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Hundeforum Der Hund
Jannis

Kennt ein Hund seine physischen Grenzen, ab wann wird es gefährlich?

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Bei der Frage in der Überschrift würde ich antworten: Nein.

Meine Hündin versteht nicht, dass schnelle und unkoordinierte Bewegungen auf Fliesen immer wieder dazu führen, dass die Pfoten die Haftung verlieren und sie damit irgendwann einen Hüft- oder Knieschaden riskiert. Im normalen Tempo würde sie genau so schnell ans Ziel kommen, da das Wegrutschen ja auch Zeit (Millisekunden) kostet.

Irgendwann werde ich die Zonen doch mit Teppich auslegen müssen. Dummerweise verlieren die pflegeleichten Fliesen dann ihren eigentlichen Sinn... Aber was tut man nicht alles...

 

Zur Ruhe kommen kann sie inzwischen - seitdem ich für viele und lange Pausen sorge, damit sie die Reize verarbeiten kann. Das ist dann aber die psychische Belastungsgrenze und nicht die physische... Die physische Belastungsgrenze hinsichtlich der Ausdauer kannten bisher alle meiner Hunde.

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Bei was nicht? Er würde doch ohne Anlass nicht rennen bis zum Umfallen?

Jein Eva :)

Drin ist er ruhig und keineswegs hibbelig.

Aber er kennt "seine" Zeiten und fordert dann auf eine charmante Art und weise, aber eindrücklich.

Draußen WILL er, auch wenn er eigentlich schon genug hat. Kann sein, dass ich das so konditioniert habe, aber ich kann es eben auch steuern und er ist dann zufrieden, wenn er ein, zwei Mal was tun darf, und ansonsten nur sein Spieli trägt.

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Sag ich doch, wenn der Mensch den Hund aktiviert, wirds gefährlich ;) (aktiviert in Form von Futter, Spielzeug, Fahrradfahren etc). 

 

Von sich aus würde ein Hund meiner Meinung nach keine Tätigkeiten ausführen bis zum Zusammenbruch (Jagen etc).

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Auch eine Beobachtung: Durch Rumtoben bekommen wir ihn so gut wie nicht müde. Anders ist dies bei Nasen- oder Fährtenspiele, die er sehr mag, da scheint die Konzentration eher zur Ermüdung beizutragen.

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Sag ich doch, wenn der Mensch den Hund aktiviert, wirds gefährlich ;) (aktiviert in Form von Futter, Spielzeug, Fahrradfahren etc). 

 

Von sich aus würde ein Hund meiner Meinung nach keine Tätigkeiten ausführen bis zum Zusammenbruch (Jagen etc).

Bei der Jagd könnte ich mir das schon eher vorstellen, dann ist die Motivation ja extrem hoch, z.B. dem Reh hinterherzurasen.

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Beim Mantrailing gibt es durchaus Hunde die zusammen brechen würden, würden sie nicht gestoppt werden. Da gibt es nur eine Anfangsmotivation,

durch den Geruch, der gesucht werden muss. Danach entscheidet der Hund eigentlich selbst. 

 

Wenn man nur auf die Anfangsfrage antworten möchte......nein. 

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Ich würde auf die Frage auch mit nein antworten.

Ohne uns Menschen wäre das vielleicht anders, deshalb glaube ich, dass wir da eine große Verantwortung haben.

Blümchen legt sich in die Sonne, geht in den Schatten, wenn es zu heiß wird und relaxt bei sehr warmen Wetter.

 

Wenn ich aber mit ihr spielen wollte oder sie zu einer Aktivität animieren würde, dann würde sie es mir zuliebe tun.

Notfalls auch bis zur völligen Erschöpfung und vielleicht auch darüber hinaus.

 

Deshalb liegt es in meiner Verantwortung das richtige Maß zu finden.

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Ich weiß, das gibt wieder ärgern *g* - aber ich denke, dass Hauptproblem sind wir.

Wir lassen doch quasi die Hunde vom ersten tag gar keine Chance, überhaupt was selbst zu entscheiden und zu regulieren.

Schon bevor ein Welpe einzieht, zermattert man sich das Hirn, wo man den am besten zur Ruhe bringt. Ich habs grad woanders gelesen: Der Welpe ist noch nicht mal da, aber man überlegt, wo man die Ruhezone hinbaut mit Gittern, welche Box die beste ist, wo man ihn gut "wegpacken" kann - natürlich nur zu seinem besten, zum Ruhe lernen.

 

Das müssen wir alles bestimmen. Wann er Ruhe zu brauchen hat, wann gefälligst müde zu sein hat, das ihn natürlich aaaaaaaaaallles stresst und man alles meiden muss am Besten.

(aber hinterher rumjammern, warum er komisch auf Neues reagiert - oder einfach nicht einsehen das man selbst Schuld ist und aus einem 08/15 Hund einen angeblichen Stressi basteln....)

"Oh, der guckt komisch, der ist gestresst, der muss jetzt ruhig liegen, ob er will oder nicht..."

 

Ich wage zu behaupten, die Hunde können das alle.

Oder sie würden es alle können. Aber durch die ganzen Bespaßungsprogramme die man ja auffährt, um gute Hundehalter zu sein, trainieren wir auch die Fähigkeit ab, selbst zu entscheiden wann gut ist. 

Noch anmassender finde ich, wenn man sagt, Hunde sie hätten sie gar nicht. Als wären das alles unfähiges Wesen, die nichts mehr alleine können und hilflos sind ohne uns.
Dabei sind sie nur hilflos gemacht. Ein Schuh wird erst draus, wenn wir runterfahren müssen, was wir selbst angestachelt haben.

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Hallo,

ich kann aus jüngster Erfahrung sagen das ich das immer geglaubt habe.

Man muss manche Hunde einfach zu Zwangspausen zwingen ....Unser Jacko ist am Sonntag so geschwommen das er zusammengebrochen ist. Leider hat sein Herz es nicht mehr geschafft.

Du kannst dir meinen Beitrag ja mal durchlesen wenn du magst.

Wenn er im Spiel war dann war er wie im Rausch ....voller Adrenalin ich denke das eventuell aber auch die Rasse eine grosse Rolle spielt. Er war ein Terrier durch und durch.Alles Liebe

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Ich habe mein Leben mit Arbeits-Hütehunden verbracht und bislang 

waren ALLE meine Hunde nicht fähig zu sagen, "Boah, Chefchen ich kann nicht mehr, lass uns

besser mal Pause machen".

 

Null, nix, gar nicht.

 

Dass die Australian Cattle Dogs aus Arbeitslinien gerne einen an der Mütze haben.

wissen die meisten Hütehund-Kenner, aber aucht etliche Border Collies kennen ihre Grenzen nicht.

 

Schon mein Großvater hat gesagt, "die vierbeinigen Raketen müssen lernen Ruhe zu finden,

los-rasen tun die von alleine, von selbst zur Ruhe finden eher nicht".

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