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Hundeforum Der Hund
Estray

wie erkennen Hunde gesundheitliche Störungen beim Menschen?

Empfohlene Beiträge

 

marcolino: Ausgangspunkt ist die Annahme einer Hundebesitzerin, die ihren Hund noch nicht lange kennt, dieser könnte ihr womöglich einen Migräneanfall angezeigt haben, noch bevor sie selber irgendwelche Anzeichen dazu bemerkt hatte.

 

 

Ich habe schon gelesen, dass du auch noch andere Möglichkeiten in Betracht ziehst. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, dass du momentan sehr viel beim Verhalten deiner Hündin spekulierst, und speziell bei dieser Spekulation gibt es nun mal derzeit gar nichts an Fakten, was diese Spekulation irgendwie untermauern könnte - außer vielleicht dem eigenen Wunsch, einen Hund als Krankheitsanzeiger zu haben.

 

Und: Es gehört genau in diesen Thread, denn hier wird der Aussage von Estray eine völlig andere Interpretation gegeben, als die eigentliche Aussage beinhaltet.

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hmm, geht es hier nicht eigentlich nur darum, ob ein Hund krankheitsbedingte Veränderungen beim Menschen anzeigen kann, OBWOHL er das vorher nicht antrainiert bekam??

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..., denn hier wird der Aussage von Estray eine völlig andere Interpretation gegeben, als die eigentliche Aussage beinhaltet.

 

Die Beiträge von Estray zu diesem Thema sprechen für sich selbst, da braucht man gar nichts zu interpretieren, finde ich. Es steht ganz klar da, was sie meint, angefangen mit der Ausgangsbemerkung zur Überlegung, dass der Hund möglicherweise vorzeitig einen Migräneanfall gespürt hätte: Das halte ich nun für etwas sehr weit hergeholt. Hunde sind auch keine Hellseher.“

 

Auf diese Aussage haben diverse Schreiber reagiert und dafür wurde dieser neue Thread geschaffen.

 

Und nein, Hinweise zum Hundeverhalten während des Spaziergangs gehören in den anderen Thread, in den Ursprungsthread.

 

 

..., und speziell bei dieser Spekulation gibt es nun mal derzeit gar nichts an Fakten, was diese Spekulation irgendwie untermauern könnte - außer vielleicht dem eigenen Wunsch, einen Hund als Krankheitsanzeiger zu haben.

 

Und das habe ich nirgendwo gelesen. Ich finde, dass das eine Unterstellung ist, anmaßend und zu persönlich, so etwas gehört hier nicht hin und ich verstehe nicht, warum Menschen immer angegangen werden müssen oder ihnen etwas unterstellt werden muss und man nicht sachlich bleiben kann. Sehr schade so etwas.

 

Und Entschuldigung, dass ich mich dazu hinreißen ließ, das zu schreiben.

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Ok, Moss, ich nehme deine Entschuldigung an, da du dich tatsächlich hast hinreißen lassen.

 

An dieser Äusserung von mir:

 

 

marcolino:

 außer vielleicht dem eigenen Wunsch, einen Hund als Krankheitsanzeiger zu haben.

 

 

ist nämlich nun wirklich nichts, aber auch gar nichts irgendwo zu persönlich, anmaßend, unterstellend, unsachlich oder auch nur ansatzweise dazu geeignet, "gegen einen Menschen anzugehen".

 

Das findet ausschließlich in deinem Kopf statt - nicht in meinem!

 

Wenn diese Interpretation dich bei meinem Geschriebenen so anspringt - dann frag mich.

 

Ansonsten unterstellst du mir etwas.

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Das findet ausschließlich in deinem Kopf statt - nicht in meinem!

 

 

Und wieder eine persönliche Unterstellung.

 

Mehr werde ich dazu aber nicht sagen. Was ich zu sagen habe, habe ich gesagt.

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Ah - es ist eine Unterstellung, wenn ich dir sage dass das was du schreibst, DEINE Gedanken sind?

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An dieser Äusserung von mir:

 

marcolino:

 außer vielleicht dem eigenen Wunsch, einen Hund als Krankheitsanzeiger zu haben.

 

 

ist nämlich nun wirklich nichts, aber auch gar nichts irgendwo zu persönlich, anmaßend, unterstellend, unsachlich oder auch nur ansatzweise dazu geeignet, "gegen einen Menschen anzugehen".

 

Diese Dinge hast du über mich geschrieben, Marcolino. Woher willst Du wissen, was für mich "anmassend, unterstellen, unsachlich" ist, oder wodurch ich mich angegriffen fühlen könnte?

Du sagst etwas - das ist ok. Was von dem von Dir Gesagten bei mir auf welche Art und Weise ankommt, das kannst Du nicht wissen.

 

Allerdings ist es überaus aufschlussreich, was Du schreibst über andere, wie Du Dich zu ihnen stellst, wem Du wie begegnest.

Ein kluger Mann hat vor vielen Jahren einmal zu mir gesagt:

"Was Hans über Hänschen sagt, sagt mehr über Hans als über Hänschen."

 

Ich würde an Deiner Stelle nicht so viel von mir selber preisgeben!!!! Du weisst ja, das Internet vergisst nichts.....

;)

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Ich bezweifle zudem, dass Hunde vortäuschen von einer Biene gestochen worden zu sein um einem Spaziergang zu entgehen. Sollen wir dafür ein neues Thema aufmachen?

Ich halte es nämlich für bedenklich Hunden sowas zu unterstellen, genauso bedenklich wie die Vermutung Lily wollte einen Verdauungschlaf machen oder ihr Frauchen vor einer drohenden Migräne warnen. Auf der Ebene übersieht man echte gesundheitliche Probleme, die deutlich wahrscheinlicher sind als solche Phantasieinterpreatationen.

"Der spielt das nur, um..."

"Der trauert, protestiert, stellt sich an, warnt vor irgendwas..." lassen einen den falschen Blickwinkel einnehmen, im Zweifel zum Nachteil des Hundes, dem eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu schaffen macht.

Erster Schritt ist bei mir immer eine nüchterne Betrachtung und keine blumige Interpretation.

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Mmh mein Hund ist nicht darauf trainiert, Hautkrebs zu riechen - hat er trotzdem angezeigt.

Hatte seit Jahren ein Muttermal, sah nicht schön aus, sehr dunkel aber harmlos, war alle 2 Jahre

zur Kontrolle. Hund hatte es auch nie beachtet. Vor 2 Jahren fing er an, dem Ding Aufmerksamkeit

zu schenken. Legte seinen Kopf drauf (war am Unterarm), schnüffelte öfter dran, leckte auch mal

drüber. Das kam mir komisch vor, eben weil ich wusste dass Hunde das riechen können.

Zum Hautarzt (Kontrolle war eh fällig), 2 Tage später großflächig entfernt worden, es hatte sich verändert

und zeigte Anzeichen zum Krebs zu werden.

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@LuBi: Ich halte es für absolut möglich, dass dein Hund eine Veränderung bei diesem Muttermal wahrgenommen hat.

Deine Voraussetzungen sind aber auch völlig anders:

 

- ihr Beide kennt euch schon lange und seid euch vertraut.

- der Hund kannte dieses Muttermal und hatte eine Vergleichsmöglichkeit vorher-nachher

- du hast, durch diese lange Vertrautheit, eine Veränderung im Verhalten deines Hundes diesem Muttermal gegenüber feststellen können.

 

Beim Lecken kommt übrigens das Jacobsonsche Organ bei Hunden zum Einsatz, eine erweiterte Fähigkeit, die dem olfaktorischen Bereich (Geruchssinn) zuzuordnen ist.

 

Ich finde, Estray hat es hiermit gut auf den Punkt gebracht:

 

 

Estray: 

"Der trauert, protestiert, stellt sich an, warnt vor irgendwas..." lassen einen den falschen Blickwinkel einnehmen, im Zweifel zum Nachteil des Hundes, dem eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu schaffen macht. 
Erster Schritt ist bei mir immer eine nüchterne Betrachtung und keine blumige Interpretation. 

 

Interpretationen bringen auf die falsche Spur, wenn man diese nicht genügend absichert. 

 

Wünsche sind absolut nichts Verwerfliches  :ph34r:

 

Wünsche können beflügeln, sie können uns einen Antrieb geben, um bestimmte Ziele zu erreichen.

 

Ihr kennt aber auch den Spruch: "Hier ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens."

Das ist nichts anderes als der Hinweis darauf, dass hier die Fokussierung auf einen Wunsch andere Ursachen MÖGLICHERWEISE so verdrängt, dass diese nicht mehr in Betracht gezogen werden.

 

Um als Assistenzhund eingesetzt werden zu können, bedarf es einer KOMBINATION aus verschiedenen Fähigkeiten, über die ein Hund verfügen muss. Dazu gehört nicht nur die Fähigkeit, physiologisch Veränderungen z. B. im Stoffwechsel eines Diabetikers wahrnehmen zu können, sondern auch die Fähigkeit (als innerer Antrieb), diese Veränderung als Warnung mitteilen zu WOLLEN.

 

Eine Voraussetzung, um die manchen Hunden gegebene Warnfähigkeit zuverlässig nutzen zu können, ist eine tiefe Bindung zum betreffenden Menschen. 

 

Zur Empathie von Hunden gibt es noch keine aussagefähigen Untersuchungen. Es steht aber fest, dass Hunde über Fähigkeiten verfügen, die der menschlichen Vorstellung von Empathie sehr nahe kommen.

 

Hunde können unter bestimmten Bedingungen gesundheitliche Störungen feststellen.

 

Das "WIE" herauszufinden, überlasse ich aber lieber dazu qualifizierten Wissenschaftlern  :ph34r:

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