Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
barbakira

Kira schießt auf Autos zu- nur manchmal, unvorhersehbar! Was tun?

Empfohlene Beiträge

Hallo, vielleicht kann jemand uns eine Hilfestellung geben?!

 

Kira, unsere dreijährige Entlebucherin, hat sich angewöhnt, sich manchmal plötzlich, wenn ein Auto vorbeifährt, in die Leine zu werfen und auf das Auto seitlich zuzuschießen, als ob sie der Teufel ritte!

 

Auch rennt sie manchmal Radfahrern oder Joggern hinterher und verbellt sie.

Für bzw. gegen diese Fälle haben wir schon viel mit ihr geübt, zum großen Teil erfolgreich, aber eben nicht immer.

Mein Mann lenkt sie ab, indem er Stöckchen sucht und wirft oder auch nur so tut, als suche er eins.

Ich rufe sie zu mir, gebe ihr Leckerlis, bis Radfahrer oder Jogger weit genug weg sind. Trotzdem kommt es vor, dass sie hinterher sprintet und die Leute mit Bellen erschreckt.

 

Für das erste Problem fällt mir gar nichts ein, vor allem, weil Kira bei 99 Autos völlig uninteressiert mit mir weiter geht, aber beim 100sten plötzlich losschnellt.

 

Hat jemand eine Idee oder kann gute Erfahrungen (in Sachen Problemlösung) mit uns teilen? 

 

Danke im Voraus, ich freue mich auf Eure Antworten!

 

Barbara

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, zu Radfahrern und Joggern: Ablenkung mit Stöckchen werfen o.ä. halte ich für ungut, denn, was soll der Hund dadurch lernen? Anschließend Stöckchen werfen, zur Belohnung und zum Stressabbau finde ich wiederum gut.

 

Ich kann dir jetzt nur sagen, wie ich es mit Emma gemacht habe. Sie musste lernen sich an den Rand zu setzen (anfangs nur zu stellen), wenn uns Radfahrer oder Jogger entgegenkamen. Während sie saß (oder anfangs stand) bekam sie irgendwas Leckeres - zur Belohnung für "bleib"!. 

Zuerst habe ich sie angeleint, bin mit ihr an die Seite gegangen und habe mich vor sie gestellt. Später stand ich neben ihr und letztlich ging das Ganze ohne Leine. 

 

Radfahrer, Jogger, Autos sind schon lange kein Thema mehr. 

 

Thema sind aber manchmal noch Quads und Motorräder. Die sind halt laut, die Fahrer manchmal etwas meschugge (drehen absichtlich das Fahrzeug hoch, wenn sie an Leuten oder Hunden vorbeirasen) und für Emma ist das echt ne Tortur.

 

Bei diesen Fahrzeugen nehme ich immer etwas mehr Abstand, als bei Joggern, Radfahrern und Co. Emma hat nämlich Angst vor den Krachteilen und will sie verjagen.

Sie kennt das "bleib" und das "nur gucken". Wir haben also immer wieder "nur gucken" geübt: Hinsetzen und die Krachteile anschauen. 

 

Das ist jetzt (sie ist 3 Jahre) wesentlich besser geworden, aber ich kann mich noch nicht 100 Prozent darauf verlassen. Deshalb hole ich sie immer! zu mir, wenn so ein Krachteil näher kommt. Hier reicht also nicht ein an die Seite gehen. Sie muss kommen, sie muss sich dann hinsetzen und ich stehe immer noch vor ihr (Schutz für Emma, stehe also zwischen Fahrzeug und Emma sozusagen). 

 

Sie wird immer noch gelobt, wenn sie dann ruhig sitzen bleibt, aber ruhig gelobt, nicht irgendwie mit Quietschstimme oder so was. Wenn das Fahrzeug vorbeigefahren ist, bleibe ich entweder noch ein paar Sekunden da stehen oder spiele direkt mit Emma ein kurzes Spiel (Stressabbau). Das kommt halt darauf an, wie stressig das Fahrzeug für Emma war. Bei sehr lauten Motoren ist sie immer noch gestresst. Dann werfe ich direkt Ball, Stock o.ä. oder lenke ihre Aufmerksamkeit auf einen Busch oder was auch immer für sie spannend ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo und willkommen im Forum.  :)

 

Dass Kira schon 99 von 100 Auslösern schafft, ist doch schonmal toll. Nun ist es so, dass auch bei Hunden irgendwann das Fass voll ist. 

Vielleicht waren ihr die 99 Autos/Jogger/Radfahrer vorher nicht egal, aber sie hat gelernt, ihren Impuls zu unterdrücken. Genau da ist dann aber auch oft das Ursprungsproblem.

 

Kira hat nicht wirklich gelernt, mit den Auslösern umzugehen, sondern ihr habt sie nur abgelenkt.

 

Ein neuer Ansatz wäre für mich hier z.B. das "Zeigen und Benennen"

 

 

So lernt Kira positiv, mit dem Auslöser umzugehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich habe es ähnlich wie KleinEmma gemacht.

Meiner war auch so ein Auto- und Radfahrerspringer mit Bellen. Anfangs ist es natürlich stressig. Ständig schauen, kommt Auto oder Rad.

Wenn ich Auto gesehen habe, habe ich "Auto und bleib" gesagt und bin mit ihm zum Rand gegangen. Dort musste er stehen bleiben. War Auto vorbei gab´s ein "Und weiter"

Er hat eigentlich ziemlich schnell begriffen. Bei mir gab es keine Leckerli, sondern nur ein übertriebenes "Feeeiiiiin" + streicheln.

Bei Autos mache ich es jetzt auch noch, da bei uns sie Straßen ziemlich schmal sind. Radfahrer fahren nun einfach vorbei.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Tommy macht das auch.

Ich hab schon einiges versucht, an die Seite stellen klappt nur, wenn ich genügend weit  weg bin. Dann kann ich ihm Radler, Jogger und auch Fahrzeuge zeigen und mit einem Leckerli bleibt er dann auch ruhig. Was gar nicht geht sind Mopeds, Motorräder oder Quads. Da flippt er total aus. Ich denke, das ist bei ihm Angst.

Es wird mir halt nichts übrigbleiben, als immer zuschauen, wenn was kommt und dann genügend weit weg zu gehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei mir hat sich Folgendes bewährt: Ich habe mich IMMER von diesen Auslösereizen WEG bewegt, heißt:

 

Kam ein Fahrrad von Hinten, so habe ich mich, nachdem es an uns vorbei war, umgedreht und mich weiter davon entfernt. Genau so bei Joggern, Spaziergängern, anderen Hunden.

 

So habe ich von Beginn an ein "Hinterher" gar nicht erst aufkommen lassen.

 

Vermutlich habe ich das unbewusst mit der Funktion des "Zeigen und Benennen" verbunden, weil ich öfter auch kurz stehen blieb, dem Objekt also kurz nachgesehen habe (damit auch der Hund), und mich dann aber umgedreht und in die Gegenrichtung gegangen bin. Zu Beginn natürlich gesichert (angeleint).

 

Die Betonung liegt auf "immer" - bis ich mir wirklich sicher war, dass ein Gehen in die gleiche Richtung keinen "Verfolgungsimpuls" mehr ausgelöst hat. Gesehen habe ich das an der Reaktion meiner Hunde, wenn diese z. B. den Grasbüschel interessanter fanden als den uns passierenden Jogger, Radfahrer, Spaziergänger. Auch hier habe ich zunächst gesichert, also angeleint, ausprobiert, ob mein Hund wirklich kein Interesse mehr daran zeigt, das Objekt zu verfolgen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mir ist gerade noch was eingefallen.

Es ist auch schon wieder ein paar Jahre her, aber hier in der Nachbarschaft gab es mal eine Westi-Hündin, diese fand nur dunkle Autos (dunkelblau und schwarz) zum fressen. Wenn solche Autos vorbei fuhren, ging sie so was von ab. Abgewöhnen konnte man ihr das bis zu ihrem Tod nicht.

 

Das kam mir nur gerade in den Sinn, da es bei euch ja auch nicht immer passiert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich nehm mal an, dass wenn Autos in der Nöhe sind sie immer an der Leine ist.

Versuch sie doch zwischen dir und der Hauswand zu halten. So bist du als Schutz vor den Autos da.

Nimm die Leine kurz, die Leine sollte noch durchhängen also ohne zug, aber nicht so lang das sie in ein Auto hopsen kann.

Sie wird sich dran gewöhnen und wenn es nicht bei allen Auto ist leent sie das auch noch. Groß üben würde ich da nicht. Einfach im Alltag.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein großes DANKE an Euch alle, die Ihr so schnell geantwortet habt-, ich war überrascht und habe mich sehr gefreut!

 

Zuerst einmal werde ich es mit dem "Zeigen und Benennen" versuchen, das geht allerdings nicht an einer stark befahrenen Straße (und gerade da habe ich das Problem mit der Kira und ihrer schnellen Reaktion), sonst komme ich gar nicht mehr vom Fleck. Das spricht auch gegen das sofortige Wenden und In-die -Gegenrichtung-Gehen. Aber wir können ja erst einmal an verkehrsarmen Straßen üben.

 

Auf die Farbe der Autos werde ich mal aufpassen, wer weiß, womöglich spielt sie eine Rolle!

 

Dass sie auf der abgewandten Seite (von der Fahrbahn) geht, habe ich zwar schon beachtet, aber da will ich noch konsequenter werden.

 

Bei entgegenkommenden Radfahrern und Joggern bin ich schon oft mit der Kira zur Seite gegangen und stehen geblieben, und zwar ziemlich lang, weil sie dann- sogar nach einem Leckerli als Belohnung, also ziemlich spät- noch manchmal einen Bogen macht und dem "Opfer" eben doch noch hinterher läuft und es verbellt. 

Seltener oder gar nicht kam das vor, wenn ich sie an die Leine genommen hatte und sie dann abgemacht und mit einem auffordernden "lauf!" in die Richtung weiter geschickt habe, in die wir sowieso gegangen sind.

 

Bei von hinten kommenden schnellen Radlern, die ich selbst nicht rechtzeitig bemerke, weiß ich allerdings noch nicht, wie ich Kira zurückrufen kann. Entweder sie ist an der Leine und fällt mir sozusagen in die Leine, oder sie abgeleint, dann rennt sie hinterher, egal, ob ich in die Gegenrichtung gehe oder nicht.

 

Versuchen will ich es mit einem langen Pfiff, der ein Jackpot-Leckerli ankündigt. Einen kurzen Pfiff mit ebenfalls einem sehr guten Leckerli danach habe ich schon eingeführt, und meistens funktioniert er auch, aber halt nicht IMMER. 

 

Auch habe ich versucht, das Signal "stopp und bleib" einzuführen, aber das ist mir noch nichts so recht gelungen. Meistens bleibt Kira zwar sofort stehen, läuft aber dann auf mich zu oder setzt sich sogar vor mich hin. Genau das will ich aber nicht, weil es lebenswichtig sein kann, dass sie dort bleibt, wo sie ist, damit sie nicht überfahren wird, z. B.!

 

Soviel mal für heute! Für weitere Unterstützung bin ich sehr aufgeschlossen, und ich werde auch schreiben, wie es weitergeht mit Kira und uns!

 

Liebe Grüße!

Barbara und Kira

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

Bei von hinten kommenden schnellen Radlern, die ich selbst nicht rechtzeitig bemerke, weiß ich allerdings noch nicht, wie ich Kira zurückrufen kann. Entweder sie ist an der Leine und fällt mir sozusagen in die Leine, oder sie abgeleint, dann rennt sie hinterher, egal, ob ich in die Gegenrichtung gehe oder nicht.

 

 

 

Als Emma noch Radfahrer verjagen wollte, habe ich die Sonntage zum Üben genutzt. Dann sind bei uns ganz viele Rennradfahrer und Mountainbiker unterwegs. Damit mich kein Radfahrer überraschen konnte, der von hinten angerast kam, bin ich in der Mitte des Weges gelaufen und immer ein bisschen hin und her - die mussten also auf sich aufmerksam machen, wollten sie mich nicht anfahren.

 

Weil es die Radfahrer ganz bestimmt nicht lustig finden, wenn sie von einem Hund gejagt werden, bekam Emma dazu keine Chance. Das ist für mich ein sogenannte No-Go, denn ich will auch von keinem Hund gejagt werden.

 

Rennt dein Hund also momentan noch hinterher, sollte sie noch nicht von der Leine kommen, wenn du in Gebieten läuft, in denen sich auch Radfahrer tummeln.

 

Ich bin sehr dafür, dass Hunde freilaufen und nicht dauernd nur an der Leine hängen. Aber wir sind als Hundehalter auch dafür verantwortlich, dass sich andere Menschen in unserer Umgebung wohlfühlen können. 

 

Nimm einfach eine lange Leine und übe mit dem Hund 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • RiP Kira

      Gestern Abend musste eine sehr gute Freundin ihre Hündin erlösen lassen.    Kira war ein Doggenmädchen, im Alter von 9 Jahren hat Sie den Kampf gegen den Krebs verloren. Für eine Dogge schon ein sehr hohes Alter. Trotzdem sitzt der Schmerz tief, weil es sehr schnell ging.  Sie war eine ganz stolze Dame, die grauen Harre um die Schnauze wurden im Laufe der Jahre in der ich sie kannte mehr und trotzdem war Sie ein lebenslustiger Hund der  gerne über die Wiese geflitzt ist. Leider hat der Krebs ihr dies zuletzt genommen. (Knochenkrebs mit Metastasen im ganzen Körper)    Unsere Emma hat viel von ihr gelernt. Danke Kira für alles. Du warst eine Bereicherung für uns alle. Run Free Kira

      in Regenbogenbrücke

    • Tierheim Gießen: KIRA, 7 Jahre, Hütehund-Mix - kennt schon die Grundkommandos

      Hütehund-Mix Kira (geb. 2010) wurde wegen turbulenter Familienumstände bei uns abgegeben, sie selber trägt daran jedoch keine Schuld. Sie ist eine extrem freundliche und menschenbezogene Hündin, welche sich freuen würde ein Familie (gerne mit Kindern oder Katzen) zu bereichern. Das Alleine bleiben, Autofahren und die Grundkommandos (Sitz, Platz, Bleib) kennt sie bereits. In ihrer alten Familie hat es mit der Stubenreinheit nicht immer geklappt. Ihr neuer Besitzer sollte daher etwas Zeit und Training einplanen (wie bei einem Welpen).       Tierheim Gießen
      Vixröder Str. 16
      35396 Gießen
      0641/52251
      Email: info@tsv-giessen.de
      Homepage: www.tsv-giessen.de  

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Autos jagen

      Hi!    Meine Zwergin ist größenwahnsinnig    Irgendwie hat sie tierisch Spaß daran Kraftfahrzeugen hinterherzuhetzen. Anfangs waren es nur Trecker, PKW mit Anhänger, LKW und Bullis, inzwischen aber auch Fahrzeuge normaler Größe, wobei sie größere Modelle nach wie vor bevorzugt.  Wenn ich mit ihr ganz normal an der Straße laufe reagiert sie in der Regel nach wie vor nur bei Treckern, LKW, Bullis und Anhängern, in Binnenstraßen, wo ich die Mädels dann an der Seite absitzen lasse wenn ein Auto kommt, rennt sie aber sämtlichen Fahrzeugen hinterher, die uns überholen (Fahrzeuge in die andere Richtung sind interessanter  Weise uninteressant). Sie kommt zwar sofort auf Zuruf zurück, aber so geht das einfach nicht. Sie legt dabei eine Geschwindigkeit an den Tag, dass ich bald Angst haben muss, sie holt das Auto ein. An der normalen Straße hat sie ab und an sogar solche Anwandlungen, dass sie stumpf seitlich in ein vorbeifahrendes Auto springen würde, wenn sie nicht an der Leine wäre (das kam bisher aber nur 3 oder 4x vor).    Meine Vorgehensweise wäre jetzt folgendermaßen:   Training vorerst nur in den Binnenstraßen, wo das Verhalten am Extremsten ist.    Wenn ein Auto kommt lasse ich sie wie immer am Rand absitzen bis das Auto uns passiert hat.  Freigabe gibt es dann erstmal keine, weil das das Zeichen für sie ist um los zu sprinten.  Da sie das Auto fixiert warte ich so lange bis sie den Blick abwendet (ob zu mir oder woanders hin wär mir egal) ... dafür Klick und Belohnung.  Bleibt die Aufmerksamkeit bei mir oder einfach nur weg vom Auto gibts die Freigabe.    Das wäre so meine Idee ... aber vielleicht habt ihr da noch andere Vorschläge. Ich bin da offen für alles, weil Autos jagen geht mal gar nicht, auch wenn sie jederzeit abrufbar ist. Wer weiß wie sehr sich das Verhalten noch ausweitet.  

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Kira - mein Seelenhund

      Hallo Ihr Lieben,   ich war ja jetzt doch schon einige Zeit hier nicht mehr Online und nun komme ich leider mit einer traurigen Nachricht zurück. Letzten Freitag hat mich mein Seelenhund Kira völlig unerwartet verlassen. Ich habe nun doch schon einige Tiere gehen lassen müssen, aber so schlimm war es noch nie. Ich habe das Gefühl als bringt mich dieser Schmerz innerlich um. Zuhause halte ich es fast nicht aus - es erscheint alles so sinnlos. Kira hat damals das Haus sozusagen ausgesucht, den Teich im Garten habe ich damals für die kleine Wasserratte angelegt, weil ihr das Plastikteichbecken zu klein war. Ich seh sie einfach überall und es schnürt mir einfach die Kehle zu. Ich weiß, ich muss nach vorne schauen und sollte dankbar sein für die gemeinsame, wunderschöne Zeit - aber im Moment würde ich am liebsten einfach nur davon laufen.     Meine geliebte Kira - es tut so schrecklich weh, Dich nicht mehr bei mir zu haben.  

      in Regenbogenbrücke

    • Kira und ihr Verhalten im Alter

      Hey, ich war sehr lange nicht mehr hier, doch will ich euch nun mal ein wenig von Kira erzählen.   Kira hatte am Montag Geburtstag sie ist nun ganze 13 Jahre alt geworden, ihr geht es im großen und ganzen noch sehr gut. Seit einiger Zeit bekommt sie ja schon Schmerzmittel für ihr Bein was sie sich vor ein paar Jahren gezehrt hatte, seit knapp einen Jahr gibt es Tabletten dazu weil sie mit Demenzerscheinungen aufviel, diese sind seit dem so gut wie weg, doch dann fingen ihre Augen und Ohren an schlechter zu werden, hin und wieder hört sie noch mal etwas ( oder will es dann hören) doch meine Nachbarn in Haus werden nicht mehr angezeigt wenn sie im Treppenhaus laut sind (es hat auch vorteile). Als ihre Augen schlechter wurden merkte ich das sie mehr mit der Nase arbeitet die sie vorher nur als hübsches Gummistück im Gesicht vor sich her trug und nicht wusste was sie damit anfangen sollte. Jetzt ist ihre Nase ein Teil ihrer Augen geworden denn mit diesen ist es auch nicht mehr wie es mal war, sie werden trüb... Beim Rad fahren waren es im letzten Jahr noch 5 KM die sie am Stück mit lief, in diesem Jahr ist es gerade nur noch knapp 1 KM dann kommt sie in ihrem Anhänger und seit einem sehr guten Training mit einer Hundefreundin liebt sie das Teil so sehr das sie nun auch ohne Probleme rein geht und auch wenn wir mal eine Radpause machen sie gar nicht raus will oder gleich wieder einsteigt.   Doch es gibt noch mehr Veränderungen bei ihr, sie war ja schon immer etwas scheu bei anderen Personen ausser diese gefielen ihr (alle die Kira auf den Forentreffen der letzten Jahre kennen gelernt haben wissen wie sie so ist und wie sie sich verändert hat)   Meine langjährige beste Freundin war vor ein zwei Monaten bei mir zu Besuch und Kira stand als sie rein kam auch im Flur, sie schnupperte an ihrem Beinen und ging zurück ins Wohnzimmer doch auf einmal schrie meine Freundin und meinte Kira hätte ihr ins Bein gezickt, wie ich bemerkte war Kira gar nicht ins Wohnzimmer zurück gegangen sondern stand vor der Badezimmertür auf gleicher Höhe wie meine Freundin. Ich kann es mir auf einer Seite vorstellen das Kira es getan hat weil sie vielleicht nicht mit bekommen hat wie meine Freundin sich bewegt hat, vielleicht wurde sie sogar angempelt... doch ich hab bis auf ein schwammiges Whats App Bild nichts von dem "Biss" gesehen. Dann gibt es seit Anfang des Jahres eine andere Freundin die mehr sehr viel bedeutet und das muss Kira auch merken, die ersten zwei male als sie zu Besuch hier war, war Kira am knurren sofern sie sich bewegte, es war dann so das ich Kira festhalten musste um das die Freundin von A nach B in meiner Wohnung gehen durfte. Doch dann kam sie das nächste mal mit Leckerchen und sie bestach sie draußen, führte sie beim Gassi an der Leine ging mit ihr zusammen in die Wohnung und fütterte auch dort weiter, der Besuch endete dann damit das Kira eifersüchtig auf mich wurde als ich mich ebenfalls aufs Sofa setzten wollte, sie sprang dazwischen grummelte leicht vor sich hin und stupste immer wieder die Freundin an um ein Leckerchen zu bekommen. Dann sahen sich die beiden eine Weile nicht und bei der nächsten Begegnung gab Kira ihr sogar keinen "Kuss" auf die Nase und lies sie sogar an den Kofferraum kommen wo sie drin saß. Ab diesen Moment darf diese Freundin alles bei mir in der Wohnung, sie wird nur noch mit einem Wuff begrüßt, sie schnuppert dann an ihr und Kira will sofort kuscheln und fordert dies immer wieder ein in dem sie mit auf das Sofa kommt (wo sie normal nicht rauf geht) Ich hab mich sogar schon dabei ertappt das ich Eifersüchtig auf meine Freundin war weil die in der Wohnung mit Kira kuscheln darf und sie wegen ihr auf das Sofa kommt und sie dies alles bei mir nicht mag. Ich hab sogar das Gefühl ich hab eine Freundin gefunden wo Kira auch bleiben würde wenn ich nicht da wäre (wobei dafür habe ich ja meine Eltern) dieses Gefühl hatte ich noch nie und das obwohl Kira hin und wieder mal bei Hundefreunden war für ein paar Stunden.   Mein Fazit ist, Kira im Alter ist nicht immer einfach aber es Zeigt mir das ich sie auf keinen Fall missen will und schon gar nicht mehr ändern.   Ich hoffe meine Maus hat noch ganz viele Jahre vor sich die wir dann gemeinsam durchs Leben gehen.   Kira ich liebe dich du bist Unbezahlbar für mich, du bist mein Sonnenschein und mein Anker im Leben, knuddel dein Frauchen    

      in Hunde im Alter


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.