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Vögel gucken, "überreizt"

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Chau77: und körperliche Spiele finde ich super! Rennen, toben...  Mache ich auch sehr viel mit meinen Hunden.  :)

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Da kann ich wirklich nur ganz klar von abraten!

Grundsätzlich sollte man auf jeden Fall zusammen mit seinem Hund die Umwelt erkunden, mal über einen Baumstamm spazieren, sich Dinge wie eine Käfer angucken, dass ganz klar.

Aber auf einen Reiz reagieren wie z.B "knacken im Unterholz" oder jagen, welchen der Hund interessant findet, bitte, bitte bei einem Border Collie nicht. Das kann wirklich übel ausgehen.

Der Hund wird sich nur noch mehr darauf fixieren. Bitte tue das nicht.

Ok , also nachjagen meinte ich auch nicht! Dann kam das falsch rüber. Sondern eher sich für die schnüffelstellen mit interessieren.

Aber du hast natürlich recht wenn ein Hund im jagdmodus ist sollte man nicht noch in dieser Erregung spuren nachgehen. Ich gehe wahrscheinlich zu viel von Emma aus. Da können wir das inzwischen ganz ruhig machen, keine 20 m. Nur so 2-3 m.

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Aber auf einen Reiz reagieren wie z.B "knacken im Unterholz" oder jagen, welchen der Hund interessant findet, bitte, bitte bei einem Border Collie nicht. Das kann wirklich übel ausgehen.

 

Neee, also zumindest von mir aus wird ganz sicher nicht der Rat kommen, wirklich zu jagen (oder auch nur hinterherzuschleichen). Aber stehen und GUCKEN warum der Hund so guckt,vielleicht mit "Oh, ein Eichhörnchen. Prima gesehen" - das mach ich zB mit higgins (zwei Anteile Hütehund, wenn auch null Anteil Border ;) ) auch so.

 

Allerdings steht der dann auch wie eine Salzsäule und guckt/riecht bis er es erkannt hat. Früher allerdings, bevor wir schlicht mitgeguckt haben, ist er dann "unvermittelt" (wir haben es vermutlich einfach nicht gesehen dass er guckte) losgefetzt und hat das was da war gejagt (zum Glück waren es meistens Eichhörnchen und Vögel, so dass er nicht weit lief bis das Tier auf einem Baum war)

 

Inzwischen sind wir dabei, das gebrüll wenn Higgins ein Reh sieht abzustellen - immer wenn er eins sieht und bevor er rumkrekeelt weil er es gerne fangen würde, rufe ich schnell "Keks!" und zwar muss er sich manchmal echt schwer entscheiden, ob er nun wirklich einen Keks will, aber meistens klappt das prima :D

 

 

Außerdem hat das den interessanten Nebeneffekt, dass man eine Menge Dinge im Wald bemerkt, die man ohne Hund nicht weiter beachtet hätte.

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Ohne viel Ahnung von Jagdtrieb zu haben, tendiere ich auch eher zu Lexx Meinung.

Für Wega (BC-Mix) gibt es nichts Beruhigenderes als einfach vorwärts gehen, Kilometer fressen.

Alle anderen Aktivitäten, auch 'Kopfdinge' sind zwar spannend, macht sie gerne, aber machen sie nervös und unruhig.

Ja, ich kommentiere auch Sachen, die da sind zb Eichhörnchen etc, aber ruhig ohne das Interesse mehr zu wecken als sowieso schon.

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Danke an alle, schaffe es grade zeitlich nicht, im Detail auf alles einzugehen, aber grob versuche ich es mal!

 

An der kurzen Leine ist es so, dass wir grundsätzlich so weit es geht das machen, was Hundi will. Also wenn sie mal schnüffelnd die Richtung ändert, geht es da auch lang und der "Spur" nach (meist in der Stadt und kein Wild, halt einfach was Spannendes). Im Wald so nicht machbar, sie hat da denn "starrblick" und ist ziemlich mit sich und ihren eigenen Reaktionen beschäftigt, kann es grade nicht erklären. Auf jeden Fall ist das Unterholz relativ dicht und voll mit Zecken, da käme ich nicht gut mit, selbst wenn sie nicht wie sie es tut dann Vollgas geben würde. Sie geht ja nicht nur einigermaßen gelassen schnüffeln, das wäre was anderes, sondern sie rennt nach dem Starren zum Reiz, als müsste sie da jetzt unbedingt irgendwas machen, um ihn zu verarbeiten. Ihr Hirn ist da komplett drauf konzentriert, wenn ich sie nicht verbal raushole (oder ohne Leine würde sie wahrscheinlich dann irgendwann abdrehen, aber so weit kommt sie nicht und es ginge auch immer wieder von vorne los). Das geht bei ihr alles so schnell, es ist wirklich ein Reiz nach dem anderen und ich merke, dass sie geistig "nicht ganz da ist". Ich könnte mal probieren, sie mehr anzusprechen in der Situationen und den Reiz einfach "zu kommentieren", aber verspreche mir so erst mal nicht so viel von leider; ich gehe von aus, sie wird es kaum zur Kenntnis nehmen in der Situation.

 

Schilddrüse werde ich auf jeden Fall mal testen lassen, überfordert kommt sie mir schon vor von den Reizen.

 

Hoffe, ich habe jetzt nichts total übergangen beim Antworten, wie gesagt grade etwas Zeitmangel!

 

@Lexx: Danke, ich schreib dir sobald ich kann mal eine PM! :)

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Lily, die mir als BorderCollieMix gegeben wurde, heisst erst mal nix, tut eine reizarme Umgebung gut......sie braucht lange, bis sie Reize verarbeitet, reagiert auf ALLES - das ist natürlich sehr anstrengend.......Wir laufen viel......aber ich mach nix, was dieses Aufdrehen fördert, hole sie eher wieder runter......in den Jagdmodus versuche ich sie gar nicht erst kommen zu lassen. So ein Starren hat sie auch, da warte ich kurz, bis sie mich wieder wahrnimmt und gehe dann wortlos weiter, schaue sie auch nicht dabei an.....gehe ich einfach stur weiter, als wär nix....

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Im Wald ist das Problem, dass stehenbleiben und warten an der Schlepp nicht so gut klappt und an der kurzen Leine bei den ganzen Reizen dazu führt, dass sie wenn sie hochfährt mit ziehen und bellen anfängt (und dann auch nicht mehr gut runterkommt). Da würde ich dann glaube ich den Wald lieber erst mal ganz lassen. Im Alltag klappt die Technik super bei ihr.

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"überfordert kommt sie mir schon vor von den Reizen."

Ja dass denke ich ist sie auch. Aber nicht ganz so wie du denkst.

"An der kurzen Leine ist es so, dass wir grundsätzlich so weit es geht nur das machen, was Hundi will. Also wenn sie schnüffelnd die Richtung ändert, geht es da auch lang und der "Spur" nach (meist in der Stadt und kein Wild, halt einfach was Spannendes)."

Das ist in jedem Fall falsch. Nicht böse gemeint. Aber gerade Border Collies brauchen jemanden an dem sie sich orientieren könne. Das hat nichts mit Dominanz oder irgend etwas in der Richtung zu tun, sondern der Natur der Rasse. Sie wurden für eine enge Kooperation mit dem Menschen gezüchtet. Und warum solltet ihr dann im Wald nicht tun was Hundi will? Jagen... Fixieren (was auch jagen ist..). 

Es gibt keinen Grund warum Hundi an kurzer Leine nicht dahin gehen sollte wo du es möchtest, da sie, ja hoffentlich, genug Freilauf und Möglichkeiten hat sich auszuleben. Sie braucht schon etwas Anleitung.

Dein Hund scheint eventuell einen starken Hütetrieb (Jagdtrieb :rolleyes: ) zu haben. Ich kann dir da auch gerne ein Paar Menschen empfehlen die sich gut mit den Hundchen auskennen. 

 

Freie mich auf deine PM  :)

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So ein Starren hat sie auch, da warte ich kurz, bis sie mich wieder wahrnimmt und gehe dann wortlos weiter, schaue sie auch nicht dabei an.....gehe ich einfach stur weiter, als wär nix....

 

Warum sagst du nichts?

Also ... hm, ich beschreibe mal Higgins, kann ja sein dass wir komplett anders tickende Hunde haben und daher von unterschiedlichen Kopfkinos ausgehen.

 

 

Higgins geht mit uns durch den Wald, dumdidum. Plötzlich bleibt er wie angenagelt stehen und starrt in den Wald. Weiterziehen möglich, aber wäre enorm viel Kraft nötig, also bleiben wir auch stehen und warten, meist gucken wir auch, was er da sieht. Manchmal ein Vogel oder ein anderes kleines Tier, manchmal ein besonders merkwürdig aussehender Ast oder Baumstubben, manchmal ein Stück Müll und manchmal können wir beim besten Willen nicht sehen was er da wohl gerade sieht. Wen ihc es erkenne sag ich auch schon mal "Oh, stimmt, ein xyz!"

 

Irgendwann frag ich ihn dann "Na, fertig?" oder "Higgi? Alles klar?"  Wenn er noch nicht fertig ist, stehen wir halt noch ne Runde. und wenn doch, dann sackt er förmlich zusammen, "grinst" uns an und schüttelt sich, und weiter gehts. Manchmal will er danach einen Stock tragen (wirklich nur tragen - werden ist doof) oder er hüpft ein wenig herum wie ein Lamm, oder er geht einfach ganz normal weiter als wäre nichts.

 

Ich wüsste nicht, warum ich den Hund dann nicht ansprechen sollte.

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