heute, ob ich das alles noch verstärkt habe dadurch, dass ich brüllend hinterher gerannt bin. :( Aber ich wollte einfach nicht, dass sie mit sowas davon kommen.

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Ich habe ein sehr großes Trauma mit meinem Hund erlebt der zwar nicht den Umgang mit diesem Hund geprägt hat (hat sie nicht überlebt), aber mit meinen anderen. Meine Aussiehündin starb dramatisch an Silvester an ihrer Herzinsuffizienz. Durch eine Pneumonie wurde ihr Herzmuskel geschädigt. An Silvester regte sie sich sehr auf und bekam innerhalb 15, 20 min ein Lungenödem. Beim Nottierarzt konnten sie sie nur noch einschläfern. Wir sind damals mit dem erstickendem Hund auf der Rûckbank über rote Ampeln gefahren. Es war furchtbar. Meine Einstellung hat sich dahingehend geändert dass ich 1. Bei bestimmten Erkrankungen nicht mehr bus zum Ende warten werde und 2. Ich bei der Vorsorge und Beobachtung meiner Hunde noch genauer bin.

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Ich habe ein sehr großes Trauma mit meinem Hund erlebt der zwar nicht den Umgang mit diesem Hund geprägt hat (hat sie nicht überlebt), aber mit meinen anderen. Meine Aussiehündin starb dramatisch an Silvester an ihrer Herzinsuffizienz. Durch eine Pneumonie wurde ihr Herzmuskel geschädigt. An Silvester regte sie sich sehr auf und bekam innerhalb 15, 20 min ein Lungenödem. Beim Nottierarzt konnten sie sie nur noch einschläfern. Wir sind damals mit dem erstickendem Hund auf der Rûckbank über rote Ampeln gefahren. Es war furchtbar. Meine Einstellung hat sich dahingehend geändert dass ich 1. Bei bestimmten Erkrankungen nicht mehr bus zum Ende warten werde und 2. Ich bei der Vorsorge und Beobachtung meiner Hunde noch genauer bin.

 

Das ist ja furchtbar, was ihr erleben musstet und tut mir sehr leid. 

Ich glaube, wäre mir das passiert, könnte ich kein entspanntes Silvester mehr mit Hund verbringen.

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:(

 

Der letzte Hund hat sich mal bei einem Familienmitglied losgerissen, als er noch jung war, und ist unter ein Auto, ganz knapp überlebt, dauerhafte Einschränkung des einen Hinterlaufs. Jetzt hab ich einen Hund, der (inzwischen selten, solange ich aufpasse) bei Überforderung Autos nach will. Ich wickel mir die Leine x mal um die Hand und gebe sie keinem an die Leine außer meiner Mama und der besten Freundin.

 

Der letzte Hund hatte auch mal eine Wurst mit Rasierklinge im Maul. Ich war da als die jetzige klein war echt manchmal etwas panisch und übervorsichtig, weil ich glaube zu wissen, wer die extra für unseren Hund ausgelegt hatte und ich leider feststellen musste, dass die Person dieselben Gassiwege geht wie wir mit dem Welpi zu der Zeit.

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Nachts los müssen weil es dem Hund nicht gut geht, das ist mir zum Trauma geworden. Erst mit meinem Großen und dann später mit dem Dackelmann.. mehr als einmal hab ich mir deswegen ein Taxi gerufen, weil es ja grundsätzlich Nacht war. Das Gefühl ist unbeschreiblich grässlich. 

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Oh ja: Vor etlichen Jahren hat mein Riesenschnauzer einen Yorkshireterrier in den Rücken gebissen und ihn geschüttelt. Ohne (für mich) ersichtlichen Grund.

Der ältere Besitzer des Yorkis hat seinen blutenden und schwer geschockten Hund dann in seine Jacke gewickelt und ihn weinend zum Auto getragen, während ich ihm- auch fast weinend- hinterher lief.

Am Auto angekommen habe ich ihm dann noch meine Daten förmlich aufgedrängt (er fragte mich, wozu das noch gut sein solle) und ihn gebeten, sich bei mir zu melden.

Ich habe nie wieder was von ihm gehört und befürchte, dass der Kleine gestorben ist.

 

Danach habe ich den RS nicht mehr zu kleinen Hunden gelassen und überhaupt sehr lange Probleme bei Hundebegegnungen gehabt. Heute, wo ich selbst einen kleinen Hund habe, denke ich oft daran zurück und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen.

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Da denkt man nur noch "Schei..e"!

Hier müsste es nicht einen "Gefällt mir" Button geben, sondern einen, der das Mitgefühl mit euch allen ausdrückt.

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Schokoloki, ich würde dich da gerne ein wenig beruhigen.

Mein Zwerg Benny wurde von einem Mali Schäfermix gepackt und geschüttelt.

Sah wirklich SEHR heftig aus.

Ergebnis war ein Loch, was noch nicht mal genäht werden musste.

Natürlich passiert es, dass größere Hunde Kleine tot schütteln. Und das gar nicht mal selten.

Aber wenn der Yorkie noch einigermaßen bei sich war, würde ich davon ausgehen, dass er es überlebt hat.

Zum Thema:

Sammy hat im Alter von einem Jahr einen Traktor gejagt. Er ist unter dem fahrenden Traktor her gelaufen :o

Der darin sitzende Bauer hat etwa 30m lang nicht bemerkt, dass da ein völlig durchgeknallter Hund versucht, in seine Reifen zu beißen.

Ich hab ehrlich gedacht, dass ich Sammy gleich aus Wiese und Profil kratzen kann, damit ich noch was zum beerdigen habe^^

Seitdem "werfe" ich mich auf ihn drauf, wenn ich - auch weit entfernt- höre, dass sich ein Trecker nähert.

Ist immerhin 9 Jahre her.

Aber: er würde es wieder tun :(

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Schokoloki, ich würde dich da gerne ein wenig beruhigen. 

Mein Zwerg Benny wurde von einem Mali Schäfermix gepackt und geschüttelt. 

Sah wirklich SEHR heftig aus. 

Ergebnis war ein Loch, was noch nicht mal genäht werden musste. 

Natürlich passiert es, dass größere Hunde Kleine tot schütteln. Und das gar nicht mal selten. 

Aber wenn der Yorkie noch einigermaßen bei sich war, würde ich davon ausgehen, dass er es überlebt hat. 

 

Danke, das ist lieb von dir.

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