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Agility/Hundesport, ja oder nein?

Empfohlene Beiträge

Silkies   

Mich würde vor allem interessieren, wie ihr genau auf Agility kommt. Als ich die Rassemischungen gelesen habe entstanden in meinem Kopfkino nämlich zwei eher schwer gebaute und nicht gerade kleine Hunde, die von den Interessenlagen her auch eher andere Schwerpunkte haben dürften. Das ist wie gesagt nur mein Kopfkino, ich kenne eure Hunde ja nicht. Aber das würde ich persönlich mich als allererstes fragen: Habe ich genau diesen Sport ins Auge gefasst, weil ich denke dass er zu meinem Hund super passen könnte - oder doch eher deshalb, weil ICH ihn so toll finde?

 

Ganz generell finde ich es eine schöne Bereicherung, mit dem Hund zusammen auch eine gezielte Beschäftigung zu haben. Allerdings sollte es auch passen. Nun kann ich verstehen, dass ihr gerne etwas gemeinsam machen wollt, von daher schon die erste kleine Einschränkung. Habt ihr euch denn schon mal angeschaut, was es so alles an Sport- und Beschäftigungsmöglichkeiten gibt? Zum Beispiel habe ich im meinem Kopfkino für die Hunde, die dabei vor meinem innneren Auge entstanden sind, sofort beispielsweise an ZOS gedacht. Aber es gibt noch so viel mehr, manchmal muss man halt ein wenig suchen bis man das richtige findet.

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Lily de Lil   

Wirkt der Hund gelangweilt, unausgelastet? Zeigt er auffällige Verhaltensweisen?

Ich bin Neuhundehalterin, würde sowas abe rnur machen, wenn entweder ich einen Heidenspass an Agility hätte und den Hund dabei haben möchte, oder, wenn der Hund anzeigt, dass er nicht ausgelastet ist....dass er etwas in der Art braucht..... :)

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McChappi   

Mach das was deinem Hund Spaß macht.

Bei Labbi wäre ich c jetzt eher auf Fährte, Mantrailing, Dummy oder so gekommen.

Die Labbis die ich kenne hätten sicher keinen Spaß am Agi.

Den erschließt sich der Sinn nicht warum die das tun sollen.

Aber probier es aus.

Beim Hovi find ich es schon unpraktisch. Sehr langbeiniger und schwerer Hund die oft Gelenkprobleme haben. Und von Gemüt her jetzt auch nicht so die flitzer und springer sind.

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gast   

Oooh mit so vielen Antworten hätte ich nicht gerechnet.

Also, unsere Hunde sind beide vier Jahre und, wie von jemanden bereits vermutet, auch eher "kräftig" gebaut.

 

Wir haben uns aber überlegt, dass wir einmal in der Woche etwas zusammen machen wollen, das anders ist als das normale Gassigehen. Agility war der erste Vorschlag, weil es ja relativ weit verbreitet ist und auch im Bekanntenkreis schon gemacht wird.

 

Ob die Hunde Spaß daran haben?
Ich weiß es nicht. Das käme auf den Versuch an. Unsere Hunde sind sehr unterschiedlich und da etwas zu finden, das beiden gefällt, ist nicht ganz so einfach.

 

Agility ist wohl nicht gerade eine typische Sportart für Labbis und Hovawarts, allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass meine Hündin da Spaß dran hätte. Bei der Hündin von meiner Freundin bin ich mir nicht sicher.

Aber es gibt wohl auch nur einen Weg, um das herauszufinden?

 

Falls ihr weitere Alternativen als Agility und Fährtensuchen kennt, freuen wir uns natürlich auch.

Es soll sich aber nur um eine Beschäftigungen handeln, die wir vielleicht 1-2 mal die Woche machen und das auch nur aus Spaß. :)

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Silkies   

Wie gesagt, ZOS - also Gegenstandssuche - käme mir noch in den Sinn. Das kann man sowohl richtig prüfungsmäßig machen, als auch einfach nur zum Spaß, sowohl im großen Trainingssetting wie auch mal eben zwischendurch daheim oder unterwegs, ganz wie es gefällt. Sinnvoll wäre lediglich, für den Einstieg vielleicht einen Workshop mitzumachen, oder aber sich sehr gut einzulesen.

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gast   

Ich finde agility für schwere Hunde nicht passend. Wenn sie gesunde Gelenke haben, kann man ja auch dazu beitragen, dass es so bleibt, indem man sie nicht übermäßig belastet, deshalb würde ich mir nun nicht einen Sport wählen, wo ständiges springen vorgesehen ist. Selbst dann nicht, wenn der Hund Spaß dran hätte.

Ich denke, es gibt genügend Alternativen für die schwereren Vertreter, ZOS, Longieren, apportieren, Obiedience, Trailen, Fährten, Tricksen, Dog Dancing, Treibball ... Sicher nicht alles auf Turnier-Ebene möglich, aber zum Spaß ... einfach mal gucken :)

Was mit den Hunden zu unternehmen, finde ich toll, wenn ihr alle Spaß dran habt.

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EinOhrPferd   

Jede gemeinsame Beschäftigung von Hund und Halter hilft das Selbsvertrauen des Hundes aufzubauen.

 

Wenn aber nur ihr Interesse am Agility habt und nicht die Hunde dann verstehe ich nicht, wieso du überhaupt auf die Idee kommst das zu machen.

 

Mit meiner Hündin habe ich früher Agility gemacht, heute Longieren. Der Rüde geht immer noch zum Gruppentraining.

 

Ob Fährten suchen besser ist kommt ganz drauf an. Wenn die Hunde da auch keine Lust zu haben ist es sicher nicht besser.

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gast   

Wenn aber nur ihr Interesse am Agility habt und nicht die Hunde dann verstehe ich nicht, wieso du überhaupt auf die Idee kommst das zu machen.

 

 

 

Und wie kommst du darauf, dass wir das vorhaben? Hab ich irgendwann mal erwähnt, dass wir die Hunde durch den Agility  Parcour "prügeln" wollen?

Und was lässt dich überhaupt glauben, dass die Hunde darauf keinen Bock haben?

Da weißt du ja schon mal mehr als ich. Sehr gut.

 

Es geht nicht darum, ob der Hund Spaß am Agility oder Fährtensuchen hat.

Also, natürlich schon, klar, aber nicht in diesem Post.

Das könnt ihr aus der Distanz ja gar nicht wissen und zu dieser Beurteilung will ich euch auch gar nicht auffordern.

Vielmehr geht es um die Gesundheit der Tiere. Wie bereits erwähnt wurde, sind unsere Hunde eher kräftig gebaut und auch nicht gerade die kleinsten Hunde (Labrador ca. 55 cm Schulterhöhe und Hovawart ca. 60 cm SH).

Unsere Hunde sind gesund, haben auch keine Probleme mit den Gelenken, aber wir wollen natürlich auch solche Probleme nicht fördern.

Ich wollte eure Meinung wissen, um zu Erfahren wie ihr generell darüber denkt.

Ob ihr sowas gut findet oder sogar völliger "Schwachsinn".

Selbst wenn ihr sagt, dass Agility für unsere Hunde geeignet sein kann und unsere Hunde das aber gar nicht mögen, werden wir sie sicherlich nicht dazu zwingen. Aber ohne eine Probestunde werden wir das wohl nie erfahren.

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Juline   

Vielmehr geht es um die Gesundheit der Tiere. Wie bereits erwähnt wurde, sind unsere Hunde eher kräftig gebaut und auch nicht gerade die kleinsten Hunde (Labrador ca. 55 cm Schulterhöhe und Hovawart ca. 60 cm SH). Unsere Hunde sind gesund, haben auch keine Probleme mit den Gelenken, aber wir wollen natürlich auch solche Probleme nicht fördern.

Mit meiner Hündin, die auch ein eher schwerer Typ ist (Briard x Aussie) 30kg / 58cm SH, mache ich seit 7 Jahren Agi.

Allerdings laufe ich "Hobby", d.h. bei uns, auch wenn ich in der Turniersportgruppe trainiere, springt sie medi und ich treibe sie nicht zu höherer Geschwindigkeit an.

In der ersten Zeit hat das sehr unsere Beziehung verbessert, gemeinsam etwas Spaßiges zu unternehmen. Neues zu lernen. Es war auch mal schwierig, Konflikte mussten gelöst werden (zB mit anderen Hunden), ich musste lernen, mich klar auszudrücken, Einfluss auf ihre Aufmerksamkeit und ihre Erregbarkeit zu nehmen usw.

Ich behaupte im Nachhinein, das war äußerst hilfreich, um unsere Bindung und gegenseitige Beachtung, ihre Selbstsicherheit und vor allem ihre Sozialkompetenz zu fördern.

Natürlich hätte das auch ein anderer Sport leisten können, bei uns war und ist es eben das.

Was mich abhalten würde. eben diesen Sport zu betreiben: ein übererregbarer Hund / ein schwer zu motivierender Hund / der leiseste Hinweis auf Skelettprobleme / die Forderung des Trainers, dass ein maxi-Hund auch maxi springen muss / Leistungsdruck (Training mit dem ausschließlichen Ziel der Turnierbeteiligung)

Also, probieren geht über studieren.

Und wenn du das tust, berichte bitte hier weiter! :)

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gast   

Agility "just for fun" - warum nicht? Angepasst an die Schwere der Tiere sehe ich da kein Problem, sofern die Hunde Spaß daran haben. Es gibt auch Agility für Senioren - finde ich auch gut.

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