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Hundeforum Der Hund
gast

Abbruchsignale Teufelswerk oder notwendige Kommunikation Bloch/Strothb

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich weiß gar nicht, wie oft der noch durch sämtliche Foren gezogen wird.

Abbruchsignale bzw. Verhaltensunterbrecher sollten mal definiert werden.  Das geht ganz einfach: Sie brechen ein Verhalten ab. Selbsterklärend sogar.




Nun, was heißt das?
Der Hund macht was, was er nicht soll. Ich sage etwas, er bricht sein Verhalten ab. Abbruchsignal. Das kann ein ganze infaches "Sitz" sein, wenn der Hund an mir hochspringt. Das kann aber auch ein Packen am Nackenfell sein und ihn zu Boden drücken.
Dann kann ich freilich das ganze noch konditionieren mit einem Warnlaut. Geht alles.


Von daher ist die Grundlage des Interviews schon fraglich. Gegen Verhaltensunterbrecher hat kein Mensch was, nicht mal die Super-Wattebauschwerfer. Unerwünschtes Verhalten MUSS unterbrochen werden, damit es der Hund nicht "einübt".
Es geht um die Art des Unterbrechers. Daran  scheiden sich die Geister.

Im Zuge dieser Erkenntnis: Wir sind keine Hunde, unsere Hände kein Hundemaul, usw., usw. usw.
Meine Hunde nehmen mich ohne das Zeug ernst und lernen ganz "sozial", dass man sich benehmen kann. Oh Wunder... sie wissen, was ich nicht mag, ohne es ihnen direkt sagen zu müssen.

Ich verlinke mal das hier, auch wenns um Kinder geht - da es da genauso diese Lager gibt - extrem vergleichbar:
http://www.sueddeutsche.de/leben/kindererziehung-zur-hoelle-mit-der-disziplin-1.473754-2




(Noch doller wird der Artikel dann, wenn man weiß, dass Frau Drogies mit Bloch befreundet ist und weiß, wie die zur Erziehung von Akitas steht. Total objektiv.)

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http://denktier.at/abbruchsignal

Dieses Artikel finde ich ganz schön. Sie sagt das man kein Abruchsignal braucht wenn man ein gutes Aufmerksamkeitssignal hat.

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Da das aber auch das Verhalten abbricht, ist das für mich auch ein Verhaltensunterbrecher und damit ein Abbruchsignal.

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Dazu mal - auch aus der Wuff - der Artikel von Thomas Riepe zu "Gewalt in der Hundeerziehung"

 

Ist kurz und - wie ich finde - deshalb lesenswert, weil es hier um physische UND psychische Gewalt geht - ein Aspekt, der in der Hundeerziehung mMn oft vernachlässigt wird.

 

http://www.wuff.eu/wp/gewalt-in-der-hundeerziehung/

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(bearbeitet)
Da das aber auch das Verhalten abbricht, ist das für mich auch ein Verhaltensunterbrecher und damit ein Abbruchsignal.

 

Ja, ein gutes Beispiel wäre z.B. das "Down" im Jagdbereich. Geübt und benutzt als normales Kommando,

Pfeife ich jedoch meinen Hund im Spurlaut kurz vorm Schuss ins Down, ist es ein reines Abbruchsignal (Abbruch der Jagdsequenz)

Selbst jeder gut gelernte Rückruf kann zum Abbruchsignal werden, je nach Anwendung.

 

Und ein Abbruchsignal als Teufelswerk zu bezeichnen ist etwas zu allgemein. Denn, ohne dieses "Teufelswerk" würde jeder 2. Jagdhund in den Schuss laufen.....

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