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Hundeforum Der Hund
Yorkshire-Chihuahua

Hundefutter selber kochen?

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Ich koche auch schon seit Jahren für meine Hunde. Vorher habe ich auch roh gefüttert, hatte dann aber eine Hündin, die Gekochtes wesentlich besser verwerten konnte. Aber aus verschiedenen Gründen komme ich damit am besten klar und meine Hunde auch.

Ich gebe das "Vitamin Optimix Cooking" von Futtermedicus dazu und halte mich auch an deren Mengenangaben, füttere so Fleisch und Gemüse, Nudeln/Reis etc., Hüttenkäse ungefähr im Verhältnis von 40:60.

 

Du musst das natürlich selbst entscheiden, aber Du kochst das Fleisch und vernichtest damit viele Vitamine, um sie dann als künstliche Vitamine wieder zuzusetzen.

Künstliche Vitamine sind nicht vergleichbar mit natürlichen Vitaminen, weil man Vitamine nicht nachbauen kann.

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Und andere Vitamine machst du damit wieder besser verwertbar für den Körper - die Zeiten, in denen man glaubte, kochen würde "totes Essen" nach sich ziehen, ist lange vorbei.
Man muss kein einziges Vitamin künstlich zusetzen, wenn der Hund sämtliche Bandbreite an Lebensmitteln essen darf/verträgt.


Worum ich mich kümmern würde bei der Frage nach Kalzium - was ist mit der Zinkversorgung. Spurenelement hinoder her, bei der oftmals Überdosieirung beoi Kalzium entsteht schnell ein Mangel an Zink - und auch Jod ist in vielen BARF-Rationen ein großes Problem.

 

http://www.heiltierarzt.de/hunde-katzen-richtige-ernaehrung/fehlernaehrungen-risiken-gefahren-barfen.htm

 

Beispiele: Meist besteht ein Mangel an Vitamin D, Kupfer, Zink und Jod, während bei übermäßiger Leberfütterung Vitamin A extrem überdosiert wird. Durch Gaben von Seealgenmehl kommt es nicht selten zu einer extremen Jodüberversorgung. Eine eingeschränkt Gesundheit kann die Folge sein.

 

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Und andere Vitamine machst du damit wieder besser verwertbar für den Körper - die Zeiten, in denen man glaubte, kochen würde "totes Essen" nach sich ziehen, ist lange vorbei.

Man muss kein einziges Vitamin künstlich zusetzen, wenn der Hund sämtliche Bandbreite an Lebensmitteln essen darf/verträgt.

Worum ich mich kümmern würde bei der Frage nach Kalzium - was ist mit der Zinkversorgung. Spurenelement hinoder her, bei der oftmals Überdosieirung beoi Kalzium entsteht schnell ein Mangel an Zink - und auch Jod ist in vielen BARF-Rationen ein großes Problem.

 

http://www.heiltierarzt.de/hunde-katzen-richtige-ernaehrung/fehlernaehrungen-risiken-gefahren-barfen.htm

 

Manchmal kann ich Deine Weisheiten nicht stehen lassen, weil ich sie fahrlässig finde.

 

Dass Kochen Vitamine teilweise zugänglich macht, gilt für Gemüse.

Wenn Du Deinem Hund eine Gemüsesuppe kochst, erhält er trotzdem nicht ausreichend Vitamine, weil er auch gekochtes Gemüse nicht verwerten kann.

Ein Hund ist nun mal kein Gemüsefresser, sondern ein Beutefresser.

Das Grünzeug im Verdauungstrakt des Beutetieres ist zerkleinert UND vorverdaut.

 

 

Zum Kalzium etwas aus deinem Link:

 

Hunde unterscheiden sich im Nährstoffbedarfe stark vom Menschen

Beispiel:

Ein 60kg schwerer Hund hat einen 4x so hohen Kalziumbedarf wie ein 60 kg schwerer Mensch. Dieser hohe Bedarf ist selbst aus großen Mengen natürlicher Kost nicht zu decken. Knochen dagegen bergen die Gefahr von Knochenkot und damit schweren Verstopfungen.

 

 

http://www.heiltierarzt.de/hunde-katzen-richtige-ernaehrung/unterschiede-naehrstoffbedarf-mensch-hund-wolf.htm

 

Zusammen mit Knochen oder Knochenmehl bekommt der Hund auch ausreichend Zink.

Darum würde ich auch nicht einfach nur isoliertes Calcium füttern.

Knochen enthalten doppelt so viel Zink wie Muskelfleisch.

 

Wenn man das füttert, was der Hund von Natur aus fressen würde, dann ist er im Grunde optimal mit allem versorgt.

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Also ich koche jetzt für Sammy seit gut einem Jahr. Sammy sein Futter ist aufgebaut ähnlich wie barf. Nur das ich kein Pansen und Blättermagen füttern kann. Sammy braucht auch mehr er wiegt 7 kg und bekommt 5 Prozent seines Körpergewichtes zum Fressen. Am Anfang hatte ich 3 Prozent das war aber viel zu wenig. Kleine Hunde brauchen da oft mehr. Da Sammy ja zu den kleinen zählt. Aber das muss man ausprobieren.

Sammy bekommt an Fleisch:Lama,Känguru,Strauß,Huhn und Pute in Maßen und Hase, Ente hab ich jetzt noch neu entdeckt für ihn. Hab ich bis dahin noch nicht ausprobiert. Und die dazugehörigen Innereien.

Gemüse bekommt er:verschiedene Salate,Gurke,Spargel,rote Beete,Karotten,Zuchini,Süßkartoffeln etc. Ich fütter das Gemüse halt was grad da ist.

Ausserdem bekommt Sammy noch Kohlenhydrate: gekochte Kartoffeln,Quiona,Dinkelreis,Dinkelnudeln,Amaranth

Kohlenhydrate bekommt er weil ich gar nicht soviel Fett füttern kann da er es nicht gut verträgt. Und da Sammy ziemlich aktiv ist brauch der natürlich auch Energie.

Sonstiges:Quark, Hüttenkäse oder auch so mal ein Stück Käse. Ei bekommt er immer Sonntags

Zusätze:verschiedene Öle:Leinöl,Rapsöl,Fischöl als Kapseln weil er kein Fisch mag,Nachtkerzenöl zwischen denen Wechsel ich immer. Ansonsten noch Bierhefe für seine Haut. Ab und an auch Barfers Best

Calcium mach ich dazu entweder aus Knochenmehl oder Eierschale oder Calziumcarbonat dazu. Da wechsel ich immer bisschen durch. Das habe ich mir ausgerechnet was er an Calzium brauch.

Und aus den Zutaten koch ich dann immer seine Menüs ich koch immer für 4 Tage und die restlichen Tagesportionen frier ich ein. Ich wechsel alle zwei Tage das Menü dann. Entweder koch ich dann frisch oder Tau was auf. Ich hab immer Menüs für ne gute Woche auf Vorrat falls ich mal weniger Zeit habe zum kochen. Kann ich einfach auftauen.

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Noch was vergessen:Ich hab immer die günstigsten Gefrierbeutel mit Zipper wenn man die platt drückt dann nimmt es nicht soviel Platz weg in der Gefriertruhe. Sammy hat zwar seine eigene aber ich weiß ja nicht wieviel Platz ihr so habt.

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@Bubuka

Hast du eine Quelle dazu, dass der Hund gekochtes Gemüse nicht verwerten könne außer einer BARF-Seite (weil wegen "Beutetier vorverdautes Grünzeug", klingt mir sehr BARF-Modell-lastig)? Herr Zentek sieht das ein bisschen differenzierter, kann man schön im Büchlein oder im fetten Schinken nachlesen. Das Kochen kommt in beiden Büchern besser weg.

Warum Hunde gekochtes Gemüse nicht verwerten können sollen, ist mir schon von meiner Logik her ein totales Rätsel - viel seltsamer finde ich, dass roh-püriertes Gemüse dann besser verwertbar sein soll, egal wie viele Öle man drauf gießt. Preyer nutzen das übrigens auch als Gegenargument zum BARF... (und plädieren für eine rein tierische Fütterung, was ich ebenfalls nicht ganz verstehen kann).
Meine Hunde können es zumindest gekocht und teils großstückig sehr toll verwerten, was Stuhlproben auch noch belegt haben :)

Die "verlorenen Vitamine" im Fleisch lassen sich gut durch andere Lebensmittel ausgleichen (z.B Milchprodukte), dafür hat man den Vorteil, dass die Keimbelastung gegen Null geht. Gar nicht so verachtenswert, wenn man bedenkt, was gewisse Erreger bei schwachen, alten oder sehr jungen Hunden anrichten können.
Und nahrungsselnsibele Hunde vielleicht auch mehr davon haben, wenn sie ein leicht verdauliches Menü serviert bekommen.

Die Prämisse, dass ein Hund oder ein Wildtier "optimal" versorgt ist durch "natürliche" (?? BARF ist nicht "natürlich") Nahrung, widerlegt dir doch die Natur ganz eindeutig. Es hat etwas Wildromantisches zu glauben, dass Mutter ntaur den Tisch ausreichend deckt. Besonders wenn wir die Metusalem-Alter unserer Haustiere bedenken.

Hm, wie kann das sein, das gut ausgerechnete BARF-Pläne mit Knochen dennoch zu massiven Zinkunterversorgungen führen? Weil... es noch das Individuum gibt und das kommt beim BARF-Plan gerne mal unter die Räder.

So ist es z.B. nicht selten, dass ein Hund, der zu dünn ist mit Fett gemästet wird, statt eine gute Kohlenhydratquelle zu suchen, weil das angeblich nicht artgerecht wäre.




Es geht hier dennoch ums Kochen, ich weiß gar nicht, was BARF, das ROHfütterung ist, hier verloren hat.




Ah ja, ich substiuiere sowohl Jod, als auch Zink als auch Kalzium sinnvoll. Deshalb verstehe ich den Auszug aus "meinem" Link nicht recht.

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Ich habe es, und habe es auch rezensiert (ist nur noch nicht online, aus irgendweinem Grund).



Wichtig ist: Das ist einfach für Leute gedacht, die ihrem Hund mal Abwechslung bieten wollen. Es wird auch im Buch mehrmals darauf hingeweisen, dass dies keien bedarfsdeckenden Menüs auf Dauer sind.

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Du musst das natürlich selbst entscheiden

 

 

Genau! :)

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Eine Frage.. wir kochen grad.. meinem Freund ist das Gemüse angebrannt. Er hat das rausgenommen was nicht direkt schwarz ist. Trotzdem schmeckt es etwas verbrannt! Ich würde es wegwerfen aber er meint, es ist nicht schlimm. Was meint ihr?

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