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polar-chat.de  Der Hund
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Vorsicht bei Bravecto

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 und ich kann echt nicht gut bewerten, wie viel Schutz das Immunsystem bei "chemiefreiem" Leben im Vergleich gibt gegen Zeckenkrankheiten.

 

Zumal ja nun auch jedes Immunsystem anders ist, es gibt auch bei Hunden solche die man einfach mit nix kaputt kriegt und andere, die schon vom leiseten Windhauch umfallen, bildlich gesprochen. Klar ist nur, dem Immunsytem tun die vielen Einmischungen sicher nicht gut, aber trotzdem müssen sie manchmal auch sein. Es kommt doch vor allem darauf an, dass man versucht die Abwägung von möglichem Schaden gegenüber möglichem Nutzen gut hinzubekommen. Und dann auf das beste zu hoffen.

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Dann kam der Krümel, der eh schon gesundheitlich ziemlich labil ist. Um so mehr Grund, keine Chemie zu verwenden wo es nicht muss! Bloß, der ist auch ein wandelnder Flohmagnet. Seit ich ihn habe stand bisher noch jedes Jahr im Sommer ein ausführlicher Flohexorzismus auf dem Programm. Ich hab alles mögliche und unmögliche versucht, keine Chance. Und sind wir mal ehrlich, für einen stressanfälligen Hund mit super empfindlicher Haut ist ein Flohbefall kein Spaziergang. Also habe ich mich in einem ausführlichen Gespräch mit unserem TA, der bekanntermaßen ein Vertreter der Homöopathie ist, darauf geeinigt, dass in diesem einen Fall es eben doch Sinn macht, nicht lange zu fackeln. Der Krümel hat nun, wenn auch genau angepasst an sein Gewicht, gleich bei den ersten Flohfunden Advantix draufbekommen. Ich kann nicht behaupten, dass es mir gefällt, aber er ist eben unter meinen Hunden der eine, bei dem es Sinn macht.

HIer sehe ich wieder, was ich meine.... Gesunder Hund hat damit keine Probleme.

Sicher, hat Hund Flöhe oder Würmer, muss ich auch Chemie geben. Das geht nicht anders.

Aber vorbeugend kann man etwas tun, damit Chemie vermieden werden kann und Hund gesund wird/bleibt.

So z.B. kann man vorbeugend gegen Flöhe Bierhefe zu füttern. Ebenso hilft es anfangs ca. 2x die Woche Hund mit einer Essig/Wasser-Lösung abzuspülen.

 

Mit der Essiglösung bin schon ich und nun auch meine Kinder frei durch die ewige Läusezeit gekommen.  

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Funktioniert bis zu dem, bei dem es nicht klappt... :D Auch da wieder, hätte ich bis zum Krümel alles auch gesagt. Nun bekommt er aber drei Bierhefetabletten am Tag (in der Richtung hat er auch vom Fell her einen erhöhten Bedarf), Schwarzkümmelöl ins Futter wie auch ins Fell - hilft aber alles nix, die Flöhe lieben ihn trotzdem :(

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Ich habe auch alles probiert, wenn der Hund für Zecken prädisteniert ist, halten sie sich bei ihm, Kommt auch noch mit auf die Fellstruktur an.

 

Meinem ersten Hund einem Sheltie, hatte ich Chemie gegeben. Am Anfang und am Ende seines Lebens, aber geholfen hat es NICHTS, nicht anders als ohne. Am Anfang seines Lebens hatte er diese Chemie noch vertragen, am Ende ging ihm genau das auf die Nieren und "half" ihm einen Schritt weiter zu seiner tödlich verlaufenden Nierenerkrankung. :(

 

Hund Nr. 2, ein Pudel-Malteser Mix, der keine Unterwolle hatte, der bekam in manchen Jahren kaum Zecken und in manchen vermehrt. Habe es mit Naturprodukten versucht, die halfen auch nichts, ob mit oder ohne. Aber Chemie bekam er keine mehr. Das war mir eine Lehre vom ersten Hund her.

 

Hund Nr. 3, ein Pyrenäenschäferhundmix, der hatte bislang erst zwei Zecken. Die Eine gab es nach einigen Stunden auf und ließ sich fallen, weil sie keine Haut fand. Die Andere krabbelte 8 Stunden auf ihm herum, kam auch nicht durch das dichte Fell hindurch, so daß ich sie wegnehmen konnte.

 

Für Flöhe gilt für mich das Gleiche. Da gibt es auch keine Chemie. In der Wohnung haben sie sich trotz 3 maligem stärkeren Befall bei meinen Hunden insgesamt in 21 Jahren nie verbreitet. Wenn ich sie weggesammelt habe, blieben sie auch weg. Das war und ist das beste Mittel. Ansonsten war keiner der Drei, bis auf die drei Ausnahmen, wirklich stark prädestiniert für Flöhe.

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Während die seit Jahren zugelassenen Tierarzneimittel in der Langzeitanwendung aufgrund der Pharmakovigilanzdaten als rela- tiv sicher einzustufen sind, ist mit den bislang vorliegenden Daten für die neueren Tierarz- neimittel (Comfortis, Trifexis, NexGard, Bra- vecto) noch keine Aussage zu machen. Zu fast allen Mitteln gab es in Deutschland häu ger UAW-Meldungen mit neurologischen Symp- tomen, ein Trend, der durch Meldungen aus europäischen Mitgliedsstaaten und anderen Drittländern bestätigt wird.

http://www.bundestieraerztekammer.de/downloads/dtbl/2015/artikel/DTBl_03_2015_Pharmakovigilanz.pdf

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Hmm, klingt allerdings so, als wären das bei Bravecto nur vereinzelte Fälle und als wären vor allem Hunde betroffen, die da schon eine Vorgeschichte haben. Hauptsächlich wurden bei Bravecto laut dem Artikel wohl die Nebenwirkungen gemeldet, die in der Packungsbeilage stehen (Erbrechen, Durchfall, ...allerdings größtenteils "schwerwiegend"). Insgesamt wurden bzgl. Bravecto 34 Fälle mit irgendwas gemeldet. Lese später noch mal genauer, aber kann ich soweit glaube ich mit leben. Das einzige, was mich nach wie vor stört, sind die fehlenden Langzeitstudien.

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Doof nur, dass die Zecke erst stechen muss, bevor es wirkt (laut Hersteller kein Repellent). Bei Borreliose noch okay, bei anderen Krankheiten... nun ja...

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Joa, find ich auch doof, allerdings meine ich schon, dass wir seitdem deutlich weniger Zecken insgesamt haben und dasselbe berichteten andere im Forum... und für uns so oder so immer noch besser als nix. Sie hatte jetzt auch zwei mal eine Zecke so dicht überm Auge, dass ich die wahrscheinlich hätte drin lassen oder mit Sedierung beim TA entfernen lassen müssen.

 

Man muss halt immer schauen, für uns passt es dieses Jahr.

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Ich weiß, dass die Beobachtung so ist.
Allerding vergleich man hier aus dem Gedächtnis. Hinzu kommt, dass einem vielleicht die ein oder andere Zecke gar nicht auffällt, weil die sticht und dann abfällt, bevor man daheim ist.

Wenn der Hersteller die repellente Wirkung nicht bestätigt, gibt es sie auch nicht :)

Wers benutzen will/mss: Bitte, ich bin da kein "GIFT!!"-Schreier. Nur wollte ich das eben dazu sagen.

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