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Hundeforum Der Hund
segugiospinone

BOB ... sein Herrchen starb und der Hundeopi ist nun im Tierheim

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Oh nein, ich hoffe das sich schnell jemand findet wo er seinen Lebensabend verbringen kann

Ich drücke ganz feste die Daumen

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Dank einer gaaaanz lieben Person :kuss: , die Bob netterweise "mal eben so" weitergeleitet hat, ist der liebenswerte Hundeopi nun reserviert und wird in 3 Wochen und 3 Tagen zu seinem neuen Frauchen ziehen :wub:.

 

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Das freut mich für den hübschen Bob :wub:

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Juchuuuu! Ich freue mich sehr!

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Wie ist es Bobby ergangen bis jetzt?

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Am 16.11.2016 um 15:20 schrieb Enya04:

Wie ist es Bobby ergangen bis jetzt?

 

Gut, hoffe ich. Er ist am 27. Februar 2018 heimgegangen und fehlt mir sehr.

 

Ich wurde nur durch Zufall auf ihn aufmerksam, als hier im Forum die Hündin Perla vorgestellt wurde. Auf der Homepage des Vereins, der Perla betreute, wurde bei den Notfällen händeringend nach einem warmen Platz für Bob gesucht. Der Winter in Italien stand bevor. Sein Körbchen hier hat er auch wirklich geliebt und gern die Nase unter die Decken geschoben. :wub:

 

 

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Mach's gut süßer Bob, du hattest ein schönes, warmes und liebevolles Plätzchen für deinen Lebensabend. 

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Gute Reise, kleiner Bob :(
Und Dir viel Kraft Laikas, wie schön, dass Bob seine Zeit mit Dir teilen durfte :wub:

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Da möchte ich mich anschließen und dem lieben Bob auch eine gute Reise wünschen.

 

Und dir, Laikas, ganz viel Kraft für die nächste Zeit. :knuddel 

 

Ein Hundeleben im Wechsel der Jahreszeiten

 

Frühling:

Kaum habe ich das Licht der Welt erblickt, geht der Stress schon richtig los.

Das Zauberwort heißt Zitze und genau da will ich hin. Ein bisschen schubsen und drängeln und irgendwann ist es geschafft und durch die wohlige Wärme, die sich in meinem Bäuchlein breit macht, die Geborgenheit, die meine Mama mir gibt, schlafe ich zufrieden neben meinen Geschwistern ein.

Mein Leben beginnt ...

Habe ich euch schon erzählt, dass ich richtig groß geworden bin?

Meine Augen sind jetzt auch schon geöffnet und ich habe Bärenkräfte. Ich bin der Stärkste in meiner Wurfkiste, musste ich mir auch mächtig erarbeiten, denn ihr glaubt gar nicht, wie penetrant Geschwister sein können.

Das gehört aber dazu, hat meine Mama gesagt, denn ich werde noch viele meiner Art treffen und da werde ich mich einfügen müssen, na Prost Mahlzeit, so groß bin ich ja jetzt auch wieder nicht ...

 

Sommer:

Was für ein Tag.

Heute kamen Fremde zu uns, die mich mitgenommen haben.

Ich bin etwas traurig und durcheinander. Der Abschied von meiner Mama und meinen Geschwistern, meiner geliebten Wurfkiste und von allem, was ich bisher kannte, macht mir Angst.

Ich habe aber Glück gehabt, denn da wo ich hingekommen bin, erwartet mich das, was ich schon seit meiner Geburt kenne. Liebe, Wärme und Geborgenheit wird mir gegeben und ich fühle mich schnell Zuhause.

Es gibt aber auch Zeiten, wo ich überhaupt nicht weiß, was man von mir will.

Da bekomme ich was um den Hals gelegt und soll dann auch noch nach Draußen in die Dunkelheit, würde ich doch freiwillig niemals machen.

Ich will doch schlafen, son Mist.

Viele neue Dinge lerne ich.

Wenn ich es mir so richtig überlege, gar nicht mal schlecht.

Mit mir wird gespielt, wir machen Ausflüge und die meisten Sachen, die ich machen möchte, darf ich auch, na ja, jedenfalls meistens.

Ich lerne auch andere Hunde kennen, so wie meine Mama gesagt hat.

Mit diesen Hunden verstehe ich mich sehr gut und ich genieße es, unter meinesgleichen zu sein.

Wir verstehen uns ja, denn wir sprechen die gleiche Sprache.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben und so vergeht die Zeit und ich lerne was es heißt, ein Hund zu sein ...

 

Herbst:

Viele Dinge sind passiert und sie haben mich geprägt.

Heute weiß ich, dass ich eines der Tiere bin, die den Menschen begleiten, ihn beschützen und vieles mehr.

Jetzt kenne ich meinen Platz im Rudel und nur noch manchmal kommt mein Dickkopf durch.

Meistens lohnt es sich aber nicht, das habe ich gelernt und da ich nicht dumm bin, nehme ich lieber die Streicheleinheiten und Belohnungen an, die man mir gibt.

Manche meiner Art, die ich treffe, sind nicht so wie ich. Sie haben unsere Sprache verlernt oder vielleicht auch nie richtig gelernt, wer weiß das schon!?

Diese Hunde haben es schwer, denn sie werden nie ihren Platz finden können.

Ich bin dankbar dafür, dass man mir einen anderen Start ins Leben gegeben hat und weil ich das weiß, zeige ich es meinen Menschen auch.

Liebe, Treue und Verlass aufeinander, dass ist das, was uns miteinander verbindet. Ich achte sie und sie achten mich, das durfte ich im Laufe meines Lebens immer wieder erfahren.

Und so konnte ich mein Leben leben, bis ich in Würde ...

 

Winter:

alt geworden bin.

Meine Tage werden kürzer und ich erinnere mich an meine Welpenzeit zurück.

Wisst ihr noch: Bäuchlein voll und schlafen?

So geht es mir heute wieder.

Wenn ich heute auf einem Spaziergang einen Jungspund trefffe, wende ich mich ab und überlasse ihm das Feld.

Alles hat seine Zeit und dies ist seine Zeit, genieße es mein Freund ...!

Alle kümmern sich jetzt noch mehr um mich, wenn ich mal nicht so kann; auch alt zu werden, muss nicht schlecht sein.

Mit dieser Fürsorge und Liebe, bin ich durch mein ganzes Hundeleben gegangen und jetzt darf ich meinen Lebensabend so verbringen, wie es mir zusteht.

In Würde, geliebt und respektiert.

Und wenn ich jetzt irgendwann von euch gehe sage ich danke,

danke für euer Verständnis,

für eure Liebe,

und alles, was ihr für mich getan habt.

Ihr habt erkannt was ich war, euer Hund. 

 

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A. Schmiemann

 

 

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Was für ein Glück Bobby doch hatte dass er bei dir einen tollen Platz gefunden hat. Deinen Schmerz kann ich gut nachvollziehen. Gerade wenn man einen Hund nicht sein ganzes Leben begleiten konnte hat man doch das Gefühl die Zeit war einfach zu kurz.

 

Ich wünsche dir viel Kraft den Verlust zu überwinden. Du hast sicherlich alles richtig gemacht.

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