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Hundeforum Der Hund
Estray

wie erkennen Hunde gesundheitliche Störungen beim Menschen?

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Vielleicht weil der Hund weiß, dass der Mensch mit Migräne zu Hause besser aufgehoben ist, weil in Sicherheit?

 

Meine Chíqui hat mir z.B. nahendes Gewitter angezeigt, anfangs war mir nicht klar, warum sie nicht laufen wollte, bis ich zwei mal in den Wolkenbruch kam und dann ihren Blick sah, der soviel sagte wie, "Selber Schuld, du wolltest ja nicht auf mich hören" Sobald ich stehen blieb und mich umschaute, ist sie umgedreht und wollte wieder nach Hause laufen, bei schönstem Wetter, hab ich gar nicht eingesehen und bin natürlich stur in die andere Richtung weiter, bis sie mir missmutig lahmarschig mit Distanz gefolgt ist, immer zögerlich und immer sofort auf Umkehr, sobald ich stehen blieb. So macht spazierengehen keinen Spaß, also bin ich dann auch früher zurück als ich wollte, und trotzdem in den Regenguss gekommen und das Gesicht von Chiqui werd ich nie vergessen, dieser Blick sprach Bände.

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Nochmal: Die Fähigkeit haben sie gewiss, aber warum sollten sie Migräne anzeigen? Vielleicht ein anderes, weniger romantisches Beispiel, was aber klar macht, was ich meine: Hunde können auch kleinste Mengen Sprengstoff riechen, allerdings wird kein Hund der Welt uns darauf Aufmerksam machen, wenn er erschnuppert, dass unter unserem Auto ein Sprengsatz installiert ist. 

Warum sollte er das auch tun?

 

Sprengsatz an einem Auto und Krankheit eines Lebewesens sind zwei ganz verschiedene Dinge.

Ein Rudelmitglied, das man liebt, zu beschützen, für es zu sorgen, ihm zu helfen, ist einfach ein gutes soziales Verhalten.

Und Tiere können unglaublich fürsorglich sein...

Hunde und Katzen, die das auch anderen gegenüber anzeigen, haben vielleicht einfach ein grosses Herz.......

Ich habe nicht nur Migräneattacken, ich nehme auch Antiepileptika.

Mein Hund hat das vielleicht gar nicht wahrgenommen - aber ihm abzusprechen, dass er es zum einen könnte und zum anderen auch darauf reagieren kann, finde ich erstaunlich.

 

Tiere können eine soziale Kompetenz haben, die der von vielen Menschen weit überlegen ist.

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Also Moment mal..! Es ging darum, dass ein Hund sich auf dem Spaziergang dauernd setzt und weiter gezogen wird, weil er nicht laufen will. Ein Hund, der seit ein paar Wochen bei einer Hundeanfängerin lebt. Übrigens bei mehreren Spaziergängen und nicht nur dem vor der Migräne ;).

Irgendwelche Zusammenhänge herzustellen, wo keine sind, halte ich für an den Haaren herbei gezogen. 

 

Estray, in diesem neuen Thread geht es nur um Deine Antwort, die hier nun als Beitrag Nummer 1 steht - http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102337-wie-erkennen-hunde-gesundheitliche-störungen-beim-menschen/?p=2666205. Darauf haben diverse Schreiber reagiert und dafür wurde dieser neue Thread geschaffen.

 

Wie das mit dem Spazierengehen ist, gehört meiner Meinung nach weiterhin in den Ursprungsthread – http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102325-spaziergang-mit-lily/page-7?hl=%2Bspaziergang+%2Bmit+%2Blily#entry2666434

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Soweit ich mich richtig erinnere, ist man nur durch Zufall darauf gekommen, dass Hunde Krebs riechen können.Weil es einmal einen Hund gab, der ständig an einem Fleck am Arm seines HH leckte, irgendwann hat er den Fleck dann doch beim Hautarzt untersuchen lassen und es stellte sich als Hautkrebs heraus, dann sind wissenschaftler hellhörig geworden und haben das ganze eben auf wissenschaftlicher Basis untersucht.

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Meine Chíqui hat mir z.B. nahendes Gewitter angezeigt, anfangs war mir nicht klar, warum sie nicht laufen wollte, bis ich zwei mal in den Wolkenbruch kam und dann ihren Blick sah, der soviel sagte wie, "Selber Schuld, du wolltest ja nicht auf mich hören" Sobald ich stehen blieb und mich umschaute, ist sie umgedreht und wollte wieder nach Hause laufen, bei schönstem Wetter, hab ich gar nicht eingesehen und bin natürlich stur in die andere Richtung weiter, bis sie mir missmutig lahmarschig mit Distanz gefolgt ist, immer zögerlich und immer sofort auf Umkehr, sobald ich stehen blieb. So macht spazierengehen keinen Spaß, also bin ich dann auch früher zurück als ich wollte, und trotzdem in den Regenguss gekommen und das Gesicht von Chiqui werd ich nie vergessen, dieser Blick sprach Bände.
Meinst du das ernst? :huh:  Also so, wie du das jetzt interpretierst, hälst du es für die Realität? 

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Tja, du kannst dir das nicht vorstellen, JA das ist mein voller Ernst, es ist mehrfach so vorgekommen und nicht nur in solchen Situationen, sie hatte Antennen für Gefahr und für alles Unangenehme, und das hat mir damals mein Leben unglaublich erleichtert.

 

Und noch was, worüber du vermutlich den Kopf schütteln wirst:

 

Anikas Schwester (sind übrigens beides Töchter von Chiqui), hat ihrer Familie 2 x das Leben gerettet. Einmal nachts, kam es im Erdgeschoss zu einem Schwelbrand, die Familie schlief im 1. STock (vier Kinder und Eltern). In der Familie waren mehrere Hunde, nur Abony hat solange rumkrakelt und gegen die Türe gekratzt, bis endlich der Vater aufstand, der wollte eigentlich schimpfen, dass der Hund keine Ruhe gibt, aber er hat sofort das Problem erkannt und die Familie aus dem Haus gebracht und Feuerwehr gerufen.

 

Das zweite Mal war noch erstaunlicher, die Eltern waren im einige km entfernten Schrebergarten mit dem Hund, die Kinder zu Hause. Auf einmal wurde Ebony unruhig und lief ständig zum Auto und wieder zum Vater und immer hin und her, bis sie dann heimgefahren sind, da brannte es zu Hause, die Kinder waren aber schon aus dem Haus und die Feuerwehr am anrücken.

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Ich zweifel nicht an, dass dein Hund sich so verhalten hat. Meine erste Hündin Cane hat genau das gleiche getan, ich interpretiere es nur anders und ziehe ganz andere Schlüsse als du.  :)

Cane hat nahende Gewitter schon früh bemerkt und wollte dann auch nicht laufen. Alleine zurück bleiben wollte sie aber auch nicht, lief also mit und hat auf die Gelegenheit gehofft, den Spaziergang zu beenden und zum sicheren Auto zurück zu gehen. 

An Silvester und wenn in den Weinbergen der Starenschreck abgefeuert wurde übrigens auch. 

Das tat sie aber nicht um mir etwas "anzuzeigen", sondern weil sie selbst Angst davor hatte. Nicht für mich, sondern für sich.

Und Hunde machen auch kein "selbst schuld-Gesicht".  B) So denken Hunde wirklich nicht. 

 

Meine Chíqui hat mir z.B. nahendes Gewitter angezeigt, anfangs war mir nicht klar, warum sie nicht laufen wollte, bis ich zwei mal in den Wolkenbruch kam und dann ihren Blick sah, der soviel sagte wie, "Selber Schuld, du wolltest ja nicht auf mich hören" Sobald ich stehen blieb und mich umschaute, ist sie umgedreht und wollte wieder nach Hause laufen, bei schönstem Wetter, hab ich gar nicht eingesehen und bin natürlich stur in die andere Richtung weiter, bis sie mir missmutig lahmarschig mit Distanz gefolgt ist, immer zögerlich und immer sofort auf Umkehr, sobald ich stehen blieb. So macht spazierengehen keinen Spaß, also bin ich dann auch früher zurück als ich wollte, und trotzdem in den Regenguss gekommen und das Gesicht von Chiqui werd ich nie vergessen, dieser Blick sprach Bände.
 

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Das zweite Mal war noch erstaunlicher, die Eltern waren im einige km entfernten Schrebergarten mit dem Hund, die Kinder zu Hause. Auf einmal wurde Ebony unruhig und lief ständig zum Auto und wieder zum Vater und immer hin und her, bis sie dann heimgefahren sind, da brannte es zu Hause, die Kinder waren aber schon aus dem Haus und die Feuerwehr am anrücken.
Das glaube ich nicht.  

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Warum ist es Dir so wichtig, Estray, dass Hunde sich nicht für ihr Rudel verantwortlich fühlen?

 

Von Menschen, die innerhalb einer Familie sehr verbunden sind, gibt es z. B .solche Geschichten;

Mama bricht sich das rechte Bein...liegt flach...Papa verstaucht sich zwei Tage später den rechten Knöchel und Sohnemann bricht sich einen Tag später den grossen Zeh am rechten Fuss.

Von Wesen, die sehr, sehr eng miteinander verbunden sind, gibt es die erstaunlcihsten Geschichten zu erzählen, schöne, rührende, traurige.....

 

Warum ist es Dir so wichtig, dass es diese tiefe Verbundenheit nicht gibt?

Was Du von dem Gewitter und Cane erzählst, kann ich gut nachempfinden - aber es ist definitiv eine andere Geschichte als die, die Chibambola erzählt.

Du sagst "So denken Hunde nicht". Das ist Deine Meinung. Wieso sind andere Meinungen als Deine falsch?

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