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Hundeforum Der Hund
GeliundMaus

Barfen beim Welpe

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Hallo,

 

ich bin neu hier im Forum und stelle uns mal kurz vor.

 

Name ist oben ersichtlich und wir haben eine fünf Monate alte Berner-Sennenmixdame (Großvater Schäferhund). Madam wiegt mit ihren fünf Monaten bereits 20kg und hat auch ordentlich Hunger. 

Als wir sie bekammen hat sie Royal Canin bekommen und kurz darauf haben wir auf Josera Young Star umgestellt. Das Thema Barfen war vorallem bei mir immer ein Thema, jedoch ist unsere Tierärztin kein Freund davon und meint das wir das bitte erst nach dem ersten Lebensjahr starten sollen wenn sie weitestgehend ausgewachsen ist.

 

Heute war ich das erste Mal bei der Hundeschule - Einzelstunde und der Mann schaut sich das Tier so an und fragt mich warum ich bei der großen Rasse nicht barfe.(Er ist kein Freund von Trockenfutter egal welche Preisklasse) Hintergrund der Sache ist dass sie für ihr Alter schon sehr groß ist, die Pfoten einen "Tänzerinnenschritt" (nach außen gestellt) haben. Er empfieht zusätzlich Muschelgranulat. 

 

Nun sollte dazu geschrieben werden dass der Mann über 30Jahre Erfahrung hat. Er kann sich theoretisch die Kundschaft aussuchen, deutlich mehr Geld verlangen (bei uns vor Ort zahle ich das doppelte) aber er macht das aus Liebe zum Beruf - ist kurz vor dem Ruhestand.

Das was er mir im ersten Treffen so mitgegeben hat war positiv - Ansatzpunkte  die zum nachdenken anregen. Ich darf mir überlegen ob ich mit ihm als Hundetrainer klar komme. Es war ein Zufall dass ich von ihm gehört habe - das Bauchgefühl ist stimmig.

 

Und da sind wir wieder beim Thema Ernährung. Die Meinung die er vertritt stimmt absolut mit der überein die wir als Familie denken.

 

So nun an Euch wer hat Erfahrung bei dem Thema. Seit heute weiß ich auch dass Madam wohl mehr als nur 40kg wiegen wird. Seit wir sie mit acht Wochen bekommen haben hat sie 14kg zugelegt innerhalb von 12 Wochen.

Größtes Problem ist bei mir die Unsicherheit. Einen Barf-Shop habe ich in fahrbarer Nähe - werde mich da auch beraten lassen. Es geht halt darum ob ich es schaffe sie so zu ernähren dass keine Mangelernährung an Vitaminen uä. entsteht (das ist das Argument der Tierärztin gegen das Barfen und der ganze andere Mist der mit der Rohfütterung passieren kann). Da wir zu Hause auch keine große Waage haben wo die drauf steht wirds kritisch sie permanent nach zu wiegen. Da sie inzwischen größer ist als Nachbars Golden Retriever ist es eine Frage der Zeit wie lange sich mein Mann vom Umfang ihrer auf die Haushaltswaage stellen kann ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Es sollte erwähnt werden dass mein Mann Typ "dünne Bohnenstange" mit Muskelmasse ist. In seinem Job braucht er kein Fitnessstudio mehr.

 

Ich koche übrigens daheim meist nachmittags für den zeitigen Abend das Essen vor - ohne Tüten uä da wir Alleriker und Pubertierende Wesen in der Famiie haben. Also am Willen soll es nicht scheitern. 

 

Danke für Eure Tipps

 

Geli und Maus

 

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Barf ist wirklich keine Wissenschaft. Ich habe schon vor 40 Jahren roh gefüttert. Da gab es den Begriff Barf noch gar nicht.

Natürlich wird auch ein Welpe mit allem versorgt, was er braucht.

Viel eher wird er bei der Fütterung mit Royal Canin und Josera mit hochwertigen Proteinen unterversorgt und mit künstlichem Zeug überversorgt.

 

Lies Dich ein paar Stunden ein in das Thema. Dies hier ist die beste Barfseite, die ich kenne:

 

http://mashanga-burhani.blogspot.de/p/blog-page.html

 

Dann gibt es noch einen Barfrechner, der Dir die Mengen ausrechnet:

 

http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php

 

Da gibst Du Alter und Gewicht des Hundes ein.

 

Großartig Zusätze braucht man nicht beim Barfen.

Muskelfleisch, Pansen/Blättermagen, Innereien, fleischige Knochen, etwas Öl bei Fleisch aus Stallhaltung, eine Prise Salz oder etwas Blut und fertig ist die Barfmahlzeit.

Gemüse ist für den Hund entbehrlich. Obst gebe ich mal extra, weil meine Hunde es mögen. Frische Kräuter kann man auch noch unter das Futter geben.

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Wieso solltest du den Hund immer wieder wiegen müsse? Man sieht einem Hund sehr wohl an, ob er zu dick, zu dünn oder genau richtig ist. Da macht euch keinen Stress. Auch wenn er viel Fell hat.

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Wichtig ist noch zu wissen, dass das Muskelfleisch ausreichend Fett enthalten sollte. Das ist der Energielieferant für Hunde.

Ist das Fleisch mager, gibt man extra Tierfett hinzu. Das steht aber auch in dem Barf-Blog.

 

Ach ja, zum Wiegen: Ich hab noch nie meine Welpen gewogen. :D

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Die Broschüren von Swanie Simon kann ich auch noch empfehlen. Und wirklich, Barfen ist kein Hexenwerk. :)

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Das Thema Barfen war vorallem bei mir immer ein Thema, jedoch ist unsere Tierärztin kein Freund davon und meint das wir das bitte erst nach dem ersten Lebensjahr starten sollen wenn sie weitestgehend ausgewachsen ist.

 

Sind die wenigsten Tierärzte.  ;)  Ich hatte mal eine endlos lange Diskussion mit einem Solchen aus der Gießener Klinik. Und ja, es stimmt, viele Leute "barfen" ziemlich schräg vor sich hin und so konnte ich, nach allem, was er mir erzählte, verstehen, was ihm die Haare  dabei zu Berge stehen ließ.  :o Er seinerseits gab zu, dass meine Fütterei in Ordnung ist. :)  

 

Es ist in der Tat kein Hexenwerk und auch ich bin keine, die haarklein Protein, Phosphor und Calcium ausrechnet. Okay, beim Welpen sieht's ein bisschen anders aus, hatte ich noch nicht, denke aber, auch das lässt sich sicher mit ein bisschen Nachforschen und gesundem Menschenverstand prima gestalten.

 

Ich wette, demnächst gibt es "Fertigbarf" - komplett ausgewogen selbstverständlich - eingedost oder in Trockentüten von Royal Canin...   :blink:

 

 

 

 Ich darf mir überlegen ob ich mit ihm als Hundetrainer klar komme. Es war ein Zufall dass ich von ihm gehört habe - das Bauchgefühl ist stimmig.

 

Das darfst du immer!  :)

 

"30 Jahre Erfahrung" kann allerdings auch einer haben, der diese ganze Zeit stehen geblieben ist und nix dazu gelernt hat.  ;)  Hört sich in deinem Fall aber nicht so an und wenn das Bauchgefühl stimmig ist, ist das doch prima!  :)

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Was ich vergaß und doch das Wichtigste ist beim Thema Barfen oder einfach Füttern eines Welpen (vor allem eines groß werdenden Hundes): halt ihn schlank! Kein süsser "Babyspeck", kein goldiges Pummelchen. Fette Kinder werden fette Erwachsene, das gilt auch für Hunde. Zuviel reichhaltiges Futter lässt zu schnell wachsen, drum warnt selbst die Tierärzteschaft inzwischen vor zuviel, zu lange Welpenfutter.  ;)

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Hintergrund der Sache ist dass sie für ihr Alter schon sehr groß ist, die Pfoten einen "Tänzerinnenschritt" (nach außen gestellt) haben.

  

 

Also wenn das mein Hund wäre, würde ich das sehr ernst nehmen und mich von Experten beraten lassen. Dein Hund hat Schmerzen und unter Umständen sein Leben lang große Probleme. Eventuell ist auch eine sofortige Operation angeraten, das kann man nur beurteilen, wenn sie geröngt wurde. 

 

Meinen Hund würde ich sofort auf ein Fertigfutter für große Rassen umstellen (Proteingehalt, Kalzium und Vitamin D reduziert), die Futtermenge generell reduzieren und mit Gemüse / Obst ausgleichen. Ich würde die Bewegung so gestalten, wie Experten mir das Empfehlen.

 

Was ich nicht tun würde: mich auf Hundetrainer, Barfshopbetreiber und Leute aus dem Internet verlassen.

Lieber einen Termin in einer Tierklinik vereinbaren, die auf Orthopädie spezialisiert ist. Da gehts jetzt um was, um die Lebensqualität deines Hundes und um seine Lebenserwartung. 

 

 

Zum nachlesen:

http://www.svk-asmpa.ch/hund/wachstum/wachstum4.htm

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Die Broschüren von Swanie Simon kann ich auch noch empfehlen. Und wirklich, Barfen ist kein Hexenwerk. :)

 

Dem schließe ich mich mit an :)

 

Habe meinen Chow-Chow Welpen eigentlich sofort mit auf "Frisch" mit umgestellt.

Sie ist bald ein Jahr und alles ist bestens :)

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Meinen Hund würde ich sofort auf ein Fertigfutter für große Rassen umstellen (Proteingehalt, Kalzium und Vitamin D reduziert), die Futtermenge generell reduzieren und mit Gemüse / Obst ausgleichen. Ich würde die Bewegung so gestalten, wie Experten mir das Empfehlen.

 

 

Das ist auch so eine Laienempfehlung aus dem Internet.

Natürlich ist es gut, den Hund mal einem Orthopäden vorzustellen.

Aber Deine Fütterungsempfehlung ist völlig falsch.

 

Gerade hochwertige Proteine in ausreichender Menge sind wichtig, damit ein Welpe optimal und nicht zu schnell wächst.

Die sind nun mal in rohem Fleisch enthalten.

 

Wenn man einem Fertigfutter noch Obst und Gemüse zufügt, dann wird die gesamte Verdaulichkeit des Futters herabgesetzt.

Für einen Hund, der noch wächst, ist das fatal.

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