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Hundeforum Der Hund
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Bindung zum Hund

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Mir wird es erst immer wieder deutlich, wenn mich Leute direkt darauf ansprechen.

Ich empfinde es zB gar nicht so, dass Louis so eine enge Bindung zu mir hat. Wenn er ohne Leine laufen kann, dann ist er oftmals tief in seiner eigenen Welt und nimmt mich kaum wahr.

Selbst wenn ich mich mal verstecke und dann rufe, oder pfeife kommt er nicht zwingend angeschossen.

In fremden Gebieten ist es besser, aber hier im gewohnten Umfeld, habe ich oft das Gefühl, dass er gut ohne mich auskommen würde.

Stark auffallen tut es dann aber doch, wenn ich Freunde treffe, die er sehr gut kennt und denen er auch vertraut.

Ich habe mal die Leine weitergereicht und bin einen anderen Weg gegangen als die mit Louis. Da ist Louis richtig unruhig geworden und war beinahe entsetzt, dass ich gegangen bin.

Nach ein paar Minuten ist es aber alles wieder vorbei, denn den Freunden vertraut er ja auch.

Bei der Physio macht Louis keine einzige Übung, ohne sich vorher bei mir abgesichert zu haben, ob es auch ok ist. Da hat er eine extrem starke Bindung zu mir, die er auch deutlich zeigt.

 

Im Haus sucht Louis allerdings nur höchst selten den Kontakt zu mir. Er kommt zwar immer mal wieder die Treppe runter, aber das kann Stunden dauern, nachdem ich vom Einkaufen wieder gekommen bin  :unsure:

Nachts kommt er allerdings seit einiger Zeit an die Zimmertür und bittet um Einlass, freiwillig würde Abends aber nicht ins Schlafzimmer gehen. :huh:

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Durch Bolle's Erkrankung (diese blöde Beule), dem TA Marathon und der Narkose heute habe ich noch mal deutlich gemerkt wie sehr Bolle mir vertraut. Eben beim Spaziergang war der wegen der Böen sehr unsicher und ist nah bei mir geblieben. Ich habe ihn auch einmal animieren können noch etwas zu gehen (er sollte halt pieseln), aber dann blieb er stehen und schaute zurück. Also sind wir heim gegangen.

Und meine (deprimierte) Stimmung letztens hat Bolle auch aufgenommen und war selber down. Ob das auch zur Bindung gehört weiß ich nicht, aber ich finde es bemerkenswert.

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Ich denke auch, jeder Hund drückt das anders aus.
Yoma kann man bedenkenlos zu anderen Menschen geben, er jault nicht, findet sich ab, schaut nicht mal. Er kann im Freilauf so tun, als gäbe es mich nicht (wobei er letztens nach mir geschaut hat im hohen Gras, ob ich nicht verlorengegangen bin und das hat er so ausgeprägt noch nie gemacht), etc. Schaut aus, als häten wir keine Bindung. Dabei fühle ich sie ganz deutlich und sie ist auch da, wenn er mich anguckt. :)

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Ich bin seit einiger Zeit bisschen verunsichert, ob das Verhalten von meinem Hund eine gute oder nicht so gute Bindung zeigt. Draußen bin ich sehr zufrieden, er schaut immer wo ich bin und nimmt meinen Weg. Er darf weit voraus laufen, schnüffeln, stehen bleiben, sein Ding machen, auf großen Wiesen entfernt er sich auch weiter, aber er hat mich immer im Blick.

Was mich ein bisschen traurig macht, ist dass er sich kaum von mir streicheln lässt. Von meinem Freund dagegen sehr gerne. Er geht oft zu ihm und legt den Kopf auf seinem Bein und freut sich sehr wenn er gestreichelt wird. Bei mir legt er sich in der Nähe oder setzt sich hin und schaut mich an, aber wenn ich ihn dan streicheln möchte, geht er einen Schritt nach hinten.

Ich füttere ihn und spiele tolle Spiele mit ihm und ich habe manchmal das Gefühl, dass er das von mir erwartet wenn ich ihn rufe oder wenn er hinter mir läuft, und Streicheln ist dann enttäuschend für ihn.

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@limon

Straft dein Freund auch auf diese Weise?

Da könnte der Hase im Pfeffer liegen.

Ich hatte Angst, das er mir das übelnimmt, wenn ich ihn runterdrücke

das einzige was am ende geholfen hat ist den Hund am Nacken packen und runterdrücken, so dass er sich hinlegen muss, dann kurz warten bis er sich beruhigt hat und ihm die Freigabe geben aufzustehen. Es klingt brutal, aber er ist generell sehr frech

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Juline, ich habe dieses Problem nicht mehr und ich bereue das nicht, dass ich das so geregelt habe. Er hatte mir das nicht wirklich übel genommen, hat aber verstanden, dass mir sein Verhalten so nicht gefällt. Mein Freund macht das auch, da er aber sehr verunsichert in der Situation ist, hat er das Problem weiterhin und wird bei jedem Spaziergang mehrmals vom Hund angegriffen. Wenn ich dabei bin, sage ich "Nein" und der Hund hört auf mich und wird dafür belohnt. Aber wenn ich nicht da bin, ist es bei meinem Freund immer noch schrecklich mit dem Anspringen und beissen in den Ärmeln. Also ich glaube nicht, dass das eine Auswirkung hatte, es ist auch Wochen her, dass ich das Problem zuletzt hatte und seitdem haben ich tolle Spaziergänge mit dem Hund. Er lässt sich auch viel besser abrufen sogar aus dem Spiel. Nur das mit dem Streicheln hat mich seit ein paar Tagen etwas traurig gemacht.

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Ich kenne das,vielleicht etwas abgeschwächt, dennoch.

An sich bin ich 100% für Wega zuständig, füttern, aber vor allem spazieren gehen, mit ihr draussen sein, mit ihr zum TA. An sich einfach alles.

Die anderen hier, spielen mal mit ihr zuhause, atreicheln, gebem Goodies.

Und, wie bei dir unterwegs bin ich das Zentrum der Welt ;) und sucht sie zuhause die Nähe der anderen Familienmitglieder.

Ich erkläre mir das so:

Ich bin der sichere Hafen, der Alltag, um mich muss sie sich nicht bemühen, sie weiss, dass ich für sie da bin. Wenn ich weg bin, spielt sie nicht mal, obwohl sie sich gewohnt ist, dass ich nicht immer da bin. Wenn jemand von den anderen weg ist, naja kuckt sie mal zur Tür, und dann ist ok.

Die anderen sind ja alle auch nett und lieb... aber eben sie ist sich nie 100% sicher, bei mir schon.

Vielleicht mal ich mir die Welt rosarot, aber es könnte ja so sein.

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Leon ist komplett auf mich fixiert, und der Rest wird freundlich akzeptiert. Er folgt mir auch zu Hause überallhin, wenn ich das Zimmer verlasse, geht er mit. Im Freilauf ist er immer insoweit in meiner Nähe, dass er mich sehen kann, verschwinde ich aus seinem Blickfeld, ist er wie der Blitz da. Solange ich da bin, ist seine Welt in Ordnung, gehe ich weg und jemand anderes passt auf, wirds schwierig. Seine beiden Hundesitter akzeptiert er gerade so, meinen Freund auch, letztendlich ignoriert er sie aber mehr oder weniger. Ansonsten kann ich ihn eigentlich nirgendwo lassen, als ich ihn neulich bei meiner Mutter ließ, um zwanzig Minuten einkaufen zu gehen, heulte er die Bude zusammen. Neue Hundesitter als Ersatz einarbeiten ist zwecklos, er akzeptiert niemanden. Komischerweise heult er, wenn ich fort bin und mein Freund auf ihn aufpasst. Ganz alleine kann ich ihn mittlerweile so um die zwei Stunden lassen, ohne Geheule, ohne Box.  Er schläft dann. Verstehe ich nicht, eigentlich müsste es ja umgedreht sein?

 

Also Bindung paletti, aber er bindet sich an niemand anderen. Seine Hundesitter nennen ihn nur noch den Weiberhund.

Bei meinem letzten Hund war das ganz ähnlich, auch wenn er nicht so markerschütternd heulte, wenn ich fort war. Ich hörte damals leider noch auf die, die sagten, wenn der Hund überallhin folgt, solle man das unterbinden, weil er dadurch Kontrolle ausüben will. Er ist mir trotzdem gefolgt, und ich habe ihn dann irgendwann gelassen. Bei Leon starte ich keinen Versuch das zu unterbinden, weil ich jetzt weiss, dass diese Hunde so sind. Ich fänds schön, wenn er auch mal bereit wäre, sich auf neue Leute einzulassen, weil es die Suche nach einem Alternativhundesitter erleichtern würde. Aber, so isser halt, jeder Hund hat seine Macken. Ich hoffe, der Tag wird nie kommen, wo sowohl mein Freund, als auch das nette Ehepaar keine Zeit haben, wenn ich arbeiten muss.

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