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Hundeforum Der Hund
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Angriff vom Nachbarshund

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Ich wollte euch mal zu etwas fragen, was zum Glück nicht uns passiert ist, sondern Bekannten von uns. 

 

Die haben einen Jack Russel Rüden und wohnen in einem Haus mit einem umzäunten Grundstück. 

Vor ca. einem halben Jahr ist dieser Collie-Mix-Rüde in die Nachbarschaft gezogen: http://www.tierheim-emmendingen.de/?p=36228

Ich meine, mich von der Beschreibung her zu erinnern, dass er 7 Jahre alt ist. 

 

Ich selbst bin dem Collie schon ein paar mal begegnet - Luna liebt ihn! 

 

Vor ein paar Wochen war es so, dass die Leute mit dem Collie an dem Haus unserer Bekannten vorbei gegangen sind. Die waren mit ihrem Jack Russel im Garten. Man läuft jetzt nicht direkt an dem Garten vorbei, denn das Grundstück liegt etwas erhöht und durch einen Hang sind da sicher 5- 20 Meter dazwischen (je nachdem auf welcher Straßenseite man läuft). 

 

Meine Bekannten haben den Collie vorbei laufen sehen, er hat wohl schon ziemlich an der Leine gezogen und hat gebellt und geknurrt. 

 

Ca. 10 Minuten später sprang der Collie dann unvermittelt bei unseren Bekannten in den Garten und hat sich den JR geschnappt. Mein Bekannter ist dazwischen gegangen, sonst hätte der Collie den JR tot gebissen. 

Sie mussten ihn in der Tierklinik operieren lassen. 

 

Wie sich heraus gestellt hat, hatte der Collie sich im Garten von seinem Zuhause, wo er nach dem Spaziergang angeleint worden war losgerissen und ist über den Zaun und direkt zu meinen Bekannten. 

 

Ich hatte den Collie danach länger nicht mehr gesehen, nur einmal mit Maulkorb. Gerade die letzten Tage ist er mir wieder öfter begegnet (jetzt wieder ohne Maulkorb) - es ist ein wunderschöner Hund. Aber ich muss gestehen, dass ich keine ruhige Minute mehr mit diesem Hund hätte. 

 

Mein Hundetrainer, dem ich davon erzählt habe, meinte, dass man die beiden Rüden mit Maulkorb zueinander lassen sollte, damit die das miteinander klären können. Diese Idee kommt mir absurd vor! Aus der Sicht des JR muss er sich von seinen Leuten völlig verlassen fühlen, wenn sie ihn mit dem Hund zusammen bringen, der ihn fast tot gebissen hätte. Und aus der Sicht des Collies weiß ich auch nicht, was die Message sein soll. 

 

Die Besitzer des Collies waren zwar sehr zerknirscht und haben eben auch gesagt, dass sie den Hund ja noch nicht so lange haben und er aus dem Tierheim ist. Ob man die Vorgeschichte kennt, weiß ich gar nicht mehr genau. 

Ich habe den Collie jetzt nicht mehr im Garten gesehen, offenbar leinen sie ihn da nicht mehr an. 

 

Was sollte man denn eurer Meinung nach jetzt tun? Meine Bekannten werden ihren Zaun nochmal erhöhen, aber das Gefühl, dass da jederzeit ein fremder Hund den eigenen attackieren kann, bleibt natürlich. 

 

 

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Da sollten sich die Familien mal zusammensetzen und Kriegsrat halten. Das eigene Grundstück sichern (JR) ist gut, den eigenen Hund sichern (Collie) ist noch besser.

Natürlich bleibt ein blödes Gefühl, aber dem kann man entgegenwirken, indem man anständiges Managenent betreibt.

Wenn der Collie zu Deiner Hündin freundlich ist, dann mach Dir doch keine Sorgen. Vielleicht kann er nur den JR nicht leiden oder aber Rüden allgemein nicht.

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Ich mach mir ja keine Sorgen um Luna, aber ich merke, dass die Geschichte mich beschäftigt- aus beider Sicht. 

 

Was kann man für den Collie tun, damit so etwas nicht wieder passiert? 

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Die Idee von deinem Hundetrainer finde ich ziemlich befremdlich! Da geht es mir wie dir. Aber ich kenne mich mit so etwas nicht aus.

 

Ich finde auch, dass sich alle zusammensetzen solten, und vielleicht gibt es bei euch einen Hundetrainer, der auf aggressive Hunde spezialisiert ist. Und auf jeden Fall sollte der Collie erstmal mit Maulkorb gesichert bleiben, ich verstehe gar nicht, warum er schon wieder ohne unterwegs ist.

 

Puh, das ist wirklich eine blöde Geschichte für alle Beteiligten, ich möchte nicht in deren Haut stecken. Seit ich Corny manchmal hier habe (Shih-Tzu-Rüde), habe ich auch viel öfter brenzlige Begegnungen mit fremden Rüden, ich kannte das bisher so gar nicht bei meinen Mädels. Unser Nachbarsrüde (wohnt über uns) hat ihn sich auch schon mal gegriffen und leicht verletzt. Ein Grund mehr für mich, mir nie einen kleinen Rüden anzuschaffen.

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Ich würde den Collie zunächst mal sichern, also Leine (und zwar eine anständige!) und eventuell Maulkorb. Kommt aber schon sehr auf die Situation an, woran man arbeiten muss ... Ist er nur stinkig auf diesen JR (sind das direkte Nachbarn?) oder auch anderen gegenüber aggressiv?

Das "mit Maulkorb aufeinander loslassen" halte ich nun für Quatsch, aber zum Beispiel mal außerhalb der Grundstücke mit angeleinten Hunden (hintereinander mit anfangs großem Abstand, dann kann man gegebenenfalls aufholen) zwei Stunden spazieren gehen, das fände ich vermutlich einen Versuch wert. Die wenigsten Hunde halten zwei Stunden pöbeln durch, nicht mal 20 Minuten, wenn sie dabei auch noch strammes Tempo anschlagen müssen. Dabei kann zur Beruhigung aller gut auch der Maulkorb benutzt werden und der JR sollte sich niemals bedrängt und bedroht fühlen.

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Die Hunde mit Maulkorb aufeinander los lassen halte ich für Sinn befreit. Was soll dabei passieren? Bestimmt nichts positives. Was Cartolina schreibt finde ich gut. Ein Spaziergang im schnellen Tempo, beide Hunde an der Leine, und dann ab für 2 Stunden durch die Botanik. Dadurch werden die Hunde sicher nicht unbedingt dicke Freunde, es könnte aber dazu beitragen dass sie sich wenigstens tolerieren. 

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Ja, das ist ein guter Tipp, den werde ich vielleicht meinen Bekannten erzählen.

 

Es ist so: das Haus meiner Bekannten steht relativ einzeln. Das Haus der Leute mit dem Collie ist Luftlinie vielleicht 100 m entfernt. Man sieht aber nicht von einem zum anderen Haus - auch nicht aus den Gärten. Der Collie musste auch noch eine Straße überqueren -das ist ja auch recht gefährlich. 

 

Was ich so erschreckend finde: Der Collie hat den JR im Vorbeilaufen gesehen und seine "Aggression" und sein Wille, den JR anzugreifen hat bis zu Hause angehalten und war so stark, dass er sich losreißt. Wäre für mich als Hundehalter eine ganz schwierige Situation. Gerade, wenn man den Hund erst so kurz hat und die Vorgeschichte nicht gut kennt. 

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Ich würde den eigenen Hundetrainer in den Wind schießen.

Als Jack Russell-Besitzer würde ich das Grundstück besser sichern. Ist nie verkehrt.

Und von den Besitzern des Collies würde ich erwarten, dass sie ihren Hund ordentlich sichern. Das heißt, nicht alleine bzw. ungesichert im eigenen  Garten lassen oder den Garten entsprechend einzäunen und beim Spaziergang mit Maulkorb und Leine führen.

Warum man nun zwingend versuchen sollte, die Hunde aneinander zu gewöhnen, erschließt sich mir nicht. Ich hätte selbst dann, wenn der Collie sich in solch einem Moment verträglich gibt, keine ruhige Minute, wenn er danach nicht ordentlich gesichert wäre.

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Was man nun tun sollte.. das wichtigste ist in meinen Augen schon gemacht worden, nämlich den Collie nicht mehr allein in den Garten zu lassen, auch nicht angebunden. Die Hunde mit Maulkorb zusammen zu lassen damit sie "das klären können" halte ich auch für absurd und gefährlich, auch mit Maulkorb kann noch was passieren. 

 

Vielleicht war das einfach Revierverhalten des Collies, das gar nichts mit seiner Vergangenheit zu tun haben muss. Kann ich aber nicht wirklich beurteilen, ohne ihn zu kennen :)

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Wie ein Hundetrainer auf so eine Idee kommen kann, wird sich mir wohl ewig verschließen. Und ob ich dem weiter vertrauen würde, steht auch noch zur Diskussion. Aber das nur am Rande.

 

Dieser ganzen unschönen Geschichte kann ich hier beim Lesen nämlich durchaus auch etwas positives abgewinnen: Es ist leider so selten, dass in so einem Fall kein Nachbarschaftskrieg ausbricht, sondern es guten Willen von allen Seiten gibt! Und damit lässt sich was anfangen.

 

Wenn die Leute nun noch mehr darauf achten, ihren Collie zu sichern, ist das schon sehr viel wert. Natürlich ist es trotzdem eine gute Idee, das eigene Grundstück besser zu sichern, irgendwas kann ja immer sein. Was ich den Colliehaltern auf jeden Fall vorschlagen würde: Mit Hilfestellung eines guten Trainers und mit Sicherung herausfinden, was genau den Collie jeweils triggert. Um so genauer man das weiß, um so zuverlässiger kann man künftig solche Vorfälle vermeiden. Und da sind halt viele Varianten denkbar, von einer generellen Rüdenunverträglichkeit über eine heftige Abneigung gegen Kleinhunde bis hin zu einer ganz persönlichen Aversion gegen diesen einen JRT. Oder vielleicht sind es auch bestimmte Situationen, die da eine Rolle spielen, wie etwa "Hund hinter Zaun"? Auf jeden Fall wäre es gut, das zu wissen. Und wenn möglich auch den anderen Hundehaltern der Umgebung zu kommunizieren, damit man einfach weiß woran man ist.

 

Diese Bereitschaft zur weiteren Klärung finde ich übrigens toll, vor allem weil das nicht so häufig vorkommt. Meist sind sich die Halter der betreffenden Hunde dann auch spinnefeind, zum allseitigen Schaden. Und das muss nicht sein! Ärgerlich werde ich über Rücksichtslosigkeit, aber nicht darüber, wenn die Hunde sich auf den Tod nicht ausstehen können. Da erinnere ich mich noch gut an mein Pünktchen, die hatte bei uns in der Straße auch eine erklärte Todfeindin, und das beruhte absolut auf Gegenseitigkeit. Die beiden Damen, sonst beide durchaus verträglich, hätten mit Freuden Hackfleisch aus der anderen gemacht. Wieso? Keine Ahnung. Jedenfalls haben wir Halterinnen eben beide aufgepasst, unsere Harpyien rechtzeitig eingesammelt, und sind mit freundlichem Gruß auf entgegengesetzter Straßenseite aneinander vorbeigegangen. Nette Unterhaltungen waren halt nur möglich, wenn zumindest eine von uns gerade ohne Hund unterwegs war. Hat unserem guten Verhältnis aber keinen Abbruch getan!

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