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Hundeforum Der Hund
Jannis

Kennt ein Hund seine physischen Grenzen, ab wann wird es gefährlich?

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Unser Jannis hat mächtig viel Energie. Mir ist es manchmal unheimlich, mit welcher Ausdauer und Geschwindigkeit er in der Gegend herumsaust und auch schwimmen geht, manchmal mehrere Stunden am Stück. Er ist jetzt auch schon immerhin 11 Jahre alt. Wenn man ihn lässt, arbeitet er sich solange ab, bis er völlig ausgepowert ist und sich zum Schlafen für kurze Zeit hinlegt, danach geht das Spiel von vorne los. Da wir beruflich eingespannt sind, findet das nur in den Urlauben statt, weil wir uns dann den ganzen Tag unserem Kleinen widmen können.

 

Meine Frage: Erkennt ein Hund selbst, wann es Zeit zum Ausruhen ist?

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Erstmal die Frage :): Beschleunigt ihr ihn durch Ballwerfen etc? Schwimmt er einfach so rum oder holt er Dinge, die ihr ihm werft? 

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Sowohl als auch, er geht auch ohne Motivation schwimmen, ich nehme an, um sich abzukühlen, man merkt auch, dass er danach wieder mehr Power hat. Aber natürlich rast er auch hinter Stöckchen her, die wir werfen, an Land und im Wasser. Für ihn ist das ein Heiden-Gaudi.

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Also ich glaube, dass Hunde für sich selbst schon ihre Grenzen erkennen und von Natur aus ihrem natürlichem Ruhebedürfnis nachkommen. 

Ich glaube allerdings auch, dass manche Menschen ihre Hunde zu sehr aktivieren und Stress dann als Spaß fehlinterpretieren. 

Wenn ein Hund immer wieder den Ball bringt und man ihn wirft, dann ist das sicher nicht gesund sondern übertrieben.

 

Mein Rüde ist auch sehr aktiv, bewegt sich meist mit viel Energie, läuft immer vorne und tut alles, was er tut, mit großer Leidenschaft. 

Ich aktiviere ihn bewusst nicht, werfe ihm nur sehr dosiert Stöcke, weil ihn das zu hoch pusht und er dann riesige Pupillen kriegt und die Welt um ihn rum ausblendet. 

 

Wenn mein Freund ihm Stöcke wirft, dann sehe ich irgenwann schon kleine Anzeichen, dass es ihm reicht (er bringt den Stock nicht mehr ganz zurück, sondern fängt an ihn zu shreddern in einiger Entfernung oder gibt nur widerwillig aus).

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Mein Hund kennt seine Grenzen definitiv nicht. Die Malinoi-Gene habe da die Überhand.

Jetzt mit 9 Jahren ist er deutlich schneller erschöpft als noch vor 4 Jahren, aber er sieht das teilweise anders, deshalb hau' ich da ab einem gewissen Punkt die Bremse rein.

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Jannis holt die Stöckchen zwar auch zurück, wirft sie mir aber nicht vor die Füße, sondern erwartet, dass ich versuche sie ihm zu entwinden, auch er zerschreddert die dann gerne.

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Meiner kennt seine ganz genau.

Er zieht sich dann auch von sich aus zurück.

Das draußen und drinnen.

 

Wenn er nicht mehr kann oder keine Lust mehr hat, können da 20 Stöcke oder Bälle sein - er hört dann auf.

Und wenn er müde ist und schlafen will und ihn etwas zu sehr stresst (z. Bsp. viel Besuch in der Wohnung) zieht er sich raus.
Er geht dann auch durchaus selbstständig in die Küche zum schlafen.

 

Meine erste Hündin habe ich dahingehend sehr viel reguliert.

"zur Ruhe gezwungen" weil ich dachte, dass wäre der richtige Weg. Und alle das sagten damals.

Sie hat sich dagegen immer gewehrt und am Ende waren alle noch mehr gestresst.

(sie lag irgendwo angespannt rum, ich musste sie ständig angucken damit sie liegen blieb)

 

Beim Kleinen hab ich einfach gar nichts gemacht.

Der durfte schon als Welpe machen was er wollte.

Wenn er müde war, hat er sich irgendwo hingehauen.

Die Entscheidung lag und liegt bei ihm.

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Mein Hund kennt seine Grenzen definitiv nicht. Die Malinoi-Gene habe da die Überhand.

 

Bei was nicht? Er würde doch ohne Anlass nicht rennen bis zum Umfallen?

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Wir haben Jannis vor ein paar Wochen nochmal sicherheitshalber ohne Anlass beim TA durchchecken lassen. Ihm fehlt buchstäblich nichts und kardiologisch ist er auch topfit. Auf ein Blutbild haben wir allerdings verzichtet, weil, wie gesagt, keinerlei Symptome auf irgendetwas hinweist.

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Ich denke es kommt auf den Hund an. Meine alte Border Collie Hündin kannte sie nicht. Wir haben z.b. mal einen seniorenhundekurs mit gemacht. Nur standen da auf dem platz auch agi geräte (wir haben früher auch agility gemacht). Madame wollte dann mit 12, arthrose und spondylose die a-wand hoch... ich würde schon gucken dass er nicht übertreibt. Aber ihn natürlich auch nicht in allem schonen.

Und wenn er gesund ist, dann ist doch alles gut. Manche hunde sind in dem alter noch top fit, andere alt und krank. Mein motte ist definitiv wer rastet der rostet.

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