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Hundeforum Der Hund
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Auswirkungen verschiedener Erziehungsformen

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Achso, mein Video soll zeigen, was für mich das Ziel ist. Kompetente Hunde, die auch selbst richtige Entscheidungen treffen und mit möglichst wenig Einwirkung meinerseits durchs Leben gehen.

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aber wenn man schon überfordert ist, weil der Hund unerwartet eine Mülltonne anbellt, hätte man vielleicht doch keinen Mischling gar unbekannter Herkunft holen sollen.

 

Witzig.

 

Mag sein dass ich das mißverstehe, aber du sagst gerade durch die Blume, dass Juline statt ihrer Julie das nächtliche Verbellen zu verbieten lieber einen anderen Hund hätte nehmen sollen?

 

:think:

 

Was soll das denn nun in dieser Situation für ein "Ratschlag" sein? Der Hund ist nunmal da, soll sie sie jetzt abgeben, weil Juli nicht auf Alternativen zum Bellen eingeht? Ich denke mal, ich versteh dich falsch.

 

Und ja- die Geschichte mit dem Maremanno-Mix hatte ich hier auch schon. Nun war der Hund vermutlich dennoch halb Labbi - jedenfalls enorm viel WTP für einen HSH ;) Aber eben auch nicht genug für einen Labbi...

 

 

Mindestens einer der Hunde trägt ein Stromhalsband.

 

Das kommt noch dazu, ja.

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Estray so sehen unsere Spaziergänge auch aus. Ist doch sehr entspannt :-) An so einer großen Straße würde ich meine Hunde aber festmachen. Ich habe meine auch immer laufen lassen und sie hören super. Bis eine meiner Hündinnen sich mal mit 8 an der Straße wegen einer Fehlzündung sehr erschrocken hat und einfach nur 1 m vorgesprungen ist - und dann auf der Straße stand. das würde ich dir wirklich empfehlen. Auch ist von einer Hundebekanntschaft der Hund auf diese Weise umgekommen. Der lief auch immer ohne Leine und war nicht schreckhaft.

An den normalen, kleineren Straßen laufen meine Hunde nach wie vor frei.

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Witzig.

 

Mag sein dass ich das mißverstehe, aber du sagst gerade durch die Blume, dass Juline statt ihrer Julie das nächtliche Verbellen zu verbieten lieber einen anderen Hund hätte nehmen sollen?

 

:think:

Nein. Das meinte ich nicht. Aber dass ein Hund gerade im Dunkeln "UFOs" anbellt, die da plötzlich im Weg rumstehen, ist doch wirklich nichts Außergewöhnliches. Und klar kann man daran arbeiten. Muss man sicher auch, wenn die Notwendigkeit besteht. Die Frage ist eben nur, wie man das tut. Wenn das durch Ablenkung geschieht und klappt, ist das doch wunderbar.

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Lexx ich hatte gar nicht vor noch in den Park zu gehen und deshalb hatten meine Hunde auch nichts an. Normal leine ich sie an der Straße an, aber dieser Abstecher war spontan.

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Ok ich wollte das nur anmerken.  ;)

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Generell stimme ich dir zu. Vor einer Weile sah ich mal ein Video auf facebook, wo ein Mann mit fünf oder sechs Schäferhunden ohne Leine durch New York oder eine ähnlich große US-Stadt lief. Die Hunde nebeneinander schön zwei Schritte hinter ihm.

Darüber dann "Das ist Gehorsam". Das video war gruselig! Wenn es das ist, was du im Geiste oder life bei den Hunden die hinten laufen sollen (aufgrund einer Trainer-Anleitung), dann kann ich dich voll und ganz verstehen.

 

Nein, die Hunde waren nicht irgendwie massiv devot in der Körpersprache, aber sie achteten auf jeden Fingerzeig des Halters, standen quasi unter Dauerspannung. "Was kommt jetzt? Was will er jetzt? Oh, bin ich noch in Reih und Glied?"

 

Bei einigen Hunden konnte man sehen, dass es sie förmlich nach vorne zog, sie sich aber dauerhaft hinten hielten - sozusagen mit eiserner Disziplin. Wie gesagt - gruselig! Gerne hätte ich alternativ dazu ein Video von meinem Hund gezeigt, der (auch im Freilauf) mehr oder weniger macht was er will und TROTZDEM ganz "bei mir" ist. Hab aber keins :P

Ich schau mal, ob ich es wiederfinde das gruselige Video.

 

Nein, ich kenne dieses Video, meine aber auch etwas anderes. Das Video finde ich extrem gruselig.

Ich meine Hunde, die sich zwar auch vom Besitzer entfernen "dürfen", aber so konditioniert sind, dass sie sich immer in erster Linie darum kümmern, was der Mensch will. Nicht nur ansprechbar - denn ansprechbar ist der ganze Zustand zwischen nicht erregt und reaktiver zustand - sondern im Focus nicht auf die Wahrnehmung der Umwelt mit den Sinnen, sondern mit Focus darauf, keine Ansage des Menschen zu verpassen.

 

 

 

 

Das hingegen finde ich etwas zu einseitig. Das wäre so als wenn ich sage, "Hunde die mit Belohnungen trainiert werden sind nur auf den Leckerlibeutel fixiert".

Ich finde, das sind Äpfel mit Birnen verglichen.

 

 

Sicher kann es also sein, dass man durch Hemmen eines Verhaltens den Hund nur um Ausdruck seines Stresses hemmt. Wie beispielsweise wenn man einem Hund das Knurren verbietet: dadurch ist der Hund nicht freundlicher oder zufriedener! Er knurrt nur nicht, das ist alles.

 

ABER: es kann auch sein, dass man einem Hund verbietet/in darin hemmt, laut krakeelend nach vorne zu stürmen sobald er irgendwas bewegliches sieht - erstmal nur tatsächliches Hemmen der Handlung. Je nach Hund kann dies tatsächlich schon dazu führen (da bin ich ziemlich sicher), dass er merkt "Oh... auch mal nett, nichts sagen zu müssen" bzw "Oh... das Fahrrad fährt auch an uns vorbei wenn ich nichts sage. Cool."

 

Was verstehst Du unter "tatsächliches Hemmen der Handlung"? Reaktives Verhalten hemmen hat IMMER etwas damit zu tun, dass man einen unangenehmen Reiz hinzufügt, in der notwendigen Intensität, und alles Unangenehme ist ein Stressfaktor obendrein. Nun agiert der Hund reaktiv, weil er Stress mit einem Auslöser hat und bekommt noch eins vom Besitzer draufgesetzt, dass er den Auslöser ausblendet, aber im selben Maß gestresst, den HH im Focus behält.

Ein Hund, bei dem das funktioniert, ist ebenso in der Lage, dieses "Schlüsselerlebnis" zu erfahren, ohne Hemmung, sondern wenn man ihm dies individuell im noch ansprechbaren Zustand erleben läßt und dieses Verhalten bestärkt. Das muss kein Leckerlie sein. BAT wäre da eine mögliche Vorgehensweise, bei der die Belohnung das sich entfernen vom Reiz ist, noch bevor er reaktiv werden musste usw. 

 

Nein, sicherlich nicht in genau diesen Worten. Aber wenn ein Hund in der Lage ist, zu "denken" dass sein Bellen den Postboten vertreibt, dann kann er genauso in der Lage sein zu "bemerken", dass der Postbote auch geht, wenn Hund NICHT bellt.

Ich verneine nicht, DASS der Hund AUCH mit Hemmung diese Erfahrung machen kann, dass es nicht unangenehm ist, wenn er sich zurück hält, aber der Stress ist ihm solange nicht genommen, bis er auch selbständig bewusst , eine für sich passende Alternative anwenden gelernt hat. Über Hemmung hat er die vorerst noch nicht und blendet bestenfalls den Auslöser aus. Stressfrei erleben tut er ihn NOCH nicht.

 

 

 

 

Nun ist natürlich nicht jeder Hund sofort dazu in der Lage, so einen Rückschluss zu ziehen, und auch nicht in 15 Minuten. Vielleicht manche - ja, doch, das glaube ich schon. Aber GENERELL würde ich es niemals bei einem schlichten Verbot belassen.

Irgendwas muss danach kommen. Sei es ein Alternativ-Verhalten dass man dem Hund zeigt (und das ihn bis in die Tiefe entstresst), oder auch nur ruhiges Stehenbleiben und beobachten (außerhalb der individuellen Reizschwelle). 

 

Ich finde es schade, dass es so fix in den Köpfen ist, dass Hemmung reaktiven Verhaltens "manchmal" notwendig ist, um darauf aufbauend Verhaltensalternativen zu erarbeiten.

Ist es nicht. Sage nicht nur ich, sondern viele, die Erfahrung mit positivem Training und solchen Hunden haben.

 

Gerade reaktive Hunde können unheimlich  schnell lernen, wenn man sie im noch nicht reaktiven Zustand lernen läßt. 

Und gerade reaktive Hunde sind nicht mal eben so sachte gehemmt, die brauchen da intensivere Hemmung, intensiveren psychischen Druck, damit sie ihre Impulse unter Kontrolle halten und genau diese Hunde sind es, die dann den größten Stress nach innen kehren müssen.

 

Es ist ganz etwas anderes, einem Hund einen von Grund auf positiven Lernweg zu ermöglichen und evtl. dann über sachte Hemmung zu korrigieren, wenn das Alternativverhalten bereits etabliert ist - als einen Hund zu hemmen, damit er lernbereit wird.

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Hab vor ein paar Tagen auch mal einen Teil unseres Spaziergangs gefilmt. Bin gespannt, ob ich verrissen werde. :)

Ich finde meine Hunde für mich perfekt..ich genieße die Spaziergänge sehr. 

 

 

 

Ja wunderbar. So sehen für mich entspannte Spaziergänge aus.

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Ich wundere mich immer wieder über so manche blauäugige - ja stellenweise gefährliche - Philosophie. Was bitteschön haben Hunde selber zu entscheiden? Was meine Hunde dürfen und machen, entscheide ich. Hunde haben im Gehorsam zu stehen. Dann können sie gerne im Rahmen des vom Menschen erlaubten ihre Bedürfnisse ausleben. Aber entscheiden lass ich keinen Hund.

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Und ich finde es eine unrealistische, gefährliche Auffassung, dass Entscheidungen, die Hunde treffen, nicht im Sine eines konfliktfreien Zusammenlebens in unserer Zivilisation sein können, wenn sie gut angeleitet werden und die Wahl haben.

Niemand spricht von NICHT erziehen und alles alleine machen lassen.

Wer lesen kann,  ist klar im Vorteil. ;)

Es wird hier davon gesprochen, dass man Hunde auch zu Entscheidungen führen kann, die sie gerne und gesellschaftskonfrom treffen, weil sie es durch positives Bestätigen richtigen Verhaltens beigebracht bekommen.

Du denkst, die stehen dann nicht im Gehorsam? 

Weit gefehlt, Gerhard!

Ein Hund, der gerne folgt, der wird auch folgen. Ein Hund, der gerne auf den Menschen horcht und sich gerne an ihm orientiert, wird sich auch in entscheidenden Situationen aus eigener Entscheidung heraus, an den Menschen wendenund dessen Entscheidungen akzeptieren, wenn sie getroffen werden müssen .

Noch nie erlebt?

Liegt vielleicht am Umgang und den Erziehungsformen? ;)

 

Nachtrag: Ein Hund, der anstatt per Hemmung von Verhalten, gelernt hat, wie man konfliktvermeidend mit Auslösereizen umgeht, den muss man in ganz vielen Situationen gar nicht unter Gehorsam stellen, weil er gar kein inadäquates Verhalten zeigen wird.

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